Saatgut-Tauschbörse am 26.2.2023

Sonntag, den 26.2.2023
15.00 – 18.00 Uhr

LeihSämerei
Gemeinschaftsgarten wachsenlassen

im Foyer des Kiez Zentrums Villa Lützow
Lützowstraße 28
10785 Berlin

Noch Saatgut übrig aus den letzten Jahren zum Tauschen oder Verschenken und/oder selbst auf der Suche nach regionalem, samenfestem Saatgut für Garten, Balkon oder Hochbeet?

Wir laden Euch herzlich ein zum Tauschen, Schenken, Kennenlernen und Erfahrungen austauschen.
Lasst uns gemeinsam die Pflanzen-und Insektenvielfalt stärken. Gegen Monotonie auf Balkonen und in Gärten!

Und denkt daran: beim Saatgut ist es wie mit der Liebe – durch Teilen wird es mehr!

– Blühpflanzen-Saatgut für Baumscheiben und Balkonkästen von wachsenlassen
– Voranzucht: Wer möchte, kann an diesem Tag direkt aussäen, alles, was ihr dazu braucht, ist bei uns vorhanden
– Für die Gemütlichkeit: Bei Kaffee, Tee und Kuchen können wir uns zusammensetzen – wir freuen uns auch über

mitgebrachte Kuchenspenden.

Kontakt: wachsenlassen@web.de

Aktuell: jeden Mittwoch, 17.00 – 19.00 Uhr findet bei uns bis ca. Mitte April ein offener Saatgut-Treff statt.

gemeinsam mit dem MGH Kiez Zentrum Villa Lützow


Wir haben Agrarindustrie satt

Bäuerinnen und Bauern, konventionell und bio, von Tierhaltung bis Ackerbau, TierschützerInnen, Aktive der Entwicklungszusammenarbeit, engagierte Jugendliche und kritische Bürgerinnen und Bürger demonstrieren am 21.1.2023 wieder für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft, für Klima-, Tier- und Umweltschutz, für globale Gerechtigkeit und gesundes Essen für alle!

Start: 12.00 Brandenburger Tor

Alles Infos unter: https://www.wir-haben-es-satt.de/informieren/aufruf/

Geht alle zur Demo und demonstriert für eine bienenfreundliche Landwirtschaft ohne Pestizide, für mehr Vielfalt auf dem Acker, den Gaärten und in der Gesellschaft!

Oder macht noch mit beim Möhrenauflauf:


Saatgut-Treff am 25.1.2023

Saatgut für 2023 schon gesichtet?

Fehlt Dir noch Saatgut von Pflanzen, die Du gerne in diesem Jahr anbauen möchtest oder Du hast Saatgut übrig zum Abgeben oder Tauschen?

Dann komm vorbei am Mittwoch, den 25. Januar um 17.00 Uhr (bis ca. 19.00 Uhr) zu unserem Saatgut-Treff!

Wir können gemeinsam Saatgut reinigen, uns über unsere Erfahrungen des letzten Jahres austauschen und überlegen, wie wir uns weiter vernetzen können, um durch regionales und samenfestes Saatgut die Vielfalt in unseren Beeten zu erhalten.

LeihSämerei
Gemeinschaftsgarten wachsenlassen


im Foyer des Kiez Zentrums Villa Lützow

Lützowstraße 28
10785 Berlin
wachsenlassen@web.de


Saatgut-Treff in Tiergarten-Süd

Hast Du schon Dein Saatgut für dieses Jahr gesichtet und träumst Du schon wieder von blühenden Beeten und leckeren Tomaten für dieses Jahr?

Vielleicht feht noch etwas, was Du gerne in diesem Jahr anbauen möchtest oder Du hast Saatgut übrig zum Abgeben oder Tauschen?

Dann komm vorbei am Mittwoch, den 11. Januar um 17.00 Uhr zu unserem Saatgut-Treff!

Wir können gemeinsam Saatgut reinigen, uns über unsere Erfahrungen des letzten Jahres austauschen und überlegen, wie wir uns weiter vernetzen können, um durch regionales und samenfestes Saatgut die Vielfalt in unseren Beeten zu erhalten.

LeihSämerei
Gemeinschaftsgarten wachsenlassen


im Foyer des Kiez Zentrums Villa Lützow

Lützowstraße 28
10785 Berlin
wachsenlassen@web.de


HappyNewYear 2023!

Auch im nächsten Jahr werden wir uns weiterhin in der Gemeinschaft mit anderen für Artenvielfalt, Biodiversität und ein Natur- und Mitweltbewusstsein einsetzen!

Wir freuen uns darauf und wünschen allen ein gesundes, friedvolles und schönes Jahr 2023!


Schutzräucherung mit Heilpflanzen aus unserem Garten

Schutzräucherungen sind sehr alt und der Mensch hat schon immer versucht, sich und die seinen, sein Haus und seine Tiere zu schützen, gerade auch mit Pflanzen.

Das Räuchern in den Rauhnächten zwischen dem 21.12., dem Tag, an dem das Licht wieder zurück auf die Erde kommt, und 3. Januar, dem Tag der Heiligen Drei Könige, wird traditionell zum Schutz und zur Reinigung genutzt. Es lässt sich hervorragend verbinden mit Ritualen für eigene Visionen, Ziele und dem Loslassen von Ballast.

In kleiner geschützter Runde möchten wir mit einer gemeinsamen Schutzräucherung in unserem Garten zu einer persönlichen Durchführung dieses alten Rituals anregen.

Mi, den 14.12. um 16.30 Uhr.

Gemeinschaftsgarten wachsenlassen
im Kiez Zentrum Villa Lützow
Lützowstraße 28
10785 Berlin.

Umkostenbeitrag je nach persönlicher Einschätzung: 5 -10 Euro.

Anmeldung unter: wachsenlassen@web.de

Durchführung:
Julia Klement, Coachin, Mediatorin, Kräuterpädagogin
Gabi Koll, Philosophin


Kreatives Gestalten mit Färberpflanzen und gepressten Blüten

Gestalten von Grußkarten, Weihachtsanhängern und was uns sonst noch alles einfällt mit Färberpflanzen und gepressten Blüten

Wir möchten mit euch die Ernte an Blüten und Färberpflanzen dieses Sommers teilen und gemeinsam in gemütlicher Runde kreativ werden.

Mi, den 7.12.2022 zwischen 16.00 – 18.30 Uhr
Kiez Zentrum Villa Lützow
Raum wachsenlassen EG
Lützowstraße 28
10785 Berlin
Umkostenbeitrag: 5-10 Euro nach Selbsteinschätzung

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung unter: wachsenlassen@web.de

Besucht uns auch auf instagram.com/wachsenlassenberlin


Einladung zum Saatgut-Plausch-und Tausch


Artenvielfalt durch regionales Saatgut!

Saatgut ist Kulturgut!

Zur Wiedereröffnung der LeihSämerei in unserem Gemeinschaftsgarten treffen wir uns am
Samstag, den 26.11.2022, in der Zeit von 15.00 – 18.00 Uhr
zum Saatgut reinigen und Ideen schmieden.

Wir möchten uns gerne vernetzen mit anderen Gärtner*innen in Berlin und Brandenburg und freuen uns über alle, die sich für das Thema Saatgut interessieren und Lust haben, am Samstag dazu zu kommen.

Wo:

Gemeinschaftsgarten wachsenlassen
Kiez Zentrum Villa Lützow, EG
Lützowstraße 28
10785 Berlin

Wer am Samstag keine Zeit hat, aber Lust auf das Thema regionales Saatgut und Vernetzung dazu hat, melde sich doch einfach unter wachsenlassen@web.de und wir verabreden uns anders.


Verantwortung, Freude und Gemeinschaft – Warum wir die (Stadt)-Natur brauchen

Es sind eindeutig schwierige Zeiten – der Corona-Virus zwingt immer noch viele Menschen in die Isolation, Arbeitskräfte fallen aus, viele, vor allem mittelständige Unternehmen geraten in wirtschaftlich schwierige Situationen, viele von uns sind krank, irritiert, verunsichert, Kriege rücken näher, immer mehr Menschen sind auf der Flucht und unser kapitalistisches Wirtschaftssystem hat wenig Mittel oder Ambitionen, sich auf den Klimawandel und seine mit ihm einhergehenden Auswirkungen einzustellen – also immer noch und immer wieder die Frage: wie wollen wir leben?

Lange Tage war es mir nicht möglich, etwas zu sagen oder zu schreiben, ich war sprachlos im faktischen Sinne des Wortes, ohnmächtig und handlungsunfähig.

Als ich in den Garten zurückkehren konnte, spürte ich wieder Berührung, sah Schönheit und empfand Freude. Lebendigkeit und Verantwortung.

Als Teil der Natur haben auch wir unseren Teil an Verantwortung ihr gegenüber und daraus können und sollten wir Freude schöpfen.
Verantwortung ist nicht schwer, wir dürfen uns nur nicht bange machen lassen.

Bei einer eher zufälligen Lektüre entdecke ich den hawaiianischen Begriff Kuleana, ein Wort, für das es in der deutschen Sprache keine Entsprechung gibt. Vielleicht lässt sich Kuleana am beste mit würdevoller Verantwortung übersetzen. Die Maoli auf Hawaii benutzen diesen Begriff, wenn sie über die Verantwortung für unsere Erde sprechen. Nach ihrer Auffassung ist der Mensch zur Verantwortung für den Planeten und seine Mitmenschen geboren. Das ist keine Last, sondern mit Freude verbunden.
Kuleana schließt immer eine Beziehung mit ein und lässt das abendländische Bild der Trennug von Mensch und Natur scheitern.

Es ist die physische Begegnung, die mich bei jedem Eintitt in einen Naturgarten berührt und zu neuem Leben erweckt.
Tiere und Pflanzen erfeuen mich mit ihren Farben und Formen, ihrem Gesang. Ich sehe, rieche, taste, höre, fühle und schmecke.

Habe ich zudem noch die Möglichkeit, eigene Früchte und Gemüse anzubauen, ist die Befriedigung groß: meine Pflege und Fürsorge bewirken etwas und werden zur Selbstfürsorge.
Jeder Mensch, besonders auch in den Städten, sollte einen für ihn zugänglichen, vielfältig gestalteten Naturgarten in seiner Nähe haben.
Energie tanken in Gemeinschaft mit anderen Wesen der Natur. Schönheit wahrnehmen und sich an ihr erfreuen.
Vielleicht erkennen das eines hoffentlich nicht zu fernen Tages auch unsere Stadtplaner*innen und (Bezirks-) Politiker*innen.

Eins der größten Probleme unserer Zeit ist der dramatisch voranschreitende Verlust der Artenvielfalt.

Menschen in den Städten können auch hier würdevolle Verantwortung übernehmen und sich für eine Ökologisierug der Städte einsetzen. Dies funktioniert auch auf kleinsten Flächen wie Baumscheiben oder Balkonkästen, diese können für die Tier- und Pflanzenwelt Trittsteine bilden, auf denen sie voranschreiten-, fliegen und leben können.

Und dann die Gemeinschaft, nicht nur mit den Pflanzen und Tieren, sondern auch mit den Menschen, die bereit sind, mit Freude wieder Verantwortung zu übernehmen.
All die, die Straßenbäume gießen, Gärten anlegen, Blumen für Wildbienen aussäen, Gehölze für Vögel pflanzen, Eichhörnchen füttern und Laubbläser zerschlagen.
Wenn mich an dunklen Tagen die Ohnmacht überfällt, dann denke ich an sie, treffe mich mit ihnen, lege gemeinsam mit ihnen ein neues Beet an.

Fotos: W. Puhlmann und G.Koll


Räucherung mit Heilpflanzen aus unserem Garten

Zeichnung: Paula Lorenz

Räucherungenmit Pflanzen haben eine sehr alte Heiltradition.
Beim Räuchern werden Heilpflanzen langsam verglüht. Inhaltsstoffe und Wesen der Pflanze gehen in den Rauch über.
Diese Rituale können uns helfen, allein oder in gemeinschaftlicher Runde, uns zu erden und neue Energien zu tanken.

In kleiner geschützter Runde laden wir ein zu einer Pflanzenräucherung zum Thema Heilung in unserem Garten

am Mi, den 23.11. um 16.30 Uhr.

Gemeinschaftsgarten wachsenlassen
im Kiez Zentrum Villa Lützow
Lützowstraße 28

10785 Berlin.

Umkostenbeitrag je nach persönlicher Einschätzung: 5 -10 Euro.

Anmeldung unter: wachsenlassen@web.de

Durchführung:
Julia Klement, Coachin, Mediatorin, Kräuterpädagogin
Gabi Koll, Philosophin