Gartennutzer im Gemeinschaftsgarten
Veröffentlicht: Juni 3, 2018 Abgelegt unter: Vögel, Insekten und andere Wesen | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, entdecken, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Nachhaltigkeit, Urbanes Gärtnern, Wachsenlassen Hinterlasse einen KommentarZu unserer Freude entdecken wir mehr und mehr Insekten in unserem naturnah gestalteten Garten, die uns zum Teil leider gar nicht mehr bekannt sind.
Neu getroffen haben wir den beeindruckend großen, bunt schillerndern Rosenkäfer – Cetonia aurata

Foto: CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=160863
und den sehr hübschen gebänderten Pinselkäfer – Trichius fasciatus
http://www.tierportraet.ch/htm07d/pinselkaefer_gebaendert.php
Da die Larven dieser beiden Insekten in morschem Holz (oder auch im Kompost) leben, vermuten wir ihren Lebensraum in dem größten unserer Totholzhaufen.
Ein Ansporn für uns, in unserem Stadtgarten immer mehr wohnliche Bereiche nicht nur für die Menschen einzurichten.
Auf dass die Vielfalt in unserer Welt (über-) lebe und uns und sie bereichert!
Gartennutzer
Veröffentlicht: Mai 15, 2018 Abgelegt unter: Vögel, Insekten und andere Wesen | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, entdecken, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Urbanes Gärtnern, Wachsenlassen Hinterlasse einen KommentarAurorafalter (Anthocharis cardamines)
und
Stieglitz (Distelfink)
haben sich in unserem Garten eingefunden. Herzlich willkommen!
Kamishibai im grünen Tiergarten-Süd
Veröffentlicht: Dezember 3, 2014 Abgelegt unter: Die Grüne Bibliothek, z | Tags: Buch und Garten, entdecken, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, Grüne Bibliothek, Urbanes Gärtnern Ein KommentarKamishibai – japanisches Erzähltheater in der Grünen Bibliothek
Ich muss gestehen, ich kannte es nicht, aber als ich Anderen von Babette Dombrowski’s Idee, Japanisches Erzähltheater in der Grünen Bibliothek anbieten zu wollen, erzählte, erntete ich jedes Mal anerkennendes Nicken und Zustimmung.
Somit war ich gespannt, als ich endlich einmal Zeit gefunden hatte, an ihrem Erzähltheater teilzunehmen.
Und wurde für meine Neugierde belohnt:
Kamishibai bietet eine ungeheure Vielfalt an Möglichkeiten, kreativ mit Sprache umzugehen.
Die Kinder hören zu, geben das Gehörte in Bildern wieder, erfinden neue Erzählungen, setzen diese gestalterisch um, arbeiten eng im Team zusammen und können selber Geschichten erzählen.
Falls gewünscht, sogar vor einem Publikum.
Der – wahrscheinlich dann doch unerwartet und/oder wieder vergessene – Höhepunkt war die Präsentation des von den Schülern in Bilder umgesetzten Märchens: Die Prinzessin auf der Erbse.
Da waren erst das Gekichere – ‚wer hat das gemalt? / Hilfe, das ist ja meins!‘ – und dann die Aufmerksamkeit wunderbar groß.
Der erste Kamishibai-Workshop im Rahmen der Projektarbeit der Grünen Bibliothek wurde gemeinsam mit der JüL-Klasse von Frau Janzen aus der benachbarten Allegro-Grundschule durchgeführt.
Auch im nächsten Jahr kann Frau Dombrowksi wieder einen Workshop ‚Japanisches Erzähltheater‘ anbieten.
Was jetzt schon verraten werden darf: Das Thema soll noch grüner werden.
Falls Sie mit ihrer Kindergruppe Interesse an diesem Angebot haben, informieren Sie uns unter
und wir setzen uns mit Ihnen in Verbindung.
Die Angebote der Grünen Bibliothek werden unterstützt durch ehrenamtlich Täige der IG Bibliothek. (An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an Dorothee für ihre zuverlässige Unterstützung!) Wenn auch Sie / ihr Interesse daran habt, uns bei unserer Kulturarbeit im Kiez tatkräftig zu helfen, meldet euch per Mail.
Wir freuen uns auf euch!
Die Arbeit der Grünen Bibliothek der Nachbarschaft wird durchgeführt in Kooperation mit dem Stadtteilverein Tiergarten e.V. und mit dem Amt für Weiterbildung und Kultur Berlin Mitte, Fachbereich Bibliotheken und gefördert durch:
ABC-Spiele in der Grünen Bibliothek der Nachbarschaft
Veröffentlicht: November 10, 2014 Abgelegt unter: Die Grüne Bibliothek | Tags: Analphabethismus, Buch und Garten, entdecken, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, Grüne Bibliothek, lesen lernen, Nachhaltigkeit, schreiben lernen, Sprachen lernen, Sprachspiele, Zeit 2 KommentareWie heiße ich?
Wie ist mein Name?
Wie wird er geschrieben?
Sprachspiele machen Spaß und ermöglichen einen vergnügliches Herangehen an Lesen und Schreiben im geselligen Miteinander.
Jeder macht mit nach seinem Niveau und erfreut sich an graphischer Darstellung von Sprache.
Egal, ob das Alphabeth noch unvertraut ist oder man sich als Liebhaber und Ästhet einfach gerne intensiv mit Sprache beschäftigt:
an den ABC-Spielen von und mit Susanne Dorén, die bis zu den Weihnachtsferien in der Stadtteilbibliothek Tiergarten-Süd in der Lützowstr. 27, 10785 Berlin
jeden Freitag von 16.30 – 17.30 Uhr stattfinden,
haben viele ihre Freude.
Gemeinsam mit Angelika Sauermann und Dorothee Hauenschild von der IG-Bibliothek Tiergarten startete Frau Dorén unter großer Beteiligung von interessierten Anwohner_innen ihr offenes Angebot.
Wir freuen uns auf mehr vergnügliche Angebote in der Grünen Bibliothek der Nachbarschaft!
Das offene Angebot ABC-Spiele für groß und klein ist ein Angebot der IG-Biblitothek ‚Die grüne Bibliothek der Nachbarschaft‘ in Kooperation mit der Amt für Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Bibliotheken in Berlin Mitte und dem Stadtteilverein Tiergarten e.V.
Die Mitglieder der IG-Bibliothek Tiergarten freuen sich über weitere Unterstützer beim Aufbau der ‚Grünen Bibliothek der Nachbarschaft‘. Falls Sie Zeit und Lust haben, sich gemeinsam mit uns in den Bereichen Sprache – Garten – Selbermachen zu engagieren, nehmen Sie zu uns Kontakt auf unter:
Das Projekt
‚Die grüne Bibliothek der Nachbarschaft mit aktivierenden Mitmach-Projekten: Sprache – Garten – Selbermachen‘
wird gefördert durch:
gemeinsam gestalten – Palettenbau-Workshop II
Veröffentlicht: September 9, 2014 Abgelegt unter: Die Grüne Bibliothek, Gemeinschaftsgarten, z | Tags: entdecken, gemeinsam gestalten, Gemeinschaftsgarten, Palettenmöbelbau, Stadtgarten Hinterlasse einen KommentarHeute – an unserem dritten Workshop-Tag – haben wir die Gartenbank vor unserer grünen Bibliothek fertig gestellt.
Es hat sehr viel Spaß gemacht!
Statt vieler Worte einfach einen Foto-Essay:
Gemeinsam den öffentlichen Raum gestalten.
wachsen lassen
lesen schreiben
säen ernten
werken gestalten
gemeinsam
Die IG-Bibliothek Tiergarten und der Gemeinschaftsgarten wachsenlassen freuen sich über Mit-Gestalter.
Kontakt: Gabriele Koll
wachsenlassen@web.de
farben suchen im garten
Veröffentlicht: Juli 21, 2014 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten, Kinder im Garten | Tags: entdecken, farben, Gärtnern mit Kindern Hinterlasse einen Kommentar
wir waren farbsucher im garten – zur zeit eine tatsächlich ausufernde tätigkeit! die aber trotzdem sehr spass macht…

vom häuser bauen im garten
Veröffentlicht: April 4, 2014 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: beet, Bienen, entdecken, frühling, Gärtnern mit Kindern, palette 3 Kommentare
diese woche haben wir begonnen, unser etagen-erdbeerbeet zu bauen: neulich lagen da irgendwo zwei verwaiste paletten rum, und die bilder von hochkant stehenden etagen-palettenbeeten geistern ja überall rum im netz. die idee war also ein zusammentreffen von zufällen – die musste ich dann noch kurz gegenüber den gärtnerinnen verteidigen (oder: erklären?), und länger drüber schlafen, wobei ich das planen dann doch gleich hab bleiben lassen. es sind also bloss zwei zusammengeschraubte paletten, wobei die eine deutlich schmaler war, als die andere. die böden könnten auch zugeschnitten werden; da wir aber das benutzt haben, was vorhanden war, hab ich auch das bleiben lassen und viele kleine hölzer mit dem grossen und kleinen begleiter angeschraubt. wir werden das beet nächste woche in den boden eingraben, deshalb zuunterst kein boden. und wenn dann die ersten tauglichen erdbeerpflänzchen zu finden sind, wird eingesetzt.
(und ob das dann alles so aufgeht: keine schnecken, viel sonne, mehr fläche, … das werden wir ja noch sehen. bloss, mal wieder: versuchen, ausprobieren, erfahrung gewinnen, …. )
während wir da so rumschraubten an der pflanzen-behausung bemerkten wir kleine streiben am insektenhotel: vor manchen türen hängt schon ein „bitte nicht stören“-schild: versiegelt. weiter oben bemühte sich erst eine, dann zwei biene, das passende zimmer zu finden. später blieb die eine drin und ich bin sicher, die andere kam mit nistmaterial zu klein für mein auge immer wieder angeflogen.
und dann haben wir auch einfach mal entdeckt, was da alles schon wächst, spriesst, blüht, duftet – es ist schon so vieles!
auch die ersten radieschen trauen sich schon.
Wie es begann
Veröffentlicht: Januar 10, 2014 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: entdecken, erleben, nachhaltiges Wirtschaften Hinterlasse einen Kommentar2010
Ein Garten sollte es also sein, mitten in der Stadt.
Müde von der Arbeit in Schulen und am Schreibtisch, zog es mich ins Freie, bewegen wollte ich mich.
Gemeinsam mit Regine bewarb ich mich darum, ein Gartenprojekt im Familiemgarten Kluckstr. in Berlin, Tiergarten-Süd zu beginnen.
Eine ehemals öffentliche Grünfläche, mehr Hundeauslauf- als Erholungsgebiet, die dem neu entstehenden Familiengarten zugeordnet wurde.
Hier wollten wir einen Garten schaffen, für alle, die daran teilhaben wollten für,so nannten wir es: Menschen ab dem Kindergartenalter.
Mit wie viel Enthusiasmus gingen wir an die Arbeit!
Man vergisst so leicht.
Seit Anfang an dabei sind Kinder und Erzieherinnen der deutsch-französischen Eikita Cocorico et Co und der Tagesgroßpflegestelle Anezolia.
Gemeinsam mit ihnen schufen wir die Grundlage des Gemeinschaftsgartens wachsenlassen.
Warum einen Garten?
Ich frage es mich immer wieder und die vielfältigen Antworten, die mir dazu einfallen, treffen alle zu und doch scheinen sie nicht den Kern meines Wunsches zu benennen, warum ich einen Garten mitten in der Stadt erschaffen wollte und erhalten will.
Warum einen Gemeinschaftsgarten?
Noch schwieriger.
(Wo doch fast jeder Gärtner dazu neigt, eifersüchtig über seine -ja, seine!- zarten Pflänzchen zu wachen und der Meinung zu sein, niemand außer ihm selbst kann sie wirklich behüten)
Oder vielleicht sehr einfach:
Entdecken, erleben, sich wohl fühlen, arbeiten (ja, sinnvoll arbeiten!), hegen, pflegen, Verantwortung übernehmen, teilen, Aufmerksamkeit. Faul sein, genießen, riechen, schmecken. Sich bewegen.
Und das alles gemeinsam. Und auch mal jeder für sich allein.
Achtung.
Vor dem Leben. Vor unserer Erde, die uns nährt.
Nachhaltiges Wirtschaften.
Damit auch die, die nach uns kommen, noch entdecken können.





Der „Weltacker“, der vergangenes Jahr auf dem IGA-Gelände in Marzahn zu sehen war und nun nach Pankow in den Botanischen Volkspark zieht, zeigt exemplarisch, wie diese 2000m² eines Menschen pro Jahr genutzt werden. Auf dem Acker sind also alle wichtigen Kulturpflanzen (Getreide, Ölpflanzen, Obst, Gemüse, Fasern usw.; Weidefläche der Tiere ausgenommen) im globalen Maßstab angepflanzt worden.


































































