Workshop: Magerstandort als Sandarium

Im Rahmen unserer Workshopreihe 2026: Erlebte Vielfalt in der Stadtnatur

möchten wir gemeinsam ein weiteres Naturgartenmodul zur praxisnahen Anschauung in unserem Garten an folgenden Terminen installieren:

 

Magerstandort als Sandarium

Teil 1: Gestaltung eines Magerstandortes

Fr, den 18.9.2026, 15.30-18.30 Uhr

 

Teil 2: Anlage eines Sandariums

Sa, den 24.10.2026, 14.30 – 17.30 Uhr

 

Einheimische Wildpflanzen sind ein wichtiger Baustein, dem enormen Verlust an Biodiversität in Zeiten des Klimawandels etwas entgegenzusetzen. Ein Großteil der einheimischen Wildpflanzen ist an magere, nährstoffarme Standorte angepaßt, auf denen sie reichlich blühen. Das macht diese Flächen wiederum für Insekten sehr attraktiv, zudem finden sie hier reichlich Nistorte.
Gemeinsam möchten wir mit unseren Workshop-Teinehmer*innen im Gemeinschaftsgarten einen Magerstandort als Sandarium anlegen. Im ersten Teil des Workshops lernen wir Wissenswertes über Wildpflanzen und den Wert von Magerstandorten und entdecken die ihnen eigene Ästhetik.
Wir pflanzen um und ein, legen erste Flächen mit Sand, Steinen und Totholz an.

Im 2. Teil am 24.10.2026 legen wir das eigentliche Sandarium an und vervollständigen die Gesamtfläche.
Beide Teile des Workshops können unabhängig voneinander besucht werden.

Bitte für Gartenarbeiten passende Kleidung und Schuhwerk tragen.

Leitung: Ute Stumm, Natugartenplanerin, Dpl. Ing., Biodiversitätsberaterin

 

Gemeinschaftsgarten wachsenlassen
Lützowstraße 28
10785 Berlin

Kontakt: Stadtnatur@wachsenlassen.com

 


In Zusammenarbeit mit dem Projekt: Berliner Gemeinschaftsgärten gestalten Bestäuberschutz

Wir danken der Postcode Lotterie für die Förderung unserer Arbeit!

 


Einheimische Wildkräuter – Salbenherstellung

Sinnlich und heilsam: die sommerliche Flora biodivers

Einheimische Wildkräuter – Salbenherstellung

Samstag, 4.7.2026, 16.00 – 18.30 Uhr

Gemeinschaftsgarten wachsenlassen
Lützowstraße 28
10785 Berlin

Im Sommer verströmen sich die Pflanzen, übertreffen sich
gegenseitig an Blütenvielfalt, in Form, Farbe und Duft.

Bei einem Spaziergang durch den Garten von wachsenlassen
offenbart sich diese Vielfalt als sinnvoller Zusammenhang von
Wild- und Kulturpflanzen, Insekten, Vögeln, deren
Lebenswelten miteinander verknüpft und mitunter sehr
detailliert aufeinander abgestimmt sind.

Nicht nur für den Erhalt der Arten, der biologischen Vielfalt ist
es besonders in unserer Stadtnatur wichtig, Lebensräume für
Pflanzen und Tiere zu schaffen und zu erhalten. Die wachsenden
Großstädte müssen an den globalen Klimawandel angepasst,
Flächen entsiegelt und nachhaltig genutzt werden.
Auch hierbei spielen Wildpflanzen eine große Rolle.

Sie erfahren darüber hinaus etwas über die heilende Wirkung
der Pflanzen, die Eigenschaften von ätherischen Ölen und
Farbstoffen und wie wir sie für uns nutzen können in Form von
Tees, Tinkturen und Kräuterölen.

Im Anschluss an den Kräuterspaziergang haben Sie die
Gelegenheit, selber eine Salbe aus Steinklee herzustellen, um
selbst im tiefsten Winter von der wärmenden Energie des
Sommers zu profitieren.
Unter Verwendung von Steinklee, Ringelblumen und
Johanniskraut.

Durchführung: Carola Pichert, Heilpraktikerin und Gärtnerin

Dieser Workshop im Rahmen unseres Projektes Erlebte Vielfalt in der Stadtnatur ist kostenfrei dank der Förderung von:

Der Veranstaltungsflyer zum Ausdrucken: Workshop Salbe


Gemeinsam handeln: Neuer Wohnraum für Wildbienen in der Stadt.

Gemeinsam handeln:
Garten-Kultur-Gemeinschaft

Am Freitag letzter Woche hatten wir gemeinsam mit den Künsterinnen Nicole Adams und Verena Cremer von der Werkstatt Bauhaus mobil einen Workshop genau in diesem Sinne.

Inspiriert von Bauhaus- Prinzipien haben wir Nisthilfen für Wildbienen, die im Frühsommer in unserem Gemeinschaftsgarten installiert werden, gestaltet und gebaut.

Dabei haben wir mit einfachen Materialien experimentiert und unter der fachkundigen Anleitung der Workshop-Leitenden haben wir eine gemeinsame Gestaltungsidee für die bewohnbaren kleinen Häuser entwickelt uns ausgeführt.

Wildbienen umfassen alle Bienenarten außer der Honigbiene. Sie gehören zur Insektenordnung der Hautflügler (Hymenoptera)

Die meisten von ihnen leben solitär, nur einige Hummelarten und Furchenbienen bilden Kolonien. Dazu kommen noch die sogenannten Kuckucksbienen, die sich parasitär in fremde Wildbienennester einschleichen.

Bis zu 75% der Wildbienen nisten im Boden, andere benötigen Holz, Lehm oder Pflanzenstengel für ihre Brut.

Viele der seit Jahren so beliebten ‘Insektenhotels’ greifen daher meist zu kurz und sind nur für einen kleinen Teil der zahlreichen Wildbienenarten (ca. 605 in Deutschland) von Nutzen.

Auch ist immer dafür zu sorgen, wenn ich eine Nisthilfe installiere, dass neben dem Wohnraum zusätzlich Nahrung in Form von passenden Blühpflanzen (Nektar und Pollen) zur Verfügung gestellt wird.
Das ist selbstverständlich auch auf Balkonen möglich.

Wir haben daher bei unserer Wohnanlage im Bauhaus-Design darauf geachtet, unterschiedliche Nistmaterialien zur Verfügung zu stellen und mit Holz, Lehm und Röhrchen aus Schilf, Bambus oder Pappe gearbeitet.

Kleine Brachflächen sind in unserer Gartenanlage vorhanden.

Das Besondere an unserer zukünftigen Wildbienen-Wohnstätte:
gemeinsam mit den Künstlerinnen der Bauhaus Werkstatt mobil (link) konnten wir nun eine Immobilie im Design einer Bauhaus Fassade erstellen.

Der Bauhaus Stil Architektur entstand 1919 mit Gründung der Bauhausschule durch Walter Gropius in Weimar. Diese neue Richtung kombinierte Kunst, Handwerk und Industrie in einer visionären Gesamtkunst.

Typische Merkmale sind hierbei geometrische Formen, Quadrate, Rechtecke, Kreise und klare Linien dominieren. Bei der Farbgestaltung finden sich hierbei die Primärfarben (Rot, Gelb, Blau) und dezente Weiß- und Grautöne bei Gebäuden.

Wir waren auf jeden Fall mächtig auf unser Ergebnis und freuen uns auf ein erneutes Zusammenkommen der Baugruppe zum Richtfest und zur Installation der Wohnanlage in unserem Gemeinschaftsgarten im Frühsommer!

Das Workshop-Angebot war eine gemeinsame Veranstaltung der BauhausWerksatt mobil, dem Familienzentrum Villa Lützow und dem   

 

 

 

 


Workshop: Heilsames und Schmackhaftes im Dschungel der Großstadt

Unser nächster Workshop im Rahmen der Reihe Die Bedeutung einheimischer Wildpflanzen im urbanen Raum geht am 26.9.2025 an den Start.

Unter der Leitug von Carola Pichert, Heilpraktikerin, könnt Ihr erfahren, wie Ihr Wildpflanzen erkennen, erleben und nutzen könnt.

Unsere Stadtnatur ist vielfältig und viele der wild wachsenden Pflanzen sind Heilkräuter oder Nahrungsmittel, ohne dass wir es wissen.
In diesem Workshop lernen wir bei einem kleinen Rundgang durch den üppigen Garten von wachsenlassen wilde oder ausgewildert
wachsende Pflanzenarten kennen und unterscheiden.
Es sind alles Pflanzenwesen, die am Wegrad stehen denen ihr täglich über den Weg lauft.
Sie sind unsere Begleiter*innen, weisen uns darauf hin, was unsere Böden enthalten und wie sich unsere Lebensbedingungen aufgrund des Klimawandels verändern.

Sie sind Nahrungsquelle für Insekten, Schnecken, Vögel und andere Tiere.
Sie sind Lebensraum, sie bilden Gemeinschaften, dienen uns als Heilmittel und können auch für unsere Ernährung eine wichtige Rolle spielen.
Im Rahmen des Workshops wird ein besonderes Augenmerk auf die Unterscheidung zwischen einheimischen Wildpflanzen und (zum Teil invasiven) nicht einheimischen Pflanzen (Neophyten) gelegt.

Im Anschluss an den Kräuterspaziergang besteht die Möglichkeit, selber eine
Tinktur oder ein Oxymel aus Kapuzinerkresse und Meerrettich herzustellen.
Wir binden Räucherkerzen aus Beifuß für winterliche Rituale und lassen bei einer
Tasse Kräutertee den Workshop ausklingen.
Dieser Workshop richtet sich an alle, die sich für Wildkräuter,
Pflanzenheilkunde, Wildkräuterküche und Botanik interessieren oder einfach
ihre Augen für Details öffnen wollen.
Kinder sind herzlich willkommen.

Heilsames und Schmackhaftes im Dschungel der Großstadt – Wildpflanzen erkennen, erleben und nutzen

Freitag, den 26.9.2025
16.00 – 19.00 Uhr
im Gemeinschaftsgarten wachsenlassen
Lützowstraße 28
10785 Berlin

Die Teilnahme ist kostenfrei.

 

 


Workshops im November und Dezember

Donnerstag, 21.11.2024, 16.00 – 18.00 Uhr:

Lustige und individuelle Nisthilfen für Wildbienen für Garten und Balkon selbstgemacht.

In der Werkstatt im Kiez Zentrum Villa Lützow,
Lützowstr. 28
10785 Berlin

 

Donnerstag, 5.12.2024, 16.00 – 18.00 Uhr:

In diesem Holzbau-Workshop könnt ihr Eure eigene Eichhörnchenbar für Balkon oder Garten herstellen.
Eichhörnchen gehören mittlerweile zum Stadtbild und freuen sich ebenfalls wie Vögel über eine Winterfütterung.

Begrenzte Teilnehmer*innenzahl, bitte anmelden!
In der Werkstatt im Kiez Zentrum Villa Lützow,
Lützowstr. 28
10785 Berlin
Die Workshops sind kostenfrei, wir freuen uns über Spenden!


Mix Dir Deine eigene Teemischung!

Wir räumen unsere Teekisten der Ernte 2022!

Bei Kräutertee hat jede*r seine eigenen Vorlieben und Bedürfnisse und häufig passen die angebotenen Teemischungen nicht so ganz.

Am Donnerstag, den 4.Mai 2023, in der Zeit von 14.00 – 17.00 Uhr

könnt ihr euch aus unseren sorgfältig und liebevoll getrockneten Gartenkräutern individuelle Mischungen zusammenstellen und euch über die jeweiligen Inhaltsstoffe und Anwendungsgebiete der einzelnen Kräuter informieren.

Kiez Zentrum Villa Lützow
Raum wachsenlassen EG
Lützowstraße 28
10785 Berlin

Kontakt: wachsenlassen@web.de


Wildbienen-Workshop

“Was braucht die Biene?” haben wir uns bei unserem Mitmach-Workshop am 22.3.2023 gefragt und uns gemeinsam mit kleinen und großen Teilnehmer*innen an die Arbeit gemacht, um unseren kleinen Mitwesen Hilfen zur Erfüllung ihrer Grundbedürfnisse zur Verfügung zu stellen.

In fröhlicher und kreativer Runde entstanden kleine Nisthäuser für Wildbienen, die Hohlräume für ihre Brut benötigen und kleine Naturlandschaften, die den Insekten als Wasserplatz dienen. Gestaltet wurde je nach persönlichen Gemschmack und Vorlieben.

Und Nahrung in Form von Saatgut für insektenfreundliche ein- und mehrjahrige Blühpflanzen konnte sich dann jede*r aus dem reichhaltigen Angebot unserer LeihSämerei auch direkt kostenfrei mitnehmen.

In Deutschland gibt es ca. 585 Wildbienenarten, leider sind sie stark gefährdet, etwa die Hälfte aller Arten steht auf der Roten Liste gefährdeter Tierarten, einige Arten sind bereits ausgestorben oder unmittelbar vom Aussterben bedroht.

Hauptursachen für diesen erschreckenden Artenverlust sind ausgeräumte Landschaften, die de Bienen keine Lebensräume und Nahrung mehr bieten, der Einsatz von Pestiziden und die Überdüngung.

Da hoffen wir auf gute Pläne und vor allen deren Umsetzung in Politik und Landwirtschaft.

Aber Stadtbewohner*innen, Haus- und Garten und Balkonbesitzer können schon mit einfachen Mitteln den Bienen helfen, indem sie ihre Umgebung naturnäher gestalten und Nahrung und Lebensräume zur Verfügung stellen.

Gemeinsam tun wir was für die Natur!


Gemeinsam Selbermachen – Nisthilfen für Wildbienen

Auch in diesem Winter bieten wir wieder Workshops für Familien in Zusammenarbeit mit dem Familienzentrum Villa Lützow an.

Wir starten am 17.11. mit dem Bau von lustigen Nisthilfen für Wildbienenarten, die ihre Nester in Röhren/ Hohlräumen bauen.


Aussaattisch in der Grünen Bibliothek

Liebe Stadtgärtner*innen!

Da wir in diesem Jahr keinen gemeinsamen Aussaattag haben veranstalten können, haben wir für Sie/ Euch einen kleinen DIY-Tisch zusammengestellt. Hier könnt ihr bereitgestelltes Saatgut direkt aussäen und mit nach Hause nehmen.

Kleine Gemüse zum Naschen und insektenfreundlche Sommerblumen für eure Festerbank, das Hochbeet oder den Balkon.

Jeden Freitag in der Zeit von 16.00 – 18.00 Uhr können wir euch auch eine Kurzberatung zur Aussaat anbieten.

Projektraum Grüne Bibliothek

Bibliothek Tiergarten-Süd
Lützowstr. 27
10785 Berlin
Aktuelle Öffnungszeiten: Mo, Mi und Fr von 13.00 – 18.00 Uhr

 

 

Diese Aktion findet statt im Rahmen des EFRE-Projektes:
„Umwelt hautnah – Natur verstehen und erleben“

   


Gemeinsam Körperbutter herstellen

Die ganze Gartensaison über ernten wir Blüten und (Wild-)Kräuter, um mit ihnen Ölauszüge herzustellen.
Wir nehmen dazu meist Olivenöl (natürlich in Bio-Qualität).
Diese Auszüge einige Wochen (meist an einem schattigen Ort, da gibt es aber auch, je nach Inhaltsstoffen Ausnahmen) ziehen lassen, öfter mal sanft schüttel und anschließend abseien.

Bitte unbedingt darauf achten, dass die Pflanzenteile stets mit Öl bedeckt sind, da sie sonst leicht schimmeln können.

Diese Öl-Mazerate enthalten die pflegenden Inhaltsstoffe der unterschiedlichen Pflanzen und bilden die Basis für Salben und Körperbutter, die bei uns in gemeinsamen Mitmach-Workshops hergestellt werden können.

Was braucht man für die einfache Herstellung einer wunderbar pflegenden Körperbutter?

Öl-Auszuge (z.B. bei uns in diesem Jahr: Ringelblumen, weiße Taubnessel, Löwenzahn, Rosmarin, Johanniskraut) mit hautpflegenden Inhaltsstoffen.
Konsistenzgeber: Sheabutter, Kakaobutter, Kokosöl.

Saubere Schraubgläser (am besten im Backofen oder mit kochendem Wasser sterilisieren).

Meßbecher, Waage, Trichter, Löffel, einen Topf für das Wasserbad, einen Handmixer und ätherische Öle nach Geschmack/ Lieblingsduft.

Nach mehreren Durchläufen haben wir uns für folgendes Standart-Mischverhältnis entschieden:

40 ml Ölauszug zu 60g Sheabutter

Alternativ dazu:
40 ml Ölauszug zu 10g Kokosöl und 50g Sheabutter
40 ml Ölauszug zu 10g Kakaobutter und 50g Sheabutter.

Da kann jede*r sicherlich selbst ein wenig experimentieren, welches Mischungsverhältnis ihrem Geschmack (und ihrer Haut) entspricht.

Die Ingredienzien werden im Wasserbad erwärmt und miteinander vermischt. Achtung, hier unbedingt darauf achten, dass die Mischung nicht zu heiß wird, sonst können die wirksamen Inhaltsstoffe verloren gehen!
Auf Wunsch können jetzt noch ein paar Tropfen ätherische Öle je nach persönlichen Vorlieben hinzugefügt werden, die geben einen wunderbaren Duft und enthalten zum Teil ebenfalls hautpflegende Substanzen.

Nun lässt man die Mischung erkalten und hierbei bitte geduldig sein, sonst klappt das mit der Emulsion später nicht so richtig.
Man kann sich daran orientieren, dass
das Gemisch langsam wieder fest wird und beginnt, undurchsichtig zu werden.

Nach dem Erkalten schlägt man das Ganze mit einem Handmixer vorsichtig auf (wer gerne seine Mayonaise selber macht, weiß, wie es geht), bis sich eine cremige Körperbutter gebildet hat.
Wir versehen unsere Gläser immer noch mit selbst gestalteten Etiketten, das sieht hübsch aus im Badezimmer und ergibt auch noch ein prima Geschenk für Freund*innen.

Und wer es selber gerne erst einmal ausprobieren möchte:

Wir haben noch einige wenige Termine für jeweils eine Person (oder einen Haushalt) zu vergeben, um gemeinsam mit einer Person aus unserem Team die Herstellung auszuprobieren.
Wir arbeiten bei offenen Türen in der Werkstatt des Kiez Zentrums Villa Lützow und tragen Maske, wenn wir den Sicherheitsabstand nicht einhalten können.

Terminanfrage unter: wachsenlassen@web.de