Frühlingsfest und Häkel-Bienen
Veröffentlicht: März 26, 2018 Abgelegt unter: Die Grüne Bibliothek | Tags: Ökologie, Bibliothek Tiergarten-Süd, gemeinsam selbermachen, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Grüne Bibliothek, Nachhaltigkeit, NähWerkstatt, Saatgut, Urbanes Gärtnern, Wachsenlassen Hinterlasse einen KommentarAm Freitag, den 23. März läuteten wir in der Grünen Bibliothek mit unserem Fest den Frühling ein, der nun hoffentlich bald kommen mag.
Zahlreich waren Freunde und Interessierte unseres Gemeinschaftsgartens und der Grünen Bibliothek waren erschienen, um sich über unsere Arbeit zu informieren.
Judith vom Team wachsenlassen erklärte unsere Teilnahme am Projekt Weltacker 2000m2 https://www.2000m2.eu und informierte über das Gesamtprojekt, Babette Dombrowski, Leitung Sprachangebote in der Grünen Bibliothek, zeigte den Besuchern die in den unterschiedlichen Sprach- und Buchwerkstätten entstandenen Werke und berichtete über ihre Arbeit.
Im Projektraum Grüne Bibliothek konnten Salat-Setzlinge pikiert und zum mit-nach-Hause-nehmen eingepflanzt werden, ebenfalls konnten insektenfreundliche Blühpflanzen augesät werden für den heimischen Balkon und/oder Garten.
Dadurch konnten wir hinweisen auf die deutschlandweite Aktion von Deutschland summt, die auch in diesem Jahr zu einem bundesweiten Pflanzwettbewerb aufruft.
Informationen dazu unter:
https://wir-tun-was-fuer-bienen.de/home.html
Apropos Bienen:
Spontan entschied sich die Strickgruppe des Nähcafés dafür, an der Aktion Häkel-Bienen für den Weltbienentag vom BUND e.V. teilzunehmen.
Viele, viele selbstgemachte Häkel-Bienen sollen am 20. Mai zum Weltbienentag der Bundesregierung übergeben werden.
Also Socken adé – Bienen willkommen!
Die nächsten Montage (26.3., 9.4. und 23.4., in der Zeit von ca. 16.00 – 18.00, weitere Termine werden bekannt gegeben) wollen wir gemeinsam Bienen häkeln.
Weitere Informationen für alle, die bei uns oder woanders mitmachen möchten, unter:
https://www.bund.net/service/publikationen/detail/publication/haekel-bienen-fuer-den-weltbienentag/
Und wenn nicht beim Bienen-Häkeln, beim Gärtnern oder in der Grünen Bibliothek, dann sehen wir uns vielleicht beim Frühlingsfest in den Pallasgärten in Berlin Schöneberg am 6.5.2018
https://www.umweltkalender-berlin.de/anbieter/details/2075
Die Grüne Bibliothek der Nachbarschaft wird gefördert durch:
Gib der ersten open-source-Tomate ein Zuhause!
Veröffentlicht: März 14, 2018 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Agrarindustrie, Artenvielfalt, Ökologie, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, nachhaltiges Wirtschaften, Nachhaltigkeit, Saatgut, Urbanes Gärtnern, Wachsenlassen Hinterlasse einen KommentarGegen die ständige Machtausweitung der Agrarkonzerne, die weltweit kleinbäuerliche Betriebe bedroht, entstand die Idee zur Open Source Lizenz, inspiriert von einer Publikation der Heinrich-Böll-Stiftung und vom gemeinnützigen Verein Agrecol vorangetrieben.
Hier kann man sich über die Aktion und deren Hintergründe informieren und das erste Open Source Saatgut bestellen:
https://www.boell.de/vielfalt-statt-macht
Bunte Saatgut-Börse in der ZLB – Pflanzensamen und Wissen zum Tauschen
Veröffentlicht: März 9, 2018 Abgelegt unter: Die Grüne Bibliothek | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Bibliothek Tiergarten-Süd, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Leih-Sämerei, nachhaltiges Wirtschaften, Nachhaltigkeit, Saatgut, Saatgut-Tauschbörse, Urbanes Gärtnern, Wachsenlassen Hinterlasse einen Kommentar„Hast du einen Garten und eine Bibliothek, dann hast du alles, was du brauchst“, wusste schon Cicero.
Im März startet die Gartensaison und erstmals bietet die Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) eine Saatgut-Tauschbörse an:
Samstag, 17. März 2018 von 13.00 bis 17.00 Uhr
Berliner Stadtbibliothek (BStB), Foyer
Breite Straße 30-36, 10178 Berlin-Mitte
Bus: M 48 | 147 | 248 | 265, U: Alexanderplatz | Märkisches Museum | Französische Straße | Hausvogteiplatz, S: Alexanderplatz
Konnten Sie im letzten Jahr Blumen- und Kräutersamen ernten? Dann nutzen Sie die Gelegenheit, andere Gartenfreund*innen zu treffen und Saatgut und Ihr Wissen darüber zu tauschen. Der „Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen in Brandenburg“ (VERN e.V.), „2000 m2 Weltacker“ und die „Grüne Bibliothek der Nachbarschaft“ der Bibliothek Tiergarten-Süd informieren über die Welt der Pflanzen.
Die ZLB steht bereit mit der passenden Literatur: Ob Balkonien, Schrebergarten, Urban Gardening, Baumschnitt, Staudenkunde oder Gartenarchitektur – bestimmt ist etwas für Ihren grünen Daumen dabei.
Webseite: https://www.zlb.de/kalender-detail/kalender/bunte-saatgut-boerse-1.html
Kontakt: community-projekte@zlb.de
Bruderhähne auf dem Bauckhof
Veröffentlicht: März 8, 2018 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Agrarindustrie, Artenvielfalt, Ökologie, Diversity, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, gerechte gesellschaft, gesunde Ernährung, nachhaltiges Wirtschaften Hinterlasse einen Kommentar
Mehr über die Initiative: Raus aus der Massentierhaltung unter:
https://www.bund.net/massentierhaltung/nutztierhaltung/
„Rettet die letzten Schäfer/innen Deutschlands – Ein Traditionsberuf am Ende!
Veröffentlicht: März 7, 2018 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Agrarindustrie, Artenvielfalt, Ökologie, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Grund zum Leben, Nachhaltigkeit Hinterlasse einen KommentarWeil es uns am Herzen liegt:
Hier kommt ihr zur Petition und könnt euch informieren und teilnehmen: http://chn.ge/2oOOHhf
Standortangepasstes und samenfestes Saatgut in der LeihSämerei
Veröffentlicht: März 4, 2018 Abgelegt unter: Die Grüne Bibliothek | Tags: Agrarindustrie, Artenvielfalt, Ökologie, Bibliothek Tiergarten-Süd, nachhaltiges Wirtschaften, Nachhaltigkeit, Saatgut, Saatgut-Tauschbörse, Urbanes Gärtnern, Wachsenlassen Hinterlasse einen KommentarStandortangepasstes und samenfestes Saatgut in Berlin:
Kontakt: wachsenlassen@web.de
Bibliothek Tiergarten-Süd: (030) 2300-3088
Mittagsgespräch am 15.02.2018 “ Wie können wir gemeinwohlorientiert wirtschaften?“
Veröffentlicht: Februar 20, 2018 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Ökologie, Diversity, Gesellschaft, Landwirtschaft, Nachhaltigkeit Hinterlasse einen KommentarIn den Räumen des NABU fand am Donnerstag (15.02.) ein Mittagsgespräch
unter der Frage „Wie können wir gemeinwohlorientiert wirtschaften?“ statt.
Die Zivilgesellschaftliche Plattform Forschungswende hat insgesamt drei
Veranstaltungen dieser Art zu verschiedenen Themenfeldern nachhaltigen
Wirtschaftens abgehalten, um gesellschaftliche und wirtschaftliche
Transformationspfade aus NaWi-Projekten (gefördert durch das Bundesinstitut für Berufsbildung) zu reflektieren und diskutieren.
Um eine nachhaltige gesellschaftliche und landwirtschaftliche Wende herbeizuführen, kommt man nicht umhin, auch Veränderungen an bestehenden Wirtschaftsweisen vorzunehmen. Es werden neue Modelle des Wirtschaftens entwickelt, die neben finanziellen Erträgen gleichermaßen oder vor allem die Beiträge zum Gemeinwohl messen. Betriebe und Verbände machen ihre Erfolge in diesem Konzept anhand neuer Maßstäbe aus.
Voraussetzungen dafür sind ein erweitertes Wohlstandverständnis und eine relative Unabhängigkeit vom Markt und Wirtschaftswachstum.
Ein möglicher Ansatz ist das aus Österreich stammende Konzept der GWÖ (Gemeinwohl-Ökonomie), das sich in den vergangenen Jahren in Richtung Europa und Amerika verbreitet hat. Es wird als ethisches Wirtschaftsmodell beschrieben, bei dem das Wohl von Mensch und Umwelt oberstes Ziel ist. So soll es als Veränderungshebel auf wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene Wirkung haben.
Um den Beitrag eines Betriebes, einer Bildungseinrichtung oder eines Verbandes mess- und vergleichbar zu machen, zieht man als Äquivalent zur Finanz-Bilanz auch eine „Gemeinwohl-Bilanz“, die in der „Gemeinwohl-Matrix“ dargestellt wird. Durch eine ausführliche Befragung können Aussagen über die Erfüllung der Werte gemacht werden, die ein gutes Leben fördern, im Bezug auf die verschiedenen Berührungsgruppen, mit denen der Betrieb meistens in Kontakt steht.

Dabei werden Punkte nur für solche Aktivitäten vergeben, die über die Erfüllung des gesetzlichen Mindeststandards hinausgehen.
Exemplarische Fragen sind: „Wird die Menschenwürde geachtet?“, „Wird ökologische Nachhaltigkeit sichergestellt?“ oder „Wie transparent, solidarisch und demokratisch werden unternehmerische Ziele erreicht?“
Im besten Fall könnten so auf lange Sicht durchgehend menschenwürdige Arbeitsplätze, hochwertige Produkte und Dienstleistungen entstehen, während sich Umweltschäden und soziale Probleme verringern.
In dem Mittagsgespräch haben die verschiedenen NaWi-Projekte ihre Inhalte und Ergebnisse präsentiert:
- Das Projekt „GIVUN“ der Europa-Universität Flensburg hat das Konzept der GWÖ sowie andere bestehende unternehmerische Nachhaltigkeitsstrategien vergleichend bewertet. Im Fokus des Forschungsprojektes steht die Auswirkung der betrieblichen Gemeinwohlorientierung auf die konkreten Arbeits- und Produktionsbedingungen.
- Der erste zertifizierte Betrieb Berlins, der einen Gemeinwohlbericht erstellt hat, ist das „Märkische Landbrot“. Ein Vertreter hat einen Auszug der Strategien des Betriebes vorgestellt, die eine hohe Gemeinwohl-Bilanz ermöglichen können. Dafür werden zum Beispiel keine Kosten für ein gasbetriebenes Lieferantenauto gespart, um eine geringere Emissionsrate zu erzielen.
- Greenpeace hat ebenfalls eine Bilanz erstellt. Dabei haben sich einige Unklarheiten aufgetan, vor allem im Bezug auf gemeinnützige Verbände. Denn in diesen Fällen gibt es weder ein konkretes Produkt noch einen konkreten Kunden. Außerdem werden Umweltprojekte im Vergleich zu Sozialprojekten eher geringer bewertet, obwohl sie im Nachhaltigkeitskontext eine große Rolle spielen.
- Das Projekt „COWERK“ der Uni Bremen untersucht am Beispiel offener Werkstätten die Praxis neuer kollaborativer Wirtschaftsformen. Durch eine Nachhaltigkeitsbewertung soll die Bedeutung solcher Einrichtungen als Akteure eines gesellschaftlichen Tranformationsprozesses gemessen und auf ihre Zukunftsfähigkeit geprüft werden. Offene Werkstätten sind ein fortschrittlicher Ansatz, um negative Umwelteffekte zu verringern, indem die Nutzungsdauer von Verbrauchsgütern verlängert wird. Außerdem werden verschiedene Fertigungstechnologien zugänglich gemacht und fachliches Know-how im gemeinschaftlichen Arbeiten ausgetauscht.
Im Anschluss an die Projektpräsentationen fand eine sogenannte Fishbowl-Diskussion statt. Dabei wurden (im Ansatz) nötige politische Rahmenbedingungen erörtert sowie die Frage nach der Praxisnähe und Massentauglichkeit des GWÖ-Konzepts.
Das Mittagsgespräch hat einen umfangreichen Einblick in eine neue Bewegung gegeben, die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Verantwortungen miteinander verbindet.
Es waren Vertreter verschiedener Unternehmen und Verbände anwesend, die durch kontroverse Beiträge eine lebhafte Diskussion zustande brachten.

Einladung zum Mittagsgespräch, 15.02.2018 mit Kurzbeschreibung der einzelnen Projekte
Zivielgesellschaftliche Plattform Forschungswende
Gemeinwohl-Ökonomie
Umfrage zum Thema Stadtgrün rund um die Potsdamer Straße
Veröffentlicht: Januar 25, 2018 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen KommentarMitmachen bitte: 10 Minuten für den BOULEVARD POTSDAMER und dann winkt auch noch ein Freigetränk!
www.surveyengine.com/UrbanGreen
Eine studentische Forschungsgruppe des Masters in Umweltplanung der TU Berlin wird im Januar 2018 eine Umfrage zum Thema Stadtgrün in der Nachbarschaft rund um die Potsdamer Straße durchführen. Die Gruppe arbeitet gemeinsam mit dem BOULEVARD POTSDAMER. Das Projekt erhält dadurch für die Aktionen im Jahr 2018 Erkenntnisse, die für unsere Umsetzungen wichtig sein können.
Die Analyse konzentriert sich auf die Schwerpunktsetzung verschiedener Begrünungs- und Umweltmaßnahmen, die zu der Verbesserung von Ökosystemleistungen beitragen, wie zum Beispiel Stadtgärten, begrünte Gebäude (Fassaden, Dachgärten), Straßenbegrünung, und umweltfreundliche Unternehmen und Bildung. Erfasst werden die Präferenzen der AnwohnerInnen, GeschäftsinhaberInnen und Angestellten der Potsdamer Straße.
Der Link kann gerne weiter geschickt werden. Und in der Umfrage gibt es auch noch mehr Informationen
www.surveyengine.com/UrbanGreen

















Der „Weltacker“, der vergangenes Jahr auf dem IGA-Gelände in Marzahn zu sehen war und nun nach Pankow in den Botanischen Volkspark zieht, zeigt exemplarisch, wie diese 2000m² eines Menschen pro Jahr genutzt werden. Auf dem Acker sind also alle wichtigen Kulturpflanzen (Getreide, Ölpflanzen, Obst, Gemüse, Fasern usw.; Weidefläche der Tiere ausgenommen) im globalen Maßstab angepflanzt worden.
