Veröffentlicht: Mai 4, 2015 | Autor: ele54 | Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Biodiversität, Bodenkunde, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, nachhaltiges Wirtschaften, Nachhaltigkeit, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern |
Ohne Boden kann kein Gartenprojekt existieren. Ohne qualitativ geeigneten Boden gedeihen keine Pflanzen.
Altbekannte Wahrheiten, doch leider fehlt oft das geeignete Wissen. In den Projekten wird viel Energie investiert, ohne sich Gedanken über die wichtigste Ressource zu machen.
Im Teil 1) habt Ihr die Möglichkeit, Euch von Christian sensibilisieren zu lassen, wie Informationen zu Standorten beschafft werden können, die Rückschlüsse auf Nutzungen und potenzielle Schadstoffbelastungen zulassen. Ihr lernt die Bodenansprache: Habe ich in meinem Garten mit Sand, Schluff, Lehm oder Ton zu tun? Ihr lernt, wie man den Boden-pH-Wert misst und erfahrt, an welchen sichtbaren Indizien Ihr erkennt, ob ein Boden belastet sein kann.
Im Teil 2) geht es um die internationale Ausrichtung. Vom 10.-17. Mai 2015 findet die Fortsetzung eines Erasmus+-Projekts u.a. im Pyramidengarten statt. Ihr lernt die TeilnehmerInnen aus Marseille, Neapel, Sarajevo und Deutschland kennen, könnt netzwerken und erfahrt von Géraldine Grundlagen, wie solche internationalen Projekte beantragt werden können aus erster Hand.
Wo:
Pyramidengarten – Multikultureller NachbarschaftsGarten Neukölln e.V., Columbiadamm 120, 10965 Berlin (Anfahrt: http://www.pyramidengarten-berlin.de/index.php?z=14)
Wer:
Géraldine Gay:
Pyramidengarten / Centre Francais de Berlin (http://centre-francais.de)
Christian Hoffmann:
Pyramidengarten / Umweltconsulting Dr. Hoffmann (www.umweltconsulting.biz)
Wann:
Samstag, der 16.05.2015 von 15-17:30 Uhr
Kosten:
Beitrag zum anschließenden Buffet verpflichtend… vegan gerne!
Verpflegung:
Tee und Wasser während des Seminars werden gestellt. Das Seminar endet mit einem gemeinsamen Buffet und Menschen aus dem Pyramidengarten zum Abschiedsfest… open end…
Anmeldung:
Meldet Euch bis spätestens 5. Mai unter christian.hoffmann@umweltconsulting.biz.
Die TeilnehmerInnenzahl ist auf 20 beschränkt. Die Workshop-Sprachen sind Englisch, Französisch und Deutsch. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich
Mit freundlicher Unterstützung der Stiftungsgemeinschaft Anstiftung & ertomis.
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Veröffentlicht: April 28, 2015 | Autor: ele54 | Abgelegt unter: Die Grüne Bibliothek | Tags: Bibliothek Tiergarten, Buch und Garten, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, Grüne Bibliothek, Leih-Sämerei, Nachhaltigkeit, Saatgut, Urbanes Gärtnern |

Am 24. April präsentierten Mitglieder der IG-Bibliothek gemeinsam mit dem Amt für Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Bibliotheken und dem Stadtteilverein Tiergarten e.V. ihre ‚Grüne Bibliothek der Nachbarschaft‘.
Frau Dr. Seifert, neue bibliothekarische Fachkraft im Kiez, eröffnete den Nachmittag mit einer kleinen Ansprache vor interessierten Publikum nicht nur aus der Nachbarschaft.
War die beliebte Stadtteilbibliothek noch vor ca. einem Jahr akut von der Schließung bedroht, weht nun mit der neuen Bibliothekarin und dem Engagement der Mitglieder der IG-Bibliothek ein frischer Wind durch den sonnigen Bibliotheksraum.


Susanne Dorén und Babette Dombrowski hatten auch in diesem Jahr wieder sorgfältig recherchiert, welche neuen Medien aus den Bereichen Kinder-, Jugend- und Erwachsenenliteratur für die Leser der Bibliothek bestellt werden sollten.
Dazu präsentierten sie ihre Workshop-Angebote ‚ABC-Spiele – mit Sprache spielen – Spiele mit Sprache für alle!‘ und ‚Kamishibai – Japanisches Erzähltheater‘.




Besonders stolz sind die IG-Mitglieder auf ihre (natürlich gemeinsam selbstgebaute) Leih-Sämerei!
Diese steht nun direkt neben der Fachabteilung ‚Grüne Bibliothek‘, welche mit sorgfältig ausgewählten Büchern aus den Bereichen (urbanes) Gärtnern, nachhaltige Lebensstile und DIY/Selbermachen bestückt ist.
Die Leih-Sämerei enthält Saatgut, welches insofern ‚ausgeliehen‘ werden kann, indem neues Saatgut nach eigener Ernte zurück gebracht werden soll.
Ein wirklich neues Projekt in einer öffentlichen Berliner Bibliothek und alle sind gespannt, wie der Saatgut-Austausch gelingen wird.

Julia Westheimer, leitende Gärtnerin des benachbarten Gemeinschaftsgartens wachsenlassen, erklärte interessierten Besuchern die Leih-Sämerei und wird auch zukünftig für Fragen einmal wöchentlich vor Ort sein.


Ebenfalls im ‚grünen Bereich‘ konnte man sich mit Rolf Stengel, Imker im direkt angrenzenden Familiengarten, über Bienenhaltung in der Stadt informieren.

An diesem sonnigen Frühlingsnachmittag in der Bibliothek Tiergarten-Süd konnte man entspannt den Außenbereich der Bibliothek genießen, miteinander ins Gespräch kommen und gemeinsam fachsimpeln.



Und/ oder bei der Herstellung von zwei ‚Hartz4-Hockern‘ zuschauen oder besser noch: mitmachen.
Diego Pena Jurado machte mit dieser kinderleichten Demonstration aufmerksam auf Mitmach-Workshops unterschiedlicher Bereiche, die die IG zukünftig anbieten möchte.
Selbermachen macht Spaß – und wir finden, gemeinsam mit anderen besonders!


Gemütlich ließen Gäste und Veranstalter den gelungenen Nachmittag ausklingen…
Ein besonderer Dank an alle eifrigen Helfer, die zum Gelingen dieser Veranstaltung der ‚Grünen Bibliothek der Nachbarschaft‘ beigetragen haben!
Die Bibliothek Tiergarten-Süd mit der neuen Fachabteilung ‚Grüne Bibliothek der Nachbarschaft‘ befindet sich in der Lützowstr. 27, 10785 Berlin.
Wir freuen uns über Unterstützung – auch in Form von Medienspenden und Publikationen!
Kontakt: gruenebibliothek@web.de
Unsere Arbeit wird gefördert durch:

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Veröffentlicht: April 28, 2015 | Autor: ele54 | Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Agrarindustrie, Artenvielfalt, Ökologie, Boden, Garten in der Stadt, gerechte gesellschaft, Grund zum Leben, nachhaltiges Wirtschaften, Nachhaltigkeit |
Freiluft-Ausstellung
Ein Forum für Kunst, Wissenschaft und Aktion
Die Installation EIN HEKTAR gibt einen Einblick in die weltweite Nutzung und die Funktion von Böden. Sie beleuchtet das Dilemma von Übernutzung und Knappheit, und sie zeigt, dass wir gleichzeitig große Mengen der Ressource Boden verschwenden. Darüber hinaus stellt sie die Frage nach gerechter Verteilung und skizziert Ansätze zu einer nachhaltigeren Nutzung dieser kostbaren Ressource.
Wann:
22.04. – 25.05.2015
Beginn um 14:30 Uhr
Wo:
Berlin, Park am Gleisdreieck – Schöneberger Wiese
Mehr Informationen unter:
www.ein-hektar.de
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Veröffentlicht: April 28, 2015 | Autor: ele54 | Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Boden, gerechte gesellschaft, gesunde Ernährung, Grund zum Leben, Urbanes Gärtnern |
Die Vereinten Nationen haben 2015 zum Jahr des Bodens erklärt.
Ein guter Anlass um anzupacken und sich der Frage zu widmen: Wie ist es um unseren Boden bestellt? Es ist der richtige Zeitpunkt um sich zusammen zu tun, Fakten auszutauschen, Projekte zu initiieren und um Geschichten über den Boden zu erzählen. Um gemeinsam für mehr Bodenschutz zu kämpfen, hat die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ein Boden-Netzwerk ins Leben gerufen: Boden. Grund zum Leben.
Die Weltbevölkerung wächst. Immer mehr Menschen leben auf unserem Planeten und jeder von ihnen braucht zu essen. Trotzdem führt die intensive, nicht nachhaltige Bewirtschaftung der Böden dazu, dass immer mehr Flächen ihre Fruchtbarkeit verlieren und nicht mehr für die Landwirtschaft zur Verfügung stehen. In der Folge weichen Wälder und Weiden dann der landwirtschaftlichen Nutzung. Wir wissen vom Klimawandel und sind sensibilisiert für Wasserverschmutzung. Aber wissen wir auch genug vom Grund unseres Lebens, dem Boden?
Mehr Informationen unter:
www.grund-zum-leben.de
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Veröffentlicht: April 28, 2015 | Autor: ele54 | Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Artenvielfalt, Nachhaltigkeit, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern |
Social Seeds und Prinzessinnengarten laden herzlich ein zum 5. Pflanzentauschmarkt:
Die Gelegenheit, um vorgezogene Jungpflanzen, zu groß gewordene Stauden, eigene & gesammelte Lieblingssorten untereinander zu tauschen! Dazu gibt es viel Gelegenheit, um sich kennenzulernen, in Vergessenheit geratene Sorten (wieder)zu entdecken und sich zu Anbau und Zubereitung zu beraten.
Passend dazu bieten regionale Bio-Betriebe in einer Marktallee ihre Sämereien, Jungpflanzen-Raritäten und Vielfaltsprodukte an. Darüber hinaus könnt ihr mehr zur nachhaltigen Kaffee- und Schokoladenproduktion erfahren, Öle und verarbeitete Raritäten erstehen, Kunsthandwerk sowie Reise- und Genussführer kennenlernen. In der Initiativenallee stellen sich darüber hinaus urbane Gemeinschafts-Gartenprojekte mit ihrer Arbeit vor.
Für Groß & Klein gibt es ein großes Angebot an MitMach-Aktionen rund um ökologisches, soziales Gärtnern von Garteninitiativen und Vereinen:
Sortenraritäten wie Salat Berlinsky und Tomate Beta Lux pikieren, Seedballs selber machen, Wurmkompostkisten bauen, Wissenswertes zur wesensgemäßen Bienenhaltung und einiges mehr.
Und wie immer sorgt das Gartencafé des Prinzessinnengartens wieder für Leckereien aus der Küche.
Samstag, 2 .Mai, 11-18 Uhr
Prinzessinnengarten am Moritzplatz/ Berlin Kreuzberg
Anfahrt: U8 Moritzplatz
Eintritt frei!
weitere Infos unter http://www.social-seeds.net
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Veröffentlicht: April 11, 2015 | Autor: ele54 | Abgelegt unter: Die Grüne Bibliothek | Tags: Buch und Garten, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, Grüne Bibliothek, Leih-Sämerei, nachhaltiges Wirtschaften, Nachhaltigkeit, Urbanes Gärtnern |

Am Freitag, den 24. April 2015, in der Zeit von 16.00 – 18.00 Uhr
feiern wir die Eröffnung der ersten Abteilung unserer Grünen Bibliothek der Nachbarschaft in den Räumen der Bibliothek Tiergarten-Süd,
Lützowstr. 27,
10785 Berlin.
Neben neuen Medien der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenliteratur präsentieren wir Bücher zu den Schwerpunkten (urbanes) Gärtnern, nachhaltige Lebensstile und DIY, die den Grundstock unserer neu entstehenden Abteilung bilden.
Unsere Leih-Sämerei öffnet ihre Fächer und wird zukünftig zu den Öffnungszeiten der Bibliothek für alle interessierten Gärtner_innen zugänglich sein.
Hier kann selbst gewonnenes Saatgut entnommen und (nach eigener Ernte) wieder eingegeben werden.
Ein kleiner Workshop führt vor, was wir in Zukunft als Mitmach-Angebote im Bereich Selbermachen durchführen möchten.
Lust auf neue Bücher?
Spaß am kreativem Gestalten?
Interesse am urbanen Gärtnern, nachhaltigen Lebensstilen und gemeinsamen Selbermachen?
Die Grüne Bibliothek der Nachbarschaft und das Team der Biblitothek Tiergarten-Süd freuen sich auf Ihr Kommen!
Kontakt:
Gabriele Koll
gruenebibliothek@web.de
Einladung als pdf:
einladung TGS-240415
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Veröffentlicht: April 7, 2015 | Autor: ele54 | Abgelegt unter: Die Grüne Bibliothek | Tags: Grüne Bibliothek, Urbanes Gärtnern |

Am Freitag, den 17. April starten wieder die ABC-Spiele mit Susanne Dorén in den Räumen der Bibliothek Tiergarten-Süd.
Jeder, der Spaß an Sprache hat (oder bekommen möchte), ist herzlich willkommen, an der offenen Gruppe teilzunehmen!
Info-Flyer zum Herunterladen:
ABC_Spiele_2015_NEUE TERMINE
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Veröffentlicht: März 24, 2015 | Autor: ele54 | Abgelegt unter: Die Grüne Bibliothek | Tags: Grüne Bibliothek, Saatgut, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern |
Wachsenlassen und die Grüne Bibliothek
Von HU-Gastbloggerin Luna
Wenn im Frühling die ersten Maiglöckchen zum Vorschein kommen, dann möchte man manchmal dem Alltag entfliehen und einfach die Natur genießen.
Im Gemeinschaftsgarten Wachsenlassen in der Kluckstraße 11 in Tiergarten-Süd wird den Bürgern des Kiezes genau das ermöglicht. Und wer sich vorher mit dem Thema urbanem Gärtnern vertraut machen möchte, kann in der anliegenden Grünen Bibliothek in einem der vielen Bücher zu diesem Thema schmökern…
Ganz so weit, wie Luna in ihrem Artikel beschreibt, ist die Grüne Bibliothek der Nachbarschaft noch nicht.
Aber schon einmal zum Vormerken: Für Freitag, den 24. April 2015 ist ab 16.00 Uhr eine Präsentation der neu angeschaften Medien und unserer frsich gebauten Saatgut-Bibliothek in Planung.
Und hier weiter im Artikel von Luna:
http://potseblog.de/2015/03/21/wachsenlassen-und-die-gruene-bibliothek/
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Veröffentlicht: März 19, 2015 | Autor: ele54 | Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Artenvielfalt, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, nachhaltiges Wirtschaften, Saatgut, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern |
Auch in diesem Jahr wieder eine kleine Zusammenstellung von empfehlenswerten Saatgutinitiativen:
Viel Spaß beimStöbern und Aussuchen!
Dreschpflegel e.V.
Die Dreschflegel – Gemeinschaft besteht aus 14 Biohöfen in verschiedenen Gegenden Deutschlands mit gemeinsamer Vermarktung durch den Dreschflegel – Versand. Bei unserer Zusammenarbeit legen wir Wert auf weitgehende Unabhängigkeit der einzelnen Betriebe.
Biologisches Saatgut ist die Grundlage für den biologischen Anbau im eigenen Garten. Der Handel mit Bio-Saatgut lockt mit Gewinnen und vieles kann sich hinter dem Begriff verbergen: Angeboten wird auch Saatgut, das nur einmal biologisch vermehrt wurde und sonst aus konventioneller Zucht stammt. Diese Arbeitsweise lehnen wir ab! Pflanzenvielfalt entwickeln bedeutet für uns, sich vielen von der Züchtung vernachlässigten Sorten und Arten zuzuwenden, sie zu erhalten und zu verbessern. Auch die jahrelange Züchtung und Auslese ist kontrolliert biologisch.
http://www.dreschflegel-saatgut.de/
Ökologische Saaten – Bingenheimer Saatgut
Die Bingenheimer Saatgut AG handelt ausschließlich mit ökologischem Saat- und Pflanzgut von samenfesten Sorten. Diese können mit stabilem Sortenbild weiter vermehrt werden, das heißt, die nachgezogenen Pflanzen haben die gleichen Eigenschaften und die gleiche Gestalt wie die Mutterpflanze. Sie sind in der Lage, fruchtbare Samen zu bilden, wie es von Natur aus veranlagt ist. Insofern sind samenfeste Sorten das Bindeglied zwischen Vergangenheit und Zukunft der Kulturpflanzenentwicklung und ein Sinnbild nachhaltigen Wirtschaftens.
Die Bingenheimer Saatgut AG ist mit ihren zehn Jahren noch eine vergleichsweise junge Pflanze. Der Samen, aus dem alles gewachsen ist, wurde vor mehr als 30 Jahren gesät. Eine Gruppe aufgeschlossener und engagierter Demeter-Gärtner und -Gärtnerinnen schloss sich im „Initiativkreis für Gemüsesaatgut aus biologisch-dynamischem Anbau“ zusammen. Sie hatten schon in den 80er Jahren erkannt, dass die Saatgutfrage zu einer Schlüsselfrage des Ökolandbaus werden würde. Sie erlebten mit, wie der Siegeszug der heute weit verbreiteten Hybridsorten zu einem drastischen Schwund von samenfesten Sorten führte und mit ihnen die natürliche Fähigkeit zur Vermehrung. Mit Besorgnis erkannte der Initiativkreis, dass die eher biotechniknahen Züchtungstechniken die Grundlagen der biologischen Gemüseerzeugung in Frage stellten.
http://www.bingenheimersaatgut.de
Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt VEN e.V.
Der VEN e. V. ist Mitglied in der Interessengemeinschaft für gentechnikfreie Saatgutarbeit (IG Saatgut). Hier haben sich Erhaltungs-, Züchtungsorganisationen und Saatgutunternehmen aus dem gewerblichen und nicht gewerblichen Bereich in Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammengeschlossen. Sie setzen auf Züchtungs- und Vermehrungsmethoden, die einem ganzheitlichen Pflanzenbild entsprechen. Den Einsatz von Gentechnik lehnen sie ab.
Weltweite Zusammenarbeit: Die IG Saatgut kooperiert mit Gleichgesinnten auf nationaler Ebene sowie in vielen anderen Ländern.
http://www.nutzpflanzenvielfalt.de
Arche NOAH – Gesellschaft für die Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt & ihre Entwicklung
ARCHE NOAH entstand 1989 auf Initiative von GärtnerInnen, BäuerInnen und JournalistInnen, die das Saatgut als Grundlage der Ernährung buchstäblich wieder in die eigenen Hände nehmen wollten. Denn: Seit 1900 ist die Vielfalt unserer Kulturpflanzen durch die Industrialisierung der Landwirtschaft weltweit dramatisch – um 75% – zurückgegangen ! Heute gefährden Gentechnik, Saatgut-Monopole, Klimawandel und Kriege dieses kostbare Erbe.
ARCHE NOAH hält dem eine positive Vision und zahlreiche Aktivitäten entgegen: ARCHE NOAH bewahrt und pflegt tausende gefährdete Gemüse-, Obst- und Getreidesorten. Erfolgreich arbeiten wir daran, traditionelle und seltene Sorten wieder in die Gärten und auf den Markt zu bringen – dank der Unterstützung von rund 10.000 engagierten Mitgliedern und zahlreichen Förderern.
http://www.arche-noah.at
Samenbau Nordost – Biosaatgut aus Meckpomm und Brandenburg
Samenbau Nordost Kooperative ist ein Zusammenschluss von vier Gärtnerbetrieben, die biologische Saatgutvermehrung von Gemüse, Zierpflanzen und Kräutern betreiben.
Wir bauen vornehmlich alte Sorten, Raritäten und Wildpflanzen an.
Unser Ziel ist es, Privatgärtnern, Selbstversorgen und Direktvermarktern gute Sorten zur Verfügung zu stellen, die standortangepasst, freilandtauglich und robust sind, guten Geschmack und schönes Aussehen haben, weiter gute Erträge auch in ungünstigen Jahren bringen und eine lange Ernteperiode haben. In diesen Bereichen sind alte Sorten unter Umständen besser geeignet als moderne Sorten, die zum Beispiel häufig für die industrielle Einmalernte gezüchtet werden oder bei denen Transportfähigkeit wichtiger wird als besondere Geschmacksqualitäten. Wir arbeiten nach den Richlinien der EG-Ökoverordung und sind den Anbauverbänden Demeter und Verbund Ökohöfe angeschlossen. Wir verstehen uns als Kooperationspartner für die Vereine zum Erhalt der Nutzpflanzenvielfalt, sind Mitglieder im V.E:R:N: und V:E:N:.
Als biologisch wirtschaftende Gärtner/innen bauen wir weder gentechnisch veränderte Pflanzen noch Hybriden an.
Regionales, samenfestes Biosaatgut, sowie alte Sorten aus Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern
VERN e.V.
Der Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen in Brandenburg e.V., kurz VERN e.V., wurde 1996 gegründet. Mitglieder sind Privatpersonen, Landwirte, Gärtner und Institutionen/Vereine.
Der VERN e.V. erhält ca. 2.000 alte Nutzpflanzensorten und hält sie für die Allgemeinheit einfach zugänglich. Er erhält zudem das Wissen über den Anbau, den Umgang und die Nutzung der Kulturpflanzen.
Neben der Erhaltungsarbeit betreibt der VERN e.V. auch Öffentlichkeits-, Bildungs-, Beratungs- und politische Arbeit zum Erhalt alter Nutzpflanzen. Dieses und alles Weitere erfahren Sie auf dieser Website.
http://www.vern.de
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Veröffentlicht: März 17, 2015 | Autor: ele54 | Abgelegt unter: Die Grüne Bibliothek | Tags: Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, Grüne Bibliothek, Saatgut, Saatgut-Bibliothek, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern |

Endlich sind wir wieder an’s Bauen gekommen.
Endlich wieder etwas praktisch gestalten nach langen Wochen von Gesprächen, Planungen, Umplanungen, neue Planungen und und und…
Mitglieder der IG-Bibliothek Tiergarten haben sich unter Anleitung von Joshua Kunicki und nach den Plänen unserer Gärtnerin Julia Westheimer daran gemacht, die Saatgut-Bibliothek, die demnächst fester Bestandteil der ‚Grünen Bibliothek der Nachbarschaft‘ in der Stadtteilbibliothek Tiergarten sein wird, eigenhändig gemeinsam herzustellen.


Was ist eine Saatgut-Bibliothek?
Ganz einfach:
Alphabetisch sortiert finden sich hier Samen aus und für Berliner Gärten und natürlich auch sonst wo her.
Wenn einem etwas gefällt, kann man sich Saatgut entnehmen, daraus Blumen und/oder Gemüse für seinen Garten ziehen und im Spätsommer/Herbst eigenes Saatgut ernten, von dem man einen Teil wieder zurück in die Grüne Bibliothek der Nachbarschaft bringt.
(Alles natürlich fein gesäubert und beschriftet – aber keine Angst, eine Gebrauchsanleitung wird unserer Saatgut-Biblitohek anbei liegen.)




Tütchen zum Abfüllen werden bereit stehen und natürlich auch ein Nachschlagwerk, in welchem man Informationen über die angebotenen Samen finden kann.

Und so sieht unser schönes neues Möbel aus, inklusive Arbeitsplatte und Berliner Hocker, den Josh schnell ’nebenbei‘ aus dem Verschnitt des gekauften Holzes angefertigt hat.

Saatgut-Bibliothek, Saatgretair, LeiSämerei, nun braucht das gute neue Stück nur noch einen schönen Namen!
Wer Lust hat, bei uns mitzumachen und/oder sich beispielsweise ab ca. Mitte April (Eröffnungstermin in Planung, wird noch bekannt gegeben) gemeinsam mit Julia regelmäßig um den Saatgretair zu kümmern, melde sich einfach unter:
gruenebibliothek@web.de
Das nächste Treffen der IG-Bibliothek findet am 26.3. 2015 um 18.00 Uhr statt, weitere Infos dazu ebenfalls unter o.g. Email-Adresse.
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