Veröffentlicht: Oktober 15, 2018 | Autor: ele54 | Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Nachbarschaft, Urbanes Gärtnern, Wachsenlassen |
An einem wunderschönen Tag im Frühherbst nach diesem viel zu trockenen und heißen Sommer trafen wir uns gemeinsam mit Mitgärtner*innen groß und klein und Freunden aus der Nachbarschaft, um unsere Kartoffeln zu ernten und direkt dananch gemeinsam zu genießen.
Wie in jedem Jahr kamen unsere Saatkartoffeln auch diesmal von V.E.R.N. e.V. auf Greiffenberg, dem Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen in Brandenburg. Alle Informationen über die wichtige und interessante Arbeit von V.E.R.N. unter: https://vern.de/
In diesem Jahr hatten wir die Sorten Linda, Aquila, Rosa Tannenzapfen und Violetta angebaut und gemeinsam mit den Kindergartenkindern im Frühjahr ins Beet gelegt.
Und natürlich waren wir besorgt, wie die Ernte wohl in diesem Jahr ausfallen würde. Obwohl wir bei uns im Garten die Möglichkeit haben, regelmäßig zu wässern, waren die klimatischen Bedingungen ja wirklich ein erster Härtetest…

vorher…

…nacher.
Und dazwischen:



Aber wir hatten Glück, die alten Sortem haben der Hitze und Trockenheit Stand gehalten und wir hatten eine gute Ernte. Nur Violetta hat extrem kleine Kartoffeln hervorgebracht, dieser Sorte war es vielleicht doch zu heiß in diesem Jahr.
Auf jeden Fall schmeckte jede Sorte unterschiedlich und selbst ein, zwei Besucher, die „nicht so gerne Kartoffeln essen“, waren dann doch sehr angetan, wobei die Rosa Tannenzapfen in diesem Jahr zur ‚besten Sorte des Tages‘ gekrönt wurden!
Zum Vormerken: Weiter geht es dann mit unseren kulinarischen Gartentagen am 12.11. zum Sankt Martins-Fest mit Kürbissuppe und Stockbrot.

Veröffentlicht: September 19, 2018 | Autor: ele54 | Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Artenvielfalt, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Nachhaltigkeit, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern, Wachsenlassen |
Wir laden ein zum Kartoffeltag im Gemeinschaftsgarten!
Am Donnerstag, den 27. September 2018 in der Zeit von 16.00 – 19.00 Uhr

Wo: Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Lützowstr. 28, 10785 Berlin
Für wen: für alle, die gerne aktiv Umweltschutz in ihrem Kiez betreiben möchten und sich nachbarschaftlich austauschen wollen.
Was: gemeinsam Kartoffeln ernten und essen
Und was noch: Nachbarn kennenlernen, sich austauschen, über das Leben (in Tiergarten-Süd) reflektieren und kreativ werden beim biografischem Schreiben.
Und nach dem 27.9.: Wir suchen noch Nachbarn, die sich gemeinsam mit uns um die Vögel und Wildbienen in unserem Garten kümmern.
Info Kartoffeltagwl18

Veröffentlicht: September 10, 2018 | Autor: ele54 | Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Garten in der Stadt, gemeinsam selbermachen, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Nachbarschaft, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern |

Kaffee, Tee und Kuchen, beieinander sitzen und miteinander ins Gespräch kommen…uns hat unser erster offener Tag der Nachbarschaft sehr viel Spaß gemacht!
Wir freuen uns, wenn unser Garten, in dem einige Familien aus der Nachbarschaft gärtnern und wir Umweltbildungsprojekte für kleine und große Menschen anbieten, vermehrt als nachbarschaftlicher Treffpunkt im Grünen und als Ort der Entspannung erkannt und genutzt wird.
Das Team wachsenlassen arbeitet emsig daran, diesen Ort zu verschönern und zu erhalten.
Über tatkräftige Hilfe im Garten freuen wir uns immer, momentan besonders bei dem Bau einer Trockenmauer mit integrierten Nistgelegenheiten für unterschiedliche Wildbienen und beim Vogelschutz. In diesem Herbst möchten wir damit beginnen, unsere Gartenvögel ganzjährig zu füttern, neue Futterhäuser und Nistkästen müssen gebaut und angeschafft werden und die regelmäßige Fütterung und Pflege organisiert werden.
Wir sind momentan jeden Donnerstag nachmittag in der Zeit von ca. 14.00 – 17.00 und die jeweils letzten beiden Freitage im Monat sicher im Garten oder im Projektraum Grüne Bibliothek (Bibliothek Tiergarten-Süd, Lützowstr. 27) anzutreffen.
Oder einfach Kontakt aufnehmen unter: wachsenlassen@web.de


Nachbar*innen, die sich für unsere kreative Schreibgruppe ‚Unser Leben im Kiez‘ interessieren, können direkt Kontakt mit Babette Dombrowski unter: babette.dombrowski@t-online.de aufnehmen.
Unser nächster offener Tag der Nachbarschaft:
Am Donnerstag, den 27.9.2018, in der Zeit von 16.00 – 19.00
möchten wir gemeinsam mit allen, die Lust auf einen Besuch in unserem Garten haben, unsere (hoffentlich zahlreichen) Kartoffeln der heißen und trockenen Saison 2018 genießen und laden daher ein zum Kartoffeltag.

Wir freuen uns auf Sie/ euch!
Der Gemeinschaftsgarten wachsenlassen befindet sich auf dem Außengelände des Kiez Zentrums Villa Lützow, Lützowstr. 28, 10785 Berlin
Das pdf für die Pinnwand zum Ausdrucken: Aushang Kartoffel 9.18
Veröffentlicht: August 30, 2018 | Autor: juddisonn | Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Ökologie, ökologischer Bundesfreiwilligendienst, beet, Biodiversität, Boden, Deutsch lernen, Diversity, entdecken, erleben, freiwilliges ökologisches Jahr, Gärtnern mit Kindern, Gesellschaft, Kollegen, Landwirtschaft, Motivation, Nachhaltigkeit, Reisighaufen, Sprache, Stadtgarten, tomate, Umwelt, Vielfalt, Vogelschutz, Zeit |
Nun ging die Zeit wieder so schnell vorbei!
Wir erinnern uns, wie wir im Winter für das erste diesjährige Gartenprojekt, den Reisighaufen, Löcher ausgehoben und Holz gesammelt haben. Inzwischen ist er umgrenzt, gewachsen, beschildert und bewohnt…?
Wir, Stephanie und Judith, verbringen nun die letzten Tage auf der Arbeit unseres ökologischen Freiwilligendienstes (ÖBFD und FÖJ). Im Rückblick stellen wir fest, dass die Arbeit bei wachsenlassen und der Grünen Bibliothek uns in vielerlei Hinsicht vorangebracht hat.
Sie hat uns vor unsere Unsicherheiten gestellt und uns sowohl ein gestärktes Bewusstsein in unsere Fähigkeiten gegeben als auch vorher unbekanntes Können aufgedeckt. Mit Motivation haben wir durch die praktische Arbeit viel dazugelernt, sodass wir uns heute besser im Garten, in der umfangreichen Umweltthematik, in der Arbeit mit Kindern und gestalterischen Mitteln auskennen.
Die Zeit, für Stephanie ein ganzes Jahr, für Judith 8 Monate, hat auf uns richtunggebend gewirkt und unsere Interessen vertieft. Somit geht es für uns im Bildungs- und Arbeitsweg schon bald weiter.
Abgesehen von dem Garten werden wir vor allem auch das Arbeiten mit den Kollegen vermissen. Denn in Gemeinschaft haben wir Pläne und Ideen für den Garten entworfen, die Entwicklung beobachtet und schöne Erinnerungen gesammelt.
Es war ein gutes, sehr gelungenes Jahr, das uns beide noch lange weiter begleiten wird.
Und wir wünschen den Kollegen, dem Garten und den nachfolgenden Freiwilligen viel Glück und Freude für die kommende Zeit.
Bis bald!

Veröffentlicht: August 26, 2018 | Autor: ele54 | Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern |
Wir freuen uns auf Ihren/ Euren Besuch!
Am Dienstag, den 28.8. 2018, in der Zeit von 16.00 – 19.00 Uhr im Gemeinschaftsgarten wachsenlassen

Bei Kaffee und Kuchen möchten wir gemütlich zusammen sitzen, über unsere Arbeit im Garten informieren und uns mit großen und kleinen Nachbar_innen und Naturfreund_innen austauschen.
Unser Garten befindet sich auf dem Außengelände des Kiez Zentrums Villa Lützow, Lützowstr. 28, 10785 Berlin.
Veröffentlicht: August 8, 2018 | Autor: ele54 | Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, DIY/DIT, Färberpflanzen, Garten in der Stadt, gemeinsam selbermachen, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Nachbarschaft, nachhaltiges Wirtschaften, Nachhaltigkeit, Urbanes Gärtnern |

In diesem Jahr haben wir damit begonnen, Färberpflanzen anzubauen.
Ahmed aus unseren Garten hat die Pflanzen die ganze Saison über gehegt und gepflegt und hat nun damit begonnen, auszuprobieren, wie die Pflanzen am besten geerntet und getrocknet werden können, um Farbstoffe daraus herzustellen, so dass wir bald gemeinsam mit anderen kleine Workshops zum Herstellen von Farbstoffen und Färben und Malen mit Pflanzenfarben durchführen können.


In unserem Garten können in dieser Saison noch Färberamaranth, Tagetes, Rote Beete, Rotkohl, kanadische Goldrute, Schafgarbe, Rainfarn und Brennessel als Färberpflanzen geerntet werden und wir freuen uns über Interessierte, die Lust haben, im Bereich Färbergarten bei uns mitzumachen.
Die Arbeit mit Färberpflanzen ist kreativ und vielfältig, altes kulturelles Wissen kann wiederentdeckt und weiterentwickelt werden und Themen wie Biodiversiät, Nachhaltigkeit und die Sensibilisierung für ökologische Prozesse / Naturkreisläufe können leicht veranschaulicht werden. Die Vielfältigkeit des Themas macht es leicht, sich mit anderen zu Aktionen, Workshops und Ausstellungen zu treffen und auszutauschen.
Nicht zuletzt sind die Färberpflanzen einfach wunderschön anzusehen und die meisten von ihnen äußerst beliebte Nahrungsquellen bei Bienen & Co!

Wer Lust hat, uns beim Aufbau unseres Färberpflanzen-Gartens zu helfen, melde sich am einfachsten unter wachsenlassen@web.
Oder schaut einfach bei uns im Garten vorbei, (in der Regel ist täglich jemand da, sicher am Donnerstag in der Zeit von ca. 14.00 – 17.00 Uhr)
und/ oder kommt zu unserem Tag der Nachbarschaft am 28.8.2018
Wir freuen uns auf euch!
Veröffentlicht: Juli 28, 2018 | Autor: ele54 | Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Ökologie, ökologischer Bundesfreiwilligendienst, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Nachhaltigkeit, Wachsenlassen, Werken mit Kindern |
Wachsenlassen sucht eine/n Öko-Bundefreiwillige/n
Für unseren Gemeinschaftsgarten und die Grüne Bibliothek in Berlin Tiergarten suchen wir (möglicher Einstieg ab dem 1.9.2018) eine_n Bundesfreiwillige/n mit ökologischem Schwerpunkt.
Aufgabenbereiche:
- aktive Unterstützung beim Aufbau des Gartens zu einem Ort der Umweltbildung und des nachbarschaftlichen Zusammenseins
- Planung, Durchführung und Unterstützung von Workshops mit Kindern und Erwachsenen in den Bereichen:
– Umweltbildung
– Vogel- und Insektenschutz
– kreative Sprachlernangebote/ souveräner Umgang mit der deutschen Sprache
– Färben mit Pflanzenfarben
- Übernahme von themenbezogenen Projektarbeiten
- Mitarbeit bei der Öffentlichkeitsarbeit
- tägliche Gartenarbeit bei Wind und Wetter; kontinuierliche Gartenpflege
- körperliche Arbeit, handwerkliche Arbeiten
- Teilnahme an der Pflanzplanung, Vor-Anzucht und Ernte der Gemüse und Kräuter
- Weiterverarbeitung von Kräutern (z.B. Tee, Kräutersalz, Pesto) und Färberpflanzen
- Saatgut ernten
- Assistenz bei der Pflege der LeihSämerei in der Bibbliothek
Wünschenswert sind Erfahrungen bei der Gestaltung eines Gartens nach den Konzepten der Permakultur / ökologischem und naturnahen Gärtnern und ein Interesse an der Anzucht von gebietsheimischen Pflanzen.
Freude und Interesse am Zusammensein mit Kindern, Nachbarn und anderen Akteuren vor Ort.
Wir suchen eine eigenständige und engagierte Person, die gerne mit anderen im Team arbeitet, selber strukturieren und organisieren kann und uns beim Beschreiten und Ausprobieren von neuen Wegen unterstützt. Eigene Projekte können gerne ausprobiert und durchgeführt werden.
Wir bieten flexible Arbeitszeiten nach Absprache, teilweises Arbeiten von Zuhause aus ist möglich.Ein verständnisvolles und engagiertes Team, das Raum dafür lässt , sich zu orientieren und auszuprobieren. Zusammenarbeit mit Sozialpädagogen im Tätigkeitsbereich der Kinder- und Jugendhilfe. Eine sinnvolle Arbeit im Bereich des Umweltschutzes und des Vogel- und Insektenschutzes.
Weitere Informationen und Anmeldung unter:
http://www.stiftung-naturschutz.de/freiwilligendienste/oebfd/einsatzstelle-einzeln/?id=890
Veröffentlicht: Juli 27, 2018 | Autor: ele54 | Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Nachbarschaft, Nachbarschaft Tiergarten-Süd, Nachhaltigkeit, Urbanes Gärtnern |

Wir laden ein zum offenen Tag der Nachbarschaft am
Dienstag, den 28. August 2018 in der Zeit von 16.00 – 19.00 Uhr
Unser Gemeinschaftsgarten wachsenlassen befindet sich auf dem Außengelände des Kiez Zentrums Villa Lützow, Lützowstr. 28, 10785 Berlin
Seit 2010 gärtnern wir dort gemeinsam mit Nachbarn, Kindergärten, Schulen und anderen interessierten Gruppen.
Wir möchten alle, die gerne aktiv Umweltschutz in ihrem Kiez betreiben möchten und sich nachbarschaftlich austauschen wollen, herzlich einladen, uns besuchen zu kommen und/oder bei uns mitzumachen.
Unsere Schwerpunkte sind der Vogel- und Insektenschutz, wir gärtnern mit der Natur und nicht gegen sie, pflanzen gebietsheimische Stauden und Gehölze oder säen diese aus mit Saatgut aus unserer LeihSämerei in der Bibliothek Tiergarten-Süd.
Darüber hinaus wünschen wir uns unseren Garten als einen Ort, wo Nachbarn sich kennenlernen und austauschen, über das Leben (in Tiergarten-Süd) reflektieren und kreativ werden können beim biografischem Schreiben, Malen und und und…
Nach dem 28.8. treffen wir uns regelmäßig einmal in der Woche im Garten und bei schlechter Witterung im Projektraum der Grünen Bibliothek, Bibliothek Tiergarten-Süd, Lützowstr. 27. Genaue Termine werden noch bekannt gegeben.
Aber auch bis dahin sind wir regelmäßig im Garten anzutreff, ein guter Termin, bei uns vorbei zu schauen, ist am Donnerstag zwischen 14.00 – 17.00 Uhr
Oder einfach eine Mail an: wachsenlassen@web.de


Veröffentlicht: Juli 11, 2018 | Autor: juddisonn | Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: 2000m², Ökologie, Biodiversität, Boden, Flächenbuffet, Gesellschaft, Landwirtschaft, Nachbarschaft, Nachhaltigkeit, tomate, Weltacker |
Der Garten blüht, es konnten schon reichlich Beeren vernascht werden und auch das Flächenbuffet sowie die Weltackerparzelle können sich sehen lassen.

Auf den 6 Quadratmetern, die in unserem Kräuterbeet für den Weltacker Platz finden, stehen mittlerweile hohe Tomatenpflanzen dicht beieinander. Die ersten Früchte sind daran zu erkennen. Man erahnt schon, dass die Ernte ein vielfältiges Aussehen haben wird. Denn wir haben große und kleine, spitze und schrumpelige, verschiedenfarbige Sorten ausgesät.
Die Pflege von Tomaten gestaltet sich relativ intensiv.
Regelmäßig muss man sie ausgeizen, im unteren Bereich ausdünnen, um noch genug Sonne und Luft an den Boden zu lassen. Man sollte sie mulchen, um Nährstoffe zuzuführen, und natürlich wässern. Doch so anstrengend die Pflege auch sein mag, vor allem bei der starken Sonneneinstrahlung im Kräuterbeet, so schön ist es auch, das Wachstum zu beobachten und den Kopf zwischen den Pflanzen verschwinden zu lassen. Dort erwartet einen der schöne Geruch von Tomaten und frischem Basilikum, der ebenfalls in diesem Beet wächst.

Das Flächenbuffet in unseren Hochbeeten vor der Bibliothek hat ebenfalls Form angenommen. Die einzelnen Kulturen sind inzwischen auch als diese zu erkennen. Durch Unterteilungen mit einem Band wurde der jeweilige Flächenbedarf gekennzeichnet. Doch es erfordert noch mehr (Denk-)Arbeit, um das Flächenbuffet ordentlich zu halten und den Zweck dessen zu erfüllen, nämlich anschaulich und schnell begreifbar zu sein. Seitens des Weltackerclubs erhalten wir bald ein erstes richtiges Schild, um auf den Zusammenhang unseres Gartens mit dem Projekt und auf den Inhalt dessen aufmerksam zu machen.
Einigen interessierten Besuchern und Kindern konnten das Konzept und die einzelnen Pflanzenkulturen schon nähergebracht werden – mit positiver Reaktion!
Über die letzten Wochen haben sich bei uns einige Fragen angesammelt. Auch, weil das letzte Weltackerclub-Treffen für uns schon ein wenig zurückliegt.
Um diese Fragen zu klären und um auf den neusten Stand zu kommen, besuchten wir am 5. Juli den Weltacker in Pankow anlässlich des Acker-Talks zum Thema Permakultur.
Die Veranstaltung begann mit einer Führung über den Weltacker, der seit dem 16.06 offiziell geöffnet ist. Seit meinem letzten Besuch hat sich dort viel getan. Die Pflanzenkulturen sind herangewachsen, die Beschilderungen und anderen kleinen „Installationen“ sind sehr anschaulich gestaltet. Das Flächenbuffet des Weltackers ist überaus schön anzusehen und sehr eindrücklich. Denn dort sind mehrere Gerichte im Vergleich angepflanzt.
Ein großes Problem, welches die Gärtner zunehmend jeden Sommer teilen, ist die Bewässerung der Pflanzen! Sowohl auf dem Weltacker als auch bei uns muss ein großer Aufwand betrieben werden, um die Pflanzen am Leben zu halten und vor dem Vertrocknen oder gar Verbrennen zu bewahren.
Im Anschluss an die Führung und einen kurzen informellen Austausch erhielten wir eine Präsentation von Stuart Muir Wilson, dem Enkelsohn des Mitbegründers der modernen Permakultur Bill Mollison. Er teilte mit uns seine Erfahrungen vom Aufwachsen bei seinem Großvater auf dem Land. Diese verknüpfte er mit der Erläuterung der Ursprünge der Permakultur und der Werte, die sie in sich vereint.
Auf dem Weltacker können Sie nun regelmäßig an Führungen teilnehmen oder spannende Veranstaltungen besuchen. Um auf dem neusten Stand zu bleiben, können Sie sich in den Newsletter „Ackerfunk“ eintragen.
Falls Sie daran interessiert sind, in das Weltackernetzwerk einzusteigen, melden Sie sich für den Weltackerclub an und merken sich schon den 30. Juli vor.
Dort findet das nächste WAC-Treffen statt, der Ort wird noch bekanntgegeben.
Nach wie vor sind Besucher auch in unserem Garten vor allem am Flächenbuffet oder im Kräuterbeet mit vielen Fragen zum Thema herzlich willkommen.
Es ist meist jemand im Garten oder Projektraum, mit Sicherheit zu den Öffnungszeiten der Bibliothek, Mo/Di, Do/Fr von 12.30 – 18.oo Uhr.
Grüne Bibliothek der Nachbarschaft/ Bibliothek Tiergarten-Süd
Lützowstr. 27
10785 Berlin
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.2000m2.eu
www.2000m2.eu/de/weltacker-club/
Veröffentlicht: Mai 9, 2018 | Autor: juddisonn | Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: 2000m², Ökologie, Biodiversität, Boden, erleben, Flächenbuffet, Gesellschaft, Landwirtschaft, Nachbarschaft, Nachhaltigkeit, tomate, Weltacker |
Das vergangene Wochenende bot viel Gelegenheiten für einen Ausflug:
Der Pflanzentauschmarkt im Prinzessinnengarten, das Frühlingsfest in den Pallasgärten und, worüber noch nicht berichtet wurde, wir aber ebenfalls anwesend waren, die Saisoneröffnung des Weltackers im Botanischen Volkspark Blankenfelde.

Bei bestem Wetter wurde den Besuchern am 6. Mai leckeres Essen und Trinken sowie ein buntes Programm geboten. Man konnte Wurzelfenster bauen, Seedballs formen, Saatgut tauschen und wurde dabei von Musik begleitet.
Auf den 2000 Quadratmetern des Weltackers sind die Abgrenzungen gezogen und mit den jeweiligen Schildern versehen worden. Noch sind keine Pflanzen zu sehen. Doch bald beginnt die Aussaat; wenn auch ein wenig verzögert aufgrund anfänglicher Schwierigkeiten.
Nichtsdestotrotz konnte man sich am Sonntag schon ein Bild von den 2000 Quadratmetern machen, die jedem Bürger rein rechnerisch zustehen würden, und, wie die wichtigsten Kulturpflanzen im globalen Verhältnis darauf angepflanzt sind.
In unserem Gemeinschaftsgarten geht es 
bezüglich des 2000m²-Projektes nun auch weiter voran:
Für das Flächenbuffet stehen vor der Bibliothek mittlerweile zwei neue Hochbeete. Darin werden die Zutaten für eine Portion Pizza auf 1,14m² ausgesät.
Jede Pflanze hat einen bestimmten Ackerflächenbedarf und unterschiedlich hohe Erträge auf dieser Fläche. Mithilfe der Daten der FAO hat das Projekt den jeweiligen Ackerflächenbedarf pro Kilogramm von einigen Pflanzen zusammengestellt. So errechnet man mit der Zutatenmenge des Rezepts die benötigte Fläche, auf denen angepflanzt wird.
Es wächst schon der Weizen für den Teig. Die Sojabohne als Tiernahrung, um Käse zu produzieren, lässt sich auch langsam blicken. Sonnenblumen für das Öl, Tomaten, Zwiebeln und Basilikum brauchen noch Zeit.
Für den Teig und den Käse ist jedoch schon fast die ganze Fläche abgedeckt (ca. 0,94m²) . Die Sonnenblume nimmt 0,16m² in Anspruch. Das Gemüse ist genügsam und benötigt nur wenig Platz (0,03m²).
Wir beteiligen uns an dem Projekt auch mit einer Weltackerparzelle. Denn die Ausgangsidee des Weltackerclubs ist es, neben dem „großen“ Weltacker in Pankow einen zweiten Weltacker in Form von Parzellen in anderen privaten Gärten oder von Vereinen und Institutionen anzubauen.
Dafür haben wir 6m² in unserem Kräuterbeet umgegraben und vorbereitet, um die bereits vorgezogenen Tomaten in den nächsten Tagen dort einzupflanzen.
Für die Weltackerclub-Mitglieder ist ein Schild in Arbeit.
Wenn auf unserem Flächenbuffet und der Weltackerparzelle in einigen Wochen mehr zu sehen ist, wird bestimmt auch das Schild fertig- und aufgestellt sein.
Nun heißt es: abwarten und beobachten!
Wenn Sie sich für das Projekt interessieren, können Sie gern jederzeit vorbeikommen und die Anfänge unserer Umsetzung des Projektes anschauen und uns dazu befragen.
Es ist meist jemand im Garten oder Projektraum, mit Sicherheit zu den Öffnungszeiten der Bibliothek, Mo/Di, Do/Fr von 12.30 – 18.oo Uhr.
Grüne Bibliothek der Nachbarschaft/ Bibliothek Tiergarten-Süd
Lützowstr. 27
10785 Berlin
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.2000m2.eu
www.2000m2.eu/de/weltacker-club/