Workshop: Gemeinsame Aussaat eines Schattsaums
Veröffentlicht: März 11, 2026 Abgelegt unter: Allgemein, Workshops | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Biodiversität, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Saatgut, Schattsaum, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen KommentarWir starten unsere diesjährige Workshopreihe Erlebte Vielfalt in der Stadtnatur am
am So, den 29.3.2026, 14.00 – 17.00 Uhr
mit der gemeinsamen Aussaat eines Schattsaums.
Im Naturgarten orientieren wir uns in der Planung der Flächen an der Natur. Beetflächen bepflanzen wir gern mit Pflanzen der Saumgesellschaften. Säume kommen in der Natur an Gehölzrändern, vor großen Hecken und am Waldrand vor. Sie bilden den Übergang in die Landschaft. Es gibt Saumgesellschaften, die sonnige Standort bevorzugen und den Schattsaum. Für jeden Gärtnerbesitzer sind schattige Standort oft schwieriger anzulegen. Viele Schattenpflanzen ziehen sich im Hochsommer zurück, blühen vor dem Laubaustrieb der Bäume.
In diesem Workshop wir euch in die Kunst der Kombination von früher Blüte, schönen Blättstrukturen und Zwiebelblumen ein. In diesem Workshop lernen wir die Standortbedingungen der heimischen Schattenpflanzen kennen, wie wir sie vermehren können. Warum Aussaat immer eine gute Wahl ist. Wir werden eine Fläche im Garten für Aussaat und Pflanzung vorbereiten. Wenn du praktisches Wissen zur Anlage von Aussaatflächen brauchst, kommt vorbei uns hilf uns das neue Schattenbeet im Garten anzulegen.
Leitung: Ute Stumm, Natugartenplanerin Dpl. Ing.
Veranstaltungsort:
Gemeinschaftsgarten wachsenlassen,
Lützowstraße 28,
10785 Berlin
Eine Übersicht über sämtliche Termine und Inhalte unsere Workshopreihe 2026 als pdf findet sich hier: Workshophreihe wl 2026_:
Die Durchführung dieser Workshopreihe wird ermöglicht
durch die Unterstützung von:
Gemeinsam handeln: Neuer Wohnraum für Wildbienen in der Stadt.
Veröffentlicht: Februar 26, 2026 Abgelegt unter: Allgemein, Vögel, Insekten und andere Wesen, Workshops | Tags: Artenschutz, Artenvielfalt, Bauhaus Archiv Museum, DIY/DIT, Familienzentrum Villa Lützow, gemeinsam selbermachen, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, nachhaltiges Wirtschaften, Nisthilfen für Wildbienen, Werken mit Kindern Hinterlasse einen KommentarGemeinsam handeln:
Garten-Kultur-Gemeinschaft
Am Freitag letzter Woche hatten wir gemeinsam mit den Künsterinnen Nicole Adams und Verena Cremer von der Werkstatt Bauhaus mobil einen Workshop genau in diesem Sinne.
Inspiriert von Bauhaus- Prinzipien haben wir Nisthilfen für Wildbienen, die im Frühsommer in unserem Gemeinschaftsgarten installiert werden, gestaltet und gebaut.
Dabei haben wir mit einfachen Materialien experimentiert und unter der fachkundigen Anleitung der Workshop-Leitenden haben wir eine gemeinsame Gestaltungsidee für die bewohnbaren kleinen Häuser entwickelt uns ausgeführt.
Wildbienen umfassen alle Bienenarten außer der Honigbiene. Sie gehören zur Insektenordnung der Hautflügler (Hymenoptera)
Die meisten von ihnen leben solitär, nur einige Hummelarten und Furchenbienen bilden Kolonien. Dazu kommen noch die sogenannten Kuckucksbienen, die sich parasitär in fremde Wildbienennester einschleichen.
Bis zu 75% der Wildbienen nisten im Boden, andere benötigen Holz, Lehm oder Pflanzenstengel für ihre Brut.
Viele der seit Jahren so beliebten ‘Insektenhotels’ greifen daher meist zu kurz und sind nur für einen kleinen Teil der zahlreichen Wildbienenarten (ca. 605 in Deutschland) von Nutzen.
Auch ist immer dafür zu sorgen, wenn ich eine Nisthilfe installiere, dass neben dem Wohnraum zusätzlich Nahrung in Form von passenden Blühpflanzen (Nektar und Pollen) zur Verfügung gestellt wird.
Das ist selbstverständlich auch auf Balkonen möglich.
Wir haben daher bei unserer Wohnanlage im Bauhaus-Design darauf geachtet, unterschiedliche Nistmaterialien zur Verfügung zu stellen und mit Holz, Lehm und Röhrchen aus Schilf, Bambus oder Pappe gearbeitet.
Kleine Brachflächen sind in unserer Gartenanlage vorhanden.
Das Besondere an unserer zukünftigen Wildbienen-Wohnstätte:
gemeinsam mit den Künstlerinnen der Bauhaus Werkstatt mobil (link) konnten wir nun eine Immobilie im Design einer Bauhaus Fassade erstellen.
Der Bauhaus Stil Architektur entstand 1919 mit Gründung der Bauhausschule durch Walter Gropius in Weimar. Diese neue Richtung kombinierte Kunst, Handwerk und Industrie in einer visionären Gesamtkunst.
Typische Merkmale sind hierbei geometrische Formen, Quadrate, Rechtecke, Kreise und klare Linien dominieren. Bei der Farbgestaltung finden sich hierbei die Primärfarben (Rot, Gelb, Blau) und dezente Weiß- und Grautöne bei Gebäuden.
Wir waren auf jeden Fall mächtig auf unser Ergebnis und freuen uns auf ein erneutes Zusammenkommen der Baugruppe zum Richtfest und zur Installation der Wohnanlage in unserem Gemeinschaftsgarten im Frühsommer!
Das Workshop-Angebot war eine gemeinsame Veranstaltung der BauhausWerksatt mobil, dem Familienzentrum Villa Lützow und dem
Workshop: Wohnraum für designbewusste Stadtbienen
Veröffentlicht: Februar 11, 2026 Abgelegt unter: Allgemein, Workshops | Tags: Artenvielfalt, Bauhaus Archiv Museum, Bauhaus Werkstatt Mobil, Biodiversität, gemeinsam selbermachen, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Werken mit Kindern Hinterlasse einen KommentarWohnraum für designbewusste Stadtbienen
Kleine und große Mitgestalter*innen gesucht!
Inspiriert von Bauhaus- Prinzipien bauen und gestalten wir Nisthilfen für Wildbienen gemeinsam mit Künstlerinnen der Bauhaus Werkstatt Mobil.
Diese möchten wir später in unserem Garten aufbauen.
Wir experimentieren mit einfachen Materialien und entwickeln eine gemeinsame Gestaltungsidee für die bewohnbaren kleinen Häuser.
Wann: Fr. 20.2., 15.30 – 18.00 Uhr
wo: in der Werkstatt des Kiez Zentrums Villa Lützow
(Eingang hinter dem Haupthaus)
Lützowstr. 28
10785 Berlin
Ein gemeinsames Angebot für (nicht nur) Kinder und Familien von
und dem
Aktueller Spendenaufruf! – Vorschrift will Gemüse fressen
Veröffentlicht: Februar 8, 2026 Abgelegt unter: Allgemein, Gemeinschaftsgarten, LeihSämerei, Pflanzen im Garten | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Biodiversität, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, nachhaltiges Wirtschaften, Urbanes Gärtnern, Wachsenlassen Hinterlasse einen Kommentar
Aufgrund aktualisierter Hygiene- und Brandschutzverordnungen im Kiez Zentrum Villa Lützow ist es uns leider nicht mehr möglich, die Gemüsepflanzen für unseren Gemeinschaftsgarten wie gewohnt in dem bisher genutzen Raum zu Beginn der Saison vorzuziehen.
Nach langem Suchen haben wir mit Unterstützung der Hauskoordination eine Stelle gefunden, in dem dies weiterhin möglich sein kann, aber nur unter der Auflage, dass die für die Vorzucht verwendeten Gefäße feuerfest sein müssen.
Die Methode, diese bisher in recycelten Materialien wie gebrauchten Plastikschalen oder Eierkartons anzuziehen, ist mit den neuen Verodnungen hinfällig.
Wir haben recherchiert und als einzige Möglichkeit ergibt sich die Anzucht in verzinkten Anzuchtschalen, eine sehr nachhaltige und ansprechende Lösung, die aber auch Geld kostet, das wir momentan nicht zur Verfügung haben.
Unser Gemeinschaftsgarten finanziert sich ausschließlich über Spenden, Fördermittel und Stiftungsgelder und wir haben für dieses Jahr noch keinen Sachmitteletat, über den eine solche Anschaffung möglich wäre.
Zudem müssen auch noch entsprechende feuerfeste Tontöpfe angeschafft werden, um die Keimlinge nach dem Pikieren umzupflanzen
Alles in allem benötigen wir eine einmalige Summe von 250,00 €,
um den Gemüseanbau in unserem Garten weiterhin durchführen zu können.
Dieser Anbau aus samenfesten, zum Teil im eigenen Garten geerntetem Saatgut, ist ein wichtiger Teil unserer Arbeit. Wir pflegen die Beete gemeinsam mit unseren Kindergartengruppen und freiwillig engagierten Mitgärtner*innen, um zu zeigen, dass ökologischer Gemüseanbau in der Stadt auch auf kleiner Fläche möglich ist, um hautnah zu erfahren, wo unsere Lebensmittel eigentlich herkommen, um alte Kultursorten zu erhalten und nicht zuletzt, um unser eigenes Gemüse bei gemeinsamen Essen zu genießen.
Deshalb bitte wir alle Freund*innen und Unterstützer*innen unseres Gemeinschaftsgartens in Berlin Tiergarten-Süd, für uns zu spenden, damit wir uns diese nachhaltige Anzuchtversion anschaffen können.
Jeder noch so kleine Betrag bringt unser näher ans Ziel, die Zeit läuft. Ende Februar müssen wir mit den ersten Aussaaten beginnen!
Bitte unterstützt unsere Arbeit!
Herzlichen Dank!
Euer Team wachsenlassen
Spenden einfach über betterplace.org:
Saatgut-Tauschbörse am 1.3.2026
Veröffentlicht: Februar 4, 2026 Abgelegt unter: Allgemein, LeihSämerei | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Leih-Sämerei, nachhaltiges Wirtschaften, Nachhaltigkeit, Saatgut, Saatgut-Tauschbörse, Wachsenlassen Hinterlasse einen KommentarEinladung zur Saatgut Tauschbörse am 1. März 2026
– Gemeinschaftsgarten wachsenlassen –
Ist noch Saatgut übrig aus den letzten Jahren und möchte getauscht oder verschenkt werden? Auf der Suche nach samenfestem Saatgut für Garten, Balkon oder Hochbeet?
Wir laden herzlich ein am
So, den 1.3.2026 von 15 bis 18 Uhr
Im Foyer des Kiez Zentrums Villa Lützow
Lützowstr. 28
10785 Berlin
zum Tauschen, Schenken, Kennenlernen und Erfahrungen austauschen. Lasst uns gemeinsam die Pflanzen- und Insektenvielfalt stärken – gegen Monotonie auf Balkonen, Gärten und auf unseren Tellern!
- Blühpflanzen–Mischungen für unterschiedliche Bereiche von wachsenlassen abzugeben
- kostenfreies Material, Kataloge und Infos von regionalen Saatgut-Anbietern
- Bastel-/Ausmalangebote für Kinder und Erwachsene
- Stöbern in unserer LeihSämerei
- Zeit für Austausch bei Kaffee, Tee und Kuchen
(wir freuen uns über mitgebrachte Kuchenspenden)
Auch wer nichts zum Tauschen hat, bekommt hier Saatgut und ist herzlich willkommen!
Wir freuen uns über samenfestes und regionales Saatgut. (Bitte keine F1-Hybridsamen.) Herzlichen Dank.
Infos LeihSämerei:
Ihr findet sie im Foyer des Kiezzentrums Villa Lützow
Lützowstraße 28 · 10785 Berlin
Dort stellen wir und andere Saatgutbegeisterte ganzjährig überschüssiges Saatgut zum Tauschen ein.
Öffnungszeiten: Di–Do · 11–17 Uhr
Kontakt:
http://www.wachsenlassen.com
wachsenlassen@kidz-praeventiv.de
Herzlichen Dank und Wünsche für die Zukunft!
Veröffentlicht: Dezember 31, 2025 Abgelegt unter: z | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Biodiversität, entdecken, Garten in der Stadt, gemeinsam selbermachen, Gemeinschaft, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, gerechte gesellschaft, Nachhaltigkeit, Wachsenlassen Hinterlasse einen KommentarWir danken allen kleinen und großen Menschen, die unsere Naturgartengemeinschaft auch im letzen Jahr bereichert und unterstützt haben und freue mich auf neue gemeinsame Unternehmungen und Gespräche im kommenden Jahr!
Foto: W. Puhlmann
Ich befürchte sehr, dass wir nicht mehr in Zeiten leben, als das Wünschen noch geholfen hat, aber für das Neue Jahr und Zeiten darüber hinaus wünsche ich uns allen so sehr eine Zukunft, in der es uns gelingt, wider die Verluste zu handeln und die Erfüllung vielfältiger Gemeinschaften zu er-leben.
Veranstaltung: Heimische Fledermäuse-ihre Stellung in Ökosystemen – Schutz und Unterstützung
Veröffentlicht: November 10, 2025 Abgelegt unter: Allgemein, Vögel, Insekten und andere Wesen, Workshops | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Biodiversität, einheimische Wildpflanzen, Fledermäuse, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen Hinterlasse einen Kommentar21. November 2025, 16.00 – 19.00 Uhr
Heimische Fledermäuse – ihre Stellung in Ökosystemen – Schutz und Unterstützung – Pflanz ein “Fledermausbeet”!
Gemeinschaftsgarten wachsenlassen
1 OG Kiez Zentrum Villa Lützow
Lützowstraße 28
10785 Berlin
Wir lernen, welche Fledermausarten es bei uns gibt, welche wichtige Stellung sie in Ökosystemen innehaben, wo und wie sie leben, was sie fressen und welchen Gefahren sie ausgesetzt sind.
Anhand von Beispielen im eigenen Garten zeigt Feo Brandt, Naturgarten e.V. auf, was Fledermäuse von uns brauchen – wie wir sie schützen und unterstützen können und ihre Nahrung, also vor allem nachtaktive Insekten, im eigenen Garten fördern.
Dabei geht es vorrangig um den Einsatz von heimischen, standortgerechten Pflanzen und dem Anlegen von Naturmodulen – Bausteine, die mehr Mikroklimata in den Garten bringen (Beispiele Naturteich, Käferkeller und „Fledermausbeet“).
Anhand des eigenen ‘Fledermausbeetes’ von Feo Brandt wird auf wichtige Pflanzen für solch ein Beet eingangen und wie es angelegt werden kann, regionales Saatgut zum Selbstanlegen eines solchen Beetes wird bei der Veranstaltung kostenfrei ausgegeben.
Über die Gefährdung der Fledermäuse kommen wir auch auf den Verzicht auf Pestizide, chemische Dünger und Torf. Besonders wird dabei noch auf das Thema der Lichtverschmutzung eingegangen, mit Tipps zur Reduktion und Vermeidung dieser. Anschließend zeigen wir auf, wo Fledermäuse in der freien Wildbahn, aber auch im urbanen Raum überall über“tagen“ können und erklären, welche Nisthilfen sinnvoll sind, wo und wie sie aufgehangen werden müssen und worauf beim Bauen oder kaufen zu achten ist.“
Der Vortrag richtet sich vor allem an Menschen mit Gärten, aber auch Balkongärtner*innen oder Fledermaus interessierte Menschen können einiges über diese für uns häufig geheimnisvoll erscheinenden Tiere lernen.
Die Veranstaltung ist kostenfrei dank der Förderung der Stiftung Naturschutz Berlin.
Workshop: Heilsames und Schmackhaftes im Dschungel der Großstadt
Veröffentlicht: September 15, 2025 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten, Kräuter und Heilpflanzen, Workshops | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Biodiversität, DIY/DIT, einheimische Wildpflanzen, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Stiftung Naturschutz Berlin, Wildkräuter, Wildpflanzen Hinterlasse einen KommentarUnser nächster Workshop im Rahmen der Reihe Die Bedeutung einheimischer Wildpflanzen im urbanen Raum geht am 26.9.2025 an den Start.
Unter der Leitug von Carola Pichert, Heilpraktikerin, könnt Ihr erfahren, wie Ihr Wildpflanzen erkennen, erleben und nutzen könnt.
Unsere Stadtnatur ist vielfältig und viele der wild wachsenden Pflanzen sind Heilkräuter oder Nahrungsmittel, ohne dass wir es wissen.
In diesem Workshop lernen wir bei einem kleinen Rundgang durch den üppigen Garten von wachsenlassen wilde oder ausgewildert
wachsende Pflanzenarten kennen und unterscheiden.
Es sind alles Pflanzenwesen, die am Wegrad stehen denen ihr täglich über den Weg lauft.
Sie sind unsere Begleiter*innen, weisen uns darauf hin, was unsere Böden enthalten und wie sich unsere Lebensbedingungen aufgrund des Klimawandels verändern.
Sie sind Nahrungsquelle für Insekten, Schnecken, Vögel und andere Tiere.
Sie sind Lebensraum, sie bilden Gemeinschaften, dienen uns als Heilmittel und können auch für unsere Ernährung eine wichtige Rolle spielen.
Im Rahmen des Workshops wird ein besonderes Augenmerk auf die Unterscheidung zwischen einheimischen Wildpflanzen und (zum Teil invasiven) nicht einheimischen Pflanzen (Neophyten) gelegt.
Im Anschluss an den Kräuterspaziergang besteht die Möglichkeit, selber eine
Tinktur oder ein Oxymel aus Kapuzinerkresse und Meerrettich herzustellen.
Wir binden Räucherkerzen aus Beifuß für winterliche Rituale und lassen bei einer
Tasse Kräutertee den Workshop ausklingen.
Dieser Workshop richtet sich an alle, die sich für Wildkräuter,
Pflanzenheilkunde, Wildkräuterküche und Botanik interessieren oder einfach
ihre Augen für Details öffnen wollen.
Kinder sind herzlich willkommen.
Heilsames und Schmackhaftes im Dschungel der Großstadt – Wildpflanzen erkennen, erleben und nutzen
Freitag, den 26.9.2025
16.00 – 19.00 Uhr
im Gemeinschaftsgarten wachsenlassen
Lützowstraße 28
10785 Berlin
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Workshop: Naturnahe Gestaltung von Gärten, Balkonen und öffentlichem Grün
Veröffentlicht: August 9, 2025 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten, Workshops | Tags: Artenvielfalt, Biodiversität, einheimische Wildpflanzen, Gemeinschaftsgarten, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Nachhaltigkeit, naturnahes Gärtnern Hinterlasse einen Kommentar22. August 2025, 16.00 – 19.00 Uhr
Gemeinschaftsgarten wachsenlassen
Lützowstraße 28
10785 Berlin
Einheimische Wildpflanzen sind ein notwendiger Bestandteil gesunder Ökosysteme, sie schaffen Nahrung und Lebensräume für Insekten und andere Tiere.
Durch ihre hohe genetische Variabilität haben sie die Fähigkeit, sich evolutionär stetig weiterzuentwickeln; eine Vorraussetzung dafür, sich veränderten Klimabedingungen anzupassen.
Und nicht zuletzt: Sie erfreuen uns durch ihre Schönheit, die neu entdeckt werden sollte!
Während in den zwei vorhergehenden Workshops die Begriffe Biodiversität, Ökosysteme und die Frage, welche Elemente in einen Naturgarten gehören, ausführlich behandelt wurden, geht es am 22.8. darum, wie Balkone, Gärten, aber auch Höfe und öffentliches Grün naturnah gestaltet werden können.
Dabei werden auch Themen wie Florenschutz, die Wichtigkeit der Regionalität von Wildpflanzen und notwendige Pflegearbeiten angesprochen.
Zwei Balkonkästen werden vor Ort mit einheimischen Wildstauden gemeinsam bepflanzt und unter den Teilnehmer*innen verlost.
Regionales Saatgut steht ebenfalls zum Mitnehmen bereit.
Workshopleitung:
Ute Stumm, Naturgarten e.V.
Mit der Workshopreihe
Die Bedeutung einheimischer Wildpflanzen im urbanen Raum
wird anschaulich und praxisnah darüber informiert, wie jede*r selbst etwas tun kann, um dem bedrohlichen Artenschwund unserer Zeit etwas entgegen zu setzen.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Wir danken der Stiftung Naturschutz Berlin für ihre Förderung!
Kontakt:
Gabriele Koll, wachsenlassen@kidz-mitte.de
Pflanzen und Tiere…
Veröffentlicht: Juli 31, 2025 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten, Workshops | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Biodiversität, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Nachhaltigkeit, Urbanes Gärtnern, Wildpflanzen, Wildpflanzen im urbanen Raum Hinterlasse einen Kommentar…
oder gleich: Tiere pflanzen!
Das Schaffen von Lebensraum und Nahrungsquellen für Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten ist heute wichtiger denn je. Ein Schlüssel dazu liegt in der Anpflanzung heimischer Wildpflanzen.
Wildpflanzen kommen natürlich und wild an bestimmten Orten vor und sind nicht durch den Menschen, beispielsweise durch Zucht, verändert worden.
Durch ihre hohe genetische Variabilität haben sie die Fähigkeit, sich evolutionär stetig weiterzuentwickeln; eine Vorraussetzung dafür, sich veränderten Klimabedingungen anzupassen.
Sie spielen eine wichtige Rolle in Ökosystemen, da sie in engem Zusammenspiel mit ihrem Lebensumfeld stehen. Vögel und Säugetiere sind auf heimische Wildpflanzen als Kost und Baumaterialien angewiesen, viele Wildbienen und Schmetterlinge sind bei ihrer Ernährung auf bestimmte Pflanzen spezialisiert.
Auch in Balkonkästen oder Kübeln fühlen sich viele Wildpflanzen wohl!
Um die lokale Flora und Fauna (Pflanzen- und Tierwelt) zu unterstützen, ist es wichtig, heimisches Pflanz- und Saatgut zu verwenden.
Auch wenn die Pflanzen für uns gleich aussehen mögen: eine bayrische Wiesen-Margerite entspricht genetisch nicht einer brandenburgischen Wiesen-Margerite.
Die Evolution hat die Pflanzen an ihre jeweilige naturrräumliche Umgebung angepasst, was zu genetischen Unterschieden führt.
Ob eine Art in einem Gebiet heimisch ist, kann man z.B. in der Roten Liste der Bundesländer sehen.
Aus den naturräumlichen Gegebenheiten leiten sich 22 Herkunftsgebiete innerhalb Deutschlands für die Regio-Saatgutproduktion der ungefährdeten, krautigen Arten ab (Gehölze haben eine eigene Liste).
Berlin liegt beispielsweise im Nordostdeutschen Tiefland, indigene Pflanzen aus den Ursprungsgebieten 4 und 22 können als gebietseigen für unsere Region bezeichnet werden.
Mehr zu den Herkunftsgebieten: https://wildblueten.de/was-bedeutet-heimisch/
Weitere Beratung zu regionalem Saatgut und Pflanzen unter:
www.stiftung-naturschutz.de/naturschutz/beratung-fuer-biologische-vielfalt-im-siedlungsbereich
Was hat das nun alles mit Tiere pflanzen zu tun?
Die meisten Pflanzen- und Tierarten sind in gegenseitiger Abhängigkeit im Rahmen der Evolution enstanden.
So benötigt der Stieglitz die Samenstände von Kardengewächsen, Disteln oder anderer Korblblüter zur Nahrungssuche.
Zu berücksichtigen ist aber nicht nur die Beziehung zwischen Pflanze und Tieren, sondern auch die Gesamtheit der Lebensumstände.
Denn wenn die Pflanze einen trockenen und mageren Standort benötigt, wird dieser auch für die Tiere, die mit ihr in Beziehung stehen, das richtige Lebensumfeld sein.
Ein trocken gehaltener Kübel mit Karden und Disteln in einem feuchten, waldigen Umfeld wird kaum soviel Tiere anlocken wie die gleichen Pflanzen, umgeben von Blüwiesen mit trockenen und mageren Standortansprüchen.
Besonders viele Insekten und Wildbienen, die sehr vom Artenschwund bedroht sind, sind auf das Vorhandensein “ihrer” Wildpflanzen angewiesen: der Zitronenfalter liebt den Faulbaum, die Wollbienen den Heil-Ziest oder die Königskerze, die Mönchgrasmücke den Holunder…
Als spannende und informationsreiche Lektüre für alle, die der Biodiversität in ihren Gärten (oder auf Balkonen) einen Raum geben möchten, ist das Buch ‘Tiere pflanzen’ – Faszinierende Partnerschaften zwischen Pflanzen und Tieren von Ulrike Aufderheide zu empfehlen.
https://pala-verlag.de/buecher/tiere-pflanzen/
Und keine Angst, für einen naturnahen Garten muss auch nicht gleich der ganze Garten umgegraben und neu gestaltet werden, viele Blühstauden, die nicht ursprünglich aus unserer Region kommen, aber schon als eingebürgert gelten dürfen, sind ein wahrer Insektenmagnet.
Aber Augen auf beim Pflanzenkauf: besonders doppelt gefüllte Zuchtformen haben keine Wert für unsere Insektenwelt, häufig sind Pflanzen aus dem konventionellen Angebot mit tödlichen Pestiziden behandelt oder schlicht und ergreifend einfach zu exotisch, um irgendeinen Wert für unsere einheimischen Tiere zu haben.
Am besten ist also immer der Kauf biozertifizierter Pflanzen und Samen bei regionalen Anbietern.
Wer Lust hat, mehr über dieses Thema zu erfahren, ist herzlich eingeladen zu unserem nächsten Workshoptermin am 22.8., bei dem sich alles um die naturnahe Gestaltung in Gärten, auf Balkonen und öffentlichen Grünflächen dreht.












































