Veröffentlicht: April 6, 2020 | Autor: ele54 | Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, nachhaltiges Wirtschaften, Urbanes Gärtnern, Wachsenlassen |
Gemeinschaftsgarten wachsenlassen
Umweltbildung für Kindern ab dem Kindergartenalter und Familien / Biodiversität/ Kräuteranbau- und Verabreitung
Ein Bericht aus einer Zeit, in der ich noch nie etwas von Corona gehört hatte…

Viel Freude und reiche Ernten bereitet uns unser Kräutergarten.
Kräuter bieten wunderbare und einfach umzusetzende Möglichkeiten, um die Vielflt der Natur kennenzulernen, dazu sind sie wichtige Nahrungsspender für Menschen und Tiere! Gemeinsam mit Familien, Grundschul- und Kindergartenkindern und mit Unterstützung von zwei Kräuterpädagoginnen stellten wir in diesem Jahr eigene Teemischungen her und ernteten frische Wild- und Küchenkräuter zur Herstellung einfacher Gerichte wie z.B. Kräuterbutter,-Salze und Salate.


Hier wurde mit allen Sinnen erfahren und wir nahmen uns wie immer viel Zeit zum sehen, riechen und natürlich zum schmecken!
Im Frühsommer konnten wir dann auch unsere neue Insektenwand aus Holz- und Lehmelementen endgültig einweihen, an der wir seit dem letzten Jahr gearbeitet hatten. Wir hoffen auf viele Neueinzüge im Frühjahr 2020.
Diese Wand liegt am Rande unseres Gartenbereiches mit einer offenen Kiesdecke, der ebenfalls unter dem Aspekt gestaltet wurde, dass Insekten dort einen Lebensraum finden. Es handelt sich dabei um eine offene Kiesdecke, die mit einem Unterboden unterlegt ist und die von nektartragenden Blühpflanzen besiedelt wird.
Viele Wildbienen und andere Insekten finden in diesem Bereich einen Lebensraum. Zudem speichert dieser bedeckte Boden die Feuchtigkeit und hält den zunehmend regenlosen Sommern besser stand.
Seit nunmehr zwei Jahren bildet der Vogel- und Insektenschutz einen Schwerpunkt unserer Umweltbildungsarbeit. Wir haben vermehrt Lebensräume für diese Tiere geschaffen, es werden sicherlich noch neue hinzukommen. Dazu achten wir bei der Auswahl unserer Pflanzen und Gehölze darauf, dass wir eine möglichst lange Blühperiode haben, so dass unser Garten das ganze Jahr über über ein gutes Nahrungsangebot anbietet.
Viele Pflanzen, die im Frühjahr und Sommer Pollen und Nektar für Wildbienen bereitstellen, tragen im Harbst/Winter Früchte und Samen, die vielen Vogelarten als Nahrung zu Gute kommen.
Weltweit sind wir von einem dramatischen Insektensterben bedroht. Insekten sind für den Menschen überlebenswichtig, da sie einen großen Teil der Befruchtung unserer Obst- und Gemüsepflanzen übernehmen. Direkt an diese Nahrungskette angeschlossen sind Vögel, die sich von Insekten ernähren.
Es ist also von enormer Wichtigkeit, darüber zu informieren und in Form eines Schaugartens zu zeigen, welche Möglichkeiten auch in der Stadt bestehen, dem etwas entgegen zu setzen. In jedem noch so kleinen Stadtgarten und selbst auf dem Balkon ist es möglich, Wildbienen und Vögel in ihrer Not zu unterstützen.
So möchten wir im nächsten Jahr mehr Informationstafeln an den jeweiligen Lebensbereichen aufstellen und auch Führungen zu diesem Thema anbieten.


Im Spätsommer 2019 wurden die Bauarbeiten am neu entstandenen Kiez Zentrum Villa Lützow fertig gestellt und der Bauzaun, der uns für Jahre vom sonnigsten Bereich unseres Garten getrennt hatte, fiel!
So machten wir uns daran, den durch die dort gewesene Baustellenzufahrt völlig verfestigten Boden zu säubern und zu revitalisieren, damit wir im nächsten Jahr dort wieder Gemüsebeete als kleine Schaubeete zur Dreifelderwirtschaft anlegen können.
In die Bestellung und Pflege dieser Beete werden Kinder, Familien und engagierte Freiwillige mit einbezogen werden.
Eine schweißtreibende Arbeit, aber da führte nunmal kein Weg daran vorbei, wenn wir im nächsten Jahr diesen Boden wieder bewirtschaften wollen.
Wir säten verschiedene Gründüngungen aus, die den Boden verbessern und deren Wurzeln verdichtete Böden aufbrechen können.
Glücklicherweise konnte dies alles im Frühherbst geschehen, so dass die Saat noch gut aufgehen konnte, um den Boden auch schon im Winter 2019/20 gut bedeckt zu halten und anzureichern.






Wir danken dem Umweltamt Berlin Mitte für die Unterstützung unserer Arbeit und freuen uns auf die nächste Gartensaison!
Geschrieben im Februar 2020
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Veröffentlicht: April 1, 2020 | Autor: ele54 | Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, gerechte gesellschaft, Kiez Zentrum Villa Lützow, Nachbarschaft, Nachhaltigkeit, Wachsenlassen |
Im Rahmen unseres Angebotes ‚Vernetzung der Nachbarschaft durch den Gemeinschaftsgarten wachsenlassen‘ haben wir im letzten Jahr am Maulbeerbaum, der direkt am Zaun unseres Gartens steht und auf den Bürgersteig hinüberragt, einen Wunschbaum installiert.

Viele kleine und großen Nachbar*innen verweilen seither an dieser Stelle, schreiben ihre Wünsche auf, lesen die Wünsche der anderen.
Diese Wünsche werden von uns regelmäßig gesichtet und aufgeschrieben, so ergibt sich im Laufe der Zeit ein buntes Bild darüber, was sich die Menschen in Tiergarten-Süd für ihr Leben wünschen.
Babette Dombrowski und Akiko Wakayama aus dem Team wachsenlassen haben sich nun daran gemacht, ein kleines ‚Kiez-Wunschbuch‘ mit Texten und Illustrationen zu erarbeiten.




Fröhliches, Nachdenkliches und auch ganz real Kiez-bezogenes, von den Menschen im Kiez für die Menschen im Kiez.
Und: in den schwierigen Zeiten der Corona-Epidemie haben engagierten Nachbar*innen gemeinsam mit dem Mehrgenerationenhaus Villa Lützow und anderen im Kiez Zentrum ansässigen Akteuren dem Platz am Wunschbaum noch eine neue Bedeutung zugeteilt.
Es entstand ein gut betreuter Gabenzaun, an dem lebensnotwendige Gaben für bedürftige Menschen aufgehangen werden können.

Alle, die sich an dieser Aktion beteiligen möchten, können dieses nun auf einfachem Wege tun und sind herzlich willkommen!





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Veröffentlicht: März 25, 2020 | Autor: ele54 | Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Nachbarschaft, nachhaltiges Wirtschaften, Urbanes Gärtnern, Wachsenlassen |
In der letzten Woche haben wir unsere ersten Aussaaten vorgenommen und Spinat, Erbsen und Radieschen ausgesät. Die sind ja bekannterweise hart gesotten und können schon zu dieser Jahreszeit ins Freiland. (Dass es dann aber ein paar Nächte später doch plötzlich oder endlich einmal ziemlich frostig geworden ist, berunruhigt die Gärtner*innen nun doch ein wenig, wir werden sehen…)


Da hat wohl jede*r seine eigene Technik.
So konnten wir die Hochbeete von KIDZ e.V./ Familienzentrum Villa Lützow und von Queerformat mit diesen Vorfrüchten füllen.

Erste Ackerstreifen in unseren Schaubeeten wurden vorbereitet, mit der nächsten Aussaat von Erbsen und Zuckerschoten in diesen Bereichen warten wir jetzt aber erst einmal bis zur nächsten Woche.

Was noch alles gemacht wurde: wir konnten endlich damit beginnen, einige ‚Kruschelecken‘ aufzuräumen, die Johannisbeersträucher, die leider im Rahmen der Baustelle in sehr kargen Boden umgesetzt werden mussten, bekamen ein Mulchbett aus Inkarnatklee und der von Jugendlichen des queeren Jugendzentrums angemalte Starenkasten hat noch rechtzeitig ein Plätzchen im Baum gefunden.

Und wie es so ist in einem Gemeinschaftsgarten zu Zeiten des Corona-Virus?
Die Gemeinschaft ist auf einen harten Kern zusammengeschrumpft, wir arbeiten jeweils zu maximal zwei Personen, wobei momentan unser oberstes Ziel ist, die Gemüseaussaaten zu pflegen und zu gegebener Zeit auszupflanzen.
Wir arbeiten auf die Zeiten hin, in denen wir hoffentlich in nicht allzuferner Zeit mit anderen die Ernte teilen können und wenn es nicht anders möglich sein wird, dann übergeben wir die Früchte unserer Arbeit eben am Zaun.
Die Gemeinschaft besteht also weiterhin und ja, wir wissen, dass wir in diesen schwierigen Zeiten noch das Glück haben, den Garten weiter bewirtschaften können.
Aber wir wissen auch, wie wichtig es ist, zu zeigen, dass Menschen, Tiere und Pflanzen gerade in den großen Städten diese Gartenräume brauchen und dass sie am Leben erhalten werden müssen.

Leider lässt sich das wunderschöne Blau des Kaukasus Vergissmeinnicht mit meiner Kamera nicht einfangen. Ein sehr schöner Frühblüher, auch für Kübel geeignet.





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Veröffentlicht: März 19, 2020 | Autor: ele54 | Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Biodiversität, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Nachbarschaft, nachhaltiges Wirtschaften, Urbanes Gärtnern, Wachsenlassen |

Der Garten beginnt zu blühen, viele Wildbienen sind bei uns unterwegs und laben sich an den Frühblühern, wobei sich bei uns die rote Taubnessel, das Märzveilchen und die süßduftende Mahonie, oft als langweiliges immergrünes Gehölz verschmäht, zur Zeit als die wichtigsten Nahrungsquellen erweisen.
Leider bin ich ja immer noch keine Wilbienenexpertin, aber ich meine Pelzbienen und gehörnte Mauerbienen erkannt zu haben.
Unser Gartenkonzept mit der Kombination von nahrungbringenden Pflanzen und Gehölzen und der Installation von ausreichenden, verschiedenen Arten entsprechenden Nistplätzen scheint aufzugehen und es ist eine Freude, dies zu sehen.
Frühling! Was für eine schöne Jahreszeit und wie schwierig ist es für uns Menschen, diese in Jahr 2020 zu Zeiten einer Pandemie, zu geniessen.
Unser Gelände darf nun nur noch von wenigen Mitarbeiter*innen betreten werden und das ist ja auch richtig so, wir alle müssen nun verstärkt auf uns achten und verordnete Sicherheitsmaßnahmen so sorgfältig wie möglich einhalten.
So ist die Gemeinschaftt erst einmal stark zusammengeschrumpft, aber sie besteht weiter und sie funktioniert!
Wir, die wir die Möglichkeit dazu haben, erhalten unseren Garten für die Nachbarschaft und für all die anderen Wesen, die hier ein Zuhause gefunden haben.
Also werde ich an dieser Stelle zukünftig vermehrt online über die Geschehnisse im Garten berichten, damit alle wissen, dass und wie es weitergeht.
Auch wenn uns dieser Virus noch lange beschäftigen wird, irgendwann werden wir wieder einen blühenden Garten für alle haben.
Alles will ans Licht!

Das tränende Herz

Großer Schnittknoblauch im Kräutergarten

Die Mariendistel

Die mächtige Engelwurz
Die im Winter gefertigten Starenkästen sind auch aufgehangen und erste Aussaaten wurde getätigt.


Doch davon demnächst mehr.
Herzliche Grüße in die Welt aus dem Gemeinschaftsgarten wachsenlassen in Berlin Tiergarten-Süd.

…und noch öfter als sonst denke ich daran, wie wichtig die Leitsätze der Permakultur sind und wieviel Wahrheit sie enthalten:
- Sorge für die Erde
- Sorge für die Menschen
- Begrenze Konsum und Wachstum – verteile Überschüsse


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Veröffentlicht: März 8, 2020 | Autor: ele54 | Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Biodiversität, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Nachbarschaft, Nachhaltigkeit, Urbanes Gärtnern |

Gestaltung eines Gartenbereiches mit offener Kiesdecke und anderen Lebensbereichen für Wildbienen und Insekten
Schon von Anfang an waren wir uns darüber einig, unseren Gemeinschaftsgarten mitten in Berlin so gestalten zu wollen, dass er Lebensräume für Menschen und Tiere bieten würde. Anfang des Jahres 2018 entschlossen wir uns, einen Schwerpunkt auf den Insekten- und Vogelschutz zu legen, alarmiert durch das dramatische Insektensterben weltweit. Wir begannen damals – wie so viele – mit dem Bau eines Insektenhotels, bauten Nistgelegenheiten für Vögel, legten Reisig- und Totholzhaufen an und pflanzten immer mehr – meist gebietsheimische – Stauden und Gehölze, die sowohl Nektar und Pollen für Wildbienen, aber auch Früchte und Samen für Vögel bereit hielten.
In Zeiten des auch in unseren Regionen immer deutlicher spürbar werdenden Klimawandels mit zunehmnend langen Trockenperioden suchten wir zudem nach Lösungen, uns im Garten darauf einstellen zu können. Es konnte einfach keine Lösung sein, bald täglich Wasser in den Garten pumpen zu müssen.
So kamen wir auf die Idee, es mit einer Kiesdecke zu versuchen, die, mit einer darunterliegenden ca. 10 Zentimeter hohen Bodenschicht versehen, nur locker ausgestreut werden sollte, damit Pflanzen sie durchdringen und bewachsen können. Gleichzeitig würde die lockere Kiesdecke auch Schutz und Lebensraum für viele Insektenarten bieten. Gemeinsam mit Mitgärtner*innen, engagiereten Nachbarn aus dem Kiez und Kindergartenkindern und deren Erzieher*innen, die schon lange unseren Garten nutzen, begannen wir, die Fläche vorzubereiten.
In direkter Angrenzung zum Kiesgarten sollten auch noch eine Insektenwand mit Lehm,- Holz- und Steinelementen und ein trockener Lebensraum für Wildbienen, die in Sand- und ähnlichen Brachflächen nisten, entstehen.

Ein lustiger Nebenaspekt während der Bauphase war für uns dabei, dass wir von den Anwohnern, denen unser Garten schon immer zu unordentlich und unaufgeräumt gewesen ist, nun endlich einmal wohlwollende Zustimmung erhielten über die schön sauber geharkte Kiesdecke. Abwarten, dachten wir nur bei uns selbst und freuten uns erst einmal über das Lob.


Ein lustiger Nebenaspekt während der Bauphase war für uns dabei, dass wir von den Anwohnern, denen unser Garten schon immer zu unordentlich und unaufgeräumt gewesen ist, nun endlich einmal wohlwollende Zustimmung erhielten über die schön sauber geharkte Kiesdecke. Abwarten, dachten wir nur bei uns selbst und freuten uns erst einmal über das Lob.
Unsere Lehmwand zu errichten, hat zwar viel Zeit in Anspruch genommen (wir wollten ja auch, dass besonders die Kinder daran mitarbeiten können – im Lehm panschen bereitet nicht nur den großen Gärtner*innen viel Spaß), aber wir waren doch alle ziemlich zufrieden mit dem Ergebnis und hoffen, dass es den Wildbienen ebenso geht, aber erst die kommende Saison 2020 wird zeigen, ab die Lehmwand angenommen werden wird.
An der anderen Seite des Kiesgartens gestalteten wir ein kleines Areal mit einer Brachfläche, die von uns im Wesentlichen vegetationsfrei gehalten wird, mittlerweile haben sich dort Königskerze und Muskatellersalbei niergelassen.
Hier, hoffen wir, wird sich ein kleiner Lebensraum für Wildbienen etablieren, die im Boden nisten.
Wie viele anderen Lebensräume für Wildbienen verschwinden auch solche lebensnotwendigen Brachen und Freiflächen immer mehr aus dem Bild unserer aufgeräumten und ordentlich versiegelten Landschaft.


Im Herbst 2019 hatten wir die grundlegenden Arbeiten in diesem Bereich dann endlich abgeschlossen und zu unserer Freude begannen viele Pflanzen recht schnell, sich diesen Lebensraum zu erobern. Mittlerweile gedeihen einige Sedum-Arten, Tagetes, Vergissmeinnicht, Eisenkraut, gelber Hornklee, Mariendistel, Amaranth und einiges mehr im Kiesbeet, wir sind gespannt, was die nächsten Jahre noch so passieren wird. Und Giessen ist so gut wie gar nicht mehr notwendig.


Besonders einjährige Pflanzen samen sich hier sehr gut aus und es siedeln sich nach und nach auch einheimische Wildpflanzen an.
Und es scheint auch so zu sein, dass sich mehr und mehr Anwohner mit dem ‚unaufgeräumten‘ Aussehen unseres Gartens versöhnen.
Ab dem Frühling entwickelt sich in dem Bereich Kiesgarten eine blühende Vielfalt, die viele Nachbarn zum Verweilen einlädt.
Der ‚aufgeräumte‘ oder ‚unaufgräumte Garten‘: Eben nicht nur eine Frage der Ästhetik.
Die Vielfalt in unserem Garten bedeutet nicht nur Lebensraum für Wildbienen, sondern auch für Menschen.
Ein Gemeinschaftsgarten in der Stadt bedeutet Lebensqualität, es ist ein Ort, an dem wir verweilen und tief durchatmen können und an dem Begegnungen möglich sind.
Solche Ort sind in unseren Städten lebensnotwendig, für uns Menschen ebenso wie für die Tiere, die mit uns leben.


Wir danken der Stiftung anstiftung und dem Umweltamt Berlin Mitte für die finanzielle Unterstützung beim Aufbau dieses Gartenbereiches.
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Veröffentlicht: Dezember 6, 2019 | Autor: ele54 | Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Artenvielfalt, Familienzentrum Villa Lützow, gemeinsam selbermachen, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Urbanes Gärtnern, Wachsenlassen, Werken mit Kindern |
zum fröhlichen Vögel füttern mit Indoor Winterspielwiese
Freitag, den 06.12.2019 von 15.00 bis 18.00 (Wintermarkt im Kiez Zentrum Villa Lützow)
Sonntag, den 08.12.2019 von 14:00 bis 17:00
(im Familienzentrum Villa Lützow – Gartenhaus)
in der Lützowstraße 28 in 10785 Berlin


Am 6.12. können kleine Körnerfutter-Stationen unter Anleitung selbst hergestellt werden und vorbereitete Futterglocken bemalt und mit nach Hause genommen werden
Am Sonntag, den 8.12. möchten wir Fettfutter herstellen und kleine Tontöpfe, recycelte Dosen und anderes damit befüllen zur Vogelfütterung im Garten oder auf Balkonen.
Zur Entspannung zwischendurch können die Kinder (unter Aufsicht der Eltern/Familien) in unserem Bewegungsraum – der Winterspielwiese- toben. Dieser Raum ist geeignet für Kinder im Alter von 0-6 Jahren.
pdf zum Ausdrucken: Familie Vogelfreund Termine 2019!




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Veröffentlicht: November 6, 2019 | Autor: ele54 | Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Gesellschaft, Nachbarschaft |

Wir treffen uns zum Laternenumzug am Montag, den 11.11. 2019 um 17.00 am Magdeburger Platz,
Ecke Kluckstr.
Danach geht es weiter zum Lehmofenplatz des Kiez Zentrums Villa Lützow, Lützowstr. 28, 10785 Berlin.
Wir freuen uns auf viele bunte Laternen und gemeinsames Singen, Stockbrot, Kürbissuppe und Punsch am Lagerfeuer.
Mitgebrachte Snacks sind ebenfalls willkommen, bitte möglichst plastikfrei!
Das Fest wird organisiert von der Tagesgroßpflegestelle Anezolia gemeinsam mit dem
Gemeinschaftsgarten wachsenlassen
Das pdf zum ausdrucken: St. Martin 2019, Flyer1

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Veröffentlicht: Oktober 31, 2019 | Autor: ele54 | Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Ökologie, Boden, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, nachhaltiges Wirtschaften, Urbanes Gärtnern |

Über Jahre hinweg mussten wir, bedingt durch die Baustellenzufahrt Villa Lützow , auf einen Teil unseres Gartens verzichten – und dazu noch auf einen sehr sonnigen Bereich, in dem wir Gemüsebeete angelegt hatten. (Wirklich leidend hatten wir damals in kürzester Zeit umgesetzt, was umzusetzen war an Stauden, Gehölzen, Insektenhotel, um zu retten, was zu retten war…)
Doch dann, im August des Jahres 2019 fiel endlich unsere persönliche (Garten-) Mauer!
Und zurück blieb ein über Jahre mit schweren Baufahrzeugen befahrener Boden, in dem noch nicht einmal ein Spaten stecken blieb…


Also machten wir uns ans Werk, um dieses schönen Gartenbereich wiederzubeleben.
Was wir (neben dem völlig verfestigten Boden) vorfanden: Schotter,Steine, Schrott und Müll.


Eine wahrlich schweißtreibende Arbeit bei spätsommerlichen 30 Grad!
Aber nach und nach kamen wir voran und konnten die ersten zukünftigen Beete abstecken, auf denen auf kleinem Raum ab dem nächsten Jahr Fruchtfolge und Vier-Felder-Wirtschaft anschaulich gemacht werden soll.


Auf die Flächen, die im nächsten Jahr bewirtschaftet werden sollen, sähten wir Klee als Gründungung aus, dieser wird in den nächsten Monaten den geschändeten Boden sicherlich unterstützen und verbessern.


Akribisch beobachteten wir täglich jedes neue Pflänzchen, das aus dem Boden kam und begrüßten gefühlt jeden neuen Keimling persönlich.
Die übrigen Bereiche erhielten für den Winter eine Gründüngung aus Waldroggen (ebenfalls täglich begrüßt), von der wir uns erhoffen, dass sie dabei hilft, den verfestigten Boden aufzubrechen.

Und weil wir dann die vielen rot-weißen Flatterbänder in dem vielen schönen Grün nicht mehr sehen mochten, gestalteten wir übergangsweise noch improvisierte Beetumrandungen, die viel schöner aussehen.

Und nun sind wir erst einmal zufrieden zum Ende der diesjährigen Anbausaison, erfeuen uns an unserem wiedergewonnenennen leuchtend grünen neu-alten Gartenbereich und blicken erwartungsfroh ins nächste Gartenjahr!

Neuer Eingang zum Gemeinschaftsgarten wachsenlassen vom Kiez Zentrum Villa Lützow kommend.
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Veröffentlicht: Oktober 30, 2019 | Autor: ele54 | Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Familienzentrum Villa Lützow, Garten in der Stadt, gemeinsam selbermachen, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Nachbarschaft, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern, Werken mit Kindern |

Familie Vogelfreund wird wieder aktiv
und lädt ein:
Zum fröhlichen Vögel füttern im Gemeinschaftsgarten
Auftaktveranstaltung:
Donnerstag, den 07.11.2019
ab 15:30 Uhr
im Gemeinschaftsgarten wachsenlassen
in der Lützowstraße 28 in 10785 Berlin
Wir laden alle Familien des Kiezes herzlich ein, mit uns gemeinsam Vögel zu füttern, Heißgetränke zu schlürfen und den Garten als Erfahrungs-, Beobachtungs- und Bewegungsraum zu nutzen.
Dazu bereiten wir gemeinsam Vogelfutter zu und befüllen die Futterhölzer.
Für die Kinder gibt es Kinderpunsch und einen kleinen Bewegungsparcour.
Für die Großen gibt es Tee, Geselligkeit und einen Moment des Innehaltens.




Info zum ausdrucken: Familie Vogelfreund wird wieder aktiv
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Veröffentlicht: August 18, 2019 | Autor: ele54 | Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten, Kinder im Garten | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Biodiversität, Garten in der Stadt, Gärtnern mit Kindern, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Nachbarschaft, nachhaltiges Wirtschaften, Urbanes Gärtnern, Wachsenlassen |

Buschbohnen und Salat sind reif in unserem Garten und wurden achtsam geerntet.




Ein leckeres Mittagessen für die Kinder der Tagesgroßpflegestelle Anezolia, zumal wir in diesem Jahr aus Platzgründen keinen Kartoffelacker hatten anlegen können.


Liebe Nachbar*innen:
Monentan haben wir immer wieder einmal frischen Salat zum Selberpflücken abzugeben. Wer möchte, kann Dienstags oder Donnerstags in der Kernzeit von 11.00 – 16.00 vorbei kommen und nachfragen.
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