Fermentationsworkshop am 16.5.2018 in Berlin Moabit
Veröffentlicht: Mai 9, 2018 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Ökologie, DIY/DIT, gemeinsam selbermachen, gesunde Ernährung, nachhaltiges Wirtschaften Hinterlasse einen KommentarFermentationsworkshop mit MATTHIAS FRITSCH
Im Rahmen des Ausstellungs-Projektes ELEMENT DER VERÄNDERUNG
Gemüse in gesammelten Marmeladengläsern selber einlegen.
Beim kostenlosen Fermentationsworkshop lassen wir die Mikroorganismen für uns arbeiten. Fermentation macht Gemüse länger haltbar, leichter verdaulichund reichert es mit wertvollen Vitaminen an. Jede Kultur hat ihre eigenen Fermentationstechniken. Ob Sauerkraut, Kimchi, rote Beete, Gurken oder eingelegte Zwiebeln, der Fantasie sind beim Fermentieren keine Grenzen gesetzt. Einfach mal selber ausprobieren. Nach einigen Tagen kann das fermentierte Gemüse schon gegessen werden.
Gemüse und Gläser sind vorhanden, können aber auch mitgebracht werden.
Der Workshop richtet sich an Hausbewohner, Nachbarn und alle Interessierten. Jeder ist herzlich willkommen!
Wann: 16. Mai 2018
Workshop 1: 11 bis 14 Uhr Workshop 2: 16 bis 18 Uhr
Wo: Obdachlosen-Wohnhaus, Lübecker Str. 6, 10559 Berlin-Moabit
Künstler
MATTHIAS FRITSCH (geb. in Greifswald, Deutschland), Filmemacher und visueller Künstler, lebt und arbeitet in Berlin. Mit seinem Video-Meme „Technoviking“ schrieb er 2007 Internet-Kulturgeschichte. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den „Expanded Media Award“ des Filmwinters Stuttgart, ist künstlerischer Leiter des „Moving Silence“ Festivals in Griechenland und beschäftigt sich seit 3 Jahren intensiv mit Stoffkreisläufen und biologischen Prozessen.
Das Projekt DAS ELEMENT DER VERÄNDERUNG
Die 2. Ausstellung des THE GLASS PROJECT E. V. im Obdachlosen-Wohnhaus Lübecker Str 6, Berlin-Moabit, lädt KünstlerInnen ein, sich gemeinsam mit Obdachlosen und Nachbarn durch das Medium Glas inspirieren zu lassen und künstlerische Ausdrucksformen zu finden, die in spezifischer Weise auf das modernistische, viergeschossige Gebäude und seine Bewohner eingehen. Neben den KünstlerInnen nehmen auch BewohnerInnen aus der Obdachlosenunterkunft sowie NachbarInnen teil.
Weitere Informationen und Kontakt:
THE GLASS PROJECT e.V.
aleksandra@theglassproject.de
http://www.theglassproject.de
8. PflanzenTAUSCHmarkt social seeds
Veröffentlicht: April 25, 2018 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Pflanzentauschmarkt, Saatgut, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen Kommentaram 5. Mai 2018 von 11- 18 Uhr
im Prinzessinnengarten am Moritzplatz / Berlin Kreuzberg
Foto: Benjamin Nauleau
tauschen + weitergeben ….. Vielfalt verbreiten
Initiativen + Projekte kennenlernen
Mitmach Aktionen für Groß + Klein ….
Pikieren + mitnehmen
Marktallee
Weitere Informationen unter:
http://www.social-seeds.net/5-pflanzentauschmarkt/
http://prinzessinnengarten.net/pflanzentauschmarkt/
Gib der ersten open-source-Tomate ein Zuhause!
Veröffentlicht: März 14, 2018 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Agrarindustrie, Artenvielfalt, Ökologie, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, nachhaltiges Wirtschaften, Nachhaltigkeit, Saatgut, Urbanes Gärtnern, Wachsenlassen Hinterlasse einen KommentarGegen die ständige Machtausweitung der Agrarkonzerne, die weltweit kleinbäuerliche Betriebe bedroht, entstand die Idee zur Open Source Lizenz, inspiriert von einer Publikation der Heinrich-Böll-Stiftung und vom gemeinnützigen Verein Agrecol vorangetrieben.
Hier kann man sich über die Aktion und deren Hintergründe informieren und das erste Open Source Saatgut bestellen:
https://www.boell.de/vielfalt-statt-macht
Bruderhähne auf dem Bauckhof
Veröffentlicht: März 8, 2018 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Agrarindustrie, Artenvielfalt, Ökologie, Diversity, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, gerechte gesellschaft, gesunde Ernährung, nachhaltiges Wirtschaften Hinterlasse einen Kommentar
Mehr über die Initiative: Raus aus der Massentierhaltung unter:
https://www.bund.net/massentierhaltung/nutztierhaltung/
„Rettet die letzten Schäfer/innen Deutschlands – Ein Traditionsberuf am Ende!
Veröffentlicht: März 7, 2018 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Agrarindustrie, Artenvielfalt, Ökologie, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Grund zum Leben, Nachhaltigkeit Hinterlasse einen KommentarWeil es uns am Herzen liegt:
Hier kommt ihr zur Petition und könnt euch informieren und teilnehmen: http://chn.ge/2oOOHhf
Mittagsgespräch am 15.02.2018 “ Wie können wir gemeinwohlorientiert wirtschaften?“
Veröffentlicht: Februar 20, 2018 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Ökologie, Diversity, Gesellschaft, Landwirtschaft, Nachhaltigkeit Hinterlasse einen KommentarIn den Räumen des NABU fand am Donnerstag (15.02.) ein Mittagsgespräch
unter der Frage „Wie können wir gemeinwohlorientiert wirtschaften?“ statt.
Die Zivilgesellschaftliche Plattform Forschungswende hat insgesamt drei
Veranstaltungen dieser Art zu verschiedenen Themenfeldern nachhaltigen
Wirtschaftens abgehalten, um gesellschaftliche und wirtschaftliche
Transformationspfade aus NaWi-Projekten (gefördert durch das Bundesinstitut für Berufsbildung) zu reflektieren und diskutieren.
Um eine nachhaltige gesellschaftliche und landwirtschaftliche Wende herbeizuführen, kommt man nicht umhin, auch Veränderungen an bestehenden Wirtschaftsweisen vorzunehmen. Es werden neue Modelle des Wirtschaftens entwickelt, die neben finanziellen Erträgen gleichermaßen oder vor allem die Beiträge zum Gemeinwohl messen. Betriebe und Verbände machen ihre Erfolge in diesem Konzept anhand neuer Maßstäbe aus.
Voraussetzungen dafür sind ein erweitertes Wohlstandverständnis und eine relative Unabhängigkeit vom Markt und Wirtschaftswachstum.
Ein möglicher Ansatz ist das aus Österreich stammende Konzept der GWÖ (Gemeinwohl-Ökonomie), das sich in den vergangenen Jahren in Richtung Europa und Amerika verbreitet hat. Es wird als ethisches Wirtschaftsmodell beschrieben, bei dem das Wohl von Mensch und Umwelt oberstes Ziel ist. So soll es als Veränderungshebel auf wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene Wirkung haben.
Um den Beitrag eines Betriebes, einer Bildungseinrichtung oder eines Verbandes mess- und vergleichbar zu machen, zieht man als Äquivalent zur Finanz-Bilanz auch eine „Gemeinwohl-Bilanz“, die in der „Gemeinwohl-Matrix“ dargestellt wird. Durch eine ausführliche Befragung können Aussagen über die Erfüllung der Werte gemacht werden, die ein gutes Leben fördern, im Bezug auf die verschiedenen Berührungsgruppen, mit denen der Betrieb meistens in Kontakt steht.

Dabei werden Punkte nur für solche Aktivitäten vergeben, die über die Erfüllung des gesetzlichen Mindeststandards hinausgehen.
Exemplarische Fragen sind: „Wird die Menschenwürde geachtet?“, „Wird ökologische Nachhaltigkeit sichergestellt?“ oder „Wie transparent, solidarisch und demokratisch werden unternehmerische Ziele erreicht?“
Im besten Fall könnten so auf lange Sicht durchgehend menschenwürdige Arbeitsplätze, hochwertige Produkte und Dienstleistungen entstehen, während sich Umweltschäden und soziale Probleme verringern.
In dem Mittagsgespräch haben die verschiedenen NaWi-Projekte ihre Inhalte und Ergebnisse präsentiert:
- Das Projekt „GIVUN“ der Europa-Universität Flensburg hat das Konzept der GWÖ sowie andere bestehende unternehmerische Nachhaltigkeitsstrategien vergleichend bewertet. Im Fokus des Forschungsprojektes steht die Auswirkung der betrieblichen Gemeinwohlorientierung auf die konkreten Arbeits- und Produktionsbedingungen.
- Der erste zertifizierte Betrieb Berlins, der einen Gemeinwohlbericht erstellt hat, ist das „Märkische Landbrot“. Ein Vertreter hat einen Auszug der Strategien des Betriebes vorgestellt, die eine hohe Gemeinwohl-Bilanz ermöglichen können. Dafür werden zum Beispiel keine Kosten für ein gasbetriebenes Lieferantenauto gespart, um eine geringere Emissionsrate zu erzielen.
- Greenpeace hat ebenfalls eine Bilanz erstellt. Dabei haben sich einige Unklarheiten aufgetan, vor allem im Bezug auf gemeinnützige Verbände. Denn in diesen Fällen gibt es weder ein konkretes Produkt noch einen konkreten Kunden. Außerdem werden Umweltprojekte im Vergleich zu Sozialprojekten eher geringer bewertet, obwohl sie im Nachhaltigkeitskontext eine große Rolle spielen.
- Das Projekt „COWERK“ der Uni Bremen untersucht am Beispiel offener Werkstätten die Praxis neuer kollaborativer Wirtschaftsformen. Durch eine Nachhaltigkeitsbewertung soll die Bedeutung solcher Einrichtungen als Akteure eines gesellschaftlichen Tranformationsprozesses gemessen und auf ihre Zukunftsfähigkeit geprüft werden. Offene Werkstätten sind ein fortschrittlicher Ansatz, um negative Umwelteffekte zu verringern, indem die Nutzungsdauer von Verbrauchsgütern verlängert wird. Außerdem werden verschiedene Fertigungstechnologien zugänglich gemacht und fachliches Know-how im gemeinschaftlichen Arbeiten ausgetauscht.
Im Anschluss an die Projektpräsentationen fand eine sogenannte Fishbowl-Diskussion statt. Dabei wurden (im Ansatz) nötige politische Rahmenbedingungen erörtert sowie die Frage nach der Praxisnähe und Massentauglichkeit des GWÖ-Konzepts.
Das Mittagsgespräch hat einen umfangreichen Einblick in eine neue Bewegung gegeben, die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Verantwortungen miteinander verbindet.
Es waren Vertreter verschiedener Unternehmen und Verbände anwesend, die durch kontroverse Beiträge eine lebhafte Diskussion zustande brachten.

Einladung zum Mittagsgespräch, 15.02.2018 mit Kurzbeschreibung der einzelnen Projekte
Zivielgesellschaftliche Plattform Forschungswende
Gemeinwohl-Ökonomie
Umfrage zum Thema Stadtgrün rund um die Potsdamer Straße
Veröffentlicht: Januar 25, 2018 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen KommentarMitmachen bitte: 10 Minuten für den BOULEVARD POTSDAMER und dann winkt auch noch ein Freigetränk!
www.surveyengine.com/UrbanGreen
Eine studentische Forschungsgruppe des Masters in Umweltplanung der TU Berlin wird im Januar 2018 eine Umfrage zum Thema Stadtgrün in der Nachbarschaft rund um die Potsdamer Straße durchführen. Die Gruppe arbeitet gemeinsam mit dem BOULEVARD POTSDAMER. Das Projekt erhält dadurch für die Aktionen im Jahr 2018 Erkenntnisse, die für unsere Umsetzungen wichtig sein können.
Die Analyse konzentriert sich auf die Schwerpunktsetzung verschiedener Begrünungs- und Umweltmaßnahmen, die zu der Verbesserung von Ökosystemleistungen beitragen, wie zum Beispiel Stadtgärten, begrünte Gebäude (Fassaden, Dachgärten), Straßenbegrünung, und umweltfreundliche Unternehmen und Bildung. Erfasst werden die Präferenzen der AnwohnerInnen, GeschäftsinhaberInnen und Angestellten der Potsdamer Straße.
Der Link kann gerne weiter geschickt werden. Und in der Umfrage gibt es auch noch mehr Informationen
www.surveyengine.com/UrbanGreen
Auf in ein schönes und grünes Neues Jahr!
Veröffentlicht: Januar 2, 2018 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Agrarindustrie, Artenvielfalt, Ökologie, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, nachhaltiges Wirtschaften, Nachhaltigkeit, Saatgut, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen KommentarHinter unserem Garten liegt ein schwieriges Jahr 2017 – es kann nur noch besser werden!
Wachsenlassen wünscht alles ein schönes, gesundes, entspanntes und glückliches Jahr 2018 – mit viel frischer Kraft und guten Ernten.
Und freuen uns über alle, die zur großen Demo am 20.1.2018, Start 11.00 Uhr, Hbf Berlin, kommen:
Alle Informationen dazu unter:
https://www.wir-haben-es-satt.de/informieren/programm/







