zwei gartentage ende august

 

 

 

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ende august, ende des sommers streifen die kurzen durch den leuchtenden physalisdschungel.

 

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wir fragen uns, ob der eissalat noch genügend sonnige tage bekommt, um zu köpfen zu wachsen. noch dazu, wo nach den immer regnerischen sommerabenden jetzt eine trockenperiode folgte… der ausgesäte nüsslisalat dagegen wird sich freuen über kältere temperaturen. den werden wir, als wintersalat,in den nächsten wochen immer wieder nachsäen – vor allem dann, wenn der rukola ausgezogen ist aus dem beet.

 

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aus dem allgäu sind ein paar neue bewohner eingetroffen. schneller als geplant musste ein neues beet für den rhabarber entstehen, gedüngt mit halb verrottetem kompost, hornmehl und etwas gartenerde. mir fällt auf, wie durchlässig viele teile des gartenbodens sind und plane fürs nächste jahr, viel mehr zu mulchen. der rhabarber bekommt in den nächsten wochen noch mindestens zwei artgleiche freunde, damit mindestens einer den winter überlebt. und ausser ihm sind im paket noch wunderbar wohlig eingepackt pimpinelle, petersilie und rosmarin angekommen – die bekommen ihre plätze noch im kräuterbeet.
auf ein gutes wachsen (lassen)!

 

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die himbeere, die schon abgetragen ist, habe ich wie empfohlen zurück geschnitten: zwei bis drei jungtriebe stehen gelassen, alle abgetragenen zweige bis kurz über dem boden ab. platzklauer wie ysop, wicke und anderes wurden ausgezogen. der boden um die himbeere mit gesteinsmehl bestäubt und dann eine schicht von dreifingerbreit laub, teilweise angerottet. damit der boden schön nachsäuert.
und von der himbeere, die noch früchtchen trägt, schieben wir uns dieser tage immer wieder eine kleine handvoll in den mund! (wenn nicht wespen und feuerwanzen schon an einer riesigen mahlzeit sitzen).)

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auch von den tomaten fällt jetzt reichlich an. wir mussten alle erneut hochbinden (irgendein hornochse kam auf die idee, einige der stäbe rauszuziehen! die abgebrochenen zweige mit den grünen, noch unreifen tomaten haben wir mitgenommen und lassen sie zuhause in zeitungspapier gekuschelt nachreifen.) – nächstes jahr werden „tomatenzelte“ mit von anfang an höheren und stabileren stäben eingesetzt! (jedenfalls ist das der momentare wunsch…)
ausserdem haben wir gestern die ersten feinen petersilienpflänzchen in einem der tomatendreiecke entdeckt und uns tierisch gefreut – sie schmeckt nämlich wunderbar frisch und krautig.

 

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tomaten und kürbis noch einmal mit brennesseljauche gegossen zur stärkung – und dann gleich wieder frische, stinkige jauche angesetzt. eventuell muss nochmal ackerschachtelhalm- oder beinwelljauche angesetzt werden für einige pflänzchen, die sehr nach mehltaubefallen aussehen… während das giessen eine freude für den kleinen begleiter ist, darf ich die brennesseljauche seltsamerweise ganz alleine machen…

und dann ist letzte woche etwas eingetroffen, was ganz und gar wunderbar war: drei „parteien“ aus dem gemeinschaftsgarten haben sich mehr oder weniger zufällig getroffen, wir waren den ganzen tag dort, sind bis spät abends geblieben, als die abendsonne durch die blätter leuchtete, und spontan haben die kinder eine der bänke angemalt… immer mal wieder ein paar tomaten stibitzt … und dann sassen wir einfach auf den bänken und haben den garten genossen (und einer ist noch schnell in den baumarkt gefahren, um unseren wasserhahn zu reparieren!). ich glaube, so fühlt sich gemeinschaftsgarten an.

und nochmal und, denn die unds hören gar nicht auf im garten: der kleine begleiter und ich haben einen höhleneingang im gestrüpphaufen gefunden. er sieht ganz ordentlich aus, mit glattem boden und gleichmässigen rundungen der gänge… wer da wohl gewohnt hat?

 

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gefüllte kürbisblüten

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vielleicht schaffe ich es in zukunft, ein bisschen mehr davon zu berichten, was wir alles aus dem garten verspeisen – und wie. zwar ist das grosse und weite www voller rezepte, so dass mensch sich höchst wahrscheinlich niederkochen könnte. aber manche koch-aktionen gehören schon jetzt zu den einmaligen erlebnissen – sie verbinden nämlich das ständige neue erlernen beim anbauen, pflegen und hegen der pflanzen mit dem ernteerlebnis und einer neuentdeckung, was mensch so alles mit lebensmitteln anstellen kann.

das trifft insbesondere auf die zubereitung von kürbisblüten zu.

kürbisblüten sollten jetzt abgeerntet werden, damit die pflanze all ihre kraft in die reifenden früchte stecken kann. noch am gleichen tag kann mensch daraus ein kleines besonderes extra auf dem esstisch zubereiten:

kürbisblüten füllen mit
zum beispiel
einer paste aus feta, gehackten (frühlings-)zwiebeln, petersilie, salz, pfeffer, wenig kümmel
(denkbar wären auch mischungen mit kürbiskernöl, oder hackfleisch, oder….)
und in einem teig aus ca. 1 teil weizen- und 1 teil buchweizenmehl mit 1 ei
in olivenöl schwimmend ausbacken

die grünen stengel bitte nicht essen, sie enthalten zu viele bitterstoffe.

en guete!

 


unsere gartenflüchtlinge

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mit etwas verspätung haben wir am lützowstrassenfest tatsächlich eine schubkarre voller „kinderle“ hingestellt und ein paar sind schon ausgezogen.

 

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aber ein paar warten auch noch auf ein neues zuhause, und wer interesse hat, darf sich gerne melden und auszügler gegen vielleicht eine spende für den gemeinschaftsgarten abholen (wir sind meistens mittwochs und/oder donnerstags im garten, auch mal abends – am besten kontakt aufnehmen zu uns):

 

anisysop – schmeckt und riecht wie hustenbonbons, macht sich gut im tee, ist eine ausdauernde (und ein bisschen ausufernde) staude und besonders bienen- und hummelfreundlich. die lila blüten sind wunderhübsch anzuschauen!

stockrosen – auch eine ausdauernde zweijährige, die sich gerne selber aussäät (oder sich nachhelfen lässt). diese blühen in hellrosa bis rot.

himbeere –  dornige himbeeren, die früh leckere früchtchen tragen.

 

 


spontaner pflanzenverkauf am lützowstrassenfest

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wir werden morgen ganz spontan einige setzlinge und jungpflanzen zum verkauf (oder gegen spende) anbieten, darunter malven (eher die rosa bis roten), ysop, himbeeren und rukola.

und zwar irgendwo in der nähe vom lützowstrassenfest der elisabeth-klinik, einer unserer nachbarinnen.

ca. ab mittags  – kommt vorbei, wir freuen uns!

ps: die einnahmen werden wieder in den garten fliessen.

 

 


Garten sucht neue Gärtner_innen!

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Unser Garten möchte wieder ein bißchen weiter wachsen und wir möchten den halbschattigen Bereich hinter dem Baumhaus erobern.

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Dort ist Platz für zwei neue Beete.

Da sich diese im Halbschatten befinden, sind sie nicht für Gemüseanbau geeignet, sondern für Mitgärtner_innen, die Freude daran haben, sich ein schönes Staudenbeet anzulegen.

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Die Beete haben eine schöne Größe (ca. 2 x 2 oder 2 x 3 Meter?) und es muss natürlich Pionierarbeit geleistet werden, um sie vorzubereiten.

Da September/Oktober ist eine gute Zeit ist, um die Beete für das nächste Jahr vorzubereiten (bzw. viele Stauden können ntürlich auch gut im Herbst gepflanzt werden) melden sich Interessierte bitte unter:

wachsenlassen@web.de

Eventuell ist auch noch ein Platz für ein Hochbeet (gemeinsamer Eigenbau) in sonniger Lage vorhanden.

Unseren Gesamtbereich pflegen wir alle gemeinsam.

 

Wir freuen uns auf euch!


Eigene Tomaten im Garten

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Ich finde ja nach wie vor, dass dieses Jahr nicht so ein gutes Tomatenjahr wie das letzte ist, ich glaube, es war ihnen ein bißchen zu feucht.
Was dem Gärtner andererseits den Segen bereitet hat, nicht permanent ans Wässern denken zu müssen bei Temperaturen von um die 30 Grad Celsius, aus Angst, seine kostbaren Gemüsepflänzchen könnten vertrocknen.

Oder wir waren in diesem Jahr einfach ein bißchen zu spät mit Aussäen und Auspflanzen?

Ich weiß es nicht, aber so etwas kann man wahrscheinlich auch nicht genau wissen…

Aber seit zwei, drei Wochen ist nun doch der Tomatensommer bei uns ausgebrochen und besondere Freude und Genuss bereitet unsere ‚eigene Sorte‘: Süße Autonome.

Wir nennen sie seit diesem Jahr ‚unsere Eigene‘, da sie sich in den letzten beiden Sommern immer wieder selbständig ausgesät hat und wir im letzten Jahr festgestellt haben, dass sie uns am allerbesten schmeckt.
Sie hat eine angenehme Säure, was ihr eine fröhliche Spritzigkeit verleiht und ist dabei wirklich herrlich süß. Und daher, weil sie hartnäckig eigenständig immer wieder gekommen ist und so schmeckt, wie sie schmeckt, also ihr Name.

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So ziehen wir (neben ihrer Selbstaussaat, die sie weiterhin betreiben darf) unser eigenes Saatgut aus Früchten der süßen Autonomen und haben ihr ab diesem Jahr einen zusätzlichen sonnigen Platz im Bauerngarten am Zaun freigemacht.

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Der Standort scheint ihr zu behagen und sie belohnt uns mit vielen kleinen bis mittelgroßen roten Tomaten. Ich vermute übrigens, dass sie ursprünglich von ‚Resi‘ abstammt, vermag es aber wirklich nicht zu sagen.

Mittlerweile würde ich sie als standortangepasst bezeichnen, Wind und Regen erträgt sie munter und sie hat, wie gesagt, auch in diesem Jahr reich angesetzt.

Die Früchte ihrer selbst ausgesäten Pflanzen (die ja immerhin draußen überwintert haben) erscheinen mir etwas kleiner als die aus dem selbst gewonnenen Saatgut, geschmacklich gibt es aber keinen Unterschied.

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Ganz, ganz lecker, macht völlig immun gegen Treibhaus- und Supermarkttomaten!

 

Dazu: Golden current

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Ebenfalls im dritten Jahr bauen wir nun die golden current an, eine kleine gelbe Wildtomate.

Sie hat sich ebenfalls teilweise selbst ausgsät, ansonsten ziehen wir sie am Zaun hoch oder an langen Stäben. Die golden current braucht nicht ausgegeizt werden, sie ist robust und pflegeleicht und belohnt mit vielen kleinen gelben leckeren Früchten, die täglich abgeerntet werden können.

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Auch hier fand ich die Ernte im letzten Jahr jedoch reichhaltiger vor, aber wie gesagt, ich habe auch das Gefühl, wir waren spät mit der Aussaat dran.

Eine robuste, leckere Tomatensorte, die an unseren Standort passt und viel Freude bereitet.

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freud und leid im gemeinschaftsgarten

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zum leid im gemeinschaftsgarten gehört, dass manchmal andere ernten – verfrüht, unwissend, aus missverständnissen… wenn es sich um vierbeiner mit nagezähnen handelt, dann auch gerne mal aus hunger. einer unserer kürbisse wurde gestern gepflückt (von einem zweibeiner). mit viel wunsch dahinter klingt er hohl genug, um gegessen zu werden.

zur freude gehören geschenke von freunden wie selbst gezogene balkon-basilikumpflänzchen, die jetzt hoffentlich unter tomaten glücklich werden.

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zur freude gehört auch das gemeinsame rausknibbeln von sonnenblumenkernen, und ebenso das übrig lassen für kleinstvieh (zum knabbern der samen oder zum überwintern in den kämmerchen).

und zur freude gehört das durch den garten streifen mit prallen tomaten in der hand, nach und nach eine davon im mund verschwinden lassend.

und zur freude gehört mindestens ebenso das werken eines jeden für sich, mit klaren abmachungen und deutlichen distanzen zwischeneinander, und dann wieder das gemeinsam an einem ort werken, fliessend sich abwechselnd über den nachmittag hinweg.

zur freude gehört die stardame, die lange lange guckt, bevor sich behäbig und gar nicht ängstlich im gebüsch verschwindet.

und der kleine begleiter meint, zur freude gehört jetzt auch unsere infotafel ohne brennessel und melde, sondern neu mit ysop, salbei und dost davor.

 

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bunteln

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während die anderen hart arbeiten, um aufzubauen, kommen die nächsten beim sonnenschein um aufzuhübschen – zumindest einen teil des kinderhauses. für eine komplette wand hat dann die geduld nicht ausgereicht…

beim malen ist uns aber aufgefallen: drinnen wirds ganz schön dunkel. hell ausmalen? tapezieren? der kleine begleiter meint, wir brauchen eine lampe.

später waren wir nachbarn: er im häuschen, ich auf einer unserer palettensofas mit blick auf den lichten schatten und die hellen sonnenflecken im kräutergarten (der eigentlich gerade eher ein tomatengarten ist). ich bekomme, da ich zufällig geburtstag habe, einen kieskuchen und bezahle das kostbare wasser aus dem häuschenladen mit rainfarn-münzen.

wir haben eine feuerstelle installiert im häuschen. „so wie früher.“

und kurz versucht, einen stuhl und eine küchenbank zu bauen – zugesägt und geschliffen. – den versuch aber wegen fehlender nägel aufgegeben.

und dann war uns sowieso und überhaupt zu heiss, und uns blieb nichts anderes übrig als himbeeren zu pflücken und in der abendsonne nach hause zu radeln. mit einem fahrradkorb voller leckereien: mangold, liebstöckel, thymian, 5 übrig gebliebene himbeeren, 4 tomätchen. en gode dag.


kürbis kürbis erdbeeren und weitere versuche

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eigentlich hatten wir uns bei der beetplanung gegen kürbis entschieden, wegen der fruchtfolge – auf dem beet waren letztes jahr stark- und mittelzehrer gewachsen. da hätte der kürbis eigentlich, eigentlich gar keinen platz gehabt. aber dann ist er auf unserer fensterbank gewachsen, explodiert grade zu, und irgendwo musste er ja hin – und jetzt explodiert er im beet und ist wunderbar anzuschauen. e shandelt sich um die sorte orange hubbard, deren früchte dann mal sehr fest und mittelgross orange werden. die rankende pflanze lässt sich sehr schön am zaun beobachten, da klettert sie jetzt und versucht, früchte in die luft zu setzen. ab ende august werde ich aber alle blüten entfernen für eine bessere ausreifung. letzte woche haben wir ja brettchen unter die beiden handgrossen früchte gelegt, die jetzt noch frischgelb sind. mal sehen, wie viele noch nachreifen. zwei wären aber auch schon erfreulich, dafür dass sie eigentlich ja gar nicht geplant waren.

hinten links im beet lässt sich gerade noch das neu angelegte feld für den nüssli- oder feldsalat erkennen. das dürfte die spätherbst-fuhre werden; die aussaat, die uns dann durch den winter bringen soll, kommt später – wenn alle möhren, radieschen abgeerntet sind und der rukola vielleicht einen neuen platz gefunden hat.

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hier beim kirschbäumchen haben die erdbeeren einen neuen plat gefunden – noch sehen sie nicht so aus, als hätten sie sich schon eingelebt. aber mit etwas brennesseljauche und gutem zureden klappt das vielleicht noch.

 

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vor allem aber: die tomaten werden reif! wenige platzen bereits beim pflücken. und sie schmecken nach sonne, sonne, sonne, saftig und herb.

 

 

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ausserdem hab ich versucht, ein trocknungsregal zu bauen. vor unserem schuppen steht dieses leere fach mit löchern für regalbretter. den rahmen hab ich aus ästen und schnüren „gebastelt“, den tüll (der noch übrig war von anderen basteleien) mit reiszwecken befestigt – alles kleine konstruktion für die ewigkeit, aber funktional für die trocknung von kräutern und blättern für den winter. mehr rahmen werden folgen.

 


ernten, pflegen, hegen

 

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die erntezeit geht los! immer wieder kommt rukola in die tasche, ein paar möhren (die kleinsten lassen wir vor dem zaun immer für die kaninchen liegen), wenige radieschen – ab jetzt aber vor allem: mangold. als krautstiel wird er in graubünden (schweiz) zu so vielen leckeren rezepten verkocht.

unter die beiden kugelrunden kürbisse haben wir brettchen geschoben. die letzten salatsprösslinge spriessen und bald ist nüsslisalat-säzeit…

währenddessen futtern auch andere gartenmitbewohner fleissig:

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das erdbeerbeet haben wir „aufgeräumt“ – platz und licht geschaffen, altes blattwerk zurück geschnitten und die jungtriebe teilweise eingepflanzt, wo noch platz war. aber was machen wir mit den sechs kinderle, für die kein platz mehr war? erst einmal schlagen sie wurzeln im schatten.