Hochbeetbau im Gemeinschaftsgarten wachsenlassen

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Neben der gemeinsamen Pflege und Gestaltung unseres gesamten Gartengeländes verfügt bei uns jede_r Gärtner_in über eine eigene kleine Anbaufläche.

Da im eingezäunten Bauerngarten keine freien Beete mehr waren und wir unseren Garten aber nicht mit noch mehr Einzäunungen verschandeln wollten, hatten wir uns dazu entschieden, drei neue Hochbeete zu installieren.

(Warum überhaupt die ganzen Zäune, wird sich die eine oder andere fragen. Die einfache Antwort: Wir teilen unseren Garten mit ein bis zwei Wildkaninchen-Familien, die gerne bei uns wohnen bleiben können – sie waren ja auch vor uns da! – solange wir einen Weg der friedlichen Koexistenz finden.)

Also hatten wir wieder einmal guten Anlass zu einem gemeinsamen Aktionstag und nach der – zumindest auf unseren Baustellen üblichen – anfänglichen Ratlosigkeit ging es an’s Ausmessen, Ausprobieren und schließlich ans Bauen.

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Gebaut haben wir an diesem Tag zwei Hochbeete in verschiedenen Höhen – angepasst an diejenigen, die dann auch damit arbeiten wollen.

Einzäunungen waren aber auch hier wieder vonnöten, Hochbeete sollen äußerst beliebt bei Wühlmäusen sein (die wir – noch nicht – in unserem Garten haben). Darum werden alle Beete von innen mit Maschendraht verlegt.

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Während die einen sich um das Material für die Füllungen der Hochbeete kümmerten, – bis etwa zur Hälfte Gehölz, dann eine ordentliche Laubschicht – und am Ende die Schicht aus Kompost und Muttererde wird später aufgeschichtet – …

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… sorgte die andere sich um das leibliche Wohl der Gärtner_innen.

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Schönstes Spätsommerwetter, leckeres gemeinsames Essen und – wir wir finden – doch beachtliche Bauerfolge im Garten in der Stadt!

 

Das Projekt Gemeinschaftsgarten wachsenlassen wird gefördert durch:

 


Spätsommerabend im Familiengarten

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Frauen aus verschiedenen Gruppen, die den Familiengarten in der Kluckstraße Berlin-Tiergarten nutzen, trafen sich gestern am frühen Spätsommerabend am Feuer.

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Zuerst wurden die Kartoffeln, die in der Glut des Feuers gebacken werden sollten, frisch aus unserem Kartoffelbeet geerntet.

 

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Dazu noch ein paar leckere Tomaten (‚golden curren’t und ’süße Autonome‘, beide im 2. Jahr im Eigenanbau des Gemeinschaftsgartens wachsenlassen) und los gehen konnte es mit den letzten Vorbereitungen zum gemeinsamen Essen in Garten.

 

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sich kennenlernen, miteinander reden

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und sich bei gemeinsamen Aktionen entspannen.

 

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Der heutige Abend wurde  organisiert von

Ehrenamt gegen häusliche Gewalt – Marsilia Podlech

Gemeinschaftsgarten wachsenlassen – Gabriele Koll, Julia Westheimer

IG-Bibliothek Tiergarten-Süd – Susanne Dorén, Babette Dombrowski

gemeinsam mit Gärtnerinnen aus dem Interkulturellem Garten City.

 

Wer Lust auf gemeinsame Aktivitäten auf dem Gelände des Familiengartens hat, schreibe einfach an:

wachsenlassen@web.de

 

 


gemeinsam gestalten – Palettenbau-Workshop II

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Heute – an unserem dritten Workshop-Tag – haben wir die Gartenbank vor unserer grünen Bibliothek fertig gestellt.

Es hat sehr viel Spaß gemacht!

Statt vieler Worte einfach einen Foto-Essay:

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Gemeinsam den öffentlichen Raum gestalten.

wachsen lassen

lesen schreiben

säen ernten

werken gestalten

gemeinsam

 

Die IG-Bibliothek Tiergarten und der Gemeinschaftsgarten wachsenlassen freuen sich über  Mit-Gestalter.

Kontakt: Gabriele Koll

wachsenlassen@web.de

 

 


zwei gartentage ende august

 

 

 

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ende august, ende des sommers streifen die kurzen durch den leuchtenden physalisdschungel.

 

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wir fragen uns, ob der eissalat noch genügend sonnige tage bekommt, um zu köpfen zu wachsen. noch dazu, wo nach den immer regnerischen sommerabenden jetzt eine trockenperiode folgte… der ausgesäte nüsslisalat dagegen wird sich freuen über kältere temperaturen. den werden wir, als wintersalat,in den nächsten wochen immer wieder nachsäen – vor allem dann, wenn der rukola ausgezogen ist aus dem beet.

 

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aus dem allgäu sind ein paar neue bewohner eingetroffen. schneller als geplant musste ein neues beet für den rhabarber entstehen, gedüngt mit halb verrottetem kompost, hornmehl und etwas gartenerde. mir fällt auf, wie durchlässig viele teile des gartenbodens sind und plane fürs nächste jahr, viel mehr zu mulchen. der rhabarber bekommt in den nächsten wochen noch mindestens zwei artgleiche freunde, damit mindestens einer den winter überlebt. und ausser ihm sind im paket noch wunderbar wohlig eingepackt pimpinelle, petersilie und rosmarin angekommen – die bekommen ihre plätze noch im kräuterbeet.
auf ein gutes wachsen (lassen)!

 

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die himbeere, die schon abgetragen ist, habe ich wie empfohlen zurück geschnitten: zwei bis drei jungtriebe stehen gelassen, alle abgetragenen zweige bis kurz über dem boden ab. platzklauer wie ysop, wicke und anderes wurden ausgezogen. der boden um die himbeere mit gesteinsmehl bestäubt und dann eine schicht von dreifingerbreit laub, teilweise angerottet. damit der boden schön nachsäuert.
und von der himbeere, die noch früchtchen trägt, schieben wir uns dieser tage immer wieder eine kleine handvoll in den mund! (wenn nicht wespen und feuerwanzen schon an einer riesigen mahlzeit sitzen).)

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auch von den tomaten fällt jetzt reichlich an. wir mussten alle erneut hochbinden (irgendein hornochse kam auf die idee, einige der stäbe rauszuziehen! die abgebrochenen zweige mit den grünen, noch unreifen tomaten haben wir mitgenommen und lassen sie zuhause in zeitungspapier gekuschelt nachreifen.) – nächstes jahr werden „tomatenzelte“ mit von anfang an höheren und stabileren stäben eingesetzt! (jedenfalls ist das der momentare wunsch…)
ausserdem haben wir gestern die ersten feinen petersilienpflänzchen in einem der tomatendreiecke entdeckt und uns tierisch gefreut – sie schmeckt nämlich wunderbar frisch und krautig.

 

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tomaten und kürbis noch einmal mit brennesseljauche gegossen zur stärkung – und dann gleich wieder frische, stinkige jauche angesetzt. eventuell muss nochmal ackerschachtelhalm- oder beinwelljauche angesetzt werden für einige pflänzchen, die sehr nach mehltaubefallen aussehen… während das giessen eine freude für den kleinen begleiter ist, darf ich die brennesseljauche seltsamerweise ganz alleine machen…

und dann ist letzte woche etwas eingetroffen, was ganz und gar wunderbar war: drei „parteien“ aus dem gemeinschaftsgarten haben sich mehr oder weniger zufällig getroffen, wir waren den ganzen tag dort, sind bis spät abends geblieben, als die abendsonne durch die blätter leuchtete, und spontan haben die kinder eine der bänke angemalt… immer mal wieder ein paar tomaten stibitzt … und dann sassen wir einfach auf den bänken und haben den garten genossen (und einer ist noch schnell in den baumarkt gefahren, um unseren wasserhahn zu reparieren!). ich glaube, so fühlt sich gemeinschaftsgarten an.

und nochmal und, denn die unds hören gar nicht auf im garten: der kleine begleiter und ich haben einen höhleneingang im gestrüpphaufen gefunden. er sieht ganz ordentlich aus, mit glattem boden und gleichmässigen rundungen der gänge… wer da wohl gewohnt hat?

 

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gefüllte kürbisblüten

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vielleicht schaffe ich es in zukunft, ein bisschen mehr davon zu berichten, was wir alles aus dem garten verspeisen – und wie. zwar ist das grosse und weite www voller rezepte, so dass mensch sich höchst wahrscheinlich niederkochen könnte. aber manche koch-aktionen gehören schon jetzt zu den einmaligen erlebnissen – sie verbinden nämlich das ständige neue erlernen beim anbauen, pflegen und hegen der pflanzen mit dem ernteerlebnis und einer neuentdeckung, was mensch so alles mit lebensmitteln anstellen kann.

das trifft insbesondere auf die zubereitung von kürbisblüten zu.

kürbisblüten sollten jetzt abgeerntet werden, damit die pflanze all ihre kraft in die reifenden früchte stecken kann. noch am gleichen tag kann mensch daraus ein kleines besonderes extra auf dem esstisch zubereiten:

kürbisblüten füllen mit
zum beispiel
einer paste aus feta, gehackten (frühlings-)zwiebeln, petersilie, salz, pfeffer, wenig kümmel
(denkbar wären auch mischungen mit kürbiskernöl, oder hackfleisch, oder….)
und in einem teig aus ca. 1 teil weizen- und 1 teil buchweizenmehl mit 1 ei
in olivenöl schwimmend ausbacken

die grünen stengel bitte nicht essen, sie enthalten zu viele bitterstoffe.

en guete!

 


unsere gartenflüchtlinge

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mit etwas verspätung haben wir am lützowstrassenfest tatsächlich eine schubkarre voller „kinderle“ hingestellt und ein paar sind schon ausgezogen.

 

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aber ein paar warten auch noch auf ein neues zuhause, und wer interesse hat, darf sich gerne melden und auszügler gegen vielleicht eine spende für den gemeinschaftsgarten abholen (wir sind meistens mittwochs und/oder donnerstags im garten, auch mal abends – am besten kontakt aufnehmen zu uns):

 

anisysop – schmeckt und riecht wie hustenbonbons, macht sich gut im tee, ist eine ausdauernde (und ein bisschen ausufernde) staude und besonders bienen- und hummelfreundlich. die lila blüten sind wunderhübsch anzuschauen!

stockrosen – auch eine ausdauernde zweijährige, die sich gerne selber aussäät (oder sich nachhelfen lässt). diese blühen in hellrosa bis rot.

himbeere –  dornige himbeeren, die früh leckere früchtchen tragen.

 

 


Palettenbau-Workshop

Spontan fiel irgendwann die Entscheidung, ein, zwei Gartenmöbel aus Paletten für den Aussenbereich unserer Stadtteilbibliothek  zu bauen.

Einfach so, um ein Zeichen zu setzen, dass in dieser Bibliothek ‚irgendetwas‘ passiert, und einfach, um darauf aufmerksam zu machen, dass es einige engagierte Menschen gibt, die möchten, dass diese Bibliothek für die Menschen im Kiez erhalten bleibt.
Und einfach, weil wir es schön und wichtig finden, gemeinschaftlich etwas Sinnvolles zu unternehmen.

Gesagt, getan.

Mit Unterstützung von Joshua aus dem Mauergarten e.V., der uns schon bei unseren Palettenmöbeln für unseren Gemeinschaftsgarten geholfen hat, gingen wir heute ans Werk.

 

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Nach anfänglicher Orientierung, was man denn so alles bauen kann…

 

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…erst mal ein wenig Skepsis und Ratlosigkeit.

 

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Aber dann war die Entscheidung getroffen und es ging an’s Ausmessen und Probesitzen.

 

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Und weiter mit Sägen, Schmirgeln, Hämmern, Schrauben, gestärkt durch Kaffee und Kuchen aus dem Nachbarschaftstreff.

 

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Noch einmal skeptisches Probesitzen…

 

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…aber danach sahen die Damen schon (ein wenig) entspannter aus!

 

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Julia und Joshua haben wir es zu verdanken, dass schnell noch der Prototyp Tisch bzw. Buchablage gebaut wurde. Sie hatten auch am frühen Nachmittag noch genug Energie dafür.

 

Und dann, voilá!

Da passen sogar vier Menschen nebeneinander auf die Bank!

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Unser 5-minutes-table!

 

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Das finishing folgt demnächst. Wir sind gespannt.


spontaner pflanzenverkauf am lützowstrassenfest

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wir werden morgen ganz spontan einige setzlinge und jungpflanzen zum verkauf (oder gegen spende) anbieten, darunter malven (eher die rosa bis roten), ysop, himbeeren und rukola.

und zwar irgendwo in der nähe vom lützowstrassenfest der elisabeth-klinik, einer unserer nachbarinnen.

ca. ab mittags  – kommt vorbei, wir freuen uns!

ps: die einnahmen werden wieder in den garten fliessen.

 

 


Garten sucht neue Gärtner_innen!

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Unser Garten möchte wieder ein bißchen weiter wachsen und wir möchten den halbschattigen Bereich hinter dem Baumhaus erobern.

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Dort ist Platz für zwei neue Beete.

Da sich diese im Halbschatten befinden, sind sie nicht für Gemüseanbau geeignet, sondern für Mitgärtner_innen, die Freude daran haben, sich ein schönes Staudenbeet anzulegen.

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Die Beete haben eine schöne Größe (ca. 2 x 2 oder 2 x 3 Meter?) und es muss natürlich Pionierarbeit geleistet werden, um sie vorzubereiten.

Da September/Oktober ist eine gute Zeit ist, um die Beete für das nächste Jahr vorzubereiten (bzw. viele Stauden können ntürlich auch gut im Herbst gepflanzt werden) melden sich Interessierte bitte unter:

wachsenlassen@web.de

Eventuell ist auch noch ein Platz für ein Hochbeet (gemeinsamer Eigenbau) in sonniger Lage vorhanden.

Unseren Gesamtbereich pflegen wir alle gemeinsam.

 

Wir freuen uns auf euch!


Eigene Tomaten im Garten

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Ich finde ja nach wie vor, dass dieses Jahr nicht so ein gutes Tomatenjahr wie das letzte ist, ich glaube, es war ihnen ein bißchen zu feucht.
Was dem Gärtner andererseits den Segen bereitet hat, nicht permanent ans Wässern denken zu müssen bei Temperaturen von um die 30 Grad Celsius, aus Angst, seine kostbaren Gemüsepflänzchen könnten vertrocknen.

Oder wir waren in diesem Jahr einfach ein bißchen zu spät mit Aussäen und Auspflanzen?

Ich weiß es nicht, aber so etwas kann man wahrscheinlich auch nicht genau wissen…

Aber seit zwei, drei Wochen ist nun doch der Tomatensommer bei uns ausgebrochen und besondere Freude und Genuss bereitet unsere ‚eigene Sorte‘: Süße Autonome.

Wir nennen sie seit diesem Jahr ‚unsere Eigene‘, da sie sich in den letzten beiden Sommern immer wieder selbständig ausgesät hat und wir im letzten Jahr festgestellt haben, dass sie uns am allerbesten schmeckt.
Sie hat eine angenehme Säure, was ihr eine fröhliche Spritzigkeit verleiht und ist dabei wirklich herrlich süß. Und daher, weil sie hartnäckig eigenständig immer wieder gekommen ist und so schmeckt, wie sie schmeckt, also ihr Name.

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So ziehen wir (neben ihrer Selbstaussaat, die sie weiterhin betreiben darf) unser eigenes Saatgut aus Früchten der süßen Autonomen und haben ihr ab diesem Jahr einen zusätzlichen sonnigen Platz im Bauerngarten am Zaun freigemacht.

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Der Standort scheint ihr zu behagen und sie belohnt uns mit vielen kleinen bis mittelgroßen roten Tomaten. Ich vermute übrigens, dass sie ursprünglich von ‚Resi‘ abstammt, vermag es aber wirklich nicht zu sagen.

Mittlerweile würde ich sie als standortangepasst bezeichnen, Wind und Regen erträgt sie munter und sie hat, wie gesagt, auch in diesem Jahr reich angesetzt.

Die Früchte ihrer selbst ausgesäten Pflanzen (die ja immerhin draußen überwintert haben) erscheinen mir etwas kleiner als die aus dem selbst gewonnenen Saatgut, geschmacklich gibt es aber keinen Unterschied.

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Ganz, ganz lecker, macht völlig immun gegen Treibhaus- und Supermarkttomaten!

 

Dazu: Golden current

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Ebenfalls im dritten Jahr bauen wir nun die golden current an, eine kleine gelbe Wildtomate.

Sie hat sich ebenfalls teilweise selbst ausgsät, ansonsten ziehen wir sie am Zaun hoch oder an langen Stäben. Die golden current braucht nicht ausgegeizt werden, sie ist robust und pflegeleicht und belohnt mit vielen kleinen gelben leckeren Früchten, die täglich abgeerntet werden können.

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Auch hier fand ich die Ernte im letzten Jahr jedoch reichhaltiger vor, aber wie gesagt, ich habe auch das Gefühl, wir waren spät mit der Aussaat dran.

Eine robuste, leckere Tomatensorte, die an unseren Standort passt und viel Freude bereitet.

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