Saatguternte-Nachmittag in der Grünen Bibliothek am 10. Oktober 2015

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Wir freuen uns auf Euer Kommen und sind gespannt auf die Berliner Saatgut-Vielfalt 2015!

Und hier der Flyer zur Veranstaltung als pdf: Saatgutflyer15 finalmit logo

 


Erste Saatguternte des Jahres!

Baldrian

Der Baldrian blüht und die hübschen Blütenstände bilden nach und nach kleine wunderschöne Fallschirmsamen, die durch unseren Kräutergarten schweben, wennn man sie anpustet (oder auch nur die Blüten anfasst).

Zeit, das erste Saatgut des Jahres zu ernten, um unsere Leih-Sämerei damit zu bestücken.

Ebenfalls in Blüte steht schon der Liebstöckel (Maggikraut), welcher wunderbar in Suppen und Eintöpfen schmeckt und mittlerweile majestätisch die übrigen Kräuter überragt.

Maggikraut


Do-It-Yourself, Do-It-Together, Konsumgemeinschaften

Do-It-Yourself, Do-It-Together, Konsumgemeinschaften: Bericht zu nachhaltigem Konsum durch soziale Innovationen erschienen

Für die nachhaltige Gestaltung der Gesellschaft ist ein struktureller Wandel des Konsums notwendig. Soziale Innovationen haben in diesem Zusammenhang ein hohes Veränderungspotenzial. Das UBA-Forschungsprojekt „Nachhaltiger Konsum durch soziale Innovationen – Konzepte und Praxis arbeitete wesentliche Merkmale sozialer Innovationen nachhaltigen Konsums heraus und fasste sie in einer Typologie zusammen. Das IÖW entwickelte im Rahmen des Projekts federführend Antworten auf die Frage, wie Umweltpolitik soziale Innovationen für nachhaltigen Konsum fördern kann. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts stehen nun als Abschlussbericht zur Verfügung.

Weiterlesen auf der Seite des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung

 


Kampagne für Saatgut-Souveränität

Interessante und wichtige Meldungen im Vorfeld des G7-Gipfels zum Themenkomplex Saatgut und Ernährung finden sich im aktuellen Newsletter der Kampagne für Saatgutsouveräntität:

Inhalt:

1. Afrika: „Konzernmacht grenzenlos“
2. Neue Studie: Agrarlobby nutzt Klimakrise für Vorstoß auf Afrikas
Saatgutmärkte
3. Südafrika: Kampagnenbündnis für Ernährungssouveränität gegründet/
„Saatgutgesetze verstärken Hunger und Ungleichheit“
4. Ghanaische Bäuerinnen widersetzen sich den G7
5. Europäische Patentrecht und Patentierungsporaxis muss Pflanzen- und
Tierpatente verbieten
6. „Saat macht satt“-Tagung am 29./30. Mai 2015 in Berlin
7. Viel Fördergeld für Grundlagenforschung mit dem Ziel „Hybridweizen“
8. „OUR SEEDS – OUR FUTURE“

und der Newsletter als pdf zum Herunterladen: Saatgutkampagnen-Info_Nr_24

Und für Kurzentschlossene noch die „Saat macht satt“-Tagung in Berlin am 29./30. Mai 2015.

 


Dreck – David R. Montgomery

Dreck

Passend zum Internationalen Jahr des Boden 2015
ist es mir endlich gelungen, ‚Dreck – Warum unsere Zivilisation den Boden unter den Füßen verliert‘ von David R. Montgomery zu lesen – zu finden und zu entleihen in der‘ Grünen Bibliothek‘.

In einer brillianten Synthese aus Archäologie, Geschichte und Geologie beschreibt Montgomery den leider in den allermeisten Fällen ausbeuterischen und von Habgier und Macht getriebenen Umgang des Menschen mit seiner Lebensgrundlage Boden über die Jahrhunderte.

Sein Fazit am Ende des Buches:

„Wenn wir die Lebensdauer unserer heutigen Zivilisation verlängern wollen, ist ein Umbau unserer Lanwirdschaft zwingend erforderlich. Wir müssen des Boden wieder respektieren lernen, müssen begreiefn, dass er mehr ist als ein Faktor von vielen in einem industriellen Fertigungsprozess, nämlich das lebendige Fundament unsere materiellen Wohlstands. So ungewöhnlich es klingen mag, eine Zivilisation überlebt nur dann, wenn wir Boden wie ein wertvolles Erbe beahndeln, nicht als Ware – und ganz sicher nicht wie den letzten Dreck.“

 

 


Die „grüne Bibliothek“ hat an der Lützowstraße eröffnet

Zu lesen auf berliner-woche.de:

http://www.berliner-woche.de/tiergarten/kultur/die-gruene-bibliothek-hat-an-der-luetzowstrasse-eroeffnet-d76152.html


Glyphosat muss vom Tisch!

Die Weltgesundheitsorganisation warnt:
Der Unkrautvernichter Glyphosat von Monsanto, Syngenta und Co. verursacht wahrscheinlich Krebs. Dieses Jahr entscheidet sich, ob das häufig verwendete Pestizid für weitere 10 Jahre zugelassen bleibt.

Schon am Donnerstag wollen die Verbraucherschutz-Minister/innen der deutschen Bundesländer ihr Votum abgeben.
Sagen sie Nein zu Glyphosat, wird es für Bundesagrarminister Christian Schmidt schwer, in Brüssel weiter für das Gift zu streiten.

Um dabei zu helfen Glyphosat zu stoppen, bitte den Campact-Appell unterzeichen:

www.campact.de


22. Mai 2015: Delinat-Tag der Biodiversität

Setzen wir gemeinsam ein starkes Zeichen für die Biodiversität!

 www.tag-der-biodiversität.com 


Freiluft Ausstellung EIN HEKTAR

Freiluft-Ausstellung
Ein Forum für Kunst, Wissenschaft und Aktion
Die Installation EIN HEKTAR gibt einen Einblick in die weltweite Nutzung und die Funktion von Böden. Sie beleuchtet das Dilemma von Übernutzung und Knappheit, und sie zeigt, dass wir gleichzeitig große Mengen der Ressource Boden verschwenden. Darüber hinaus stellt sie die Frage nach gerechter Verteilung und skizziert Ansätze zu einer nachhaltigeren Nutzung dieser kostbaren Ressource.

Wann:
22.04. – 25.05.2015
Beginn um 14:30 Uhr
Wo:
Berlin, Park am Gleisdreieck – Schöneberger Wiese

Mehr Informationen unter:
www.ein-hektar.de


Jahr des Bodens 2015

Die Vereinten Nationen haben 2015 zum Jahr des Bodens erklärt.
Ein guter Anlass um anzupacken und sich der Frage zu widmen: Wie ist es um unseren Boden bestellt? Es ist der richtige Zeitpunkt um sich zusammen zu tun, Fakten auszutauschen, Projekte zu initiieren und um Geschichten über den Boden zu erzählen. Um gemeinsam für mehr Bodenschutz zu kämpfen, hat die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ein Boden-Netzwerk ins Leben gerufen: Boden. Grund zum Leben.

Die Weltbevölkerung wächst. Immer mehr Menschen leben auf unserem Planeten und jeder von ihnen braucht zu essen. Trotzdem führt die intensive, nicht nachhaltige Bewirtschaftung der Böden dazu, dass immer mehr Flächen ihre Fruchtbarkeit verlieren und nicht mehr für die Landwirtschaft zur Verfügung stehen. In der Folge weichen Wälder und Weiden dann der landwirtschaftlichen Nutzung. Wir wissen vom Klimawandel und sind sensibilisiert für Wasserverschmutzung. Aber wissen wir auch genug vom Grund unseres Lebens, dem Boden?

Mehr Informationen unter:

www.grund-zum-leben.de