Aktueller Spendenaufruf! – Vorschrift will Gemüse fressen
Veröffentlicht: Februar 8, 2026 Abgelegt unter: Allgemein, Gemeinschaftsgarten, LeihSämerei, Pflanzen im Garten | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Biodiversität, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, nachhaltiges Wirtschaften, Urbanes Gärtnern, Wachsenlassen Hinterlasse einen Kommentar
Aufgrund aktualisierter Hygiene- und Brandschutzverordnungen im Kiez Zentrum Villa Lützow ist es uns leider nicht mehr möglich, die Gemüsepflanzen für unseren Gemeinschaftsgarten wie gewohnt in dem bisher genutzen Raum zu Beginn der Saison vorzuziehen.
Nach langem Suchen haben wir mit Unterstützung der Hauskoordination eine Stelle gefunden, in dem dies weiterhin möglich sein kann, aber nur unter der Auflage, dass die für die Vorzucht verwendeten Gefäße feuerfest sein müssen.
Die Methode, diese bisher in recycelten Materialien wie gebrauchten Plastikschalen oder Eierkartons anzuziehen, ist mit den neuen Verodnungen hinfällig.
Wir haben recherchiert und als einzige Möglichkeit ergibt sich die Anzucht in verzinkten Anzuchtschalen, eine sehr nachhaltige und ansprechende Lösung, die aber auch Geld kostet, das wir momentan nicht zur Verfügung haben.
Unser Gemeinschaftsgarten finanziert sich ausschließlich über Spenden, Fördermittel und Stiftungsgelder und wir haben für dieses Jahr noch keinen Sachmitteletat, über den eine solche Anschaffung möglich wäre.
Zudem müssen auch noch entsprechende feuerfeste Tontöpfe angeschafft werden, um die Keimlinge nach dem Pikieren umzupflanzen
Alles in allem benötigen wir eine einmalige Summe von 250,00 €,
um den Gemüseanbau in unserem Garten weiterhin durchführen zu können.
Dieser Anbau aus samenfesten, zum Teil im eigenen Garten geerntetem Saatgut, ist ein wichtiger Teil unserer Arbeit. Wir pflegen die Beete gemeinsam mit unseren Kindergartengruppen und freiwillig engagierten Mitgärtner*innen, um zu zeigen, dass ökologischer Gemüseanbau in der Stadt auch auf kleiner Fläche möglich ist, um hautnah zu erfahren, wo unsere Lebensmittel eigentlich herkommen, um alte Kultursorten zu erhalten und nicht zuletzt, um unser eigenes Gemüse bei gemeinsamen Essen zu genießen.
Deshalb bitte wir alle Freund*innen und Unterstützer*innen unseres Gemeinschaftsgartens in Berlin Tiergarten-Süd, für uns zu spenden, damit wir uns diese nachhaltige Anzuchtversion anschaffen können.
Jeder noch so kleine Betrag bringt unser näher ans Ziel, die Zeit läuft. Ende Februar müssen wir mit den ersten Aussaaten beginnen!
Bitte unterstützt unsere Arbeit!
Herzlichen Dank!
Euer Team wachsenlassen
Spenden einfach über betterplace.org:
Saatgut-Tauschbörse am 1.3.2026
Veröffentlicht: Februar 4, 2026 Abgelegt unter: Allgemein, LeihSämerei | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Leih-Sämerei, nachhaltiges Wirtschaften, Nachhaltigkeit, Saatgut, Saatgut-Tauschbörse, Wachsenlassen Hinterlasse einen KommentarEinladung zur Saatgut Tauschbörse am 1. März 2026
– Gemeinschaftsgarten wachsenlassen –
Ist noch Saatgut übrig aus den letzten Jahren und möchte getauscht oder verschenkt werden? Auf der Suche nach samenfestem Saatgut für Garten, Balkon oder Hochbeet?
Wir laden herzlich ein am
So, den 1.3.2026 von 15 bis 18 Uhr
Im Foyer des Kiez Zentrums Villa Lützow
Lützowstr. 28
10785 Berlin
zum Tauschen, Schenken, Kennenlernen und Erfahrungen austauschen. Lasst uns gemeinsam die Pflanzen- und Insektenvielfalt stärken – gegen Monotonie auf Balkonen, Gärten und auf unseren Tellern!
- Blühpflanzen–Mischungen für unterschiedliche Bereiche von wachsenlassen abzugeben
- kostenfreies Material, Kataloge und Infos von regionalen Saatgut-Anbietern
- Bastel-/Ausmalangebote für Kinder und Erwachsene
- Stöbern in unserer LeihSämerei
- Zeit für Austausch bei Kaffee, Tee und Kuchen
(wir freuen uns über mitgebrachte Kuchenspenden)
Auch wer nichts zum Tauschen hat, bekommt hier Saatgut und ist herzlich willkommen!
Wir freuen uns über samenfestes und regionales Saatgut. (Bitte keine F1-Hybridsamen.) Herzlichen Dank.
Infos LeihSämerei:
Ihr findet sie im Foyer des Kiezzentrums Villa Lützow
Lützowstraße 28 · 10785 Berlin
Dort stellen wir und andere Saatgutbegeisterte ganzjährig überschüssiges Saatgut zum Tauschen ein.
Öffnungszeiten: Di–Do · 11–17 Uhr
Kontakt:
http://www.wachsenlassen.com
wachsenlassen@kidz-praeventiv.de
Herzlichen Dank und Wünsche für die Zukunft!
Veröffentlicht: Dezember 31, 2025 Abgelegt unter: z | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Biodiversität, entdecken, Garten in der Stadt, gemeinsam selbermachen, Gemeinschaft, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, gerechte gesellschaft, Nachhaltigkeit, Wachsenlassen Hinterlasse einen KommentarWir danken allen kleinen und großen Menschen, die unsere Naturgartengemeinschaft auch im letzen Jahr bereichert und unterstützt haben und freue mich auf neue gemeinsame Unternehmungen und Gespräche im kommenden Jahr!
Foto: W. Puhlmann
Ich befürchte sehr, dass wir nicht mehr in Zeiten leben, als das Wünschen noch geholfen hat, aber für das Neue Jahr und Zeiten darüber hinaus wünsche ich uns allen so sehr eine Zukunft, in der es uns gelingt, wider die Verluste zu handeln und die Erfüllung vielfältiger Gemeinschaften zu er-leben.
Veranstaltung: Heimische Fledermäuse-ihre Stellung in Ökosystemen – Schutz und Unterstützung
Veröffentlicht: November 10, 2025 Abgelegt unter: Allgemein, Vögel, Insekten und andere Wesen, Workshops | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Biodiversität, einheimische Wildpflanzen, Fledermäuse, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen Hinterlasse einen Kommentar21. November 2025, 16.00 – 19.00 Uhr
Heimische Fledermäuse – ihre Stellung in Ökosystemen – Schutz und Unterstützung – Pflanz ein “Fledermausbeet”!
Gemeinschaftsgarten wachsenlassen
1 OG Kiez Zentrum Villa Lützow
Lützowstraße 28
10785 Berlin
Wir lernen, welche Fledermausarten es bei uns gibt, welche wichtige Stellung sie in Ökosystemen innehaben, wo und wie sie leben, was sie fressen und welchen Gefahren sie ausgesetzt sind.
Anhand von Beispielen im eigenen Garten zeigt Feo Brandt, Naturgarten e.V. auf, was Fledermäuse von uns brauchen – wie wir sie schützen und unterstützen können und ihre Nahrung, also vor allem nachtaktive Insekten, im eigenen Garten fördern.
Dabei geht es vorrangig um den Einsatz von heimischen, standortgerechten Pflanzen und dem Anlegen von Naturmodulen – Bausteine, die mehr Mikroklimata in den Garten bringen (Beispiele Naturteich, Käferkeller und „Fledermausbeet“).
Anhand des eigenen ‘Fledermausbeetes’ von Feo Brandt wird auf wichtige Pflanzen für solch ein Beet eingangen und wie es angelegt werden kann, regionales Saatgut zum Selbstanlegen eines solchen Beetes wird bei der Veranstaltung kostenfrei ausgegeben.
Über die Gefährdung der Fledermäuse kommen wir auch auf den Verzicht auf Pestizide, chemische Dünger und Torf. Besonders wird dabei noch auf das Thema der Lichtverschmutzung eingegangen, mit Tipps zur Reduktion und Vermeidung dieser. Anschließend zeigen wir auf, wo Fledermäuse in der freien Wildbahn, aber auch im urbanen Raum überall über“tagen“ können und erklären, welche Nisthilfen sinnvoll sind, wo und wie sie aufgehangen werden müssen und worauf beim Bauen oder kaufen zu achten ist.“
Der Vortrag richtet sich vor allem an Menschen mit Gärten, aber auch Balkongärtner*innen oder Fledermaus interessierte Menschen können einiges über diese für uns häufig geheimnisvoll erscheinenden Tiere lernen.
Die Veranstaltung ist kostenfrei dank der Förderung der Stiftung Naturschutz Berlin.
Workshop: Erde ist nicht gleich Erde-Bodenarten und Bodenbeschaffenheiten, Bodenaufarbeitung bei Balkon- und Zimmerpflanzen
Veröffentlicht: Oktober 14, 2025 Abgelegt unter: Allgemein, Gemeinschaftsgarten, Workshops | Tags: Biodiversität, Bodenbeschaffenheit, Bodenkunde, BodenschätzeN Berlin, einheimische Wildpflanzen, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, torffreie Erde, Wildpflanzen im urbanen Raum Hinterlasse einen Kommentar24. Oktober 2025
16.00 – 19.00 Uhr
Gemeinschaftsgarten wachsenlassen
Lützowstraße 28
10785 Berlin
Unsere nächste Veranstaltung im Rahmen der Reihe Die Bedeutung der einheimischen Wildpflanzen im urbanen Raum widmet sich ganz dem Boden.
Im Workshop: Erde ist nicht gleich Erde schauen wir uns bei einem Rundgang im Garten die dort vorhandenen Kompoststationen Drei-Kammern-Kompost und Wurmkompost an. Dabei wird auch auch Kompostierungsmöglichkeiten Zuhause eingegegangen (Wurmkompost, Bokashi)
Die wichtigsten Bodenarten wie Sandböden, Ton- und Lehmböden, Moorböden und Kalk- oder Kreideböden werden besprochen und wir schauen uns im Garten verschiedene Zonen mit unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten an. Dazu suchen wir Zeigerpflanzen und klären darüber auf, wie welche Pflanze uns uns mehr über die Eigenarten des jeweiligen Standorte anzeigen kann.
Im praktischen Teil behandeln wir die verschiedenen Möglichkeiten der Erdaufarbeitung und erfahren, wie es mit einfachen Mitteln möglich ist, Erde abzumagern oder nährstoffreicher zu mischen, damit sich die entsprechenden Pflanzen in ihrem Substrat wohl fühlen. Wir topfen und düngen vernachlässigte Zimmer- und Balkonpflanzen und zeigen, dass nicht jedes Mal komplett neue Erde gekauft werden muss.
Die Veranstaltung ist kostenfrei dank der Förderung durch die Stiftung Naturschutz Berlin.
Workshopleitung: Miren Artola, BodenschätzeN Berlin
Wir treffen uns im Garten und ziehen dann um zum praktischen Teil in die Werkstatt des Kiez Zentrums Villa Lützow auf der Rückseite des Hauses.
Kontakt: wachsenlassen@web.de
Was ist ein Naturgarten? Welche Elemente gehören in einen Naturgarten?
Veröffentlicht: Juli 9, 2025 Abgelegt unter: Allgemein, Gemeinschaftsgarten, Workshops | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Biodiversität, einheimische Wildpflanzen, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Nachhaltigkeit, Stadtgarten, Wildpflanzen in der Stadt Ein KommentarUnsere Workshopreihe Die Bedeutung einheimischer Wildpflanzen im urbanen Raum geht weiter:
am Freitag, den 18.7., in der Zeit von 16.00 – 19.00 könnt Ihr Wissensweres über Naturgärten erfahren und welche Elemete darin vorhanden sein sollten.
Zur Anschauung sehen wir uns einige Wildpflanzen und einheimische Gehölze im Garten an und erfahren mehr über ihre Bedeutung in Ökosystemen.
Gemeinsam bauen wir zwei Insekten-/Vogeltränken für Garten oder Balkon, die im Anschluss unter den Teilnehmer*innen verlost werden.
Pdf’s zur Veranstaltung:
Die Bedeutung einheimischer Wildpflanzen im urbanen Raum
Veröffentlicht: Juni 7, 2025 Abgelegt unter: Allgemein, Gemeinschaftsgarten, Workshops | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Biodiversität, Biodiversität in der Stadt, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Stadtgarten, Wildblumen, Wildpflanzen im urbanen Raum Ein KommentarWir laden ein zu unserer Auftaktveranstaltung am
27.6.2025, 16.00 – 19.00 Uhr
Ökosysteme? – Biodiversität in der Stadtnatur?
Schönheit und Wert einheimischer Wildpflanzen
Seit dem Beginn des Insdustriezeitalters hat der Mensch seine Umwelt in beispielloser Geschwindigkeit verändert, mit dramatischen Auswirkungen auf uns und unsere Natur.In diesem Zusammenhang sind die Begriffe Ökösysteme, Biodiversität, Artenvielfalt heute in vieler Munde – aber was bedeuten diese Wörter eigentlich für uns im Kontext des bedrohlichen Artenschwundes unserer Zeit?
Das möchten wir in der Auftaktveranstaltung zu unserer
Workshopreihe
‘Die Bedeutung einheimischer Wildpflanzen im urbanen Raum’
gemeinsam herausfinden und die Schönheit und den Wert einheimischer Wildpflanzen kennenlernen.
Veranstaltungsort:
Gemeinschaftsgarten wachsenlassen
Lützowstraße 28
10785 Berlin
Hier geht’s zu den pdfs der Veranstaltungsreihe:
Ankündigung 27.6.
AnkündigungWorkshops25
Kontakt: wachsenlassen@web.de
Jahresende und Beginn
Veröffentlicht: Januar 22, 2025 Abgelegt unter: z | Tags: Artenvielfalt, Biodiversität, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Nachhaltigkeit, Natur in der Stadt, Saatgut-Tauschbörse, Stadtgarten, Stadtnaturgarten, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen KommentarImmer häufiger wird darüber berichtet, wie wichtig Grünflächen in der Stadt sind- bieten sie doch die Möglichkeit, in den immer heißer werdenden Sommern ein wenig Schutz vor der Hitze und zum Durchatmen zu finden.
Aber auch die Wintermonate liefern reichlich Grund dafür, eine naturnah gestaltete Fläche in der Stadt aufzusuchen, vorausgesetzt, Sie haben dafür eine in der Nähe.
Viele Farben und Formen sind auch jetzt zu entdecken und können eine kleine Pause bieten von den großen und kleinen Alltagsdingen, die erledigt werden möchten und uns gedanklich beschäftigen und auch immer wieder Sorgen bereiten.
Auch die Luft ist auch im Winter zwischen Bäumen und Gehölzen allemal besser als in den vielen Verkehrs- und Einkaufszonen unserer Stadt. Wir sollten aufpassen auf unsere ‘grünen Lungen’, sie schützen und vermehren.
Während der letzte Grünkohl des vergangenen Jahres in strahlendem Grün auf seine allerletzte Ernte wartet, verheißt der jetzt wachsende Feldsalat schon zukünftigen Genuss. Nur noch ein bisschen warten auf diesen gesunden Wintersalat mit fein nussigem Aroma.
Einige der im letzten Jahr neu gepflanzten Wildblumen zeigen, dass sie gut angewachsen sind und werden voller Freude auf künftige Blütenpracht und Nahrung für Insekten begrüßt. Wie schön, das wuchsfreudige Leben im Wintergrau der Stadt zu finden.
Und nicht abgelenkt durch eine üppige Vegatation entdeckt das Auge nun andere Formen, die sonst meist gut versteckt sind.
Wer mag alles im Totholz wohnen, dort verschlungene Wege und Höhle anlegen und wo sind die Bewohner jetzt, zu der kalten Jahreszeit? Schlafen sie einen Winterschlaf, sind sie einfach eine Etage tiefer gezogen oder überleben nur ihre Nachkommen, die zu schlüpfen beginnen, wenn es wieder wärmer wird?
Wir können den Kopf frei bekommen beim Rundgang im winterlich Garten und die Gedanken zurückschweifen lassen ins vergangen Gartenjahr.
Was alles ist passiert im Jahreskreislauf 2024?
Während der Winter bei uns geprägt ist von Workshops und Saatgutreinigung, sind wir Ende Februar mit unserer Saatguttauschbörse gestartet.
Denn meist ist es spätestens Ende Januar soweit, dass die Gärtner*innen von der nächsten Saison zu träumen beginnen und sich fragen, welche Gemüse sie im nächsten Jahr anbauen möchten.
Im letzten Jahr sind bei uns Auberginen, Tomaten und Zucchini wunderbar gewachsen, auch wenn wir, wie so viele andere auch in diesem Jahr, extrem unter den vielen, vielen Schnecken zu leiden hatten. Unsere Salaternte ist so gut wie komplett ausgefallen. Gerettet hat uns am Ende dann wohl die Schaffwolle, die wir ins Beet gestopft habe. Und das Milpabeet musste ohne Bohnen auskommen. Waren es nur noch ‘zwei Schwestern’.
In diesem Jahr hoffe ich wieder auf eine bessere Salat- und Paprikaernte und möchte endlich einmal Artischocken ausprobieren. Und Rosenkohl, der im letzten Jahr auch nicht gelungen ist.
Warum wir Gemüse in unserem Garten anbauen?
Natürlich erst einmal, um zu zeigen, dass dies in der Stadt überhaupt möglich ist, denn das gelingt in kleinem Maße sogar auf der Fensterbank und/oder auf Balkonen.
Dann natürlich wegen der Kinder in unserem Garten.
Es macht einfach unheimlich Spaß, mit ihnen gemeinsam etwas anzubauen, was man später auch essen kann. Alle sind mit Eifer dabei.
Um dazu anzuregen, saisonal einzukaufen. Die Lebensmittel, die bei uns wachsen, benötigen nun mal keine langen Transportwege (und damit u.a. keine so hohen Kosten für fossile Brennstoffe in Form von z.B. Sprit oder Dünger.)
Um alte, regionale Kultursorten zu erhalten, um zu zeigen, wie man von ihnen samenfestes Saatgut gewinnen kann. Wertschätzung.
Im letzten Herbst haben wir einige in die Jahre gekommenen Staudenbeete umgestaltet und konsequent mit Wildpflanzen aus regioalem Saatgut bepflanzt.
Wir sind schon gespannt darauf, wie sich Pflanzen entwickeln werden und hoffen, dass alle gut angegangen sind.
Regionale Wildblumen haben einen wichtigen Platz in Ökosystemen, erfeuen uns durch ihre aparten Blüten und bieten Nahrung für Insekten und Vögel. Sie sind robust im Anbau und haben ein hohes Potential, sich an Klimaveränderungen anzupassen.
Dann gab es einige Instandsetzungsarbeiten, die wir im letzten Jahr getätigt haben. Unsere Bänke haben neue farbennfrohe Anstriche bekommen und wir haben die Beetbereiche deutlicher durch Abgrenzungen markiert. Da unser Garten öffentlich zugänglich ist und von immer mehr Besuchern aufgesucht wird, war es wichtig, die nicht zu betretenden Bereiche besser zu markieren.
Und schließlich haben wir den Garten bei Festen und Veranstaltungen wieder als Ort der Gemeinschaft und des Zusammenkommens genießen können.
Wir haben uns über zahlreiche Besucher*innen gefreut und danken unseren Kooperationspartner*innen für die gelungenen Durchführungen ihrer themenspezifischen Angebote.
Ebenfalls möchte ich an dieser Stelle noch einmal den vielen freiwillig engagierten Menschen danken, die sich mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten bei uns einbringen und uns zuverlässig unterstützen. Ohne sie wäre es nicht möglich, unsere Arbeit aufrecht zu erhalten!
In diesem Jahr starten wir mit unserer öffentlichen Saatgut-Tauschbörse am 9.3. und freuen uns auf ein weiteres Jahr in der Stadtnatur.
Wer bei uns mitmachen möchten, melde sich einfach unter wachsenlassen@web.de wir suchen besonders Menschen, die sich bei unserer Saatgutgewinnung /Leihsämerei einbringen möchten oder uns bei der Öffentlichkeitsarbeit unterstützen können.
Bei der Gartenpflege- und gestaltung wünschen wir uns Personen, die schon einen ‘Plan haben’ beim naturnahen Gärtnern.
Für alle, die uns finanziell unterstützen können und möchten: das geht am einfachsten unter betterplace.org / Gemeinschaftsgarten wachsenlassen


























































