Gartenzeit
Veröffentlicht: Juli 31, 2015 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Garten in der Stadt, GartenZeit, Grund zum Leben, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern, Zeit Hinterlasse einen KommentarUnkraut (Beikraut, Wildkraut) zupfen, eins nach dem anderen, zupfen, zupfen, zupfen.
Das meiste davon: Selbst ausgesäter Anisysop, der sich (auch wenn ich so etwas kaum zu sagen wage) sich ein bisschen zuu wohl bei uns im Garten fühlt.
Aber auf jeden Fall eine wunderbare Insektenweide!
Stück für Stück lege ich Stauden frei und freue mich darüber, dass sie sich, obwohl ich seit Wochen viel zu wenig Zeit für den Garten hatte, über das Jhr gut entwickelt haben.
Allen Vorurteilen zum Trotz:
Der Garten ist nicht nachtragend.
Ich taste die weichen, pelzigen Blätter des Frauenmantels, nach wie vor eine meiner Lieblinge im Garten mit ihren hübschen, samtig-grünen Marienmäntelchen, die, als Tee zubereitet, auch noch über heilende Kräfte verfügen.
Ich entferne überschüssige Samenstände (lasse zwei davon zum Ausreifen als zukünftige Gabe für unsere Leih-Sämerei stehen) und braune Blätter -und all die vielen Anisysop-Setzlinge drumherum.
Die Ochenzungen daneben sind noch nicht, wie schon befürchtet, geschossen, dort gibt es noch genug frische Blätter für die Salate der kommenden Tage abzupflücken.
Und wieder: zupfen, zupfen, zupfen.
Der Fenchel hat seine schönen Samenstände ausgebildet, ich koste ein paar der noch nicht ausgetrockneten Körner und bin verwundert über das unglaublich intensive Aroma, dass sich sofort explosionsartig in meinem Mund entfaltet.
Eigentlich gehörte ich noch nie zu denen, die von Fenchel schwärmen, doch der Genuss heute hat mich überzeugt: rasch eine Sorte sorgfältig ausgesucht als entscheidende Zutat füt die heutige Salatsauce.
Seit Tagen: Schmerzen, starke Schmerzen.
Die Physiotherapeutin zerrt zielstrebig und tatkräftig an mir herum, die starken Schmerzen ‚unten links‘ treten zurück, neu auftretende Schmerzen ‚oben rechts‘ werden unerträglich.
Dazu: Ein Arbeitsauftrag, den ich auf Grund unterschiedlichster Umstände nicht in der Lage bin, auszuführen, den ich aber trotzdem ausführen muss.
Ich betrete den Garten, matt, erschlagen und irgendwie in der Erwartung, auch hier mit Vorwürfen empfangen zu werden.
Zusätzlich die Mahnung der Therapeutin im Ohr, ‚jetzt bloß keine Bäume auszureißen, sondern mich zu schonen‘, bin ich eh unentschlossen, ob ich mich heute der Gartenarbeit hingeben soll.
Im Garten treffe ich die Gärtnerin, eine andre Art von Therapeutin.
Ruhig und gelassen schneidet sie die wuchernden Äste der Schneebeeren, Schritt für Schritt, Schnitt für Schnitt.
Und ich zupfe weiter.
Scheide den Beinwell, gieße neue Jauche auf, heilsamer Trunk für heilsame Pflanzen.
Die Bunte Forelle, etwas spät nach gesät, hat sich doch nur noch zu recht kleinen Köpfchen entwickelt, aber in diesem Jahr wollte sich unser Lieblingssalat eh nicht richtig entfalten. Er keimte schon schlecht oder gar nicht und wuchs nur sehr zögerlich.
Stirnrunzeln und Fragen über Fragen: Lag es an uns, was hatten wir falsch gemacht? War es das schwierige Wetter oder lag es doch am Saatgut?
Aufmerksam sein, beobachten, überlegen.
Und nicht allzu enttäuscht sein, wenn die Natur wieder einmal etwas anderes macht, als man erwartet hat und man die passende Erklärung dafür vielleicht doch nicht (sofort) findet.
Zupfen, zupfen, schneiden, gießen, inne halten, beobachten.
Die Tomaten haben meine Abwesenheit gut überstanden, da zeigt sich dann die Stärke eines Gemeinschaftsgartens, wo andere während der eigenen Abwesenheit da sind und sich kümmern.
Der Rest wuchert.
(Auch ein mir nicht unbekanntes Gefühl im Garten: Alles wuchert über mich hinweg. Und auch da hilft nur: Ruhe bewahren, anfangen, weitermachen, zupfen)
Was fangen wir mit all dem Oregano an?
Der Estragon?
Die Melisse?
Wann soll ich Zeit finden, Kräutersalze zu mörsern, Estragonessig aufzugießen,die Melisse für leckeren Tee ?
Und das ‚Kraut der Hundertjährigen‘?
Seine Heilkraft soll der des Gingsengs in Nichts nachstehen.
Wann wird das geerntet?
Hoppla, jetzt bloß nicht erdrücken lassen von der Kraft der unerledigten Dinge!
Der Garten wächst weiter, unbeeindruckt von derlei menschlichen Gefühlen und Überlegungen.
Wenn in diesem Jahr niemand da ist, der den Weg zum Hundertjährigen antreten möchte, dann vielleicht im nächsten Jahr, das passende Kraut dazu fühlt sich auf jeden Fall schon seit Jahren bei uns im Garten wohl…
Ich höre auf, zu zupfen und beginne mit den abschließenden Arbeiten eines jeden Gartentages. (Aufräumen und Ordnung halten ist nun mal ein wesentlicher Teil jeglicher Gartenarbeit).
Im Anschluss daran das vielleicht Schönste: Jetzt darf ich mir einen Blumenstrauß für zu Hause aussuchen.
Der Duft des Pflox und die Farben des Sommers in meiner Stadtwohnung.
Die Schmerzen sind nicht verschwunden, aber – wohl auch, weil ich keine Bäume ausgerissen habe – geringer, erträglicher.
Vielleicht auch einfach nur deswegen, weil ich einige Stunden einfach nur gezupft, gezupft und gezupft habe.
Gespräch mit der Gartentherapeutin: Vielleicht sind es wirklich die kleinen, einfachen Dinge, die uns im Garten dabei helfen, wieder etwas zur Ruhe zu kommen, etwas Abstand zu gewinnen zu den ach so schwierigen, komplexen Geschehnissen des alltäglichen Lebens.
Einfache Freuden, kleine Erkenntnisse, einfaches Tun, einfach tun.
Wir sollten sehr darauf aufpassen, dass uns dieses einfache Tun nicht abhanden kommt.
Das Gefühl von Handlungsfähigkeit.
Jeder Garten – und besonders in der Stadt – ist auf seine ihm eigene Weise schützenswert.
Für sich selbst, für die Tiere, die in ihm leben und für die Menschen.
Bildreiche Worte in unbelesenen Räumen
Veröffentlicht: Juli 6, 2015 Abgelegt unter: Die Grüne Bibliothek | Tags: Bibliothek Tiergarten-Süd, Buch und Garten, Garten in der Stadt, Grüne Bibliothek, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen KommentarHans von Trotha in der Grünen Bibliothek der Nachbarschaft
Zu neuem Leben erweckt wurde am frühen Donnerstag Abend, den 2. Juli 2015 der Anbau der Bibliothek Tiergarten-Süd in der Lützowstr. 27, 10785 Berlin.
Ursprünglich als „Lesecafé“ geplant und gebaut – auch schon damals, um Aufmerksamkeit für diese schöne kleine Bibliothek zu erwecken – kam es meines Wissens in diesen Räumlichkeiten nie zu literarischen oder sozio-kulturellenVeranstaltungen gleich welcher Art.
Tragischerweise stand der Anbau dann auch noch durch unterschiedliche unglückliche Umstände seit nunmehr ca. 5 Jahren leer.
Die Mitglieder der IG-Bibliothek Tiergarten-Süd, in Kooperation mit dem Stadtteilverein Tiergarten e.V. und dem Amt für Weiterbildung Berlin Mitte, Fachbereich Bibliotheken, wünschen sich schon lange etwas anderes.
Viele Ideen sprudelten und sprudeln– und wurden und werden in langen Gesprächen konzeptionell zusammengefasst – wie der Anbau genutzt werden kann:
Die neu errichtete Fachabteilung der Stadtteilbibliothek (urbanes) Gärtnern, nachhaltige Lebensstile, DIY/DIT könnte dort einziehen, generationsübergreifende und interkulturelle ABC-Spiele und Literacy-Veranstaltungen könnten dort stattfinden, Dialog-Gespräche zu Vorstellungen von nachhaltigen Lebensstilen, Vorträge zu umweltrelevanten, ökologische Weiterbildungen, eine Holz-Mitmach-Werkstatt als offenes Angebot, ein Repair-Café, selbst zu bereitete Cafè-Angebote und und und…
Worum es geht: Ein gemeinschaftlich organisiertes und durchgeführtes Bildungsangebot von, für und mit der Nachbarschaft in der Bibliothek Tiergarten-Süd.
Nun besteht ab Mitte Juni dieses Jahres für die IG-Bibliothek / Grüne Bibliothek der Nachbarschaft und für Frau Dr. Anja Seifert, Leiterin der Bibliothek Tiergarten-Süd die Möglichkeit, diesen lang vernachlässigten Raum für Veranstaltungen der Bibliothek temporär zu nutzten.
Die Freude über die Erlaubnis dazu von Seiten des Facility Managements des Amts für Weiterbildung Berlin Mitte dazu war groß und sofort organisierte Frau Dorén von der Grünen Bibliothek einen wunderbaren Bildvortag mit dem Publizisten Hans von Trotha.
Hans von Trotha hat in Heidelberg und Berlin Literatur, Geschichte und Philosophie studiert. Während der Arbeit an einer Dissertation über die gegenseitige Beeinflussung von Literatur, Philosophie und Gartenkunst begann er, für den Rundfunk und verschiedene Zeitungen zu schreiben. Er gilt als Spezialist für die Landschaftsgärten des 18. Jahrhunderts. Derzeit arbeitet er selbständig als Publizist und Berater im Kulturbereich.
Sein Bildvortrag „Gartenkunst – Auf der Suche nach dem verlorenen Paradies“ bezieht sich auf sein gleichnamiges Fachbuch zu diesem Thema und führt in die Gärten und damit in die geistigen und sinnlichen Welten des Mittelalters, der Renaissance, des Barock, der Aufklärung und der Romantik.
Aufmerksam lauschten die zahlreichen Besucher dem spannungsreichen Vortrag, einem, wie er es selbst treffend benannte, Parforceritt (allerdings eines sehr unterhaltsamen) durch einige Jahrhunderte der Gartengeschichte.
Bei vollmundigen Weinen aus der benachbarten Weinhandlung „Les climats“ fand sich nach dem Vortrag genug Raum in entspannter Atmosphäre, um sich mit Hans von Trotha und anderen Gartenbegeisterten über das Gehörte und Gesehene auszutauschen und wer Lust hatte, ist noch mit Julia Westheimer, Gärtnerin im benachbarten Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, zu einer Führung durch das frische Gartengrün gezogen.
Wir danken Herrn Hans von Trotha für seinen Vortrag und sein Engagement für die Grüne Bibliothek der Nachbarschaft,
der Weinhandlung Les Climats für die Unterstützung unserer Arbeit,
den Mitgliedern der IG-Bibliothek und
der Bibliotheksleitung Frau Dr. Anja Seifert
und wünschen uns noch viele gemeinsame nachbarschaftliche Aktionen in der Grünen Bibliothek der Nachbarschaft!
Erste Saatguternte des Jahres!
Veröffentlicht: Juni 25, 2015 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Artenvielfalt, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, gesunde Ernährung, Leih-Sämerei, Saatgut, Saatgut-Ernte Hinterlasse einen KommentarDer Baldrian blüht und die hübschen Blütenstände bilden nach und nach kleine wunderschöne Fallschirmsamen, die durch unseren Kräutergarten schweben, wennn man sie anpustet (oder auch nur die Blüten anfasst).
Zeit, das erste Saatgut des Jahres zu ernten, um unsere Leih-Sämerei damit zu bestücken.
Ebenfalls in Blüte steht schon der Liebstöckel (Maggikraut), welcher wunderbar in Suppen und Eintöpfen schmeckt und mittlerweile majestätisch die übrigen Kräuter überragt.
Do-It-Yourself, Do-It-Together, Konsumgemeinschaften
Veröffentlicht: Juni 17, 2015 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Agrarindustrie, Artenvielfalt, Ökologie, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, gerechte gesellschaft, Grüne Bibliothek, nachhaltiges Wirtschaften, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen KommentarDo-It-Yourself, Do-It-Together, Konsumgemeinschaften: Bericht zu nachhaltigem Konsum durch soziale Innovationen erschienen
Für die nachhaltige Gestaltung der Gesellschaft ist ein struktureller Wandel des Konsums notwendig. Soziale Innovationen haben in diesem Zusammenhang ein hohes Veränderungspotenzial. Das UBA-Forschungsprojekt „Nachhaltiger Konsum durch soziale Innovationen – Konzepte und Praxis arbeitete wesentliche Merkmale sozialer Innovationen nachhaltigen Konsums heraus und fasste sie in einer Typologie zusammen. Das IÖW entwickelte im Rahmen des Projekts federführend Antworten auf die Frage, wie Umweltpolitik soziale Innovationen für nachhaltigen Konsum fördern kann. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts stehen nun als Abschlussbericht zur Verfügung.
Weiterlesen auf der Seite des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung
Garten_Kunst_Handwerk_ und DIY in der Allegro-Grundschule
Veröffentlicht: Mai 24, 2015 Abgelegt unter: Workshops | Tags: Allegro-Grundschule, DIY, Garten in der Stadt, Gärtnern mit Kindern, Gemeinschaftsgarten, Nachhaltigkeit, Palettenmöbelbau, Selbermachen, Stadtgarten, Werken mit Kindern Hinterlasse einen KommentarWeiter geht’s mit den Verschönerungen im Schulgarten in der Allegro-Grundschule, diesmal mit Schülern der Klasse 4b.
Während sich die einen mit Claudia Hartwig, freie Künstlerin, im Spiel mit Formen, Farben und Materialien aus gesammelten Fundstücken aus Holz an den ‚einfachen Dingen der Kunst‘ erfreuen, wird bei Workshop-Leiter René Scharf konkret geplant:
Eine (oder sogar zwei? und noch einen Tisch dazu?) selbstgebaute Bank aus Holzpaletten soll entstehen.
Die sichere Handhabung verschiedener Handwerkstechniken lernen in diesem Workshop auf jeden Fall beide Gruppen und Freude an der eigenen Kreativität und am Selbermachen.
Die einzelnen Kunstobjekte der Schüler werden zu einem Gesamtkunstwerk zusammengefügt, welches an der Ziegelwand im Schulgarten seinen dauerhaften Platz finden wird.
Und diese kann man dann, gemütlich auf der selbstgebauten Bank sitzend, bewundern und genießen…
Wir freuen uns auf die nächsten Stunden mit den jungen Künstlern und Baumeistern und sind gespannt auf die Ergebnisse!
Leih-Sämerei in der Grünen Bibliothek
Veröffentlicht: Mai 12, 2015 Abgelegt unter: Die Grüne Bibliothek | Tags: Ökologie, Bibliothek Tiergarten-Süd, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, Grüne Bibliothek, Leih-Sämerei, Nachhaltigkeit, Saatgut, Urbanes Gärtnern 3 KommentareWir teilen unsere Vielfalt!
Seit Mai 2015 kann in unserer Leih-Sämerei kostenlos vorhandenes Saatgut für den Eigenanbau entnommen werden und selbst gewonnenes und überschüssiges (möglichst in Bio-Qualität) wieder eingegeben und damit öffentlich zugänglich gemacht werden.
Die Leih-Sämerei befindet sich in der
Bibliothek Tiergarten-Süd
Lützowstr. 27
10785 Berlin
Öffnungszeiten:
Mo, Di, Do und Fr vom 12.30 –18.00
Die „grüne Bibliothek“ hat an der Lützowstraße eröffnet
Veröffentlicht: Mai 5, 2015 Abgelegt unter: Die Grüne Bibliothek | Tags: Artenvielfalt, Bibliothek Tiergarten-Süd, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, gesunde Ernährung, Grüne Bibliothek, Leih-Sämerei, Nachhaltigkeit, Saatgut, Saatgut-Tauschbörse, Urbanes Gärtnern Ein KommentarZu lesen auf berliner-woche.de:
Glyphosat muss vom Tisch!
Veröffentlicht: Mai 5, 2015 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Agrarindustrie, Artenvielfalt, Ökologie, Boden, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, Grüne Bibliothek, nachhaltiges Wirtschaften, Nachhaltigkeit, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern Ein KommentarDie Weltgesundheitsorganisation warnt:
Der Unkrautvernichter Glyphosat von Monsanto, Syngenta und Co. verursacht wahrscheinlich Krebs. Dieses Jahr entscheidet sich, ob das häufig verwendete Pestizid für weitere 10 Jahre zugelassen bleibt.
Schon am Donnerstag wollen die Verbraucherschutz-Minister/innen der deutschen Bundesländer ihr Votum abgeben.
Sagen sie Nein zu Glyphosat, wird es für Bundesagrarminister Christian Schmidt schwer, in Brüssel weiter für das Gift zu streiten.
Um dabei zu helfen Glyphosat zu stoppen, bitte den Campact-Appell unterzeichen:
22. Mai 2015: Delinat-Tag der Biodiversität
Veröffentlicht: Mai 4, 2015 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Boden, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, gesunde Ernährung, Grund zum Leben, nachhaltiges Wirtschaften, Nachhaltigkeit, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen KommentarSetzen wir gemeinsam ein starkes Zeichen für die Biodiversität!
Internationaler Boden-Workshop im Pyramidengarten in Berlin-Neukölln
Veröffentlicht: Mai 4, 2015 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Biodiversität, Bodenkunde, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, nachhaltiges Wirtschaften, Nachhaltigkeit, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen KommentarOhne Boden kann kein Gartenprojekt existieren. Ohne qualitativ geeigneten Boden gedeihen keine Pflanzen.
Altbekannte Wahrheiten, doch leider fehlt oft das geeignete Wissen. In den Projekten wird viel Energie investiert, ohne sich Gedanken über die wichtigste Ressource zu machen.
Im Teil 1) habt Ihr die Möglichkeit, Euch von Christian sensibilisieren zu lassen, wie Informationen zu Standorten beschafft werden können, die Rückschlüsse auf Nutzungen und potenzielle Schadstoffbelastungen zulassen. Ihr lernt die Bodenansprache: Habe ich in meinem Garten mit Sand, Schluff, Lehm oder Ton zu tun? Ihr lernt, wie man den Boden-pH-Wert misst und erfahrt, an welchen sichtbaren Indizien Ihr erkennt, ob ein Boden belastet sein kann.
Im Teil 2) geht es um die internationale Ausrichtung. Vom 10.-17. Mai 2015 findet die Fortsetzung eines Erasmus+-Projekts u.a. im Pyramidengarten statt. Ihr lernt die TeilnehmerInnen aus Marseille, Neapel, Sarajevo und Deutschland kennen, könnt netzwerken und erfahrt von Géraldine Grundlagen, wie solche internationalen Projekte beantragt werden können aus erster Hand.
Wo:
Pyramidengarten – Multikultureller NachbarschaftsGarten Neukölln e.V., Columbiadamm 120, 10965 Berlin (Anfahrt: http://www.pyramidengarten-berlin.de/index.php?z=14)
Wer:
Géraldine Gay:
Pyramidengarten / Centre Francais de Berlin (http://centre-francais.de)
Christian Hoffmann:
Pyramidengarten / Umweltconsulting Dr. Hoffmann (www.umweltconsulting.biz)
Wann:
Samstag, der 16.05.2015 von 15-17:30 Uhr
Kosten:
Beitrag zum anschließenden Buffet verpflichtend… vegan gerne!
Verpflegung:
Tee und Wasser während des Seminars werden gestellt. Das Seminar endet mit einem gemeinsamen Buffet und Menschen aus dem Pyramidengarten zum Abschiedsfest… open end…
Anmeldung:
Meldet Euch bis spätestens 5. Mai unter christian.hoffmann@umweltconsulting.biz.
Die TeilnehmerInnenzahl ist auf 20 beschränkt. Die Workshop-Sprachen sind Englisch, Französisch und Deutsch. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich
Mit freundlicher Unterstützung der Stiftungsgemeinschaft Anstiftung & ertomis.


























