Aufruf zur 7. Wir haben es satt!-Demo

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Weitere Informationen unter: www.wir-haben-es-satt.de


Sprache und (Selbst-) Bewusstsein

Wenn ich mich in einer Sprache zurechtfinde, sie ‚beherrsche, wie man allgemein zu sagen pflegt, dann führe und leite ich, ich weiß Bescheid, ich durchblicke und überschaue etwas, ich bin orientiert, bin sicher und weiß etwas.

Ich fühle mich heimisch in dieser Sprache, kann anderen etwas über mich erzählen und meine Bedürfnisse ausdrücken.

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Wer bin ich?

Was gehört zu mir?

Ich benenne meine Zehen, meinen Fuß, meinen Unterschenkel, mein Knie, meinen Oberschenkel.

Ich setze mich zusammen aus vielen Teilen, deren Bezeichnungen ich weiß und fange an, immer genauer beschreiben zu können, ob mir zum Beispiel mein kleiner Zeh, mein Mittelfinger oder mein Herz wehtut.

Selbstwirksamkeit erfahre ich durch meine eigenen Tätigkeiten.

Ich kann schneiden, malen, schreiben, hämmern,sägen und bewirke etwas durch mein Handeln.

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Ich kann mich anschauen und fragen: wer ist diese Person im Spiegel?

Wie sieht sie aus?

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So, wie auf meinen Zeichnungen zum Memory?

Ist mir das Portrait gelungen?

Erkenne ich mich wieder, erkennen mich die anderen?

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Oder bin ich so, wie der Held im roten Trikot mit der Nummer 7?

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Was ist Wunsch, was ist Ziel?

Wie komme ich dahin, Wunsch und Wirklichkeit einander anzunähern?

Was kann ich dafür tun?

Wenn ich eine Sprache beherrsche, mich in ihr ausdrücken kann, eröffnen sich mir die Möglichkeiten, mir meiner selbst bewusst zu werden und anderen mitteilen zu können, was ich denke,fühle, was ich gerne möchte und was ich verändern will. Ich erkenne Zusammenhänge und beginne, mich und meine Umwelt etwas besser zu verstehen.

Und vielleicht erwacht in mir dadurch eines Tages der Wunsch, meine Leben und meine Umwelt gemeinsam mit anderen aktiv mitzugestalten.

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Die Grüne Bibliothek der Nachbarschaft bietet Sprachangebote im kleinen Kreis, in welchen darauf Wert gelegt wird, zu lernen, sich selbst gut und verständlich in der deutschen Sprache auszudrücken.
Wir basteln, handwerken, gärtnern, kochen und essen auch mal gemeinsam, lesen, schreiben, malen, erzählen und reden über, was mir machen,was wir denken, was wir fühlen, was uns interessiert.

Leitung Sprachlernangebote: Babette Dombrowski


Tagesseminar Gemüse- und Kräutervielfalt

Gemüse und Kräutervielfalt – entdecken und erhalten

Einführung in die Saatgutgewinnung im eigenen Garten

 Tagesseminar für Einsteiger

Wann:   Samstag 17.09.2016, 10:30 Uhr – 15:00 Uhr

Unkostenbeitrag: 25 €,  Anmeldung bei Ute Boekholt unter 0157/84496984, boekholt.ute@web.de

anschließend „Offener Gartensalon“

zum Nachfragen, Besprechen, Fachsimpeln…mit Essen u. Trinken, nicht nur für Seminarteilnehmer/innen

Wo:  Gemeindehaus Alt-Rosenthal, Bahnhoftr. 3/
Saatgut-Permakulturgarten Alt-Rosenthal

Bahnhofstr. 2

15306 Alt-Rosenthal

Dieses Anfängerseminar vermittelt Grundkenntnisse zur Gewinnung von Saatgut Ihrer Lieblings Gemüse-und Kräutersorten, es eröffnet ein neues, interessantes Spektrum des Gärtnerns und macht unabhängig vom Samentütchen-Angebot des Handels.

Seit ca.8 Jahren baue ich in meiner kleinen Gärtnerei (zwischen Oderbruch und Märkischer Schweiz)  Gemüse, Kräuter und Nutzpflanzen nach Permakulturprinzipien an, um Saatgut zu gewinnen und diese Sorten zu erhalten. Dabei lege ich Wert auf alte, robuste und natürlich schmackhafte Sorten, alle „Gemüse“ werden ausschließlich im Freiland vermehrt..

Meine dabei gewonnenen Erfahrungen und mein Wissen möchte ich an Sie weitergeben.

Ich bin Netzwerkpartner vom VERN e.V. und mein Betrieb ist Öko-zertifiziert. Unter SAMENBAU-NORDOST, ein Zusammenschluß von mittlerweile 5 Gärtnereien, vertreibe ich das Saatgut im Internet.

Tagesablauf

10:30 – 12:15    Eine theoretische Einführung: Wie entstanden unsere Gemüsearten überhaupt?
Was sind samenfeste Sorten- was Hybride?
Welche Gemüse/Kräuterarten kann ich einfach vermehren – Warum und Wie
12:15 – 12:30 Pausenimbiß und Erfahrungsaustausch
12:30 – 15:00 Praktische Beispiele im Garten, kleine Bestäubungsbiologie,
15:00 – 18:00 „Gartensalon“  Vielfaltsküche
Erfahrungsaustausch, Beantwortung von Fragen, Fachsimpeln, evt.Gartenführung

Offen für weiteres Publikum

Anreise: per Bahn, mit der Regionalbahn Berlin/Lichtenberg-Kostryn, hält alle 2 Stunden (10:29 Uhr, 13:00 Uhr…..) in Alt-Rosenthal, 1min vom Veranstaltungsort.
Mit dem Auto: die B1 bis Worin, bzw. von Seelow kommend bis Diedersdorf, Görlsdorf durchfahren, Wegweiser Alt-Rosenthal, Parkplatz am Bahnhof

Informationen als pdf: Tagesseminar_Gemüse und Kräutervielfalt_UB-1


       


Totgesagte leben länger

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Das von mir auf allgemeinen Beschluss hin in der letzten Woche geschlossene Tauschregal (alle, die versucht haben, dort Ordnung zu halten, haben das Handtuch geworfen wegen permanenter Vermüllung, Verdreckung, Verschlampung…) ist zügig wieder von unbekannter Hand geöffnet worden und – man mag es nicht glauben – ich habe das Gefühl, dass es seither etwas ordentlicher zugeht.

Hat unser Tauschregal noch eine Chance?

(Also noch einmal vor dem endgültigem Abriss: wer sich um Ordnung im Tauschregal kümmern möchte, melde sich bitte unter: wachsenlassen@web.de oder persönlich in der Bibliothek Tiergarten zu deren Öffnungszeiten)


Vielfalt im Bilderbuch: Der Medienkoffer „Familien und vielfältige Lebensweisen“ für Kindertageseinrichtungen

Wir freuen uns, auf folgende Veranstaltung unserer Kolleg_innen von
Kombi – Kommunikation und Bildung
in der Bibliothek Tiergarten aufmerksam machen zu dürfen:

 

Vielfalt im Bilderbuch:
Der Medienkoffer „Familien und vielfältige Lebensweisen“ für Kindertageseinrichtungen

Termin: 5. Juli 2016, 16.00 – 18.00 Uhr
Ort: Bibliothek Tiergarten Süd
Lützowstr. 27, 10785 Berlin

Diese Kooperationsveranstaltung der Bildungsinitiative QUEERFORMAT, des Sozialpädagogischen Fortbildungsinstituts Berlin-Brandenburg (SFBB) und der Bibliothek Tiergarten Süd findet im Rahmen der Initiative „Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt“ statt.

Weitere Informationen unter:

Klicke, um auf Einladung_5.7.16.pdf zuzugreifen


Dienstags in der Grünen Bibliothek: Informationen rund um unsere Arbeit und darüber, sich mit uns gemeinsamen in Bibliothek und Garten zu engagieren

Mit der Grünen Bibliothek der Nachbarschaft möchten wir – gemeinsam mit dem Amt für Weiterbildung, Fachbereich Bibliotheken und anderen Akteuren vor Ort – einen öffentlichen Raum im Kiez gestalten, an dem Menschen Gemeinschaft (er-) leben und Selbstwirksamkeit im Selbermachen erfahren.

In enger Zusammenarbeit mit dem Gemeinschaftsgarten wachsenlassen bietet sich für Interessierte, die sich vor Ort engagieren möchten, ein breites Spektrum an Tätigkeiten.

Und wie es in einem Raum, in dem Bücher und andere Medien ausgeliehen werden können, nun mal so ist, beginnt auch bei uns alles mit Sprache:
Um uns untereinander verständigen zu können und um sich zu bilden, ist Sprache unerlässlich. Deshalb sind Veranstaltungen rund ums Sprache lernen ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Angebotes.

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Jeden Dienstag Nachmittag, in der Kernzeit von 15.00 – 17.30 können Sie sich im Projektraum der Grünen Bibliothek im persönlichen Gespräch mit Gabriele Koll vom Team der Grünen Bibliothek über unsere Arbeit informieren.

Wir freuen uns über eigene Ideen und Vorstellungen, die an diesem schönen Ort der Nachbarschaft vielleicht gemeinsam realisiert werden können.

Informationen, Anfragen und andere Terminabsprachen auch unter: gruenebibliothek@web.de


Do-It-Yourself, Do-It-Together, Konsumgemeinschaften

Do-It-Yourself, Do-It-Together, Konsumgemeinschaften: Bericht zu nachhaltigem Konsum durch soziale Innovationen erschienen

Für die nachhaltige Gestaltung der Gesellschaft ist ein struktureller Wandel des Konsums notwendig. Soziale Innovationen haben in diesem Zusammenhang ein hohes Veränderungspotenzial. Das UBA-Forschungsprojekt „Nachhaltiger Konsum durch soziale Innovationen – Konzepte und Praxis arbeitete wesentliche Merkmale sozialer Innovationen nachhaltigen Konsums heraus und fasste sie in einer Typologie zusammen. Das IÖW entwickelte im Rahmen des Projekts federführend Antworten auf die Frage, wie Umweltpolitik soziale Innovationen für nachhaltigen Konsum fördern kann. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts stehen nun als Abschlussbericht zur Verfügung.

Weiterlesen auf der Seite des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung

 


Kampagne für Saatgut-Souveränität

Interessante und wichtige Meldungen im Vorfeld des G7-Gipfels zum Themenkomplex Saatgut und Ernährung finden sich im aktuellen Newsletter der Kampagne für Saatgutsouveräntität:

Inhalt:

1. Afrika: „Konzernmacht grenzenlos“
2. Neue Studie: Agrarlobby nutzt Klimakrise für Vorstoß auf Afrikas
Saatgutmärkte
3. Südafrika: Kampagnenbündnis für Ernährungssouveränität gegründet/
„Saatgutgesetze verstärken Hunger und Ungleichheit“
4. Ghanaische Bäuerinnen widersetzen sich den G7
5. Europäische Patentrecht und Patentierungsporaxis muss Pflanzen- und
Tierpatente verbieten
6. „Saat macht satt“-Tagung am 29./30. Mai 2015 in Berlin
7. Viel Fördergeld für Grundlagenforschung mit dem Ziel „Hybridweizen“
8. „OUR SEEDS – OUR FUTURE“

und der Newsletter als pdf zum Herunterladen: Saatgutkampagnen-Info_Nr_24

Und für Kurzentschlossene noch die „Saat macht satt“-Tagung in Berlin am 29./30. Mai 2015.

 


Freiluft Ausstellung EIN HEKTAR

Freiluft-Ausstellung
Ein Forum für Kunst, Wissenschaft und Aktion
Die Installation EIN HEKTAR gibt einen Einblick in die weltweite Nutzung und die Funktion von Böden. Sie beleuchtet das Dilemma von Übernutzung und Knappheit, und sie zeigt, dass wir gleichzeitig große Mengen der Ressource Boden verschwenden. Darüber hinaus stellt sie die Frage nach gerechter Verteilung und skizziert Ansätze zu einer nachhaltigeren Nutzung dieser kostbaren Ressource.

Wann:
22.04. – 25.05.2015
Beginn um 14:30 Uhr
Wo:
Berlin, Park am Gleisdreieck – Schöneberger Wiese

Mehr Informationen unter:
www.ein-hektar.de


Jahr des Bodens 2015

Die Vereinten Nationen haben 2015 zum Jahr des Bodens erklärt.
Ein guter Anlass um anzupacken und sich der Frage zu widmen: Wie ist es um unseren Boden bestellt? Es ist der richtige Zeitpunkt um sich zusammen zu tun, Fakten auszutauschen, Projekte zu initiieren und um Geschichten über den Boden zu erzählen. Um gemeinsam für mehr Bodenschutz zu kämpfen, hat die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ein Boden-Netzwerk ins Leben gerufen: Boden. Grund zum Leben.

Die Weltbevölkerung wächst. Immer mehr Menschen leben auf unserem Planeten und jeder von ihnen braucht zu essen. Trotzdem führt die intensive, nicht nachhaltige Bewirtschaftung der Böden dazu, dass immer mehr Flächen ihre Fruchtbarkeit verlieren und nicht mehr für die Landwirtschaft zur Verfügung stehen. In der Folge weichen Wälder und Weiden dann der landwirtschaftlichen Nutzung. Wir wissen vom Klimawandel und sind sensibilisiert für Wasserverschmutzung. Aber wissen wir auch genug vom Grund unseres Lebens, dem Boden?

Mehr Informationen unter:

www.grund-zum-leben.de