Stadtgärtnern mit der Natur – Kräuterführung
Veröffentlicht: Juni 10, 2020 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Kräuterkunde, Nachhaltigkeit, Wachsenlassen Hinterlasse einen Kommentar
Wir laden ein zu einer Wild-und Küchenkräuterführung in unserem Gemeinschaftsgarten.
Anhand einiger ausgewählter Kräuter erfahren wir, wie diese leicht auf Balkon, Terasse oder im Garten zu kultivieren sind, lernen Hilfreiches über ihre Anbaubedingungen, Ernte und Wirkkräfte.
Wir nehmen uns Zeit für eine kleine Gartenführung und sind offen für eure persönlichen Fragen.
Dieses Angebot richtet sich an Einsteiger*innen in der urbanen Kräuterkunde.
Der Spaziergang beinhaltet eine Kräuterspende von Seiten des Gartens zur individuellen Weiterverabreitung, im Gegenzug dafür freuen wir uns über eine Erlebnisspende!
Wann: Do, den 18. Juni 2020, 17.00 – 19.00 Uhr
Wo: Gemeinschaftsgarten wachsenlassen,
Kiez Zentrum Villa Lützow
Lützowstr. 28,
10785 Berlin
Aufgrund der aktuellen Maßnahmen wegen COVID-19 auf unserem Gelände ist dieser Spaziergang auf 5 Teilnehmer*innen beschränkt und wir bitten um Anmeldung unter: wachsenlassen@web.de
Die Info als pdf: Kräuterführung 18.6.
Iris Germanica ‚Florentina‘ – eine frühe Schönheit in unserem Garten
Veröffentlicht: Juni 3, 2020 Abgelegt unter: Pflanzen im Garten | Tags: Artenvielfalt, Biodiversität, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen KommentarEinzug fand die weisse Veilchenwurzel (Iris florentina) in unserem Garten, weil mein Interesse daran geweckt wurde, dass aus ihrem Rhizom das sogenannte Veilchenwurzelöl zur Konservierung von Duftstoffen hergestellt wird. Das Irisöl gehört zu den kostbarsten Naturprodukten. Es wird daher nur in allerkleinsten Dosierungen z.B. für hochwertige Parfüms oder zur Aromatisierung von Lebensmitteln, Likören, Süß- und Backwaren verwendet.
Dazu braucht es allerdings Geduld, erst nach ein bis zwei jahren trockener Lagerung bildet sich der Duft heraus und ich vermute, dass die Ölherstellung sehr aufwendig ist…
Begeistert hat die florentiner Schwertlilie in diesem Jahr jedoch alle, die sie in unserem Kräutergarten entdeckt haben, mit ihrer eleganten Schönheit, die ihren Höhepunkt mit der Öffnung ihrer Blüten im frühen Mai offenbarte.
Zwei Jahre haben wir bis zur ersten Blüte gewartet und ja, die Zeit des Wartens hat sich gelohnt!
Die deutsche Schwertlilie gilt übrigens auch als Zauberpflanze, mit ihren magischen Kräften wurde sie auf Burgfelsen gepflanzt, um Feinde abzuhalten.
Diese widerum gruben die Lilien aus, um sie mit zur eigenen Burg zu nehmen und die Kräfte zu ihrem Vorteil zu nutzen…
Auch galt die Schwertlilie als Symbol der Ritterlichkeit. Das Blatt stand für das gezückte Schwert – die Blüte stand für ein reines Herz.
In der griechischen Mythologie sind sie die Pflanzen der griechischen Götterbotin Iris, die die Seelen der Verstorbenen entlang einem Regenbogen in das Reich des ewigen Friedens zu führen hatte. Wie schön!
Und weil die Vorstellung, eigenes Veilchenwurzelöl herzustellen, wenn auch nicht realistisch, so doch allzu verlockend ist, sollte die Florentina am besten allzubald eine blau blühende Pallida zur Seite gestellt bekommen, aus der ebenfalls das Veilchenwurzelöl gewonnen werden kann.
Und wenn auch nur deswegen, weil sie sicherlich wunderschön neben und miteinander aussehen werden.
Kräuterführung: Stadtgärtnern mit der Natur
Veröffentlicht: Mai 27, 2020 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Kräuterkunde, Wachsenlassen Ein KommentarWir laden ein zu einer Wild-und Küchenkräuterführung in unserem Gemeinschaftsgarten.
Anhand einiger ausgewählter Kräuter erfahren wir, wie diese leicht auf Balkon, Terasse oder im Garten zu kultivieren sind, lernen Hilfreiches über ihre Anbaubedingungen, Ernte und Wirkkräfte.
Wir nehmen uns Zeit für eine kleine Gartenführung und sind offen für eure persönlichen Fragen.
Dieses Angebot richtet sich an Einsteiger*innen in der urbanen Kräuterkunde.
Der Spaziergang beinhaltet eine Kräuterspende von Seiten des Gartens zur individuellen Weiterverabreitung, im Gegenzug dafür freuen wir uns über eine Erlebnisspende!
Wann: Do, den 4. Juni 2020, 17.00 – 19.00 Uhr
Wo: Gemeinschaftsgarten wachsenlassen,
Kiez Zentrum Villa Lützow
Lützowstr. 28, 10785 Berlin
Aufgrund der aktuellen Maßnahmen wegen COVID-19 auf unserem Gelände ist dieser Spaziergang auf 5 Teilnehmer*innen beschränkt und wir bitten um Anmeldung unter: wachsenlassen@web.de
Bibliothek Tiergarten-Süd: eine kleine Blühwiese entsteht
Veröffentlicht: März 21, 2020 Abgelegt unter: Die Grüne Bibliothek | Tags: Artenvielfalt, Bibliothek Tiergarten-Süd, Biodiversität, DIY/DIT, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Grüne Bibliothek, Nachhaltigkeit, Urbanes Gärtnern, Wachsenlassen Hinterlasse einen KommentarUmwelt hautnah – Natur verstehen und erfahren
Im Rahmen dieses EFRE-Projektes wird das Profil der Stadtbibliothek Tiergarten-Süd weiter ausgebaut werden hin zu einer Bibliothek als Ort der Kompetenzvermittlung für nachhaltige Lebensweise.
Das Angebotsspektrum der Bibliothek wird sukzessive im Sinne der Nachhaltigkeitsphilosophie erweitert werden und soll zu einer Erhöhung der Außenwirkung beitragen.
Gestaltet werden Schauflächen im Außenbereich der Bibliothek, die zeigen werden, wie ökologisches Gärtnern (auch) in der Stadt möglich ist, anhand von Workshops wird der verantwortungsvolle Umgang mit unserer (Stadt-) Natur und deren Umsetzung in unserem Lebensalltag veranschaulicht.
Diese Themenbereiche werden auch in die Sprachlernangebote der Bibliothek Tiergarten-Süd integriert.
Aufgrund der ernstzunehmenden Bedrohung durch den Corona-Viruns erleben wir momentan viele Einschränkungen unseres öffentlichen, sozio-kulturellen Lebens.
Selbstverständlich mussten auch die öffentlichen Biblitoheken in diesen Zeiten schließen.
Wir bemühen uns, unsere Arbeit aufrecht zu erhalten, indem wir weiter im Aussenbereich arbeiten und dieses online dokumetieren werden.
Auch Babette Dombrowski sucht momentan nach Lösungen, ihr wöchentlich stattfindendes Kultur- und Sprachlernangebot ‚BUCHSTÄBLICH‘ in einer online-Version weiter durchführen zu können. In Zeiten der geschlossenen Schulen möchte sie Eltern und Kinder dabei unterstützen, gemeinsam mit ihr auf Sprachabenteuer zu gehen.
Die Natur hat ihre eigene Zeiten und Rythmen, unabhängig von uns umtriebigen (Stadt-) Menschen.
Um eine Blühwiese zu etablieren, ist es erst einmal wichtig, dass sie zu einer bestimmten Zeit ausgesät wird.
Deshalb handeln wir jetzt, aufmerksam alle nötigen Sicherheitsvorkehrungen in Zeiten einer Pandemie einhaltend, und möchten den Menschen im Kiez und überall auf der Welt zeigen, wie insektenfreundlich auf Brachflächen, Terassen, Höfen und sogar im Balkonkasten gegärtnert werden kann.
Zur Freude von Menschen und Tieren: für ein blühendes Berlin und lebensfreundliches Berlin, zu dem jede*r beitragen kann!
So haben wir begonnen:
Der vorhandene Bewuchs der ausgewählten Grünfäche wurde sorgfältig in mehreren Arbeitsgängen entfernt.
Vorgefundene Zwiebelgeächse haben wir, soweit wie möglich, erhalten. Da uns der Boden mager genug erschien (die meisten Wiesen mögen keine fette Komposterde!), haben wir darauf verzichtet, ihn weiter mit Sand abzumagern, sondern vor der Aussaat nur sorgfältig geharkt.
Unsere extra vorher gebauten ‚Aussaat-Holz-Schuh-Platten‘ erwiesen sich leider als unnütz: auf dem von uns nicht exakt gerade eingeebnteten Boden waren sie eher holprig als wirksam, aber: ein wackeliger und lustiger Testlauf!
(…und danach wir haben das Saatgut dann mit Schuhen festgestampft so gut es ging)
Nun gut, für diese keline Fläche wird es wohl auch so reichen.
Unter dem weit herausragenden Dachvorsprung des Bibliotheksgebäudes haben wir Schotter ausgestreut, damit dieser, vom Regen kaum berührte Bereich, hoffentlich so wenig wie möglich austrocknen wird.
Danach: wässern!
So sorgsam wie möglich, damit die festgestampften Samen nicht weggeschwämmt werden.
Auch die nächsten Wochen müssen wir darauf achten, dass die ausgesäte Fläche nicht austrocknet, sonst war alle Mühe umsonst.
Und dann:
Absichern und darüber informieren, damit niemand über die frisch ausgeäte Wiese laufen wird. Unaufmerksamkeit bis hin zur mutwilligen Zerstörung sind meistens unsere größte Angste, wenn wir im öffentlich zugänglichen Bereich gärtnern.
Gemeinsam Nistkästen selber bauen
Veröffentlicht: Januar 20, 2020 Abgelegt unter: Workshops | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Familienzentrum Villa Lützow, Garten in der Stadt, gemeinsam selbermachen, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Urbanes Gärtnern, Werken mit Kindern Hinterlasse einen KommentarWer hat Lust, gemeinsam mit uns Nistkästen für die Stare und Eichhörnchen in unserem Garten zu bauen und/oder eigene Nistmöglichkeiten für den Balkon zu Hause?
Wir treffen uns dazu an den folgenden Terminen und freuen uns auf aktive Vogelschützer!
DONNERSTAG, DEN 23.01.2020 VON 15.30 BIS 18.00
DONNERSTAG, DEN 30.01.2020 VON 15:30 BIS 18:00
SONNTAG, DEN 23.02.2020 VON 14:00 BIS 17:00 UHR
IM FAMILIENZENTRUM VILLA LÜTZOW /
GARTENHAUS IN DER LÜTZOWSTRAßE 28 IN 10785 BERLIN
Unser Bewegungsraum für Kinder von 0-6 Jahren ist zu dieser Veranstaltung geöffnet!
Bitte eigenes Holz für eure Nistkästen für Zuhause mitbringen, Informationen und Bauanleitungen dazu gibt es im Internet oder in Fachbüchern oder wir nutzen den ersten Termin als Planungstermin.
Nachfragen und/oder weitere Informationen unter: KIDZ@familienzentrum-villaluetzow.de
Der Infoflyer zum Ausdrucken: Familie Vogelfreund Termine 2020
Frisches Grün im Gemeinschaftsgarten
Veröffentlicht: Oktober 31, 2019 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Ökologie, Boden, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, nachhaltiges Wirtschaften, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen KommentarÜber Jahre hinweg mussten wir, bedingt durch die Baustellenzufahrt Villa Lützow , auf einen Teil unseres Gartens verzichten – und dazu noch auf einen sehr sonnigen Bereich, in dem wir Gemüsebeete angelegt hatten. (Wirklich leidend hatten wir damals in kürzester Zeit umgesetzt, was umzusetzen war an Stauden, Gehölzen, Insektenhotel, um zu retten, was zu retten war…)
Doch dann, im August des Jahres 2019 fiel endlich unsere persönliche (Garten-) Mauer!
Und zurück blieb ein über Jahre mit schweren Baufahrzeugen befahrener Boden, in dem noch nicht einmal ein Spaten stecken blieb…
Also machten wir uns ans Werk, um dieses schönen Gartenbereich wiederzubeleben.
Was wir (neben dem völlig verfestigten Boden) vorfanden: Schotter,Steine, Schrott und Müll.
Eine wahrlich schweißtreibende Arbeit bei spätsommerlichen 30 Grad!
Aber nach und nach kamen wir voran und konnten die ersten zukünftigen Beete abstecken, auf denen auf kleinem Raum ab dem nächsten Jahr Fruchtfolge und Vier-Felder-Wirtschaft anschaulich gemacht werden soll.
Auf die Flächen, die im nächsten Jahr bewirtschaftet werden sollen, sähten wir Klee als Gründungung aus, dieser wird in den nächsten Monaten den geschändeten Boden sicherlich unterstützen und verbessern.
Akribisch beobachteten wir täglich jedes neue Pflänzchen, das aus dem Boden kam und begrüßten gefühlt jeden neuen Keimling persönlich.
Die übrigen Bereiche erhielten für den Winter eine Gründüngung aus Waldroggen (ebenfalls täglich begrüßt), von der wir uns erhoffen, dass sie dabei hilft, den verfestigten Boden aufzubrechen.
Und weil wir dann die vielen rot-weißen Flatterbänder in dem vielen schönen Grün nicht mehr sehen mochten, gestalteten wir übergangsweise noch improvisierte Beetumrandungen, die viel schöner aussehen.
Und nun sind wir erst einmal zufrieden zum Ende der diesjährigen Anbausaison, erfeuen uns an unserem wiedergewonnenennen leuchtend grünen neu-alten Gartenbereich und blicken erwartungsfroh ins nächste Gartenjahr!
Neuer Eingang zum Gemeinschaftsgarten wachsenlassen vom Kiez Zentrum Villa Lützow kommend.
Badekugeln gemeinsam selber machen
Veröffentlicht: Oktober 12, 2019 Abgelegt unter: Workshops | Tags: entdecken, Garten in der Stadt, gemeinsam selbermachen, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Nachhaltigkeit, Wachsenlassen Hinterlasse einen KommentarDer Herbst ist da und damit steigt auch wieder die Lust auf
ein warmes, duftendes und erholsames Bad.
Mit Blüten- und Naturdüften und einfachen Zutaten stellen wir eigene Badekugeln her, die sich auch wunderbar zum Verschenken eignen.
Wann: Donnerstag, den 17.10. und 24.10. jeweils von 16.00 – 18.00 Uhr
Wo: Kiez Zentrum Villa Lützow, Lützowstr. 28, 10785 Berlin,
Raum wachsenlassen EG.
Dieses Angebot eignet sich für Familien mit Kindern ab dem Vorschulalter ebenso wie für Jugendliche und Erwachsene.
Hauptsache, ihr habt Spaß am gemeinsamen Selbermachen!
Leitung:
Kirsten Born und Julia Klement, Kräuterpädagoginnen
In Kooperation mit dem Familienzentrum Villa Lützow
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, freuen wir uns über Anmeldungen unter:
KIDZ@familienzentrum-villaluetzow.de
Teilnahme kostenlos, wir freuen uns über eine Spende für Materialien und Arbeitsaufwand.


























































