(K)ein Platz für wilde Tiere!
Veröffentlicht: Dezember 4, 2023 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten, Pflanzen im Garten, Vögel, Insekten und andere Wesen | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Biodiversität, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Lebensräume für Insekten, Naturgarten, naturnahes Gärtnern, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen Kommentar
Wenn von wilden Tieren die Rede ist, denken die meisten von uns wahrscheinlich an Löwen, Tieger, Elefanten…..Eisbären…alle in ihrer Existenz bedroht und unterstützungbedürftig und sehr weit weg….
Denn: was ist eigentlich mit unserer einheimischen Natur und ihren wilden Tieren?
Was ist mit Gartenschläfer, Ringelnatter, Hufeisennase, Kiebitz, Iltis, der Waldbirkenmaus, der Smaragdeidechse, der Zauneidechse, der Waldeidechse, der Mauereidechse, dem Birkhuhn, dem Auerhuhn, der Sumpfohreule, der Turteltaube, dem Braunkehlchen, dem Gartenrotschwanz, dem Kuckuck, dem Feldsperling, dem Haussperling, dem Laubfrosch, der Kreuzkröte, dem Alpenschnegel, der Wald-Schnirkleschnecke….
… eine Rote Liste Berlin für Weichtiere aus dem Jahr 2016 (!) besagt, dass ca. 40 Prozent der Land- und Wasserschnecken und ca. 44 Prozent der Muscheln bedroht sind.
Aktuell stehen in Bayer knapp 70 Prozent der heimischen Schnecken- und Muschelarten stehen auf der Roten Liste.


Was ist mit den vielen Spinnen, Asseln, Käfer, Tag- und Nachtfaltern, Grashüpfern, Würmern, die so wichtig für unsere Ökosysteme deren Verschwinden die Menschen kaum wahrnehmen?
Die gemeinsam mit ihren schwindenden Lebensräumen lautlos verschwinden und bitterlich fehlen…


Viele von diesen unscheinbaren Tieren beseelen unseren Naturgarten, wir freuen und wundern uns über alles, was kreucht, fleucht, brummt und fliegt und versuchen nun schon seit 13 schönen Jahren, ihnen mitten in der Stadt Lebensräume zu bieten.
Was braucht ein Naturgarten?


Totholz.
In jeglicher Form.
Am besten als vertikales Totholz, aber da kommt uns immer wieder die Verkehrssicherheit in die Quere und es braucht immer wieder neue und ausführliche Gespräche, um gefällte Bäume wenigstens auf zwei Meter stehen lassen zu dürfen, auch da, wo sie so stehen, dass sie eigentlich keine*r auf den Kopf fallen können, wenn er/sie vorbei läuft.
Aber auch Holzstapel oder Holz aus Beete-und Wegeumrandung bieten für viele Insekten Lebensraum.
Brachen, “leere” Flächen, Lehm
Ein großes Problem für die Natur in der Stadt ist die übermäßige Versiegelung der Flächen. Alles schön aufgeraumt und (mit Laubläsern (!)) bestens zu reinigen.
Viele Wildbienen und andere Lebewesen brauchen Brachen und natürliche Baustoffe wie Sand und Lehm als Lebensraum und Nistplatz.
So etwas zu zulassen oder zu installieren ist sogar auf Balkonen möglich: eine kleine Schale mit Lehm kann überall aufgestellt werden.


‘was für Tiere stehen lassen
Ich bin mir nicht sicher, warum uns seit Jahrzehnten suggeriert wird, den Garten ‘winterfest’ zu machen, bedeute, alles aufzuräumen, was in irgendeiner Form als ‘unordentlich’ empfunden werden könnte.
Deutscher Ordnungssinn? Die Kettensägen-, Laubbläser- und Hecksler-Industrie?
Auf jeden Fall: Viele kleine Tiere benötigen abgestorbene Pflanzenteile und Blütenstände als Überwinterungsmöglichkeit. Vögel und andere Tiere freuen sich über stehengelassene Samenstände und auch ein paar Maiskolben und Johannisbeeren und andere Früchte kann man freundlicherweise auch für die Tiere des Gartens stehen lassen. Früher gab es dazu sogar deutsches Liedgut: “heut lasst uns ernten die allerletzen Felder…….Vögelchen und Mäuschen bekommen auch noch etwas ab…”
Sehen zudem auch wunderschön aus mit ihren Formen und Farben.


Winterfest bedeutet in unserem Naturgarten (neben dem Schläuche einrollen und ins Haus bringen und Sitzmöbel abdecken): Laub vom Rasen auf die Beete fegen, Laubhaufen für Igel und Co aufschichten (macht übrigens besonders mit Kindern eine Menge Spaß!).
Ich glaube, das war’s im Großen und Ganzen.
Essen und Trinken zu jeder Jahreszeit
Dass der Garten (oder Balkon) zu jeder Jahreszeit vom Frühblüher im März bis zu den Astern als Spätblühern bis in den November hinein Nahrung für Wildbienen bieten sollte, spricht sich mehr und mehr herum.
Also: Vielfalt lässt sich pflanzen!
Dass auch Insekten Durst haben, wird häufig vergessen.
Daher: Neben den Vogeltränken auch Insektentränken im Garten, auf Balkonen und Höfen anlegen. Geht ganz einfach, Kinder und Erwachsene haben Spaß bei der kreativen Herstellung und schön aussehen tut es auch.


Steinbiotope, durchlässige Ritzen und Fugen für Pflanzen und Tiere; Recyclingmaterialien


Mit viel Engagement und Muskelkraft (ein ganzes – geschenktes – Dach aus Spandau wurde nach Berlin Mitte transportiert) unserer Mitgärtner*innen haben wir in diesem Jahr neue Hochbeete in unserem Garten installiert.
Wir wollten weg von der kastenförmigen Bauweise mit Paletten und geschwungene Formen in unserem Garten installieren und suchten nach Möglichkeiten, die Hochbeete durchlässig zu gestalten, so dass auch Tiere und Pflanzen in den Ritzen Lebensräume finden können.
In den aufgeschichteten Dachziegeln wurde neben Erde auch eine Schicht Lehm eingebaut, bei der Mischung mit Sand haben wir mit unterschiedlichen Mischverhältnissen, die für Insektennistplätze empfohlen werden, experimentiert.


Natürlich verfügen die Hochbeete auch über ein entsprechendes Innenleben, zum Hochbeetbau folgt hoffentlich in nicht allzu ferner Zukunft ein gesonderter Bericht.
Wir sollten überall da, wo wir die Möglichkeiten haben, mit recycelten (Natur-) materialien arbeiten.
Viel zu viel von Menschen verursachter Müll auf dieser Welt.
Das bedeutet natürlich auch (körperliche) Arbeit, Transport, Organisation, aber es lohnt sich und eigentlich macht es dem Menschen sogar Spaß, sich zu bewegen.
Muss man halt nicht in ein dröges Fitness-Studio.
Wir hoffen sehr, dass sich viele Tiere und einheimische Pflanzen in all den Ritzen und Fugen einnisten werden.
In diesem Zusammenhang haben wir auch mit den Kindergartenkindern in unserem Garten eine Krabblerburg errichtet.
Mit Innenleben zum Rückzug und Möglichkeiten zum Sonnenbaden in den Außenbereichen. Und hoffentlich kommt die Zauneidechse zurück, die ich im Spätsommer dieses Jahres in unserem Garten gesichtet habe, weiß der Teufel, wie sie den Weg in unseren Garten gefunden hat.


Was ihr sonst noch in euren Naturgärten machen könnt: Blühwiesen aussäen!
Eine Miniform von so etwas geht auch im Blumenkasten auf der Fensterbank.
Wichtig auch hierbei: auf regionales Saatgut achten!
Da wird man im Internet unter regionales Saatgut mittlerweile gut fündig, wenn amn passende Anbieter sucht. Auf die bunten Tütchen aus dem Baumarkt sollte man verzichten.

“Liebe Freunde,
Die Menschheit führt Krieg gegen die Natur.
Das ist Selbstmord.
Die Natur schlägt immer zurück – und das bereits mit wachsender Kraft und Wut.
Die Artenvielfalt bricht zusammen. Eine Million Arten sind vom Aussterben bedroht.
Ökosysteme verschwinden vor unseren Augen.
Wüsten breiten sich aus.
Feuchtgebiete gehen verloren.
Jedes Jahr verlieren wir 10 Millionen Hektar Wald….”
Anfangsworte der Ansprache des Generalsekretärs Antonio Guterres an der Columbia University: „Der Zustand des Planeten“
New York 02. Dezember 2020

Wer Lust hat, sich gemeinsam mit uns für Biodiversität und Stadtnatur zu engagieren, schreibe an uns unter:
Und finanziell kann man uns ganz leicht unterstützen unter:
Workshop: Nisthilfen für Wildbienen selber bauen
Veröffentlicht: November 6, 2023 Abgelegt unter: Vögel, Insekten und andere Wesen, Workshops | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Garten in der Stadt, gemeinsam selber machen, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Nachhaltigkeit, Nisthilfen für Wildbienen, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen Kommentar
Am Donnerstag, den 30.11.2023, 16.00 – 18.30 Uhr
könnt ihr bei uns lustige Insektennisthilfenfür Balkon oder Garten selber bauen. Diese sind geeignet für Wildbienen, die in hohlen Stengeln nisten.
Wie wir finden, ein passendes Weihnachtsgeschenk für Tierliebhaber.
Dazu gibt es auf Wunsch ein Samentütchen mit passenden Blühpflanzen als Nahrung für das nächste Jahr. Nicht nur in Gärten, auch auf Balkonen können wir unsere bedrohten Insekten unterstützen!
Raum wachsenlassen EG im
Kiez Zentrum Villa Lützow
Lützowstraße 28
10785 Berlin
Begrenzte Teilnehmerzahl, bitte anmelden unter: wachsenlassen@web.de
Gemeinsam mit dem Familienzentrum Villa Lützow
VORANKÜNDIGUNG: SAVE THE DATE!
Veröffentlicht: Oktober 3, 2023 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten, Pflanzen im Garten | Tags: Artenvielfalt, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, nachhaltiges Wirtschaften, Pflanzentauschmarkt, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen Kommentar
Jetzt beginnt wieder die Pflanzzeit und vielleicht soll das eine oder andere Plätzchen im Garten, auf Balkonen oder auch in der Wohnug für neue Schätze frei geräumt werden.
Daher laden wir ein zum
Pflanzentauschmarkt am Freitag, den 20.10.2023
16.00 – 19.00 Uhr
im Raum wachsenlassen und im Foyer des
Kiez Zentrums Villa Lützow
Lützowstraße 28
10785 Berlin
tauschen, verschenken, weitergeben:
ob zu groß gewordene und geteilte Stauden aus Gärten und von Balkonen oder auch zu viel gewordene Zimmerpflanzen… wir freuen uns auf Gärtner*innen aus Berlin und dem Umland!
Auch wer keine eigenen Pflanzen abzugeben hat, ist herzlich zum Stöbern und Fachsimpeln eingeladen.
Kontakt: wachsenlassen@web.de
Der Wunschbaum
Veröffentlicht: August 2, 2023 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Ökologie, Bäume in der Stadt, Erhalt der Stadtnatur, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Klimawandel, Nachhaltigkeit, Naturgarten in der Stadt, Stadtnatur, Urbanes Gärtnern 3 Kommentare
Im Jahre 2010 haben wir begonnen, auf dem Außengelände des heutigen Kiez Zentrums Villa Lützow in Berlin Tiergarten-Süd, einen ca. 2000 qm großen Bereich als Naturgarten zu gestalten und zu pflegen.
Genauso lange begleitet uns unser Maulberbaum, ein Morus nigra, in unseren Augen leider zu nahe am Außenzaun gepflanzt, doch dazu nachher mehr.
Der Maulbeerbaum (Morus alba) stammt ursprünglich aus China, Japan und Korea und gelangte über Spanien, Italien, Frankreich nach Europa. Hintergrund der Einführung war unter anderem der Versuch, selber Seide herstellen zu wollen. Dazu gab es ja bekanntlicherweise auch Versuche in Brandenburg…
Da unser Maulberbaum ein Morus nigra ist, sind wir nicht auf die Idee gekommen, in die Seidenproduktion einzusteigen (die Raupen des Seidenspinners mögen nämlich nur die weiße Sorte), sondern lieben wir ihn vor allem wegen seiner wohlschmeckenden Früchte und seines schönen Wuchses.
Der Nigra kommt übrigens vermutlich aus Vorderasien, vielleicht dem Gebiet des alten Persiens und wird schon seit der Antike am Mittelmeer angebaut und ist dort manchmal auch als verwilderte Form zu finden. Attraktiv machen ihn auch dort seine wohlschmeckenden, durstlöschenden und erfrischenden Früchte.
Auch in der Pflanzenheilkunde findet der Maulbeerbaum Verwendung.Wir ernten und trocknen seine Blätter für unsere Teemischungen, sie lindern Halsschmerzen und helfen bei Angina.

Im alten China wurde die Maulbeerbaume als Bäume des Sonnenaufgangs und der Sonnen-Mutter verehrt.
Bei den Griechen galten sie als Symbol der Klugheit und seine wohlschmeckenden Beeren, die den Menschen köstliche Nahrung darboten, wurden als Götterfrüchte verehrt.
Und es gibt die tragische Liebe von Pyramus und Thisbe in den Metamorphosen von Ovid, wo wir anschaulich erfahren, wie die Früchte ihre blutrote Farbe erhalten haben.
Maulbeerbäume sind nicht nur nützlich, gesund und schön, sondern auch lauschige Schattenspender. Sie haben eine heitere und freundliche Ausstrahlung, fördern die Geselligkeit und sind bestens als Haus-Bäume geeignet. Die Maulbeere ist ein Baum für jeden Tag. Eigentlich. Bescheiden. Freundlich. Die Mutter der Sonne.
Heutzutage gilt der in der Türkei sehr bekannte Maulbeerbaum auch vielen als ein Sinnbild für türkische Einwanderung nach Deutschland: Wie er sind auch die türkeistämmigen Einwanderer der 60er und 70er Jahre in Deutschland heimisch geworden. Sie, ihre Kinder und Enkel sind heute in Deutschland fest verwurzelt. Als ein Teil der Gesellschaft leistet jede*r einzelne von ihnen mit seiner Arbeit, seinem Engagement, seiner Herkunftskultur und den Früchten seiner Arbeit einen wichtigen Beitrag für das gemeinschaftliche Leben in Deutschland.
Und übrigens: Seit Neuesten wird der Maulbeerbaum von einigen als Klimabaum der Zukunft gehandelt, weil er den veränderten Bedingungen in Zeiten des Kliamwandels ganz gut stand halten kann.


Da unser Maulbeerbaum sehr nah an den Außenzaun zum Bürgersteig hin gepflanzt worden ist, haben wir seit Jahren darauf geachtet, seine unteren Äste regelmäßig zu schneiden. Es gab nämlich Beschwerden darüber, dass der Kehrwagen der Stadtreinigung, der den Bürgersteigt säubert, nicht darunter durchfahren könne. Also haben wir sorgfältig darauf geachtet, dass dies gewährleistet ist.
Was das wunderbare daran ist (war?), dass der Baum so nah am Bürgersteig steht, ging uns erst nach Jahren auf, als der Baum seine ersten Früchte trug:
Jedes Jahr versammelten sich viele Anwohner und auch zufällig vorbeikommende Passanten unter dem Baum, um ihn zu beernten. Menschen aus Syrien, Iran, Türkei, Nord-Mazedonien, China, Griechenland und und und trafen sich unter den Zweigen des Baumes, kamen ins Gespräch, erzählten uns Geschichten aus ihrer Kindheit und strahlten vor allen Dingen eins aus: Freude!
Dieser Baum mit seinen Früchten ist (war?) manchmal lang vergessene Heimat.
Und manch eine Berlinerin kostete zum ersten Mal in ihrem Leben eine Maulbeere.
In einem Jahr erstrahlte unser Marus nigra sogar als Wunschbaum. Mit Wünschen beschriftete Stoffbinden konnten an seine Äste gebunden werden und wer weiß, vielleicht sind einige davon in Erfüllung gegangen.

Dass ich nun über den Maulbeerbaum schreibe, hat einen traurigen Anlass. Mitte Juni diesen Jahres – mitten zur heißen Jahreszeit, mitten zur Erntezeit, wurde der Baum aus uns noch nicht einsichtigen Gründen sehr stark – ich empfinde die Art und Weise, besonders zu dieser Jahreszeit als sehr brutal-, beschnitten.
Der Baum blutet seither aus seinen Wunden und ja, vielen Menschen blutet das Herz.

Beraubt seiner schattenspenden Eigenschaft, geschmälert in seinem charaktervollen Wuchs steht er nun nackt am Zaunesrand, unerreichbar die Früchte für kleine und große Freundinnen.
Ich versuche, seit nunmehr sechs Wochen eine Antwort auf die Frage Warumzu bekommen, bisher hat sich noch niemand aus der zuständigen Verwaltung zu einem persönlichen Gespräch bereit erklärt.
Schmerzlich für mich und alle, die sich in unserem Garten seit 13 Jahren für den Erhalt der Stadtnatur mit Rat und Tat engagieren.
Wer seinen Maulbeerbaum im Sommer oder im Herbst schneidet, sorgt damit dafür, dass dieser langfristig verkommt.
Die Maulbeere ist ein Baum für jeden Tag. Bescheiden. Freundlich. Die Mutter der Sonne. Eigentlich.
Umwelt- und Klimapreis Berlin Mitte 2023
Veröffentlicht: Juni 14, 2023 Abgelegt unter: Allgemein, Gemeinschaftsgarten | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Stadtnatur erhalten, Umwelt- und Klimapreis Berlin-Mitte, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen Kommentar
Wir haben heute den 1. Preis beim Umwelt- und Klimapreis Berlin Mitte 2023 in der Katergorie Begrünung verliehen bekommen!
Besonders freut uns die Katergorie, da wir uns in unserem Garten seit Jahren darum bemühen, eine naturnahe, nach permakulturellen Kriterien angelegte ganzheitliche Gartengestaltung zu etablieren, die Lebensräume für Pflanzen, Tiere und Menschen bietet.
Besonders am Herzen liegen uns dabei der Wildbienen- und Vogelschutz und der Erhalt der Artenvielfalt.
Menschen ab dem Kindergartenalter können in unserem Gemeinschaftsgarten eine Beziehung zur Natur aufbauen, pflegen und geniessen.
Wir haben an diesem Tag tolle kleine und große Menschen mit ihren engagierten Projekten für unsere Natur kennengelernt, das gibt immer wieder Mut in schwierigen Zeiten!
Einen besonderen Dank an dieser Stelle auch noch einmal an unseren Verein KIDZ e.V., einem anerkannten freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe, der uns seit Jahren dabei unterstützt, Natur- und Umweltbildung und die Pflege der naturnahen Stadtnatur auf dem Gelände des Kiez Zentrums Villa Lützow in Berlin Tiergarten-Süd aufrecht aufrecht zu erhalten!


Mix Dir Deine eigene Teemischung!
Veröffentlicht: April 28, 2023 Abgelegt unter: Kräuter und Heilpflanzen, Workshops | Tags: Artenvielfalt, DIY/DIT, Gartenkräuter, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Kräutertee selber mischen, nachhaltiges Wirtschaften, Nachhaltigkeit, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen Kommentar
Wir räumen unsere Teekisten der Ernte 2022!
Bei Kräutertee hat jede*r seine eigenen Vorlieben und Bedürfnisse und häufig passen die angebotenen Teemischungen nicht so ganz.
Am Donnerstag, den 4.Mai 2023, in der Zeit von 14.00 – 17.00 Uhr
könnt ihr euch aus unseren sorgfältig und liebevoll getrockneten Gartenkräutern individuelle Mischungen zusammenstellen und euch über die jeweiligen Inhaltsstoffe und Anwendungsgebiete der einzelnen Kräuter informieren.
Kiez Zentrum Villa Lützow
Raum wachsenlassen EG
Lützowstraße 28
10785 Berlin
Kontakt: wachsenlassen@web.de

Capsicum-Sorten (Chili, Paprika, Peperoni) aktuell in unserer LeihSämerei 6.3.2023
Veröffentlicht: März 8, 2023 Abgelegt unter: LeihSämerei | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Garten in der Stadt, Gemüsevielfalt erhalten, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, LeihSämereiBerlin, nachhaltiges Wirtschaften, Nachhaltigkeit, regionales Saatgut tauschen, Saatgut tauschen Berlin, Saatgut-Tauschbörse, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen Kommentar
Aktuell haben wir folgende Capsicum-Sorten zur Auswahl zum kostenlosen Mitnehmen:
Ungarische Kirschpaprika (capsicum annuum)
Biquinho Amarelo Chili (capsicum chinese)
Biquinho Vermelho Chili (capsicum chinese)
Dolce di Bergamo Paprika (capsicum annuum L.)
Ecuador Purple Chili (capsicum annuum)
Anaheim Chili (capsicum annuum)
Apfelpaprika (capsicum annuum)
Bratpaprika (capsicum annuum)
Lila Luzi Peperoni (capsicum annuum)
Basket of Fire Chili (capsicum annuum)
Costeno Amarillo Chili (capsicum annuum)
Costeno Amarillo Chili (capsicum annuum)
Jalapeno M. Paprika (capsicum annuum)
Turuncu Spiral Chili (capsicum annuum)
Liebesapfel Paprika (capsicum annuum)
Dulce Sol Baumchili (capsicum baccatum)
Mini-Chili / Bonsai-Chili (capscium annuum v. minimum)
Snack-Paprika Fritz
Jörg’s kleine rote Chili
Jörg’s rote Chili

LeihSämerei
Gemeinschaftsgarten wachsenlassen
im Foyer des Kiez Zentrums Villa Lützow
Lützowstraße 28
10785 Berlin
Öffentlich zugänglich:
Di-Fr, 11.00 – 17.00 Uhr
Mittwochs, 16.00 – 19.00 Saatgut-Treff
für alle, die sich zum Thema vernetzen wollen
und uns bei unserer Arbeit unterstützen
möchten.
Was braucht die Biene?
Veröffentlicht: März 6, 2023 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten, Vögel, Insekten und andere Wesen, Workshops | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Bienentränken selber machen, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, insektenfreundliche Blühmischungen, insektenfreundliches Saatgut, Nachhaltigkeit, Nisthilfen-Workshop, Urbanes Gärtnern, Wildbienen-Nisthilfe selbermachen, Wildbienen-Nisthilfen Hinterlasse einen Kommentar
Ein Zuhause, etwas zu trinken und etwas zu essen.
Am Mittwoch, den 22.3.2023, 15.30 – 18.00 Uhr
kannst Du bei uns eine Insektennisthilfe und/oder eine Insektentränke bauen und Dir jede Menge Saatgut für buntblühende und insektenfreundliche Blumen kostenfrei mitnehmen. Nicht nur in Gärten, auch auf Balkonen können insektenfreundliche kleine Lebenswelten entstehen.
Raum wachsenlassen EG im
Kiez Zentrum Villa Lützow
Lützowstraße 28
10785 Berlin
Kontakt: wachsenlassen@web.de
Gemeinsam mit dem Familienzentrum Villa Lützow
Tomaten-Saatgut
Veröffentlicht: März 2, 2023 Abgelegt unter: LeihSämerei | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, LeihSämerei Berlin, nachhaltiges Wirtschaften, regionales Saatgut, Saatgut tauschen, Tomatensaatgut, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen Kommentar
Dank der vielen Schenkungen zu unserer Saatgut-Tauschbörse haben wir neben vielen anderen Gemüse- und Blumensamen momentan 30 verschiedene Tomatensorten als Saatgut in unserer LeihSämerei:
kleiner Prinz
Fuzzy Wuzzy
Anna Ruskaja
Salattomate Puschies rund
Cerise gelb
Old German
Sonnenherz
Ukrainische Rose
Rotes russisches Ochsenherz
Goldene Königin
Rote Murmel (Wildtomate)
Golden current (Wildtomate)
Black Cherry
San Marzano
Honigtropfen
Berner Rose
White Sensation
Guernsey Island
Ananas Blau
Bluegold Berry
Green Zebra
Tarasenko
Black Opal
Salattomate Müncheberger
Principe Borghese
Super Roma VF
Great White
Sweet Aperetiv
Buschtomate Kariole
Balkontomate Bogus fruchta

Also kommt schnell vorbei uns sichert euch eure Lieblingssorte.
Unsere LeihSämerei befindet sich im Foyer der Kiez Zentrums Villa Lützow
Lützowstraße 28
10785 Berlin
und ist in der Zeit von Di-Fr von 11.00 – 17.00 Uhr öffentlich zugänglich.

SAVE THE DATE:
Am 12.5.2023, 16.00 – 19.00 Uhr Pflanzentauschmarkt vor dem Familienzentrum Villa Lützow
Lützowstraße 28
10785 Berlin
Offener Saatgut-Treff jeden Mittwoch, 16.00 – 19.00 Uhr, für alle, die uns helfen möchten, unsere Saatgut-Schenkungenin die LeihSämerei einzupflegen, zum Austauschen, Kennenlernen…
Raum wachsenlassen, EG Kiez Zentrum Villa Lützow
Saatgut tauschen – gemeinschaftlich Vielfalt erhalten!
Veröffentlicht: Februar 27, 2023 Abgelegt unter: LeihSämerei, z | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Garten in der Stadt, gemeinsam gärtnern, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, LeihSämerei Berlin, Nachhaltigkeit, Saatgut tauschen, Saatgut-Tauschbörse, Urbanes Gärtnern, Vielfalt erhalten Hinterlasse einen Kommentar
Es war so ein schöner Nachmittag, den wir gestern gemeinsam mit zahlreichen Gärtner*innen aus Berlin und dem Umland erleben durften, wir danken allen Besucher*innen recht herzlich für ihr Kommen!


Es gab eine Auswahl von gefühlt mehr als einhundert Tomatensorten, die meisten von ihnen robust und Freiland geeignet. Gurken, Chilli, Paprika, Mangold und und und … dazu eine große Auswahl an bunten Sommerblühern, zu unserer Freude war deutlich zu spüren, wie wichtig für viele das naturnahe Gärtnern und die Unterstützung von Wildbienen geworden ist.
Wie wir uns das gewünscht hatten, wurde geschwärmt und gefachsimpelt, Erfahrungen und Wünsche ausgetauscht. Diese einander zugewandte Gemeinschaft, das gemeinsame Interesse daran, Vielfalt auf Balkonen, Gärten und nicht zuletzt auch auf unseren Tellern zu erhalten war wie ein Balsam für die manchmal wunde Seele eines naturverbundenen Menschen, der häufig fassungslos dem brutalem Ausbeuten natürlicher Ressourcen gegenübersteht in einer Welt, wo Profitgier anstatt Liebe für unsere Mitwelt regiert.



Unsere LeihSämerei hat reichlich Nachschub bekommen und wir Hilfe beim ordentlichen Einpflegen des Saatgutes in die entsprechenden Fächer.

Also, kommt weiterhin vorbei, stellt euer eigenes Saatgut weiterhin ein in die LeihSämerei oder stöbert in dem reichhaltigem Angebot zum kostenlosen Mitnehmen.
Die LeihSämerei ist öffentlich zugänglich Dienstag-Freitags in der Zeit von 11.00 – 17.00 und befindet sich im
Foyer des Kiez Zentrums Villa Lützow
Lützowstraße 28
10785 Berlin
Oder veranstaltet selber einen Saatgut-Tausch, tauscht mit Freunden, Nachbarinnen, Garten- und Balkonbesitzer*innen.
Wie eine Besucherin so schön sagte: Wow, so etwas müsste es in jedem Bezirk geben!
Bis Mitte April findet bei uns zusätzlich jeden Mittwoch, in der Zeit von 15.00 – 19.00 Uhr ein Saatgut-Treff statt, wo wir uns persönlich austauschen und Ideen schmieden können.
An diesem Tag könnt ihr eure Kulturen für diese Gartensaison auch gerne direkt bei uns ausgesäen, Töpfe und Erde dazu sind vorhanden.

Und hier noch eine Vorankündigung/ save the date:
Am Freitag, den 12.5.2023, in der Zeit von 16.00 – 19.00 veranstalten wir gemeinsam mit dem Familienzentrum Villa Lützow einen Pflanzentauschmarkt.
Hier können zuviel ausgeäte Jungpflanzen (wem passiert das nicht jedes Jahr auf’s Neue?) und ausgemachte Stauden getauscht, verschenkt und weitergegeben werden.
