Jahr des Bodens 2015
Veröffentlicht: April 28, 2015 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Boden, gerechte gesellschaft, gesunde Ernährung, Grund zum Leben, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen KommentarDie Vereinten Nationen haben 2015 zum Jahr des Bodens erklärt.
Ein guter Anlass um anzupacken und sich der Frage zu widmen: Wie ist es um unseren Boden bestellt? Es ist der richtige Zeitpunkt um sich zusammen zu tun, Fakten auszutauschen, Projekte zu initiieren und um Geschichten über den Boden zu erzählen. Um gemeinsam für mehr Bodenschutz zu kämpfen, hat die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ein Boden-Netzwerk ins Leben gerufen: Boden. Grund zum Leben.
Die Weltbevölkerung wächst. Immer mehr Menschen leben auf unserem Planeten und jeder von ihnen braucht zu essen. Trotzdem führt die intensive, nicht nachhaltige Bewirtschaftung der Böden dazu, dass immer mehr Flächen ihre Fruchtbarkeit verlieren und nicht mehr für die Landwirtschaft zur Verfügung stehen. In der Folge weichen Wälder und Weiden dann der landwirtschaftlichen Nutzung. Wir wissen vom Klimawandel und sind sensibilisiert für Wasserverschmutzung. Aber wissen wir auch genug vom Grund unseres Lebens, dem Boden?
Mehr Informationen unter:
Pflanzentauschmarkt von Social Seeds und Prinzessinnengarten
Veröffentlicht: April 28, 2015 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Artenvielfalt, Nachhaltigkeit, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen KommentarSocial Seeds und Prinzessinnengarten laden herzlich ein zum 5. Pflanzentauschmarkt:
Die Gelegenheit, um vorgezogene Jungpflanzen, zu groß gewordene Stauden, eigene & gesammelte Lieblingssorten untereinander zu tauschen! Dazu gibt es viel Gelegenheit, um sich kennenzulernen, in Vergessenheit geratene Sorten (wieder)zu entdecken und sich zu Anbau und Zubereitung zu beraten.
Passend dazu bieten regionale Bio-Betriebe in einer Marktallee ihre Sämereien, Jungpflanzen-Raritäten und Vielfaltsprodukte an. Darüber hinaus könnt ihr mehr zur nachhaltigen Kaffee- und Schokoladenproduktion erfahren, Öle und verarbeitete Raritäten erstehen, Kunsthandwerk sowie Reise- und Genussführer kennenlernen. In der Initiativenallee stellen sich darüber hinaus urbane Gemeinschafts-Gartenprojekte mit ihrer Arbeit vor.
Für Groß & Klein gibt es ein großes Angebot an MitMach-Aktionen rund um ökologisches, soziales Gärtnern von Garteninitiativen und Vereinen:
Sortenraritäten wie Salat Berlinsky und Tomate Beta Lux pikieren, Seedballs selber machen, Wurmkompostkisten bauen, Wissenswertes zur wesensgemäßen Bienenhaltung und einiges mehr.
Und wie immer sorgt das Gartencafé des Prinzessinnengartens wieder für Leckereien aus der Küche.
Samstag, 2 .Mai, 11-18 Uhr
Prinzessinnengarten am Moritzplatz/ Berlin Kreuzberg
Anfahrt: U8 Moritzplatz
Eintritt frei!
weitere Infos unter http://www.social-seeds.net
Saatgut kaufen
Veröffentlicht: März 19, 2015 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Artenvielfalt, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, nachhaltiges Wirtschaften, Saatgut, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen KommentarAuch in diesem Jahr wieder eine kleine Zusammenstellung von empfehlenswerten Saatgutinitiativen:
Viel Spaß beimStöbern und Aussuchen!
Dreschpflegel e.V.
Die Dreschflegel – Gemeinschaft besteht aus 14 Biohöfen in verschiedenen Gegenden Deutschlands mit gemeinsamer Vermarktung durch den Dreschflegel – Versand. Bei unserer Zusammenarbeit legen wir Wert auf weitgehende Unabhängigkeit der einzelnen Betriebe.
Biologisches Saatgut ist die Grundlage für den biologischen Anbau im eigenen Garten. Der Handel mit Bio-Saatgut lockt mit Gewinnen und vieles kann sich hinter dem Begriff verbergen: Angeboten wird auch Saatgut, das nur einmal biologisch vermehrt wurde und sonst aus konventioneller Zucht stammt. Diese Arbeitsweise lehnen wir ab! Pflanzenvielfalt entwickeln bedeutet für uns, sich vielen von der Züchtung vernachlässigten Sorten und Arten zuzuwenden, sie zu erhalten und zu verbessern. Auch die jahrelange Züchtung und Auslese ist kontrolliert biologisch.
http://www.dreschflegel-saatgut.de/
Ökologische Saaten – Bingenheimer Saatgut
Die Bingenheimer Saatgut AG handelt ausschließlich mit ökologischem Saat- und Pflanzgut von samenfesten Sorten. Diese können mit stabilem Sortenbild weiter vermehrt werden, das heißt, die nachgezogenen Pflanzen haben die gleichen Eigenschaften und die gleiche Gestalt wie die Mutterpflanze. Sie sind in der Lage, fruchtbare Samen zu bilden, wie es von Natur aus veranlagt ist. Insofern sind samenfeste Sorten das Bindeglied zwischen Vergangenheit und Zukunft der Kulturpflanzenentwicklung und ein Sinnbild nachhaltigen Wirtschaftens.
Die Bingenheimer Saatgut AG ist mit ihren zehn Jahren noch eine vergleichsweise junge Pflanze. Der Samen, aus dem alles gewachsen ist, wurde vor mehr als 30 Jahren gesät. Eine Gruppe aufgeschlossener und engagierter Demeter-Gärtner und -Gärtnerinnen schloss sich im „Initiativkreis für Gemüsesaatgut aus biologisch-dynamischem Anbau“ zusammen. Sie hatten schon in den 80er Jahren erkannt, dass die Saatgutfrage zu einer Schlüsselfrage des Ökolandbaus werden würde. Sie erlebten mit, wie der Siegeszug der heute weit verbreiteten Hybridsorten zu einem drastischen Schwund von samenfesten Sorten führte und mit ihnen die natürliche Fähigkeit zur Vermehrung. Mit Besorgnis erkannte der Initiativkreis, dass die eher biotechniknahen Züchtungstechniken die Grundlagen der biologischen Gemüseerzeugung in Frage stellten.
http://www.bingenheimersaatgut.de
Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt VEN e.V.
Der VEN e. V. ist Mitglied in der Interessengemeinschaft für gentechnikfreie Saatgutarbeit (IG Saatgut). Hier haben sich Erhaltungs-, Züchtungsorganisationen und Saatgutunternehmen aus dem gewerblichen und nicht gewerblichen Bereich in Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammengeschlossen. Sie setzen auf Züchtungs- und Vermehrungsmethoden, die einem ganzheitlichen Pflanzenbild entsprechen. Den Einsatz von Gentechnik lehnen sie ab.
Weltweite Zusammenarbeit: Die IG Saatgut kooperiert mit Gleichgesinnten auf nationaler Ebene sowie in vielen anderen Ländern.
http://www.nutzpflanzenvielfalt.de
Arche NOAH – Gesellschaft für die Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt & ihre Entwicklung
ARCHE NOAH entstand 1989 auf Initiative von GärtnerInnen, BäuerInnen und JournalistInnen, die das Saatgut als Grundlage der Ernährung buchstäblich wieder in die eigenen Hände nehmen wollten. Denn: Seit 1900 ist die Vielfalt unserer Kulturpflanzen durch die Industrialisierung der Landwirtschaft weltweit dramatisch – um 75% – zurückgegangen ! Heute gefährden Gentechnik, Saatgut-Monopole, Klimawandel und Kriege dieses kostbare Erbe.
ARCHE NOAH hält dem eine positive Vision und zahlreiche Aktivitäten entgegen: ARCHE NOAH bewahrt und pflegt tausende gefährdete Gemüse-, Obst- und Getreidesorten. Erfolgreich arbeiten wir daran, traditionelle und seltene Sorten wieder in die Gärten und auf den Markt zu bringen – dank der Unterstützung von rund 10.000 engagierten Mitgliedern und zahlreichen Förderern.
http://www.arche-noah.at
Samenbau Nordost – Biosaatgut aus Meckpomm und Brandenburg
Samenbau Nordost Kooperative ist ein Zusammenschluss von vier Gärtnerbetrieben, die biologische Saatgutvermehrung von Gemüse, Zierpflanzen und Kräutern betreiben.
Wir bauen vornehmlich alte Sorten, Raritäten und Wildpflanzen an.
Unser Ziel ist es, Privatgärtnern, Selbstversorgen und Direktvermarktern gute Sorten zur Verfügung zu stellen, die standortangepasst, freilandtauglich und robust sind, guten Geschmack und schönes Aussehen haben, weiter gute Erträge auch in ungünstigen Jahren bringen und eine lange Ernteperiode haben. In diesen Bereichen sind alte Sorten unter Umständen besser geeignet als moderne Sorten, die zum Beispiel häufig für die industrielle Einmalernte gezüchtet werden oder bei denen Transportfähigkeit wichtiger wird als besondere Geschmacksqualitäten. Wir arbeiten nach den Richlinien der EG-Ökoverordung und sind den Anbauverbänden Demeter und Verbund Ökohöfe angeschlossen. Wir verstehen uns als Kooperationspartner für die Vereine zum Erhalt der Nutzpflanzenvielfalt, sind Mitglieder im V.E:R:N: und V:E:N:.
Als biologisch wirtschaftende Gärtner/innen bauen wir weder gentechnisch veränderte Pflanzen noch Hybriden an.
VERN e.V.
Der Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen in Brandenburg e.V., kurz VERN e.V., wurde 1996 gegründet. Mitglieder sind Privatpersonen, Landwirte, Gärtner und Institutionen/Vereine.
Der VERN e.V. erhält ca. 2.000 alte Nutzpflanzensorten und hält sie für die Allgemeinheit einfach zugänglich. Er erhält zudem das Wissen über den Anbau, den Umgang und die Nutzung der Kulturpflanzen.
Neben der Erhaltungsarbeit betreibt der VERN e.V. auch Öffentlichkeits-, Bildungs-, Beratungs- und politische Arbeit zum Erhalt alter Nutzpflanzen. Dieses und alles Weitere erfahren Sie auf dieser Website.
http://www.vern.de
Vom Eise befreit sind Strom und Bäche…
Veröffentlicht: März 3, 2015 Abgelegt unter: Die Grüne Bibliothek, Gemeinschaftsgarten, z Hinterlasse einen Kommentar…wohl noch nicht ganz, aber der Frühling lässt sich schon erahnen!
Deshalb starten wir endlich in die neue Gartensaison.
Unsere Beete frisch aufgefüllt mit neuer Erde und am Freitag geht’s an die gemeinsamen Pflanzpläne.
…Und ab heute erhebt auch unser Blog wieder aus dem Winterschlaf mit neuen Berichten aus dem Gemeinschaftsgarten und der Grünen Bibliothek der Nachbarschaft….
Kamishibai im grünen Tiergarten-Süd
Veröffentlicht: Dezember 3, 2014 Abgelegt unter: Die Grüne Bibliothek, z | Tags: Buch und Garten, entdecken, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, Grüne Bibliothek, Urbanes Gärtnern Ein KommentarKamishibai – japanisches Erzähltheater in der Grünen Bibliothek
Ich muss gestehen, ich kannte es nicht, aber als ich Anderen von Babette Dombrowski’s Idee, Japanisches Erzähltheater in der Grünen Bibliothek anbieten zu wollen, erzählte, erntete ich jedes Mal anerkennendes Nicken und Zustimmung.
Somit war ich gespannt, als ich endlich einmal Zeit gefunden hatte, an ihrem Erzähltheater teilzunehmen.
Und wurde für meine Neugierde belohnt:
Kamishibai bietet eine ungeheure Vielfalt an Möglichkeiten, kreativ mit Sprache umzugehen.
Die Kinder hören zu, geben das Gehörte in Bildern wieder, erfinden neue Erzählungen, setzen diese gestalterisch um, arbeiten eng im Team zusammen und können selber Geschichten erzählen.
Falls gewünscht, sogar vor einem Publikum.
Der – wahrscheinlich dann doch unerwartet und/oder wieder vergessene – Höhepunkt war die Präsentation des von den Schülern in Bilder umgesetzten Märchens: Die Prinzessin auf der Erbse.
Da waren erst das Gekichere – ‚wer hat das gemalt? / Hilfe, das ist ja meins!‘ – und dann die Aufmerksamkeit wunderbar groß.
Der erste Kamishibai-Workshop im Rahmen der Projektarbeit der Grünen Bibliothek wurde gemeinsam mit der JüL-Klasse von Frau Janzen aus der benachbarten Allegro-Grundschule durchgeführt.
Auch im nächsten Jahr kann Frau Dombrowksi wieder einen Workshop ‚Japanisches Erzähltheater‘ anbieten.
Was jetzt schon verraten werden darf: Das Thema soll noch grüner werden.
Falls Sie mit ihrer Kindergruppe Interesse an diesem Angebot haben, informieren Sie uns unter
und wir setzen uns mit Ihnen in Verbindung.
Die Angebote der Grünen Bibliothek werden unterstützt durch ehrenamtlich Täige der IG Bibliothek. (An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an Dorothee für ihre zuverlässige Unterstützung!) Wenn auch Sie / ihr Interesse daran habt, uns bei unserer Kulturarbeit im Kiez tatkräftig zu helfen, meldet euch per Mail.
Wir freuen uns auf euch!
Die Arbeit der Grünen Bibliothek der Nachbarschaft wird durchgeführt in Kooperation mit dem Stadtteilverein Tiergarten e.V. und mit dem Amt für Weiterbildung und Kultur Berlin Mitte, Fachbereich Bibliotheken und gefördert durch:
Die Grüne Bibliothek der Nachbarschaft
Veröffentlicht: Dezember 1, 2014 Abgelegt unter: Die Grüne Bibliothek, z | Tags: Buch und Garten, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, Grüne Bibliothek, Nachhaltigkeit, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen KommentarWarum heißt die ‚Grüne Bibliothek der Nachbarschaft‘ grüne Bibliothek?
Zum Jahresende 2013 wurde öffentlich, dass die Stadtteilbibliothek Tiergarten akut von der Schließung bedroht war und dass sie zukünftig nur durch ein Betriebskonzept durch Beteiligung Dritter würde aufrecht erhalten werden können.
Um eine qualitativ hochwertige Weiterführung zu gewährleisten, haben sich interessierte Bürger in einer IG-Bibliothek zusammengeschlossen und treffen sich seit Beginn 2014.
In regelmäßigen Treffen und in Kooperation mit dem Stadtteilverein Tiergarten e.V. und dem Amt für Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Bibliotheken wurde ein Konzept erarbeitet, durch welches die Bibliothek als Stadtteilbibliothek erhalten werden kann.
Ein zusätzliches neues Profil – urbanes Gärtnern, DIY, nachhaltige Lebensstile, eng verknüpft mit Angeboten praktischer Sprach- und Leseförderung und praxisbezogenen Mitmach-Angeboten – gibt dem Bildungsort im Quartier neue Attraktivität.
Ab Oktober 2014 haben erste Angebote begonnen, die Sprach-Freude vermitteln.
Im generationsübergreifenden, offenen Angebot von Frau Dorén, den ABC-Spielen wird mit Sprache gespielt, man lernt sich gegenseitig und die jeweiligen Kulturen der Einzelnen kennen und entdeckt die Biblitohek.
Frau Dombrowski öffnet für die Teilnehmer_innen ihrer Angebote die wunderschöne Welt des japanischen Erzähltheaters – Kamishibai.
Dieses Angebot richtet sich an feste Gruppen, mit der die jeweiligen Termine und Themen vorher abgesprochen werden. Bis zum Beginn der Weihnachtsferien läuft aktuell ein Workshop mit Kindern einer JüL-Klasse der benachbarten Allegro-Grundschule.
Falls Sie für das nächste Jahr Interesse daran haben, mit einer Gruppe solch einen Workshop durchzuführen, schicken Sie uns bitte eine Nachricht unter:
Neue Medien wurden ausgewählt und bestellt, darunter ein guter Grundstock für den Bereich Urbanes Gärtnern / Nachhaltige Lebensstile.
Im neuen Jahr geht’s dann erst einmal an’s Renovieren und Umräumen.
Wir wollen Platz schaffen für den neuen Schwerpunktbereich, der auch eine Saatgut-Bibliothek enthalten wird.
Neue Veranstaltungen rund um Sprache und andere Mitmach-Angebote aus dem ‚grünen Bereich‘ starten dann etwa ab März 2015.
All unsere Pläne können nur durch das große ehrenamtliche Engagement der Mitglieder der IG Bibliothek durchgeführt werden.
Wir suchen Verstärkung ab dem nächsten Jahr!
Wenn Du/Sie Interesse daran haben, uns bei unserer Arbeit zu unterstützen, bitte nehmt Kontakt zu uns auf unter:
Wir suchen bislang Unterstützung bei der Durchführung der Sprachlernangebote, bei Angeboten für Kitas und Schulklassen (z.B. Bilderbuchkino) am Vormittag und natürlich bei den anstehenden Renovierungsarbeiten.
Bei eurer Freiwilligenarbeit erwartet euch die Zusammenarbeit in einem engagiertem Team mit dem Ziel, einen grünen Bildungsstandort im Quartier zu errichten und aufrecht zu erhalten.
Eigene Ideen, die in das Konzept der ‚Grünen Bibliothek der Nachbarschaft passen‘ und auch das grüne Gartengelände des Familiengartens Kluck 11 mit einbeziehen, sind herzlich willkommen und werden gemeinsam auf ihre Realisierbarkeit hin besprochen.
Die Grüne Bibliothek der Nachbarschaft wird gefördert durch:
Rosen-Salat-Fresser im Garten!
Veröffentlicht: November 18, 2014 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten, Kinder im Garten, z | Tags: Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen KommentarHallo, hier ist Kantoffels, der kleine Retriever.
Nur eine Woche älter und schon kann ich mir meinen Namen merken! Wir Retriever sind nämlich sehr kluge Hunde!
Der Herbst kommt und es gibt schöne Tage hier im Garten. Ich persönlich mag es sehr, wenn die bunten Blätter fliegen und es liegt so eine stille, friedliche Stimmung in der Luft.
Und die Luft ist klar und würzig, selbst hier in der Stadt.
Heute jedoch habe ich für die Menschen vermutlich ärgerliche Sachen auf dem Beet von Charlotte und Mats entdeckt und nebenan, bei Julia und Gabi, ist die Freude auch nicht besonders groß.
Wer genau hinschaut, kann es auf dem ersten Bild schon erkennnen und hier
sieht man es ja ganz deutlich: Jemand frisst unseren Feldsalat !!!
Ich muss gestehen, mir sind diese Wesen noch nicht begegnet und ich weiß daher nicht genau, wer es sein könnte.
Wie ihr vielleicht wisst, sind wir Retriever Jagdhunde, die sich besonders dadurch auszeichnen, dass sie Sachen zurückbringen (also retrieven) und nicht wirklich Spürhunde und deswegen ist es mir wahrscheinlich noch nicht gelungen, diese unbekannten Salatfresser (ist ja auch eh nicht so nach meinem Geschmack) aufzuspüren.
Manchmal, wenn es langsam dunkel wird, habe ich schon mal große, plüschige graubraune Wesen schnell an mir vorbei hüpfen gesehen, aber ich weiß nicht… vielleicht habe ich mir das auch nur eingebildet?
Die Welt sieht manchmal so anders aus, wenn es dämmert…
Vorbei am Feldsalat, der langsam auch ein bißchen mehr wird (und noch nicht angefressen ist), bin ich dann mal weiter Richtung Beet von Julia und Gabi gegangen, mal sehen, was da zu finden ist.
Ich möchte ja gerne den ganzen Garten kennenlernen, auch wenn ich hauptsächlich auf das Beet von Mats und Lotte aufpasse.
Julia und Gabi wollen nämlich auch noch ernten in diesem Jahr und warten deswegen auf den ersten Frost…ja, so etwas gibt es auch, hat Julia mir erzählt und die muss es wissen, sie ist Gärtnerin.
Also bin ich an den schönen hohen Pflanzen mit dem schönen Namen Rosenkohl hoch geklettert und, was wirklich merkwürdig war, die gut aussehenden, dicken Kohlröschchen wachsen alle nur ganz oben!
Mir ist schon aufgefallen, dass Julia und Gabi sich auch darüber wundern, immer wieder, wenn sie in den Garten kommen, stehen sie abwechselnd grübelnd vor ihrem Rosenkohl.
Hier kann man es genau sehen:
Ganz schön abgenagt, oder?
Also, liebe Menschen, ich glaube, da muss etwas geschehen!
Ich werde der Sache mal nachgehen und sage euch dann Bescheid und dann müsst ihr euch schnell was einfallen lassen, wenn ihr noch Spinat, Feldsalat oder Rosenkohl essen wollt in diesem Jahr.
Erst mal bin ich noch etwas weiter geklettert und habe es mir in einem Weißkohl gemütlich gemacht, sehr bequem und sehr schön, wie ich finde! Da kann man so richtig gut Verstecken drin spielen.
Und dann, als ich zurück zu Charlotte und Mats geschlendert bin, habe ich noch ganz kurz etwas im Gras hell blinken gesehen.
Was war das?
Der Rosen-Salat-Spinat-Fresser???
Ich weiß es nicht genau, denn wie gesagt, in der Dämmerung kann die Welt manchmal ganz anders aussehen als bei Tag.
Schuppenbau im Allegro-Schulgarten
Veröffentlicht: Oktober 17, 2014 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Garten in der Stadt, Gärtnern mit Kindern, Nachhaltigkeit, Schulgarten, Werken mit Kindern 4 KommentareVon Anfang an individuell für einen bestimmten Standort und nach den gegebenen Bedürfnissen (genug Platz für Arbeitsgeräte und zum Arbeiten mit Kindergruppen) geplant, wurde der Geräteschuppen im Schulgarten unter Anleitung von Julia Westheimer aus dem Team wachsenlassen realisiert.
Ich muss gestehen, Anfang des Jahres 2014 war es ein starker Schlag für uns, dass wir, bedingt durch bestimmte uns vorher nicht bekannten Vorschriften und Abstimmungsschwierigkeiten, den Geräteschuppen für den neu entstehenden Schulgarten nicht am ursprünglich geplanten Standort errichten konnten.
Nicht nur, dass das Fundament schon gelegt war, der individuell für diesen Standort geplante Schuppen musste natürlich auch baulich verändert werden und bei der gesamten Gartenkonzeption musste umgedacht werden.
Gar nicht davon zu reden, dass der ursprüngliche Standort, auch bezogen auf’s praktische Arbeiten im Garten, einfach ideal gewesen war…
Aber dann machte sich Julia Westheimer gemeinsam mit dem Team Tamara Staudt und Igor Filichev am neu ausgewählten Standort an die Arbeit.
Herausgekommen ist dabei ein wunderbar lichter und sinnvoll eingerichteter Schuppen, bei dem es Freude macht, ihn zu betreten, in ihm zu arbeiten und Ordnung zu halten. Unser gutes Stück, sozusagen.
Was will die Gärtner_in mehr?
gemeinsam gestalten – Palettenbau-Workshop II
Veröffentlicht: September 9, 2014 Abgelegt unter: Die Grüne Bibliothek, Gemeinschaftsgarten, z | Tags: entdecken, gemeinsam gestalten, Gemeinschaftsgarten, Palettenmöbelbau, Stadtgarten Hinterlasse einen KommentarHeute – an unserem dritten Workshop-Tag – haben wir die Gartenbank vor unserer grünen Bibliothek fertig gestellt.
Es hat sehr viel Spaß gemacht!
Statt vieler Worte einfach einen Foto-Essay:
Gemeinsam den öffentlichen Raum gestalten.
wachsen lassen
lesen schreiben
säen ernten
werken gestalten
gemeinsam
Die IG-Bibliothek Tiergarten und der Gemeinschaftsgarten wachsenlassen freuen sich über Mit-Gestalter.
Kontakt: Gabriele Koll
wachsenlassen@web.de
Jahrestagung Netzwerk Interkulturelle Gärten 2014
Veröffentlicht: Mai 12, 2014 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Artenvielfalt, Gemeinschaftsgarten, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen KommentarFrauenmantel (Alchemilla vulgaris)
Schon lange als Pflanze geliebt und nun durch Naheja als ‚meinen‘ Tee entdeckt.
Zweieinhalb Tage Austausch über Erfahrungen, Ansprüche, Träume und Wirklichkeiten in so vielen Gärten von so unterschiedlicher Art.
Das gibt Mut zum gemeinsamen Weitermachen, Entdecken, Ausprobieren.
Die Freude am Gärtnern und an der Natur, am Selbermachen statt an ödem Konsum und am gemeinschaftlichen Erleben und Teilhaben; selten hat man die Möglichkeit, mit so vielen aufgeschlossenen und vorurteilsfreien Menschen auf einmal seinen Raum zu teilen.
Daher ein dickes Dankeschön an die Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis, durch welche nun schon zum 12. Mal die Jahrestagung Netzwerk Interkultureller Gärten durchgeführt werden konnte und an die vielen tollen Menschen, mit denen ich mich austauschen konnte und von denen ich hoffentlich einige bald wieder sehen und etwas gemeinsam in irgendeinem Garten machen werde!
Jahrestagung Netzwerk Interkulturelle Gärten 2014
9. – 11.5. 2014 in Göttingen
Schwerpunkt: Handwerk in interkulturellen Gärten
http://www.anstiftung-ertomis.de



























































