Bitte unterstützt die Pallasgärtner_innen beim Plastikmüll-vermeiden!

Für ihr aktuelles Gartenfest am 6. Mai und weitere folgende Feste und Wokshops möchten die Pallasgärten e.V. in Schöneberg-Nord Mehrwertgeschirr anschaffen, damit nicht bei jeder Veranstaltung Plastik verwendet werden muss.

Dabei könnt ihr sie unterstützen auf

Nachhaltiges Mehrweggeschirr für unsere Umweltworkshops und Gartenfeste

Die (finanziellen) Ziele nicht hoch gesteckt: Jede kleine Summe hilft hier beim konkreten Vermeiden von Plastik-Müll!

 


8. PflanzenTAUSCHmarkt social seeds

am 5. Mai 2018 von 11- 18 Uhr
im Prinzessinnengarten am Moritzplatz / Berlin Kreuzberg

Foto: Benjamin Nauleau

 

tauschen + weitergeben ….. Vielfalt verbreiten

Initiativen + Projekte kennenlernen

Mitmach Aktionen für Groß + Klein ….

Pikieren + mitnehmen

Marktallee

 

Weitere Informationen unter:

http://www.social-seeds.net/5-pflanzentauschmarkt/

http://prinzessinnengarten.net/pflanzentauschmarkt/


Gemeinschaftsgarten wachsenlassen – Wiederaufbau eines Gartens

Gar trostlos wirkte unser Garten, nachdem er – bedingt durch die Baustelle des neuen Kiez Zentrums Villa Lützow – im letzten Jahr starke Verwundungen erleiden musste.

Aber noch zu winterlichen Temperaturen machten wir uns mit engagierter Hilfe unserer drei Bundesfreiwilligen (FÖJ, ÖBFD) daran, neue Grundstrukturen zu schaffen, bzw. alte Strukturen wieder aufzubauen.

Ahmed begann mit dem Bau eines stabilen drei Kammern-Kompostplatzes und nach mehr als einem Jahr verfügen wir nun wieder über einen Kompost, eine der wesentlichen Grundlagen eines jeden Gartens.

Im runden Kräuterbeet wurden neue Wege angelegt und umgepflanzt, so dass nun dieTomatenpflanzen, die Judith dort im Rahmen ihrer Teilnahme am Weltacker-Projekt der Zukunftsstiftung Landwirtschaft www.2000m2.eu pflanzen wird, dort ausreichend Platz finden werden.

Die Aussaaten wurden gemeinsam geplant und rechtzeitig in die Erde gebracht, einige Vorsaaten fanden noch Platz in unserem neuen Anzuchtbeet und Ahmed legte mit neuen Aussaaten die Grundlage für unseren Färbergarten.

An dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank an Stephanie, Judith und Ahmed aus den ökologischen Bundesfreiwilligendiensten, ohne deren Engagement ein Wiederaufbau des Gemeinschaftsgatens wachsenlassen nicht möglich wäre!


Kamishibai in der Grünen Bibliothek

Alle Termine für 2018 auf einen Blick:

 

Und hier als pdf zum Ausdrucken: Kamishibai_2018_A4(2)-1


Deutschland summt – wir sind dabei!

Aufgeschreckt durch das weltweite Insekten- und Vogelsterben, haben wir uns entschlossen, ab diesem Jahr unseren Garten noch konsequenter unter dem Gesichtspunkt zu gestalten, dass er auch zu einem Wohlfühlort für einheimische Insekten und Vögel wird.

Noch im Winter haben wir damit begonnen, kleine und einfach herzustellende Nistmöglichkeiten für Insekten mit unseren Kindergartengruppen zu bauen und im Garten aufzuhängen.

Danach machten wir uns daran, einen Reisighaufen anzulegen, ein idealer Aufenthaltsort für Spinnen, Insekten, Spitzmäuse, einige Vogelarten und mit etwas Glück wird sich dort auch ein Igel einfinden.

Zudem haben wir begonnen, einen Sandplatz für Wildbienen (und wer weiß, wer sich noch dort wohlfühlen wird) mit Totholz, Steinen und einer Vogel-/ Insektentränke zu gestalten.
Leider hatten wir dafür keinen vollsonnigen Standort in unserem Garten zu Verfügung und nun sind wir gespannt, wie das Gelände angenommen werden wird.

Über 75% unserer heimischen Wildbienen und Hummeln nisten unterirdisch!

Die Flächen rund um diesen Platz wurden mit insektenfreundlichen Nektarpflanzen bepflanzt und zahlreichen einjährigen Blühpflanzen ausgesät.

Ebenfalls ein buntes blühendes Blumenbeet ensteht durch die Kindergartenkinder der Gruppe Cocorico & Co e.V., die schon seit Jahren in unserem Garten mitmachen.

Hier wurden bunte, nektarreiche Blühpflanzen ausgesät, die sicherlich sowohl die Menschen als auch die hungrigen Bienen unseres Gartens erfreuen werden.

Unser Gemeinschaftsgarten nimmt in diesem Jahr teil an dem bundesweiten Pflanzwettbewerb 2018: Wir tun was für Bienen der Stiftung für Mensch um Umwelt mit Sitz in Berlin.

Wer an diesem Wettbewerb ebenfalls teilnehmen möchte, kann sich unter:
https://wir-tun-was-fuer-bienen.de/home.html
über die Teilnahmebedingung informieren und anmelden.

 


Die Kinder der KinderGartenWerkstatt eröffnen die Brennnessel-Saison! 

Heute haben wir die ganz jungen, frischen und zarten Brennesselblätter geerntet und uns leckere KräuterKnäckebrote (mit Butter & Kräutersalz)  gemacht.

Unser Trick, um uns nicht Hände und Zunge zu verbrennen:

Die Blätter in ein Geschirrtuch einschlagen und mit dem Nudelholz walken,  so brechen alle feinen Brennhäärchen auseinander und verlieren ihre Brennflüssigkeit.

Nach dieser Behandlung kann man Brennnesselblätter auch roh und ohne Probleme verzehren!

Nach dieser gesunden Stärkung haben wir noch eine ganz einfache Brennnesselsalbe aus Vaseline und Brennnesselblättern hergestellt. Sie soll gegen Insektenstiche, Ekzeme und Schuppenflechte wirksam sein. Wir sind gespannt!

Das Rezept:

500g Vaseline sachte in einem Topf schmelzen lassen,

150g kleingehackte Brennnesselblätter dazu geben

und 10 – 15 min lang unter ständigem Rühren schwach köcheln (nicht kochen!) lassen.

Den so entstandenen Sud dann durch ein sauberes Tuch abseien.

 

Als Heilkraut  – und auch für Gesunde –  ist die Brennnessel ein sehr großer Schatz.
Es sind alle ihre Teile vom Blatt über die Wurzel bis zu den Samen verwendba, und sie enthält viele Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe, Aminosäuren und sogar Amine für unser Nervensystem!

https://www.wir-essen-gesund.de/brennesseln-wirkung-inhaltsstoffe/

https://www.rumoro.de/heilkraeuter-und-besondere-pflanzen/articles/die-heilkraft-der-brennessel.html

Und auch die Pflanzen im Garten freuen sich über einen stärkenden Brennnessel-Auszug (Brennnesseln nur 24 Stunden im Giess-Wasser liegen lassen) .

 

       
      

 


Werkstattbericht Hochbeet-Kapillarbewässerung am 16.4 2018

Seit 2016 experimentiert Volker Hegmann – gärtnerischer Hobbybastler im Gemeinschaftsgarten Allmende-Kontor & einem Schöneberger Kleingarten – mit verschiedenen Möglichkeiten kapillarer Bewässerung. Grundprinzip dabei: Wasser kommt (aus einem künstlichen „Grundwasser“-Speicher) von unten.

Über den Stand bisheriger Erkenntnisse und Fragen, sowie die aktuellen Pläne zur Weiterentwicklung der Unterflur-Bewässerung wird im Rahmen dieses Praxisberichts viel zu hören, zu sehen und an Ideen mitzunehmen sein.

Zudem geht es auch um das Boden-Zuschlagsstoffe-Experiment im Peter-Lenné-Beet auf dem Tempelhofer Feld: Dort stand 2017 und steht weiterhin 2018 die Frage im Mittelpunkt: Welches „wasser-haltende Additiv“ (Boden-Zuschlagsstoff; 15 sind im Test) verbessert die Wasserhaltekapazität des Bodens? – Anders gesagt: Kann man mit überschaubaren Investitionen auf längere Sicht Wasser & Zeit nachhaltig sinnvoll einsparen – oder ist der beste Zuschlagsstoff (bei einer „guten“ Gartenerde) vielleicht: Keiner…?

Wann: Montag, den 16. April 2018 um 17.00

Wo: Grüne Bibliothek der Nachbarschaft, Bibliothek Tiergarten-Süd,
Lützowstr. 27, 10785 Berlin

Kontakt: wachsenlassen@web.de

Kapillarbewässerung_Wassermanagement_Grüne Bibliothek_16.04.2018.2

       


Häkel-Bienen…für „A Place To Bee“

…sind gar nicht so einfach, wenn man nur auf rudimentäre Häkelkenntnisse aus lang vergangenen Grundschulzeiten zurückblicken kann, lassen sich aber bewältigen…
…mit viel Spaß beim gemeinsamen Selbermachen.

Die Frage ist: Was fangen denn eigentlich die Mitglieder der Bundesregierung an mit den 1000 liebevoll und individuell gehäkelten Bienen, nachdem sie ihnen am 20.5. gemeinsam mit den Unterschriften übergeben worden sind?

Wir treffen uns wieder zum Bienen häkeln am Montag, den9.4., ab 16.00 in der Grünen Bibliothek der Nachbarschaft, Bibliothek Tiergarten-Süd, Lützowstr. 27, 10785 Berlin

https://www.bund.net/service/publikationen/detail/publication/haekel-bienen-fuer-den-weltbienentag/

 

 


Frühlingsfest und Häkel-Bienen

Am Freitag, den 23. März läuteten wir in der Grünen Bibliothek mit unserem Fest den Frühling ein, der nun hoffentlich bald kommen mag.

Zahlreich waren Freunde und Interessierte unseres Gemeinschaftsgartens und der Grünen Bibliothek waren erschienen, um sich über unsere Arbeit zu informieren.

Judith vom Team wachsenlassen erklärte unsere Teilnahme am Projekt Weltacker 2000m2 https://www.2000m2.eu und informierte über das Gesamtprojekt, Babette Dombrowski, Leitung Sprachangebote in der Grünen Bibliothek, zeigte den Besuchern die in den unterschiedlichen Sprach- und Buchwerkstätten entstandenen Werke und berichtete über ihre Arbeit.

Im Projektraum Grüne Bibliothek konnten Salat-Setzlinge pikiert und zum mit-nach-Hause-nehmen eingepflanzt werden, ebenfalls konnten insektenfreundliche Blühpflanzen augesät werden für den heimischen Balkon und/oder Garten.

Dadurch konnten wir hinweisen auf die deutschlandweite Aktion von Deutschland summt, die auch in diesem Jahr zu einem bundesweiten Pflanzwettbewerb aufruft.
Informationen dazu unter:
https://wir-tun-was-fuer-bienen.de/home.html

Apropos Bienen:

Spontan entschied sich die Strickgruppe des Nähcafés dafür, an der Aktion Häkel-Bienen für den Weltbienentag vom BUND e.V. teilzunehmen.

Viele, viele selbstgemachte Häkel-Bienen sollen am 20. Mai zum Weltbienentag der Bundesregierung übergeben werden.

Also Socken adé – Bienen willkommen!

Die nächsten Montage (26.3., 9.4. und 23.4., in der Zeit von ca. 16.00 – 18.00, weitere Termine werden bekannt gegeben) wollen wir gemeinsam Bienen häkeln.

Weitere Informationen für alle, die bei uns oder woanders mitmachen möchten, unter:

https://www.bund.net/service/publikationen/detail/publication/haekel-bienen-fuer-den-weltbienentag/

Und wenn nicht beim Bienen-Häkeln, beim Gärtnern oder in der Grünen Bibliothek, dann sehen wir uns vielleicht beim Frühlingsfest in den Pallasgärten in Berlin Schöneberg am 6.5.2018

https://www.umweltkalender-berlin.de/anbieter/details/2075

Die Grüne Bibliothek der Nachbarschaft wird gefördert durch:

       
      


Gib der ersten open-source-Tomate ein Zuhause!

Gegen die ständige Machtausweitung der Agrarkonzerne, die weltweit kleinbäuerliche Betriebe bedroht, entstand die Idee zur Open Source Lizenz, inspiriert von einer Publikation der Heinrich-Böll-Stiftung und vom gemeinnützigen Verein Agrecol vorangetrieben.

Hier kann man sich über die Aktion und deren Hintergründe informieren und das erste Open Source Saatgut bestellen:

https://www.boell.de/vielfalt-statt-macht