Neue Sprachlern-Angebote in der Grünen Bibliothek der Nachbarschaft

Am 7. November starten die ABC-Spiele mit Frau Susanne Dorén um 16.30 Uhr in der Biblitohek Tiergarten-Süd, Lützowstr. 37, 10785 Berlin.

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Dieses offene Angebot der IG-Bibliothek verspricht viel Spaß für groß und klein / alt und jung beim Sprachenlernen.

Wir freuen uns über zahlreiche Teilnehmer!

 

Ebenfalls in dieser Woche, am 5. November, beginnt das erste Angebot für die Allegro-Grundschule: KAMISHIBAI – japanisches Erzähltheater.

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Falls Sie ebenfalls an Sprachlernspielen, Erzähltheater oder ählichen Sprachlernangeboten für Ihre Einrichtung in der Nachbarschaft interessiert sind, schreiben Sie uns unter: wachsenlassen@web.de

Die Infoflyer zum Ausdrucken finden Sie hier:

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Theater_IG Bibliothek Tiergarten


Staudenpflanzung im Allegro-Schulgarten

Nein, es war natürlich kein geheimer Pflanzplan der Gärtnerin.

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Julia Westheimer, die durchführende Gärtnerin der Schulgarten-AG der Allegro-Grundschule hatte natürlich akribisch recherchiert, was an diesem Standort an interessanten Pflanzen gedeihen könnte.

Zur Orientierung bei der Pflanzung hatte Frau Westheimer Stricke im Raum des Beetes angebracht, nach dem für alle einsichtigen Pflanzplan konnten nun die gelieferten Pflanzen verteilt werden.

Teilweise musste noch einmal ein bißchen gegraben werden, ein Lehrgang in praktischer Erprobung der Hebelwirkung anhnd vob Gartenwerkzeugen.

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Mit Sorgfalt wurden die jungen Pflanzen aus ihren Töpfen geholt und mißtrauisch und liebevoll beäugt.

Namen wurden studiert und zugeordnet, das Beet durch die gemeinsame Pflanzung strukturiert.
Claudia Schaube, durchführende Pädagogin der Garten-AG, verglich gemeinsam mit den Schüler_innen Plan und Realität.

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Auf jeden Fall Freude über die vielen (meist unbekannten, oder?) Stauden, die sich hoffentlich im Schulgarten der Allegro-Grundschule wohlfühlen werden. Und wie werden sie wohl aussehen?

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Das Projekt ‚Reaktivierung des Schulgartens Allegro-Grundschule wird gefördert durch:

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Mosaikbrunnen im Schulgarten der Allegro-Grundschule

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Zu einem schönen, halbschattigem Garten, in welchem viele unbekannte Pflanzen leben, gehört natürlich auch irgendwie ein Brunnen.

Einmal natürlich, um Wasser zu haben und dann natürlich auch um der Schöhnheit willen.

Leider ist unser Brunnen nur ein Wasserauffangbecken mit funktionierendem Wasseranschluss, aber wir sind sehr froh, dass wir ihn haben.
Da gärtnern manch andere Stadtgärtner doch unter ganz anderen Bedingungen.

Dank an das Tiefbau- und Landschaftsplanungsamt Berlin Mitte!

Um der Schöhnheit willen machte sich die freie Künstlerin Claudia Hartwig auf, um mit Schülern der Klasse 4b noch vor den Sommerferien 2014 den Brunnen des Schulgartens der Allegro-Grundschule zu gestalten.

Das ‚Gesamtwerk‘ wurde in zwei Projekttagen gemeinsam mit den Schüler_innen geplant und erstellt und war in den Kunstunterricht von Frau Bianca Flemig integriert.

Der erste Projekttag galt der Planung und der Heranführung an das Material.

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Farben und Formen wurden besprochen, eine maßstabgerechte räumliche Vorstellung mithilfe eines ‚Papiermodels‘ erstellt.

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Das Mischen der Farben war dabei wie immer ein interessantes und nicht sehr geübtes Thema, welches ein schnelles Reaktionsverhalten der durchführenden Erwachsenen verlangte.

(Und natürlich macht es Spaß, die Farben ineinander zu verquasen.)

 

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Am nächsten Projekttag ging es dann an die praktische Umsetzung.

Endlich raus aus dem Klassenzimmer und rein in den Schulgarten.

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Details des maßstabsgetreuen Entwurfs wurde auf Pappen übertragen und ausgelegt.

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Ich würde sagen, das ist den Kindern sehr gut gelungen!

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Einigen Kindern hat das Finishing am meisten Spaß gemacht. Ich kann sie verstehen.
Nach all der Mühe, der akribischen Anordnung der kleinen Steinchen empfinde ich es als wunderschön, ihnen in Ruhe ein festes Fundament für ihr weiteres Dasein zu geben.

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Reaktivierung des Schulgartens in der Allegro-Grundschule in Berlin Tiergarten-Süd

Ende 2013 fanden sich mehrer Akteure zu einer Planung zusammen, um dem Schulgarten in der Allegro-Grundschule neues Leben einzuhauchen.

Lange Zeit hatten Pädagogen und Schüler versucht, im schattig bis halbschattig gelegenen Garten Gemüse anzubauen, ein eher enttäuschendes und frustrierendes Vorhaben für alle Beteiligten.

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Nun entwickelten Lehrer und Erzieher gemeinsam mit dem Team des Gemeinschaftsgartens wachsenlassen und dem Tiefbau und Landschaftsplanungsamt Berlin Mitte, welches auch als Träger des Projektes ‚Reaktivierung des Schulgartens Allegro-Grundschule‘ fungiert, ein neues Konzept zur sinnvollen Nutzung des Gartens.

Was wurde benötigt, wie sollte der Garten zukünftig genutzt werden?
Wichtig war allen Beteiligten von Anfang an, besonders auch diejenigen Kinder der Schule, die Interesse an der Gartenarbeit hatten, in den ganzen Prozeß der Gartengestaltung miteinzubeziehen.
Es würde kein Garten werden, der ‚fertig zur Benutzung hingestellt werden würde‘, sondern gemeinsam mit Claudia Schaube, Lehrerin an der Allegro-Grundschule und Julia Westheimer, selbst entstehen.
Manchmal sicherlich eine Geduldsprobe für alle Beteiligten, aber auch eine große Chance, anhand eines entstehenden Gartens die Prozeßhaftigkeit der Natur und des (garten-handwerklichen) Arbeitens am eigenen Leib kennen zu lernen.

Aufgrund zahlreicher Unvorhergesehenheiten in der formalen Abwicklung des Projektes wurden die praktischen Arbeiten leider immer wiedergestoppt oder verzögert, dies auch eine Geduldsprobe besonders für die Planer des Projektes.

Da hieß es manchmal einfach nur tief durchatmen und weiter machen und an dieser Stelle möchte ich mich einmal ganz herzlich bei allen, die unbeirrbar an der Entstehung des Gartens weiter gearbeitet haben, bedanken.

Mittlerweile sind die Gartenarbeiten im Fluss, der individuell geplante Gartenschuppen steht, erste Staudenpflanzungen werden vorgenommen, der Boden für das grüne Klassenzimmer ist vorbereitet, Mosaikarbeiten verschönern den Garten auf künstlerische Art.

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Durch seine halbschattige Lage eignet sich der Schulgarten sehr gut für die Installation eines ‚grünen Klassenzimmers‘. Wer möchte schon im Sommer bei 30 Grad und mehr mit seinen Schülern in der Sonne sitzen und versuchen, Unterricht zu geben?

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Die dafür vorgesehene Stelle wurde gemeinsam mit Schülern ausgekoffert und begradigt, um Platz für den neuen Belag zu schaffen. Eine schweißtreibende Arbeit, bei der besonders mancher junge Mann (vielleicht war es aber auch nur mein persönlicher Eindruck, dass die jungen Damen hier mehr Durchhaltervermögen zeigten?) mit vermeintlich starken Muskeln an seine Grenzen kam.

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Spaß gemacht hat es aber auf jeden Fall!

 

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Im Sommer brachten junge Erwachsene ein erstes Insektenhotel im Garten an, das sie in einem Projekt gemeinsam mit Sozialpädagogen von Kidz e.V. Hergestellt hatten. Nun hoffen wir, dass dort bald neue Gäste einziehen werden.

Derweil erledigten die Teilnehmer_innen der Garten-AG weitere Aufräumarbeiten und Arbeiten zur Beetvorbereitung, manchmal mögen ihnen diese Arbeiten schier endlos vorgekommen sein. Und so richtig einen Erfolg konnte man immer noch nicht sehen.
(Da kann man sich gut vorstellen, dass sich die eine oder andere manchmal Fragen hat anhören müssen wie: ‚Na, was macht euer Garten? Immer noch nicht fertig?‘)

Tja, Grundlagenarbeit im besten Sinne.

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Die Schüler_innen lernten, wie man einen Boden gut vorbereitet und mit natürlichen Mineralstoffen versorgt.

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Dann kam endlich der Tag, an dem neue Erde geliefert wurde, das eindeutige Zeichen dafür, dass bald mit ersten Pflanzungen begonnen werden konnte.

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Und schon bald trafen die ersten, sorgfältig ausgewälten Staudenpflanzen ein.
Der geheime Pflanzplan der Gärtnerin wird hier nicht verraten, da lassen wir uns in den nächsten Jahren überraschen (hoffentlich, bei aller Vorkehrung weiß man ja nie, wie wohl sich die neuen Mitbewohner in einem Garten fühlen. Gärtners Leid und Gärtners Glück…)

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Und endlich ist der langersehnte Geräteschuppen fertig geworden!

Ein wunderschöner, lichter Ort zum Arbeiten und Aufbewahren der notwendigen Gartenarbeitsgeräte, die sich die Gärtner_innen bisher mühseelig aus einem weiter entfernten – von vielen unterschiedlichen Menschen benutztem und daher nicht immer wohlgeordnetem – Kellerraum hatten herbeiholen müssen.

Und wer wirklich schon einmal ernsthaft und erfolgreich gegärtnert hat, weiß, wieviel bei dieser Arbeit Struktur und Ordnung bedeutet – dem Wunsch zum Trotz, eine wilde und chaotisch anmutende Gartenwelt entstehen zu lassen.

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Die Kinder liebten ihren Schuppen auf jeden Fall von Anfang an, einzelne sogar so sehr, das Einrichtungspläne zum Einzug gemacht wurden.

Seitdem ich den Schuppen das erste Mal betreten habe, kann ich verstehen, was sie meinen.

Einen kleinen Bericht zu unserem Schuppenbau finden Sie hier:

Einen Bericht über die Gestaltung des Mosaikbrunnens finden Sie hier:

 

Das Projekt ‚Reaktivierung Schulgarten Allegro-Grundschule‘ wird ermöglicht durch:

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Schuppenbau im Allegro-Schulgarten

Von Anfang an individuell für einen bestimmten Standort und nach den gegebenen Bedürfnissen (genug Platz für Arbeitsgeräte und zum Arbeiten mit Kindergruppen) geplant, wurde der Geräteschuppen im Schulgarten unter Anleitung von Julia Westheimer aus dem Team wachsenlassen realisiert.

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Ich muss gestehen, Anfang des Jahres 2014 war es ein starker Schlag für uns, dass wir, bedingt durch bestimmte uns vorher nicht bekannten Vorschriften und Abstimmungsschwierigkeiten, den Geräteschuppen für den neu entstehenden Schulgarten nicht am ursprünglich geplanten Standort errichten konnten.

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Nicht nur, dass das Fundament schon gelegt war, der individuell für diesen Standort geplante Schuppen musste natürlich auch baulich verändert werden und bei der gesamten Gartenkonzeption musste umgedacht werden.
Gar nicht davon zu reden, dass der ursprüngliche Standort, auch bezogen auf’s praktische Arbeiten im Garten, einfach ideal gewesen war…

Aber dann machte sich Julia Westheimer gemeinsam mit dem Team Tamara Staudt und Igor Filichev am neu ausgewählten Standort an die Arbeit.

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Herausgekommen ist dabei ein wunderbar lichter und sinnvoll eingerichteter Schuppen, bei dem es Freude macht, ihn zu betreten, in ihm zu arbeiten und Ordnung zu halten. Unser gutes Stück, sozusagen.

Was will die Gärtner_in mehr?

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das ist unser herbstgesätes: nüsslisalat, also die schweizer variante des feldsalates. während wir wieder unterwegs waren, haben sich ein paar davon durchgekämpft und tummeln sich jetzt immer mal wieder im salat. der eissalat dagegen, den wir auch noch mutig in letztem moment im august gesät hatten, der wächst eher in die höhe als einen hübschen runden kopf zu bilden – woran das wohl liegt?

ganz im gegenteil zu den kohlgewächsen im beet nebenan, wo es sich inzwischen munter kugelt.

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viel mehr kopfzerbrechen machten aber ein paar winzige mitbewohner im beet: ameisen und dazugehörige läusekolonien (halten sich ameisen ähnlich wie marienkäfer läuse als nutztiere? ich vermute es fast. denn von der sonnenblume, die die ameisen besetzt haben, sind die läuse schliesslich auf so gut wie alles übergesprungen.) und deshalb haben wir das beet komplett abgeerntet: kürbispflanze raus, sonnenblumen raus, und vom mangold die blätter weg, die auch schon als neue wohnorte herhalten mussten. neu ausgesät für die wintermonate haben wir noch mehr nüsslisalat und spinat.

 

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der mangold ist furchtbar lecker zum essen, und ich möchte ihn auch nächstes jahr nicht missen – aber er ist auf jeden fall ein pflänzchen, um das mensch sich kümmern muss – was eigentlich nur heissen kann, dass der standort und die mitbewohner im beet noch nicht ideal ausgewählt sind.

für nächstes jahr heisst die konsequenz vor allem, das beet einzusäumen mit pflanzen, die ameisen zumindest ein wenig abhalten: lavendel, targetes, knoblauch. und während jetzt die astern blühen, fällt uns gärtner*innen auf, dass wir ein bisschen vergessen haben, mehr blühendes auszusäen – auch ein vorhaben fürs nächste jahr…

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Hochbeetbau im Gemeinschaftsgarten wachsenlassen

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Neben der gemeinsamen Pflege und Gestaltung unseres gesamten Gartengeländes verfügt bei uns jede_r Gärtner_in über eine eigene kleine Anbaufläche.

Da im eingezäunten Bauerngarten keine freien Beete mehr waren und wir unseren Garten aber nicht mit noch mehr Einzäunungen verschandeln wollten, hatten wir uns dazu entschieden, drei neue Hochbeete zu installieren.

(Warum überhaupt die ganzen Zäune, wird sich die eine oder andere fragen. Die einfache Antwort: Wir teilen unseren Garten mit ein bis zwei Wildkaninchen-Familien, die gerne bei uns wohnen bleiben können – sie waren ja auch vor uns da! – solange wir einen Weg der friedlichen Koexistenz finden.)

Also hatten wir wieder einmal guten Anlass zu einem gemeinsamen Aktionstag und nach der – zumindest auf unseren Baustellen üblichen – anfänglichen Ratlosigkeit ging es an’s Ausmessen, Ausprobieren und schließlich ans Bauen.

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Gebaut haben wir an diesem Tag zwei Hochbeete in verschiedenen Höhen – angepasst an diejenigen, die dann auch damit arbeiten wollen.

Einzäunungen waren aber auch hier wieder vonnöten, Hochbeete sollen äußerst beliebt bei Wühlmäusen sein (die wir – noch nicht – in unserem Garten haben). Darum werden alle Beete von innen mit Maschendraht verlegt.

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Während die einen sich um das Material für die Füllungen der Hochbeete kümmerten, – bis etwa zur Hälfte Gehölz, dann eine ordentliche Laubschicht – und am Ende die Schicht aus Kompost und Muttererde wird später aufgeschichtet – …

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… sorgte die andere sich um das leibliche Wohl der Gärtner_innen.

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Schönstes Spätsommerwetter, leckeres gemeinsames Essen und – wir wir finden – doch beachtliche Bauerfolge im Garten in der Stadt!

 

Das Projekt Gemeinschaftsgarten wachsenlassen wird gefördert durch:

 


Spätsommerabend im Familiengarten

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Frauen aus verschiedenen Gruppen, die den Familiengarten in der Kluckstraße Berlin-Tiergarten nutzen, trafen sich gestern am frühen Spätsommerabend am Feuer.

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Zuerst wurden die Kartoffeln, die in der Glut des Feuers gebacken werden sollten, frisch aus unserem Kartoffelbeet geerntet.

 

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Dazu noch ein paar leckere Tomaten (‚golden curren’t und ’süße Autonome‘, beide im 2. Jahr im Eigenanbau des Gemeinschaftsgartens wachsenlassen) und los gehen konnte es mit den letzten Vorbereitungen zum gemeinsamen Essen in Garten.

 

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sich kennenlernen, miteinander reden

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und sich bei gemeinsamen Aktionen entspannen.

 

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Der heutige Abend wurde  organisiert von

Ehrenamt gegen häusliche Gewalt – Marsilia Podlech

Gemeinschaftsgarten wachsenlassen – Gabriele Koll, Julia Westheimer

IG-Bibliothek Tiergarten-Süd – Susanne Dorén, Babette Dombrowski

gemeinsam mit Gärtnerinnen aus dem Interkulturellem Garten City.

 

Wer Lust auf gemeinsame Aktivitäten auf dem Gelände des Familiengartens hat, schreibe einfach an:

wachsenlassen@web.de

 

 


gemeinsam gestalten – Palettenbau-Workshop II

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Heute – an unserem dritten Workshop-Tag – haben wir die Gartenbank vor unserer grünen Bibliothek fertig gestellt.

Es hat sehr viel Spaß gemacht!

Statt vieler Worte einfach einen Foto-Essay:

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Gemeinsam den öffentlichen Raum gestalten.

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werken gestalten

gemeinsam

 

Die IG-Bibliothek Tiergarten und der Gemeinschaftsgarten wachsenlassen freuen sich über  Mit-Gestalter.

Kontakt: Gabriele Koll

wachsenlassen@web.de

 

 


zwei gartentage ende august

 

 

 

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ende august, ende des sommers streifen die kurzen durch den leuchtenden physalisdschungel.

 

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wir fragen uns, ob der eissalat noch genügend sonnige tage bekommt, um zu köpfen zu wachsen. noch dazu, wo nach den immer regnerischen sommerabenden jetzt eine trockenperiode folgte… der ausgesäte nüsslisalat dagegen wird sich freuen über kältere temperaturen. den werden wir, als wintersalat,in den nächsten wochen immer wieder nachsäen – vor allem dann, wenn der rukola ausgezogen ist aus dem beet.

 

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aus dem allgäu sind ein paar neue bewohner eingetroffen. schneller als geplant musste ein neues beet für den rhabarber entstehen, gedüngt mit halb verrottetem kompost, hornmehl und etwas gartenerde. mir fällt auf, wie durchlässig viele teile des gartenbodens sind und plane fürs nächste jahr, viel mehr zu mulchen. der rhabarber bekommt in den nächsten wochen noch mindestens zwei artgleiche freunde, damit mindestens einer den winter überlebt. und ausser ihm sind im paket noch wunderbar wohlig eingepackt pimpinelle, petersilie und rosmarin angekommen – die bekommen ihre plätze noch im kräuterbeet.
auf ein gutes wachsen (lassen)!

 

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die himbeere, die schon abgetragen ist, habe ich wie empfohlen zurück geschnitten: zwei bis drei jungtriebe stehen gelassen, alle abgetragenen zweige bis kurz über dem boden ab. platzklauer wie ysop, wicke und anderes wurden ausgezogen. der boden um die himbeere mit gesteinsmehl bestäubt und dann eine schicht von dreifingerbreit laub, teilweise angerottet. damit der boden schön nachsäuert.
und von der himbeere, die noch früchtchen trägt, schieben wir uns dieser tage immer wieder eine kleine handvoll in den mund! (wenn nicht wespen und feuerwanzen schon an einer riesigen mahlzeit sitzen).)

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auch von den tomaten fällt jetzt reichlich an. wir mussten alle erneut hochbinden (irgendein hornochse kam auf die idee, einige der stäbe rauszuziehen! die abgebrochenen zweige mit den grünen, noch unreifen tomaten haben wir mitgenommen und lassen sie zuhause in zeitungspapier gekuschelt nachreifen.) – nächstes jahr werden „tomatenzelte“ mit von anfang an höheren und stabileren stäben eingesetzt! (jedenfalls ist das der momentare wunsch…)
ausserdem haben wir gestern die ersten feinen petersilienpflänzchen in einem der tomatendreiecke entdeckt und uns tierisch gefreut – sie schmeckt nämlich wunderbar frisch und krautig.

 

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tomaten und kürbis noch einmal mit brennesseljauche gegossen zur stärkung – und dann gleich wieder frische, stinkige jauche angesetzt. eventuell muss nochmal ackerschachtelhalm- oder beinwelljauche angesetzt werden für einige pflänzchen, die sehr nach mehltaubefallen aussehen… während das giessen eine freude für den kleinen begleiter ist, darf ich die brennesseljauche seltsamerweise ganz alleine machen…

und dann ist letzte woche etwas eingetroffen, was ganz und gar wunderbar war: drei „parteien“ aus dem gemeinschaftsgarten haben sich mehr oder weniger zufällig getroffen, wir waren den ganzen tag dort, sind bis spät abends geblieben, als die abendsonne durch die blätter leuchtete, und spontan haben die kinder eine der bänke angemalt… immer mal wieder ein paar tomaten stibitzt … und dann sassen wir einfach auf den bänken und haben den garten genossen (und einer ist noch schnell in den baumarkt gefahren, um unseren wasserhahn zu reparieren!). ich glaube, so fühlt sich gemeinschaftsgarten an.

und nochmal und, denn die unds hören gar nicht auf im garten: der kleine begleiter und ich haben einen höhleneingang im gestrüpphaufen gefunden. er sieht ganz ordentlich aus, mit glattem boden und gleichmässigen rundungen der gänge… wer da wohl gewohnt hat?

 

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