Auf zu neuen Taten!

Für das neue Jahr 2016 wünsche ich alles Gute, Gesundheit und Fröhlichkeit im privaten und öffentlichen Leben und freue mich auf alle,
die sich tatkräftig und gemeinsam mit und für andere(n) dafür einsetzen, unsere Welt – im Großen wie im Kleinen – wieder ein wenig grüner, gerechter, gebildeter und lebenswert für alle zu machen.

Also, auf zu neuen Taten! Kommt alle zur Demo am 16.1.2016:

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Alle weiteren Informationen unter:

http://www.wir-haben-es-satt.de/start/home/


Erster Saatgut-Ernte-Nachmittag in der Grünen Bibliothek

Diesmal öffnete die Grüne Bibliothek der Nachbarschaft an einem Sonntag für unseren ersten Saatgut-Ernte-Nachmittag – nicht zuletzt, um den wichtigen Termin der Anti-TTIP-Demonstration in Berlin nicht zu besetzen!

Mit der für jedermann zugänglichen kostenlosen Leih-Sämerei haben wir bei unserer Arbeit einen Schwerpunkte auf die zu erhaltende Saatgutvielfalt gesetzt – dementsprechend beschäftigten wir uns in diesem herbstlichen Workshop (Leitung Julia Westheimer, mit Unterstützung von Barbara Kessler) mit der Reinigung und der Aufbereitung von selbst geerntetem Saatgut aus Berliner Gärten.

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Mit einer reichen Auswahl an selbstgeerntetem Saatgut kam interessierter Besuch vom benachbarten Interkulturellem Garten der Künste im Pallaspark in Schöneberg vorbei. Und aus dem – fast schon fernen –  Steglitz wurde unter anderem Lein beigesteuert, der erstaunlich schwierig zu reinigen war!

Denn nicht alle Pflanzen, geben ihre Samen so ohne weiteres aus ihren herbstlichen Kapseln, Dolden, Hülsen, Bälgern, Schoten, oder Früchten frei!
Oft sind Fingespitzengefühl, ein scharfes Auge (manchmal gar eine Lupe!), Geduld und ein langer, oder kräftiger Atem gefragt:

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Die allermeisten Samenstände werden zunächst vorsichtig (um die Samen nicht zu beschädigen) gedroschen.
Da es draußen zwar kalt, aber glücklicherweise trocken und schön sonnig war, konnten wir im Freien mit den eigens von Maria Schulz aus Österreich angeschaften Sieben probieren und üben.

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Mit den Salat-Samen hatten wir – entgegen unserer Befürchtung und den schriftlichen Anleitungen – gar keine Schwierigkeiten:

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Mit Hilfe des Schwungsiebes und etwas zärtlichem Gepuste, machten sich die feinen Fallschirmchen ganz freiwillig auf und davon und hinterliessen uns (und der Leihsämerei) eine ganze Menge des zukünftigen Eissalats ‚Batavia’. Vielen Dank an die Pallas-Gärtner_innen dafür – und für viele andere Samen aus eurem Garten, die wir in den nächsten Wochen noch für die Leih-Sämerei aufbereiten werden.

Und hier noch zwei unserer Favoriten, die schon beim Dreschen (hoffentlich nicht zu hart gedroschen?) ihren unvergleichlichen wunderbaren Duft freigaben und uns viel Spaß gemacht haben:

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Und hier, sauber eingetütet und ordentlich beschriftet, die Ergebnisse eines schönen, erfahrungsreichen und hoffentlich sehr fruchtbaren Nachmittags:

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Unsere Siebe können zukünftig zur eigenen Saatgut-Reinigung in den Räumen der Grünen Bibliothek nach Terminabsprache benutzt werden bzw. gegen eine Schutzgebühr / Pfand ausgeliehen werden.

 

Übrigens: Zu Beginn der Veranstaltung kam Dörte vom Allmende-Kontor kurz vorbei, um uns einige Exemplare ihres brandneuen Quartettspiels ‚Berliner Gemeinschaftsgärten’ zu bringen.
Es ist jetzt bei uns in der Bibliothek Tiergartengegen einen Umkostenbeitrag erhältlich und gibt eine Momentaufnahme aller aktiver Gemeinschaftsgärten in Berlin, und viele Informationen zu den einzelnen Gärten.
Besonders schön: Gärten mit Bienenvölkern ‚stechen’ und gewinnen immer!
Das Spiel kann aber auch genutzt werden, um sich eine eigene Garten-Tour durch Berlin zusammenzustellen.

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Text und Bild: Julia Westheimer

Und dazu:

Für alle, die unseren Saatguternte-Nachmittag verpasst haben:

 

Informationen unter: http://www.suedost-ev.de/aktuelles/veranstaltungen_aktuell.php


Holzbau-Workshop in der Grünen Bibliothek

Wir laden herzlich ein zum gemeinsamen Sägen, Schrauben, Hämmern und Leimen!

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Und hier das pdf der Veranstaltung zum Ausdrucken: GBNHolzbauWS15


Die Hauptstadtgärtner – eine Anleitung zum Urban Gardening

Wir freuen uns, zu einem Bildvortrag mit Frau Dr. Elisabeth Meyer-Renschhausen einladen zu dürfen:

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Und hier das pdf der Veranstaltung zum Ausdrucken: GBN_Einladung_Renschhausen_A4


Saatguternte-Nachmittag in der Grünen Bibliothek am 10. Oktober 2015

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Wir freuen uns auf Euer Kommen und sind gespannt auf die Berliner Saatgut-Vielfalt 2015!

Und hier der Flyer zur Veranstaltung als pdf: Saatgutflyer15 finalmit logo

 


Veranstaltungsübersicht Grüne Bibliothek der Nachbarschaft

Den Veranstaltungskalender der Grünen Bibliothek der Nachbarschaft bis Dezember2015 finden Sie hier: GBdN_Termine 2tes Halbjahr 2015_0916

Aktuelle Mitmach-Termine: 
Selbermachen in der Grünen Bibliothek: Kräuter-Kunst-Workshop mit Claudia Hartwig, Sa, 19.9. und Sa, 26.9., jeweils 14.00 – 17.00 Uhr.


Kräuterschilder aus Holz selbermachen

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Bei schönstem Spätsommerwetter startete der erste offene Mitmach-Workshop ‚Kräuterschilder aus Holz für Garten, Balkon und Topf‘ in der Grünen Bibliothek der Nachbarschaft, so dass vom Foyer in den großzügigen Außenbereich umgezogen werden konnte.

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Unter dem Motto ‚Selbermachen in der Grünen Biblitohek‘ soll auch zukünftig gemeinsam gewerkelt, gebastelt, gemalt und geschrieben werden, auch als Angebot an Wochenenden, also zu der Zeit, wo auch Familien einmal etwa gemeinsam unternehmen können, ohne unter Zeitdruck zu geraten.

Unter der Leitung von Claudia Hartwig, freie Künstlerin, wurden die Schilder gesägt und die Beschriftung mit einem Brandmalkolben eingraviert.

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Neben der Herstellung der Holzschilder möchten wir auch einen selbstgestalteten Kräuterordner für unsere Bibliothek herstellen.
Schließlich wollen wir ja auch gerne wissen, wogegen welches Kraut gewachsen ist. Also zogen erst einmal alle Teilnehmer in den Kräutergarten des benachbarten Gemeinschaftsgartens wachsenlassen, um zu sehen, was dort so wächst und wie die Kräuter aussehen.

Nach Ernte der ‚Anschauungsobjekte‘ wurde dann gemeinsam mit Babette Dombrowski recherchiert – wie schön, dass wir neben einem Garten auch eine Bibliothek mit vielen Gartenbüchern zur Verfügung haben! – und gezeichntet.

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Ganz professionell mit botanischem Namen!

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Wir finden, die Produkte unseres ersten Workshops ‚Selbermachen in der Grünen Bibliothek‘ können sich sehen – und werden schon bald die ersten Beete in unseren Gärten zieren.

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Der offene Mitmach-Workshop ‚Kräuterschilder aus Holz für Garten, Balkon und Topf‘ wird noch an zwei weiteren Samstagen fortgeführt:
19.9. 2015 und 26.9.2015,
jeweils von 14.00 – 17.00 Uhr.
Ort: Bibliothek Tiergarten, Lützowstr. 27, 10785 Berlin

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Alle, die Spaß daran haben, gemeinsam mit uns aktiv zu werden, sind herzlich willkommen!

Das Angebot ‚Grüne Biblitohek der Nachbarschaft‘ wird gestaltet von Mitgliedern der IG-Bibliothek, die Anfang 2014 gegründet wurde, um die Schließung der Stadtteilbibliothek Tiergarten zu verhindern.

Wir freuen uns über aktive Unterstützung bei unserer für den Erhalt der Bibliothek notwendigen und umfangreichen Arbeit!
Informationen unter: gruenebibliothek@web.de oder persönlich jeden Montag und Dienstag in der Zeit von 15.00 – 17.00 Uhr Bibliothek.


Go green! Bibliothek und Umwelt

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Die neueste Ausgabe 2/2015 der Zeitschrift „Büchereiperspektiven“ des Büchereiverbandes Österreich ist dem Thema „Bibliothek und Umwelt“ gewidmet und beinhaltet viele interessante Informationen und Anregungen und ist
auf

www.bvoe.at/epaper/2_15/

frei abrufbar.

(…und auf Seite 22 befindet sich ein Artikel über unsere Grüne Bibliothek der Nachbarschaft)


Sommerfest 2015 in der Allegro-Grundschule

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Vier gemeinsam!

Auf dem diesjährigem Sommerfest der Allegro-Grundschule in der Lützowstr. 83-85, 10785 Berlin präsentierte Julia Westheimer, Leiterin der Schulgarten-AG, ihren Garten gemeinsam mit der Grünen Bibliothek der Nachbarschaft, der Biblitohek Tiergarten-Süd und dem Gemeinschaftsgarten wachsenlassen aus dem benachbartem Familiengarten in der Kluckstr. 11.

Diese drei nachbarschaftlichen ‚Institutionen‘ arbeiten seit Januar 2014 eng zusammen und führen regelmäßig Kooperationsprojekte mit der Allegro-Grundschule (die Vierte im Bunde) durch.

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Gemeinsam ist uns unter anderem, dass wir eine nachhaltige und prozesshafte Arbeit mit unseren Teilnehmer_innen durchführen. Und wir ergänzen uns in unseren jeweiligen Kompetenzen und bauen auf nachbarschaftliche Synergien!

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Regelmäßig einmal in der Woche trifft sich die AG-Schulgarten, um den Garten aufzubauen und zu pflegen.
Jahrelang hatten Lehrer_innen und Schüler_innen versucht, Gemüse im Schattengarten anzubauen. Ein frustrierende Unterfangen für alle Beteiligten (inklusive der beteiligten Pflanzen)!

2013 wurde ein neues Konzept erstellt und der lauschig gelegene Garten bekommt nach und nach andere Aufenthaltsqualitäten:
ein grünes Klassenzimmer an heißen Sommertagen, ein Micro-Macro-Schaubeet, ein Beet mit Medizinalpflanzen zur Anschauung, ein Insektenhotel und einiges mehr und einen Raum zur Kunst- und Gartenwerkstatt.

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In diesem Bereich konnten auch die im Mai ganz neu entstandene ‚Outdoor-Gallery‘ mit den selbst gebauten Gartenmöbeln aus Paletten zum Fest präsentiert werden.

Ein Schulgarten als selbstgestalteter Aufenthaltsraum im Freien.

Die Künstlerin Claudia Hartwig, mit der auch schon Mosaikarbeiten im Garten gemeinsam mit Schülern durchgeführt wurden, hatte die Schüler der Klasse 4b künstlerisch in dem Prozess begleitet, aus gesammelten Holzresten Ausstellungstücke für die neue Galerie herzustellen.
René Scharf aus dem Mauergarten e.V. begleitete die Schüler von der Planung bis zu den fertiggestellten Gartenmöbeln im handwerklichen Prozess.

Wo lässt sich die Prozsshaftigkeit des Daseins besser erfahren als in einem Garten?

Es macht viel Mühe, Erde zu schaufeln, zuverlässig zu gießen, zu pflegen, achtsam zu sein.
Es macht auch erst einmal Mühe, Nägel zu zeihen, zu sägen, zu schrauben, zu malen.

Aber es macht auch Freude, zu sehen, wie diese Mühe sich lohnt und wie etwas entsteht, wächst und gedeiht, was man selber geplant und gebaut hat und das dann auch noch durch seine kontinuierliche Pflege erhält.

Wir hoffen, dass wir diese Freude an die Menschen, mit denen wir zusammen arbeiten, weitergeben können.

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Und der ganz am Anfang von vielen Pädagogen bemängelte Blick durch das Flurfenster in den Schulgarten macht jetzt auch wieder Spaß!