Wir wünschen ein schönes Neues Jahr 2015!

Nun schließt das alte Jahr seine Tore und ich hoffe, Sie/ihr hattet in den ‚Tagen zwischen den Tagen‘ ein wenig Muße, um noch einmal in Ruhe etwas auf seine Geschehnisse zurückzublicken.

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In diesem Jahr danken der Gemeinschaftsgarten wachsenlassen und die Grüne Bibliothek der Nachbarschaft gemeinsam allen Freunden, Kollegen und Unterstützern unserer Projektarbeit im Kiez.

Es hat – neben all der Mühe und Arbeit, die unser Leben ja erst kostbar machen – sehr viel Spaß gemacht, gemeinsam neue Dinge zu planen und durchzuführen!

Jetzt steht das neue Jahr schon ungeduldig bereit, um seinerseits seine Tore zu öffen:

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Wir wünschen ein schönes, gesundes, kreatives, erfolgreiches und weiterhin gemeinsames Jahr 2015 mit vielen neu erblühenden Geschichten!

Neujahrsgruß2015


Immer noch Fress-Alarm im Garten!

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Nun sage mal bloß keiner, ich hätte nicht eindringlich gewarnt!!!

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Eindeutig: mittelgroße, flauschige graubraune Tiere bevölkern zeitweise den Gemüsegarten und ja, auch Julia hat eins gesehen: Und zwar eins mit einer grünen Schnauze!
Ich weiß zwar nun, wie sie aussehen, aber immer noch nicht, was für Tiere es sind. Bin ja auch neu hier im Garten…

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Ich habe mich noch einmal überall umgesehen, auch beim Restsalat von Mats und Lotte und ja, das sind eindeutig Bißspuren.

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Sozusagen Verwüstungen.

Nun ja, ich kann da jetzt auch nichts mehr gegen machen. Sollen sich doch mal die anderen kümmern.

Daher habe ich den Gemüsegarten verlassen und bin etwas über das weitere Gelände des Gartens gestromert und was glaubt ihr, was ich da gefunden habe:
Ein Retriever-Schwimmbecken!
Nur für mich!

Wie ihr vielleicht wisst, sind wir Rertiever ganz verrückt nach Wasser und wir schwimmen sehr, sehr gerne. (Es gibt sogar Menschen, die behaupten, wir hätten extra Schwimmhäute dazu an den Pfoten)
Ich also nichts wie rein ins kühle Nass und ein paar Runden gedreht.
Wunderbar.

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Und danch, als ich wieder im Gemüsegarten ankam, habe ich gesehen, dass nun doch jemand tätig geworden ist von den Gärtner_innen.
Zwar ein bißchen notdürftig geflickt meiner Meinung nach, aber mal sehen, ob’s hilft.

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Unser Tauschregal im Familiengarten – frisch renoviert.

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Nun steht es wieder in neuem Glanze, bzw., wie wir dann nach Ende der Renovierungsarbeiten fanden, in wohnzimmerlicher Atmosphäre:
Unser Tauschregal HIN und Her im Familiengarten in der Kluckstr. 11, Tiergarten-Süd.

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Freitag Vormittag begannen wir mit den Arbeiten – und dies bedeutete erst einmal: saubermachen!

Von Kombi bei uns im Haus hatten wir zwei gut erhaltene stabile Regale geschenkt bekommen, die aber, genauso wie das Tauschregal selbst, erst einmal ordentlich geschrubbt werden mussten.

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Erst danach konnte mit den Malerarbeiten begonnen werden und die machen ja bekannterweise viel mehr Spaß als das ewige Ordnung halten und Saubermachen.

So verbrachten wir insgesamt fast zwei volle Tage an unserem Tauschregal und haben dadurch auch einmal mitbekommen, wie intensiv das Tauschregal genutzt wird.
Ich kann nur sagen: es herrscht ein reger Verkehr bei unserem HIN und HER!
Als wir vor ca. zwei Jahren unser Tauschregal errichteten (übrigens vollständig aus Recycling-Materialien), waren wir sehr unsicher, wie gut es an diesem Standort angenommen werden wird.
Mittlerweile wissen wir, dass viele Menschen aus der Nachbarschaft das Tauschregal nutzen und es ein reges Hin und Her gibt.
Nachbarn kamen vorbei mit frisch gewaschener und gefalteter Kleidung und gut erhaltenen Spielsachen und noch mehr Menschen kamen, die Bedarf an solchen Sachen haben.
Momentan aktuelles Bedürfnis: warme Winterjacken!

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Wir kamen mit vielen Nutzern des Regals ins Gespräch und von allen wurde das Bedauern darüber geäußert, dass das Tauschregal häufig leider in einem sehr unordentlichem, ja, man muss schon sagen, verwüstetem Zustand anzutreffen ist.

Ja, auch wir finden das sehr schade!

Das Regal wird von uns mit Hilfe von Gladt e.V. zweimal in der Woche aufgeräumt und sauber gemacht, aber leider reicht das nicht.
Deshalb meine Anfrage an alle, die das hier lesen:
Vielleicht hat jemand von euch/Ihnen Zeit und Lust, uns einmal in der Woche dabei zu unterstützen?
Darüber würden wir uns sehr freuen.
Einfach eine Mail an
wachsenlassen@web.de

Nun hoffen wir aber erst einmal, dass der neue, saubere Zustand zu einer pfleglichen Behandlung animiert und bitten alle Nutzer des Regals darum, ein wenig Ordnung zu halten und die meistens sehr gut erhaltenen Gegenstände darinnen mit Wertschätzung zu behandeln.
Denn die vielen Gespräche habe nicht zuletzt gezeigt, dass ein großes Interesse daran besteht, dass das Tauschregal erhalten bleibt.

Die Renovierung des Tauschregals war eine Mitmach-Aktion des Gemeinschaftsgartens wachsenlassen und ich danke Joshua, Rolf, Celine und Anna für ihre Mithilfe und ihr Engagement.

Der Gemeinschaftsgarten wachsenlassen wird gefördert durch:

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Rosen-Salat-Fresser im Garten!

Hallo, hier ist Kantoffels, der kleine Retriever.
Nur eine Woche älter und schon kann ich mir meinen Namen merken! Wir Retriever sind nämlich sehr kluge Hunde!

Der Herbst kommt und es gibt schöne Tage hier im Garten. Ich persönlich mag es sehr, wenn die bunten Blätter fliegen und es liegt so eine stille, friedliche Stimmung in der Luft.

Und die Luft ist klar und würzig, selbst hier in der Stadt.

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Heute jedoch habe ich für die Menschen vermutlich ärgerliche Sachen auf dem Beet von Charlotte und Mats entdeckt und nebenan, bei Julia und Gabi, ist die Freude auch nicht besonders groß.

Wer genau hinschaut, kann es auf dem ersten Bild schon erkennnen und hier

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sieht man es ja ganz deutlich: Jemand frisst unseren Feldsalat !!!

Ich muss gestehen, mir sind diese Wesen noch nicht begegnet und ich weiß daher nicht genau, wer es sein könnte.
Wie ihr vielleicht wisst, sind wir Retriever Jagdhunde, die sich besonders dadurch auszeichnen, dass sie Sachen zurückbringen (also retrieven) und nicht wirklich Spürhunde und deswegen ist es mir wahrscheinlich noch nicht gelungen, diese unbekannten Salatfresser (ist ja auch eh nicht so nach meinem Geschmack) aufzuspüren.

Manchmal, wenn es langsam dunkel wird, habe ich schon mal große, plüschige graubraune Wesen schnell an mir vorbei hüpfen gesehen, aber ich weiß nicht… vielleicht habe ich mir das auch nur eingebildet?
Die Welt sieht manchmal so anders aus, wenn es dämmert…

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Vorbei am Feldsalat, der langsam auch ein bißchen mehr wird (und noch nicht angefressen ist), bin ich dann mal weiter Richtung Beet von Julia und Gabi gegangen, mal sehen, was da zu finden ist.

Ich möchte ja gerne den ganzen Garten kennenlernen, auch wenn ich hauptsächlich auf das Beet von Mats und Lotte aufpasse.

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Julia und Gabi wollen nämlich auch noch ernten in diesem Jahr und warten deswegen auf den ersten Frost…ja, so etwas gibt es auch, hat Julia mir erzählt und die muss es wissen, sie ist Gärtnerin.

Also bin ich an den schönen hohen Pflanzen mit dem schönen Namen Rosenkohl hoch geklettert und, was wirklich merkwürdig war, die gut aussehenden, dicken Kohlröschchen wachsen alle nur ganz oben!

Mir ist schon aufgefallen, dass Julia und Gabi sich auch darüber wundern, immer wieder, wenn sie in den Garten kommen, stehen sie abwechselnd grübelnd vor ihrem Rosenkohl.

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Hier kann man es genau sehen:
Ganz schön abgenagt, oder?

Also, liebe Menschen, ich glaube, da muss etwas geschehen!

Ich werde der Sache mal nachgehen und sage euch dann Bescheid und dann müsst ihr euch schnell was einfallen lassen, wenn ihr noch Spinat, Feldsalat oder Rosenkohl essen wollt in diesem Jahr.

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Erst mal bin ich noch etwas weiter geklettert und habe es mir in einem Weißkohl gemütlich gemacht, sehr bequem und sehr schön, wie ich finde! Da kann man so richtig gut Verstecken drin spielen.

Und dann, als ich zurück zu Charlotte und Mats geschlendert bin, habe ich noch ganz kurz etwas im Gras hell blinken gesehen.
Was war das?
Der Rosen-Salat-Spinat-Fresser???

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Ich weiß es nicht genau, denn wie gesagt, in der Dämmerung kann die Welt manchmal ganz anders aussehen als bei Tag.


Farben des Herbstes

 

 

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Hallo

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Hallo,
mein Name ist….
Oh jeh, jetzt habe ich schon wieder meinen Namen vergessen!
Nun ja, ich bin noch ein kleiner Hund und glaubt mir, diese vielen Wörter der Menschensprache sind gar nicht so einfach auseinander zu halten. Aber seinen Namen zu wissen, ist wichtig, vielleicht kann mir der, den ihn kennt, helfen?

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Also, auf jeden Fall weiß ich, dass ich ein kleiner Retriever bin.

Wobei ich, wenn ich ehrlich sein soll, mir nicht mehr ganz so sicher bin, was für ein Retriever ich bin. Ein ‚goldener‘ oder doch ein ‚Labrador‘? Hmm.

Auf jeden Fall sind Retiever sind ganz tolle Hunde, das weiß ich.
Sie haben gute Nerven, sind sehr ausdauernd, leben gerne in einer Familie und übernehmen für diese gerne Aufgaben. Uns wir haben wirklich einen langen Atem und viel Geduld und geben nicht auf, wenn wir etwas ganz stark wollen. Manchmal braucht man eben sehr lange, um etwas zu erreichen.
Ich bin jetzt hier, um auf das Beet von Lotte und Mats aufzupassen.
Die beiden haben nämlich die nächsten Monate leider sehr wenig Zeit, um in den Garten zu kommen und da habe ich mir gesagt: „Hey, das ist doch eine richtig feine Aufgabe für Dich! Aufpassen, was rund um das Beet von Mats und Lotte passiert.“

 

Heute habe ich mich erst einmal umgeschaut.
Ich war bei den Monatserdbeeren, die wirklich noch ein paar Früchte tragen.

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Und dann war ich im Salat!

Schaut euch das an, wie knackig der noch ist! Der wird bestimmt noch richtig gut schmecken
(Wenn man denn so etwas mag.)

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Besonders gut gefällt mir der schöne bunte Mangold. Da kann Lotte bestimmt auch noch etwas Leckeres draus kochen, wenn sie Zeit dazu findet.
Und diese Farben!
(Retiever sind bekanntlich Hunde, die nicht nur selbst sehr gut aussehen, sondern auch schöne Sachen zu schätzen wissen, Hunde mit gutem Geschmack sozusagen).

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Es gibt hier roten, gelben und weißen Mangold.
Und direkt daneben habe ich ein kuscheliges Plätzchen für mich im Gras gefunden.

Also, insgesamt gefällt es mir hier sehr gut.
Ich werde mich jetzt mal weiter umsehen und mich ein bißchen einrichten. Mal schauen, wer hier alles so rumläuft und was hier so passiert.

Bis bald, euer….. (Äh, ja, hm) Retriever.

 


Wir renovieren unser Tauschregal!

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Mittlerweile schon etwas in die Jahre gekommen und leider auch nicht immer pfleglich von seinen Nutzern behandelt, werden wir am
Fr, den 14.11. und am Sa, den 15.11.,
jeweils in den Zeiten von ca. 11.00 – 15.00 Uhr

unser Tauschregal im Eingangsbereich des Familiengartens renovieren.
Wir wollen es säubern,grundieren, neu streichen und einrichten.
Und freuen uns über Mithelfer aus dem Familiengarten und aus der Nachbarschaft.
Arbeitsmaterialien sind vorhanden, eigene Gestaltungsideen willkommen!

Kontakt: wachsenlassen@web.de

Der Familiengarten befindet sich in der Kluckstr.11, Ecke Lützowstraße.


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das ist unser herbstgesätes: nüsslisalat, also die schweizer variante des feldsalates. während wir wieder unterwegs waren, haben sich ein paar davon durchgekämpft und tummeln sich jetzt immer mal wieder im salat. der eissalat dagegen, den wir auch noch mutig in letztem moment im august gesät hatten, der wächst eher in die höhe als einen hübschen runden kopf zu bilden – woran das wohl liegt?

ganz im gegenteil zu den kohlgewächsen im beet nebenan, wo es sich inzwischen munter kugelt.

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viel mehr kopfzerbrechen machten aber ein paar winzige mitbewohner im beet: ameisen und dazugehörige läusekolonien (halten sich ameisen ähnlich wie marienkäfer läuse als nutztiere? ich vermute es fast. denn von der sonnenblume, die die ameisen besetzt haben, sind die läuse schliesslich auf so gut wie alles übergesprungen.) und deshalb haben wir das beet komplett abgeerntet: kürbispflanze raus, sonnenblumen raus, und vom mangold die blätter weg, die auch schon als neue wohnorte herhalten mussten. neu ausgesät für die wintermonate haben wir noch mehr nüsslisalat und spinat.

 

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der mangold ist furchtbar lecker zum essen, und ich möchte ihn auch nächstes jahr nicht missen – aber er ist auf jeden fall ein pflänzchen, um das mensch sich kümmern muss – was eigentlich nur heissen kann, dass der standort und die mitbewohner im beet noch nicht ideal ausgewählt sind.

für nächstes jahr heisst die konsequenz vor allem, das beet einzusäumen mit pflanzen, die ameisen zumindest ein wenig abhalten: lavendel, targetes, knoblauch. und während jetzt die astern blühen, fällt uns gärtner*innen auf, dass wir ein bisschen vergessen haben, mehr blühendes auszusäen – auch ein vorhaben fürs nächste jahr…

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Spätsommerabend im Familiengarten

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Frauen aus verschiedenen Gruppen, die den Familiengarten in der Kluckstraße Berlin-Tiergarten nutzen, trafen sich gestern am frühen Spätsommerabend am Feuer.

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Zuerst wurden die Kartoffeln, die in der Glut des Feuers gebacken werden sollten, frisch aus unserem Kartoffelbeet geerntet.

 

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Dazu noch ein paar leckere Tomaten (‚golden curren’t und ’süße Autonome‘, beide im 2. Jahr im Eigenanbau des Gemeinschaftsgartens wachsenlassen) und los gehen konnte es mit den letzten Vorbereitungen zum gemeinsamen Essen in Garten.

 

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sich kennenlernen, miteinander reden

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und sich bei gemeinsamen Aktionen entspannen.

 

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Der heutige Abend wurde  organisiert von

Ehrenamt gegen häusliche Gewalt – Marsilia Podlech

Gemeinschaftsgarten wachsenlassen – Gabriele Koll, Julia Westheimer

IG-Bibliothek Tiergarten-Süd – Susanne Dorén, Babette Dombrowski

gemeinsam mit Gärtnerinnen aus dem Interkulturellem Garten City.

 

Wer Lust auf gemeinsame Aktivitäten auf dem Gelände des Familiengartens hat, schreibe einfach an:

wachsenlassen@web.de

 

 


gemeinsam gestalten – Palettenbau-Workshop II

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Heute – an unserem dritten Workshop-Tag – haben wir die Gartenbank vor unserer grünen Bibliothek fertig gestellt.

Es hat sehr viel Spaß gemacht!

Statt vieler Worte einfach einen Foto-Essay:

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Gemeinsam den öffentlichen Raum gestalten.

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lesen schreiben

säen ernten

werken gestalten

gemeinsam

 

Die IG-Bibliothek Tiergarten und der Gemeinschaftsgarten wachsenlassen freuen sich über  Mit-Gestalter.

Kontakt: Gabriele Koll

wachsenlassen@web.de