Artenschutz ist Klimaschutz!

Da wir in unserem Garten stets bemüht sind, Lebensräume für Wildbienen, Insekten, Gartenvögel und andere Wesen zu schaffen, ergibt sich ebenso eine große Artenvielfalt an (zumeist einheimischen) Pflanzen und Gehölzen Wir sind bemüht, diese auch tabellarisch zu erfassen und konnten mittlerweile einen Bestand von über 230 Stauden, Gehölzen und Bäumen ermitteln.

Bei Gartenführungen oder Besuchen in unserem Garten informieren wir über die vielfältigen Möglichkeiten, in der Stadt, auf Balkonen und (Hinter-) Höfen etwas zur Artenvielfalt beizutragen und somit auch unsere Insekten- und Vogelwelt zu schützen.
Jedes noch so kleine ‘Projekt’ kann das Klima in unseren Städten verbessern und diese für Menschen und Tiere wieder lebenswerter machen!

Unterstützung dabei bekommen wir auch über das stadtökologische Forschugsprojekt über Bestäuberinsekten (technische Universität Münschen/ Museum für Naturkunde Berlin, die uns diese wunderschöne Referenz ausgestellt haben:

Bitte unterschreibt unsere Petition und verbreitet sie weiter!

https://www.change.org/p/rettet-den-gemeinschaftsgarten-wachsenlassen/u/29894766


Vielen Dank für den schönen GartenBazar!

In entspannter Atmosphäre, im großen Raum des Kiez Zentrums Villa Lützow und im Außenbereich davor konnten wir in diesem Jahr doch noch eine öffentliche Veranstaltung unter den geltenden Hygieneregeln durchführen.
Endlich noch einmal in den Austausch gehen und interessante Gespräche führen mit den vielen Besucher*innen, die sich vorbildlich an die geltenden Regeln gehalten haben.
Ein wenig raus aus dem eingeschränkten Distanz-Modus-Denken, in dem wir alle uns schon so lange befinden und wieder einmal persönlich erfahren, wie viele Menschen es gibt, die sich Sorgen um unser Klima, unsere Natur und unsere gesunde Ernährung machen.

Wir haben die Produkte präsentiert, die im Laufe des Jahres aus den reichen Ernten in unserem Garten entstanden sind und viel Zuspruch und Wertschätzung für unsere Arbeit erhalten.

Dafür an dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank an alle Besucher*innen und natürlich an alle Helfer*innen, die aufgrund der Kontrollmaßnahmen notwendig waren!

Ebenso ein dickes Dankeschön an die Kräuterpädagogin Kirsten Born, das Team des queeren Jugendzentrums und Ebru vom Mehrgenerationenhaus, die mit dabei waren.

Es hat sehr viel Spaß gemacht, mit euch gemeinsam diese Veranstaltung durchzuführen!

Übrigens: wir haben regelmäßig Wurmkompost gegen Spende aus unserer Gartenproduktion abzugeben! Einfach unter wachsenlassen@web.de anfragen und vorbeikommen.


Weiter den Gemeinschaftsgarten wachsenlassen retten!

5 Jahre sind vergangen, seit wir eine Petition auf change.org gestartet haben, um auf unsere damalige Not aufmerksam zu machen.

Vielen, vielen Dank für die vielen Unterschriften von Unterstützer*innen, die damals bei uns eingegangen sind!

Nun haben wir uns dazu entschieden, die Petition zu erneuern, um wieder dazu aufzurufen, den Gemeinschaftsgarten zu retten.

Denn: vieles ist passiert, vieles hat sich verändert, eines aber ist gleich geblieben: wir arbeiten immer noch unter prekären finanziellen Bedingungen.

Mehr dazu unter:

https://www.change.org/p/rettet-den-gemeinschaftsgarten-wachsenlassen/u/29894766


Bienenwachstücher – gemeinsam selber machen!

Eine nachhaltige Alternative zu Frischhalte- oder Alufolie,wiederverwendbar und einfach selber herzustellen. Hübsch als individuelles (Weihnachts-) Geschenk.
Wer mag, bitte eigenen Lieblingsstoff – Baumwolle oder Leinen! – mitbringen.

Da das Angebot aufgrund der Corona-Bestimmungen teilweise im Freien vor dem Projektraum stattfindet, bitte an warme Kleidung denken.

Wir freuen uns auf euch!

Dienstag, den 7. Dezember 2021
15.30 – 18.00 Uhr

Bibliothek Tiergarten-Süd,
Lützowstr. 27, 10785 Berlin
Projektraum Grüne Bibliothek

Begrenzte Teilnehmer*innenzahl! Es gelten die aktuellen Hygieneregeln der öffentlichen Bibliotheken Berlin.Anmeldung unter: wachsenlassen@web.de


Schönheit (III) und Garten – November 2021

November in der großen Stadt, grau, dunkel, trübe und der immer noch ansteigende Autoverkehr – wollten wir nicht damit beginnen, so vieles anders zu machen? – zerrt an Nerven und Nase.

November 2021 in immer noch pandemischen Zeiten, mehr noch, schlimmer als im letzten Jahr.

Die Stadt – Konsum, Geschwindigkeit, aufgewühlte Nerven, Empörung, Neonlicht und doch Grau in Grau; bunt getüpfeltes Laub, Nährwert für unsere Zukunft, wird geräuschvoll weggesaugt, aufgeräumt, weggeräumt.

Leistungsgespräche, Nichtverstehen, Verarmung der Gefühle, Nicht-handeln-können im Angesicht des Klimanotstandes.

Ich gehe in den Garten, es sind noch letzte Pflanzungen vozunehmen, Vorbereitungen für kommende Zeiten und Vorfreude auf das neue Jahr.
Nun ist die richtige Jahreszeit, dies mit Sorgfalt und Bedacht anzugehen, ohne Angst davor, dass die neuen Pflanzungen zu heiss und trocken stehen werden.

“Der Herbst ist immer unsere beste Zeit” sagte einst J.W. von Goethe.

In diesem Jahr fällt mir dazu ein: “wir ernten, was wir säen”, schlimmstenfalls neue Wellen.

Die Tagetes leuchten mir im fahlen Novememberlicht entgegen – welch eine Farbenfreude!

Direkt daneben steht eine Mariendistel in Blüte und hebt sich – zu dieser Jahreszeit?! – in strahlendem Lila vor ihren mit Marias Milch getränkten Blättern ab.

Die Herbstastern, Chrysanthemen und die Blütestände der Sedum-Gewächse sind eh meine liebsten Begleiter im Herbst, aber dass der Acker-Rittersporn seit dem Frühsommer immer noch sein unbeschreibliches Blau, vielleicht nun ein wenig milder als im August, an uns verschenkt, erfüllt mich auch in diesem Jahr mit sprachlosem Erstaunen.

Grauer November?

Nur in unseren verödeten Städten und den totbringenden Monokulturen auf dem Land, in der Natur, so scheint mir, “wird durchgeblüht”.

Aber da bin ich ja nicht die erste, die das entdeckt…

(Und direkt daneben zu dieser Jahreszeit der Rosenkohl, für mich einfach ein Wunder an Schönheit und soo zart und lecker!!!)

Andere scheinen sich darauf einzustellen, beim zunehmend milderen Klima einfach zu überwintern und mehrjährig zu werden, wie es einige Malvengewächse, zu deren Familie ja auch die bei uns meist zweijährige Stockrose Alcea rosae halten.

Die ‘wilden’ machen derweil eh, was sie wollen, wenn man sie nur lässt und ihnen Zeit und Raum zum leben gibt.

Dann schenken sie uns ihre Schönheit mitten im – menschengemachten grauen – November und erleuchten damit unsere Herzen.

Übrigens: Unser Garten liegt mitten in der Stadt. Wir bemühen uns seit 12 Jahren, ihn zu erhalten und wünschen uns mehr solcher Orte!
Für Menschen, Pflanzen und Tiere. Für unser Klima, für ein gesundes Ökosystem.


GartenBazar im Kiez Zentrum Villa Lützow

Der Gemeinschaftsgarten wachsenlassen lädt ein!

Freitag, den 26.11.2021 – 16.00 – 19.00 Uhr

Kiez Zentrum Villa Lützow
Lützowstr. 28
10785 Berlin

Das ganze Jahr über wird in unserem Garten eifrig geerntet und gesunde und nützliche Dinge wie Tees, Tinkturen, Salben, Essige, Wurmkompost und und und ….. gemeinsam hergestellt.

Einige davon möchten wir nun zum Selbstkostenpreis und gegen Spende für unseren Garten anbieten – jetzt schon an Weihnachten denken!
Wir informieren über unser Engagement in der Natur- und Umweltbildung und unsere Arbeiten und Angebote im Garten.

Mit dabei:
Kirsten Born, Kräuterpädagogin, mit ihrer reichhaltigen Palette an Kräuterprodukten.
Queeres Jugendzentrum Villa Lützow.
Informationen über die Angebote des Kiez Zentrums.

Kontakt: wachsenlassen@web.de

Die Veranstaltung wird zu großen Teilen draußen stattfinden, es gilt die 3G-Regel, bitte Nachweise bereit halten. In allen Räumen der Villa Lützow besteht Maskenpflicht.


Advents- und Weihnachtskränze binden in der Grünen Bibliothek


Green Deal an der Spree

Im Rahmen der ARD Themenwoche „Stadt.Land.Wandel.“ ist das hörenswerte Feature ‚Green Deal an der Spree – Projekte für ein umweltfreundliches Berlin‘ von Carmen Gräf enstanden, für welches sie auch unseren Gemeinschaftsgarten besucht hat.

Nachzuhören unter:

https://www.rbb-online.de/rbbkultur/radio/programm/schema/sendungen/lebenswelten/archiv/20211107_0900.html


Wildbienen brauchen unsere Hilfe!

Wildbienen sind für die Bestäubung vieler Blütenpflanzen überaus wichtig, in Deutschland gibt es mehr als 550 verschiedene Arten, eine große Vielfalt, die äußerst bedroht ist.

Laut Roter Liste sind mittlerweile 38 davon vom Aussterben bedroht, 194 gefährdet und 43 Arten stehen auf der Vorwarnliste.

http://www.wildbienen.de/wbienen.htm

Feind Nummer 1 der Wildbienen ist dabei der Mensch mit seinem fehlgeleiteten System der industriellen Landwirtschaft und dessen immensen Pestizideinsatz und der Zerstörung der Lebensräume. Aber auch privatgärten und Balkone bieten aufgrund ihrer insektenuntauglichen Gestaltung immer weniger Nahrung und Lebensräume.

Hier ist eine große Transformation von Nöten und es wird Zeit, hinzuschauen und aktiv zu werden, jeder noch so kleine Schritt kann helfen, unseren heimischen Wildbienen das Leben zu retten.

Auf https://www.bund.net/themen/tiere-pflanzen/wildbienen/bedrohung-schutz/ kann man sich umfangreich über die Situation der Wildbienen informieren und viel über diese wichtigen und faszinierendenTiere erfahren.

Oder unterstützt das Bündnis der Europäischen Bürgerinitiative “Bienen und Bauern retten!” https://www.savebeesandfarmers.eu/deu/ueber-uns/

Eine kleine Hilfe kann es schon sein, geeignete Nisthilfen im Garten oder auf dem Balkon zur Verfügung zu stellen. Aber Achtung: die beste Nisthilfe nützt nichts ohne ausreichend Nahrung in Form von nektar- und pollenreichen Blühpflanzen in der Nähe und viele der sogenannten ‘Bienenhotels’, die man mittlerweile häufig zum Kauf angeboten bekommt, erfüllen nicht ihren Zweck und keine Wildbiene würde sie jemals aufsuchen.

Wir haben in der letzte Woche zum wiederholten Male einen kleinen Workshop zum Nisthilfenbau im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit der Bibliothek Tiergarten-Süd angeboten, Corona-bedingt wurde im kleinen Kreis und draußen geschraubt und gestaltet.

Dabei haben wir den Nisthilfen-Bausatz von https://wildbienennisthilfe.de/shop/ ausprobiert und können bestätigen, dass Dank der guten Anleitung und des guten Zuschnittes mit Vorbohrunge auch handwerklich nicht so versierte Wildbienenschützer hier eine gute Grundlage zum Ausprobieren im Selbermachen haben.

Besonders schick fanden wir, dass sich das Gehäuse verschieben lässt, was eine individuelle Bestückung und einen leichten Austausch des Inhaltes ermöglicht.

Natürlich haben wir uns auch wieder kreativ ausgetobt bei der Gestaltung unserer bewährten Recycling-Nisthilfen aus alten Blechdosen.

Hier bitte besonders darauf achten, dass die kleinen Nisthilfen nicht in der prallen Sonne aufgehangen werden, bzw. einen Schutz gegen zu starke Erwärmung erhalten.

Mit unseren Angeboten in der Grünen Bibliothek, Bibliothek Tiergarten-Süd möchten wir für nachhaltige Lebensstile sensibilisieren und die Freude am gemeinsamen Selbermachen wecken.
Dabei liegt uns besonders unsere Beziehung zur Natur am Herzen, der Umwelt- und Artenschutz und der Erhalt der Biodiversität.

Im Gemeinschaftsgarten wachsenlassen informieren wir bei Gartenführungen oder im Rahmen anderer Veranstaltungen auch immer wieder über die Gestaltung von Lebensräumen für Wildbienen. https://wachsenlassen.com/2021/08/23/stadtgartnern-mit-der-natur-vieltfalt-und-lebensraume-gartenfuhrungen-gartengesprache/

Unser workshop Nisthilfen wurde veranstaltet im Rahmen des EFRE-Projektes: ‘Umwelt hautnah – Natur verstehen und erleben’.


Zum Vormerken – GartenBazar – Gemeinschaftsgarten wachsenlassen

Zum Vormerken GartenBazar –Gemeinschaftsgarten wachsenlassen Freitag, den 26.11.2021 – 16.00 – 19.00 Uhr

Das ganze Jahr über wird in unserem Garten eifrig geerntet und gesunde und nützliche Dinge wie Tees, Tinkturen, Salben, Essige, Wurmkompost und und und ….. gemeinsam hergestellt.

Einige davon möchten wir nun auf einem kleinen Bazar anbieten (wir finden, sie eignen sich bestens als Weihnachtsgeschenke) und über unser Engagement in der Natur- und Umweltbildung und unsere Arbeit im Garten informieren.

Auch freuen wir uns sehr darüber, dass Kirsten Born, Kräuterpädagogin, mit ihrer reichhaltigen Palette an Kräuterprodukten mit dabei sein wird.

Kontakt: wachsenlassen@web.de

Gemeinschaftsgarten wachsenlassen,

Kiez Zentrum Villa Lützow, Lützowstr. 28, 10785 Berlin

In den Räumen des Kiez Zentrums gilt die 3G-Regel, bitte Nachweise am Eingang bereit halten.