Veröffentlicht: März 24, 2015 | Autor: ele54 | Abgelegt unter: Die Grüne Bibliothek | Tags: Grüne Bibliothek, Saatgut, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern |
Wachsenlassen und die Grüne Bibliothek
Von HU-Gastbloggerin Luna
Wenn im Frühling die ersten Maiglöckchen zum Vorschein kommen, dann möchte man manchmal dem Alltag entfliehen und einfach die Natur genießen.
Im Gemeinschaftsgarten Wachsenlassen in der Kluckstraße 11 in Tiergarten-Süd wird den Bürgern des Kiezes genau das ermöglicht. Und wer sich vorher mit dem Thema urbanem Gärtnern vertraut machen möchte, kann in der anliegenden Grünen Bibliothek in einem der vielen Bücher zu diesem Thema schmökern…
Ganz so weit, wie Luna in ihrem Artikel beschreibt, ist die Grüne Bibliothek der Nachbarschaft noch nicht.
Aber schon einmal zum Vormerken: Für Freitag, den 24. April 2015 ist ab 16.00 Uhr eine Präsentation der neu angeschaften Medien und unserer frsich gebauten Saatgut-Bibliothek in Planung.
Und hier weiter im Artikel von Luna:
http://potseblog.de/2015/03/21/wachsenlassen-und-die-gruene-bibliothek/
Gefällt mir Wird geladen …
Veröffentlicht: März 19, 2015 | Autor: ele54 | Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Artenvielfalt, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, nachhaltiges Wirtschaften, Saatgut, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern |
Auch in diesem Jahr wieder eine kleine Zusammenstellung von empfehlenswerten Saatgutinitiativen:
Viel Spaß beimStöbern und Aussuchen!
Dreschpflegel e.V.
Die Dreschflegel – Gemeinschaft besteht aus 14 Biohöfen in verschiedenen Gegenden Deutschlands mit gemeinsamer Vermarktung durch den Dreschflegel – Versand. Bei unserer Zusammenarbeit legen wir Wert auf weitgehende Unabhängigkeit der einzelnen Betriebe.
Biologisches Saatgut ist die Grundlage für den biologischen Anbau im eigenen Garten. Der Handel mit Bio-Saatgut lockt mit Gewinnen und vieles kann sich hinter dem Begriff verbergen: Angeboten wird auch Saatgut, das nur einmal biologisch vermehrt wurde und sonst aus konventioneller Zucht stammt. Diese Arbeitsweise lehnen wir ab! Pflanzenvielfalt entwickeln bedeutet für uns, sich vielen von der Züchtung vernachlässigten Sorten und Arten zuzuwenden, sie zu erhalten und zu verbessern. Auch die jahrelange Züchtung und Auslese ist kontrolliert biologisch.
http://www.dreschflegel-saatgut.de/
Ökologische Saaten – Bingenheimer Saatgut
Die Bingenheimer Saatgut AG handelt ausschließlich mit ökologischem Saat- und Pflanzgut von samenfesten Sorten. Diese können mit stabilem Sortenbild weiter vermehrt werden, das heißt, die nachgezogenen Pflanzen haben die gleichen Eigenschaften und die gleiche Gestalt wie die Mutterpflanze. Sie sind in der Lage, fruchtbare Samen zu bilden, wie es von Natur aus veranlagt ist. Insofern sind samenfeste Sorten das Bindeglied zwischen Vergangenheit und Zukunft der Kulturpflanzenentwicklung und ein Sinnbild nachhaltigen Wirtschaftens.
Die Bingenheimer Saatgut AG ist mit ihren zehn Jahren noch eine vergleichsweise junge Pflanze. Der Samen, aus dem alles gewachsen ist, wurde vor mehr als 30 Jahren gesät. Eine Gruppe aufgeschlossener und engagierter Demeter-Gärtner und -Gärtnerinnen schloss sich im „Initiativkreis für Gemüsesaatgut aus biologisch-dynamischem Anbau“ zusammen. Sie hatten schon in den 80er Jahren erkannt, dass die Saatgutfrage zu einer Schlüsselfrage des Ökolandbaus werden würde. Sie erlebten mit, wie der Siegeszug der heute weit verbreiteten Hybridsorten zu einem drastischen Schwund von samenfesten Sorten führte und mit ihnen die natürliche Fähigkeit zur Vermehrung. Mit Besorgnis erkannte der Initiativkreis, dass die eher biotechniknahen Züchtungstechniken die Grundlagen der biologischen Gemüseerzeugung in Frage stellten.
http://www.bingenheimersaatgut.de
Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt VEN e.V.
Der VEN e. V. ist Mitglied in der Interessengemeinschaft für gentechnikfreie Saatgutarbeit (IG Saatgut). Hier haben sich Erhaltungs-, Züchtungsorganisationen und Saatgutunternehmen aus dem gewerblichen und nicht gewerblichen Bereich in Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammengeschlossen. Sie setzen auf Züchtungs- und Vermehrungsmethoden, die einem ganzheitlichen Pflanzenbild entsprechen. Den Einsatz von Gentechnik lehnen sie ab.
Weltweite Zusammenarbeit: Die IG Saatgut kooperiert mit Gleichgesinnten auf nationaler Ebene sowie in vielen anderen Ländern.
http://www.nutzpflanzenvielfalt.de
Arche NOAH – Gesellschaft für die Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt & ihre Entwicklung
ARCHE NOAH entstand 1989 auf Initiative von GärtnerInnen, BäuerInnen und JournalistInnen, die das Saatgut als Grundlage der Ernährung buchstäblich wieder in die eigenen Hände nehmen wollten. Denn: Seit 1900 ist die Vielfalt unserer Kulturpflanzen durch die Industrialisierung der Landwirtschaft weltweit dramatisch – um 75% – zurückgegangen ! Heute gefährden Gentechnik, Saatgut-Monopole, Klimawandel und Kriege dieses kostbare Erbe.
ARCHE NOAH hält dem eine positive Vision und zahlreiche Aktivitäten entgegen: ARCHE NOAH bewahrt und pflegt tausende gefährdete Gemüse-, Obst- und Getreidesorten. Erfolgreich arbeiten wir daran, traditionelle und seltene Sorten wieder in die Gärten und auf den Markt zu bringen – dank der Unterstützung von rund 10.000 engagierten Mitgliedern und zahlreichen Förderern.
http://www.arche-noah.at
Samenbau Nordost – Biosaatgut aus Meckpomm und Brandenburg
Samenbau Nordost Kooperative ist ein Zusammenschluss von vier Gärtnerbetrieben, die biologische Saatgutvermehrung von Gemüse, Zierpflanzen und Kräutern betreiben.
Wir bauen vornehmlich alte Sorten, Raritäten und Wildpflanzen an.
Unser Ziel ist es, Privatgärtnern, Selbstversorgen und Direktvermarktern gute Sorten zur Verfügung zu stellen, die standortangepasst, freilandtauglich und robust sind, guten Geschmack und schönes Aussehen haben, weiter gute Erträge auch in ungünstigen Jahren bringen und eine lange Ernteperiode haben. In diesen Bereichen sind alte Sorten unter Umständen besser geeignet als moderne Sorten, die zum Beispiel häufig für die industrielle Einmalernte gezüchtet werden oder bei denen Transportfähigkeit wichtiger wird als besondere Geschmacksqualitäten. Wir arbeiten nach den Richlinien der EG-Ökoverordung und sind den Anbauverbänden Demeter und Verbund Ökohöfe angeschlossen. Wir verstehen uns als Kooperationspartner für die Vereine zum Erhalt der Nutzpflanzenvielfalt, sind Mitglieder im V.E:R:N: und V:E:N:.
Als biologisch wirtschaftende Gärtner/innen bauen wir weder gentechnisch veränderte Pflanzen noch Hybriden an.
Regionales, samenfestes Biosaatgut, sowie alte Sorten aus Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern
VERN e.V.
Der Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen in Brandenburg e.V., kurz VERN e.V., wurde 1996 gegründet. Mitglieder sind Privatpersonen, Landwirte, Gärtner und Institutionen/Vereine.
Der VERN e.V. erhält ca. 2.000 alte Nutzpflanzensorten und hält sie für die Allgemeinheit einfach zugänglich. Er erhält zudem das Wissen über den Anbau, den Umgang und die Nutzung der Kulturpflanzen.
Neben der Erhaltungsarbeit betreibt der VERN e.V. auch Öffentlichkeits-, Bildungs-, Beratungs- und politische Arbeit zum Erhalt alter Nutzpflanzen. Dieses und alles Weitere erfahren Sie auf dieser Website.
http://www.vern.de
Gefällt mir Wird geladen …
Veröffentlicht: März 17, 2015 | Autor: ele54 | Abgelegt unter: Die Grüne Bibliothek | Tags: Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, Grüne Bibliothek, Saatgut, Saatgut-Bibliothek, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern |

Endlich sind wir wieder an’s Bauen gekommen.
Endlich wieder etwas praktisch gestalten nach langen Wochen von Gesprächen, Planungen, Umplanungen, neue Planungen und und und…
Mitglieder der IG-Bibliothek Tiergarten haben sich unter Anleitung von Joshua Kunicki und nach den Plänen unserer Gärtnerin Julia Westheimer daran gemacht, die Saatgut-Bibliothek, die demnächst fester Bestandteil der ‚Grünen Bibliothek der Nachbarschaft‘ in der Stadtteilbibliothek Tiergarten sein wird, eigenhändig gemeinsam herzustellen.


Was ist eine Saatgut-Bibliothek?
Ganz einfach:
Alphabetisch sortiert finden sich hier Samen aus und für Berliner Gärten und natürlich auch sonst wo her.
Wenn einem etwas gefällt, kann man sich Saatgut entnehmen, daraus Blumen und/oder Gemüse für seinen Garten ziehen und im Spätsommer/Herbst eigenes Saatgut ernten, von dem man einen Teil wieder zurück in die Grüne Bibliothek der Nachbarschaft bringt.
(Alles natürlich fein gesäubert und beschriftet – aber keine Angst, eine Gebrauchsanleitung wird unserer Saatgut-Biblitohek anbei liegen.)




Tütchen zum Abfüllen werden bereit stehen und natürlich auch ein Nachschlagwerk, in welchem man Informationen über die angebotenen Samen finden kann.

Und so sieht unser schönes neues Möbel aus, inklusive Arbeitsplatte und Berliner Hocker, den Josh schnell ’nebenbei‘ aus dem Verschnitt des gekauften Holzes angefertigt hat.

Saatgut-Bibliothek, Saatgretair, LeiSämerei, nun braucht das gute neue Stück nur noch einen schönen Namen!
Wer Lust hat, bei uns mitzumachen und/oder sich beispielsweise ab ca. Mitte April (Eröffnungstermin in Planung, wird noch bekannt gegeben) gemeinsam mit Julia regelmäßig um den Saatgretair zu kümmern, melde sich einfach unter:
gruenebibliothek@web.de
Das nächste Treffen der IG-Bibliothek findet am 26.3. 2015 um 18.00 Uhr statt, weitere Infos dazu ebenfalls unter o.g. Email-Adresse.
Gefällt mir Wird geladen …
Veröffentlicht: März 3, 2015 | Autor: ele54 | Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, gesunde Ernährung, kräutergarten, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern |

Für unseren Kräutergarten suche ich eine Mitgärtner_in, die mich beim Anbau und Pflege der Kräuter unterstützt.
Leider habe ich zu wenig Zeit, um so oft im Garten sein zu können, wie ich es gerne möchte.
Im letzten Jahr habe ich begonnen, unseren Kräutergarten auszubauen, aber da gibt es noch eine ganze Menge zu tun.
Wer interessiert sich besonders für Kräuter und deren Verarbeitung? Es gibt auch schon einige Duftpflanzen im Garten zur Herstellung von Seifen und/oder Potpourris.
Einfache Produkte wie Kräuter-Öle, -Essig und -Salz haben wir schon im vergangenen Jahr hergestellt und möchten das auch weiterhin (und mehr davon!) machen.
Ich freue mich auf Anfragen unter:
wachsenlassen@web.de

Gefällt mir Wird geladen …
Veröffentlicht: Dezember 1, 2014 | Autor: ele54 | Abgelegt unter: Die Grüne Bibliothek, z | Tags: Buch und Garten, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, Grüne Bibliothek, Nachhaltigkeit, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern |

Warum heißt die ‚Grüne Bibliothek der Nachbarschaft‘ grüne Bibliothek?
Zum Jahresende 2013 wurde öffentlich, dass die Stadtteilbibliothek Tiergarten akut von der Schließung bedroht war und dass sie zukünftig nur durch ein Betriebskonzept durch Beteiligung Dritter würde aufrecht erhalten werden können.
Um eine qualitativ hochwertige Weiterführung zu gewährleisten, haben sich interessierte Bürger in einer IG-Bibliothek zusammengeschlossen und treffen sich seit Beginn 2014.
In regelmäßigen Treffen und in Kooperation mit dem Stadtteilverein Tiergarten e.V. und dem Amt für Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Bibliotheken wurde ein Konzept erarbeitet, durch welches die Bibliothek als Stadtteilbibliothek erhalten werden kann.
Ein zusätzliches neues Profil – urbanes Gärtnern, DIY, nachhaltige Lebensstile, eng verknüpft mit Angeboten praktischer Sprach- und Leseförderung und praxisbezogenen Mitmach-Angeboten – gibt dem Bildungsort im Quartier neue Attraktivität.
Ab Oktober 2014 haben erste Angebote begonnen, die Sprach-Freude vermitteln.
Im generationsübergreifenden, offenen Angebot von Frau Dorén, den ABC-Spielen wird mit Sprache gespielt, man lernt sich gegenseitig und die jeweiligen Kulturen der Einzelnen kennen und entdeckt die Biblitohek.
Frau Dombrowski öffnet für die Teilnehmer_innen ihrer Angebote die wunderschöne Welt des japanischen Erzähltheaters – Kamishibai.
Dieses Angebot richtet sich an feste Gruppen, mit der die jeweiligen Termine und Themen vorher abgesprochen werden. Bis zum Beginn der Weihnachtsferien läuft aktuell ein Workshop mit Kindern einer JüL-Klasse der benachbarten Allegro-Grundschule.
Falls Sie für das nächste Jahr Interesse daran haben, mit einer Gruppe solch einen Workshop durchzuführen, schicken Sie uns bitte eine Nachricht unter:
gruenebibliothek@web.de
Neue Medien wurden ausgewählt und bestellt, darunter ein guter Grundstock für den Bereich Urbanes Gärtnern / Nachhaltige Lebensstile.
Im neuen Jahr geht’s dann erst einmal an’s Renovieren und Umräumen.
Wir wollen Platz schaffen für den neuen Schwerpunktbereich, der auch eine Saatgut-Bibliothek enthalten wird.
Neue Veranstaltungen rund um Sprache und andere Mitmach-Angebote aus dem ‚grünen Bereich‘ starten dann etwa ab März 2015.
All unsere Pläne können nur durch das große ehrenamtliche Engagement der Mitglieder der IG Bibliothek durchgeführt werden.
Wir suchen Verstärkung ab dem nächsten Jahr!
Wenn Du/Sie Interesse daran haben, uns bei unserer Arbeit zu unterstützen, bitte nehmt Kontakt zu uns auf unter:
gruenebibliothek@web.de
Wir suchen bislang Unterstützung bei der Durchführung der Sprachlernangebote, bei Angeboten für Kitas und Schulklassen (z.B. Bilderbuchkino) am Vormittag und natürlich bei den anstehenden Renovierungsarbeiten.
Bei eurer Freiwilligenarbeit erwartet euch die Zusammenarbeit in einem engagiertem Team mit dem Ziel, einen grünen Bildungsstandort im Quartier zu errichten und aufrecht zu erhalten.
Eigene Ideen, die in das Konzept der ‚Grünen Bibliothek der Nachbarschaft passen‘ und auch das grüne Gartengelände des Familiengartens Kluck 11 mit einbeziehen, sind herzlich willkommen und werden gemeinsam auf ihre Realisierbarkeit hin besprochen.
Die Grüne Bibliothek der Nachbarschaft wird gefördert durch:

Gefällt mir Wird geladen …
Veröffentlicht: November 19, 2014 | Autor: ele54 | Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, gerechte gesellschaft, nachhaltiges Wirtschaften, Nachhaltigkeit, Stadtgarten, Tauschregal |

Nun steht es wieder in neuem Glanze, bzw., wie wir dann nach Ende der Renovierungsarbeiten fanden, in wohnzimmerlicher Atmosphäre:
Unser Tauschregal HIN und Her im Familiengarten in der Kluckstr. 11, Tiergarten-Süd.

Freitag Vormittag begannen wir mit den Arbeiten – und dies bedeutete erst einmal: saubermachen!
Von Kombi bei uns im Haus hatten wir zwei gut erhaltene stabile Regale geschenkt bekommen, die aber, genauso wie das Tauschregal selbst, erst einmal ordentlich geschrubbt werden mussten.


Erst danach konnte mit den Malerarbeiten begonnen werden und die machen ja bekannterweise viel mehr Spaß als das ewige Ordnung halten und Saubermachen.
So verbrachten wir insgesamt fast zwei volle Tage an unserem Tauschregal und haben dadurch auch einmal mitbekommen, wie intensiv das Tauschregal genutzt wird.
Ich kann nur sagen: es herrscht ein reger Verkehr bei unserem HIN und HER!
Als wir vor ca. zwei Jahren unser Tauschregal errichteten (übrigens vollständig aus Recycling-Materialien), waren wir sehr unsicher, wie gut es an diesem Standort angenommen werden wird.
Mittlerweile wissen wir, dass viele Menschen aus der Nachbarschaft das Tauschregal nutzen und es ein reges Hin und Her gibt.
Nachbarn kamen vorbei mit frisch gewaschener und gefalteter Kleidung und gut erhaltenen Spielsachen und noch mehr Menschen kamen, die Bedarf an solchen Sachen haben.
Momentan aktuelles Bedürfnis: warme Winterjacken!


Wir kamen mit vielen Nutzern des Regals ins Gespräch und von allen wurde das Bedauern darüber geäußert, dass das Tauschregal häufig leider in einem sehr unordentlichem, ja, man muss schon sagen, verwüstetem Zustand anzutreffen ist.
Ja, auch wir finden das sehr schade!
Das Regal wird von uns mit Hilfe von Gladt e.V. zweimal in der Woche aufgeräumt und sauber gemacht, aber leider reicht das nicht.
Deshalb meine Anfrage an alle, die das hier lesen:
Vielleicht hat jemand von euch/Ihnen Zeit und Lust, uns einmal in der Woche dabei zu unterstützen?
Darüber würden wir uns sehr freuen.
Einfach eine Mail an
wachsenlassen@web.de
Nun hoffen wir aber erst einmal, dass der neue, saubere Zustand zu einer pfleglichen Behandlung animiert und bitten alle Nutzer des Regals darum, ein wenig Ordnung zu halten und die meistens sehr gut erhaltenen Gegenstände darinnen mit Wertschätzung zu behandeln.
Denn die vielen Gespräche habe nicht zuletzt gezeigt, dass ein großes Interesse daran besteht, dass das Tauschregal erhalten bleibt.
Die Renovierung des Tauschregals war eine Mitmach-Aktion des Gemeinschaftsgartens wachsenlassen und ich danke Joshua, Rolf, Celine und Anna für ihre Mithilfe und ihr Engagement.
Der Gemeinschaftsgarten wachsenlassen wird gefördert durch:

Gefällt mir Wird geladen …
Veröffentlicht: November 18, 2014 | Autor: ele54 | Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten, Kinder im Garten, z | Tags: Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern |
Hallo, hier ist Kantoffels, der kleine Retriever.
Nur eine Woche älter und schon kann ich mir meinen Namen merken! Wir Retriever sind nämlich sehr kluge Hunde!
Der Herbst kommt und es gibt schöne Tage hier im Garten. Ich persönlich mag es sehr, wenn die bunten Blätter fliegen und es liegt so eine stille, friedliche Stimmung in der Luft.
Und die Luft ist klar und würzig, selbst hier in der Stadt.

Heute jedoch habe ich für die Menschen vermutlich ärgerliche Sachen auf dem Beet von Charlotte und Mats entdeckt und nebenan, bei Julia und Gabi, ist die Freude auch nicht besonders groß.
Wer genau hinschaut, kann es auf dem ersten Bild schon erkennnen und hier

sieht man es ja ganz deutlich: Jemand frisst unseren Feldsalat !!!
Ich muss gestehen, mir sind diese Wesen noch nicht begegnet und ich weiß daher nicht genau, wer es sein könnte.
Wie ihr vielleicht wisst, sind wir Retriever Jagdhunde, die sich besonders dadurch auszeichnen, dass sie Sachen zurückbringen (also retrieven) und nicht wirklich Spürhunde und deswegen ist es mir wahrscheinlich noch nicht gelungen, diese unbekannten Salatfresser (ist ja auch eh nicht so nach meinem Geschmack) aufzuspüren.
Manchmal, wenn es langsam dunkel wird, habe ich schon mal große, plüschige graubraune Wesen schnell an mir vorbei hüpfen gesehen, aber ich weiß nicht… vielleicht habe ich mir das auch nur eingebildet?
Die Welt sieht manchmal so anders aus, wenn es dämmert…

Vorbei am Feldsalat, der langsam auch ein bißchen mehr wird (und noch nicht angefressen ist), bin ich dann mal weiter Richtung Beet von Julia und Gabi gegangen, mal sehen, was da zu finden ist.
Ich möchte ja gerne den ganzen Garten kennenlernen, auch wenn ich hauptsächlich auf das Beet von Mats und Lotte aufpasse.

Julia und Gabi wollen nämlich auch noch ernten in diesem Jahr und warten deswegen auf den ersten Frost…ja, so etwas gibt es auch, hat Julia mir erzählt und die muss es wissen, sie ist Gärtnerin.
Also bin ich an den schönen hohen Pflanzen mit dem schönen Namen Rosenkohl hoch geklettert und, was wirklich merkwürdig war, die gut aussehenden, dicken Kohlröschchen wachsen alle nur ganz oben!
Mir ist schon aufgefallen, dass Julia und Gabi sich auch darüber wundern, immer wieder, wenn sie in den Garten kommen, stehen sie abwechselnd grübelnd vor ihrem Rosenkohl.


Hier kann man es genau sehen:
Ganz schön abgenagt, oder?
Also, liebe Menschen, ich glaube, da muss etwas geschehen!
Ich werde der Sache mal nachgehen und sage euch dann Bescheid und dann müsst ihr euch schnell was einfallen lassen, wenn ihr noch Spinat, Feldsalat oder Rosenkohl essen wollt in diesem Jahr.

Erst mal bin ich noch etwas weiter geklettert und habe es mir in einem Weißkohl gemütlich gemacht, sehr bequem und sehr schön, wie ich finde! Da kann man so richtig gut Verstecken drin spielen.
Und dann, als ich zurück zu Charlotte und Mats geschlendert bin, habe ich noch ganz kurz etwas im Gras hell blinken gesehen.
Was war das?
Der Rosen-Salat-Spinat-Fresser???

Ich weiß es nicht genau, denn wie gesagt, in der Dämmerung kann die Welt manchmal ganz anders aussehen als bei Tag.
Gefällt mir Wird geladen …
Veröffentlicht: November 8, 2014 | Autor: ele54 | Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Gemeinschaftsgarten, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern, Zeit |

Hallo,
mein Name ist….
Oh jeh, jetzt habe ich schon wieder meinen Namen vergessen!
Nun ja, ich bin noch ein kleiner Hund und glaubt mir, diese vielen Wörter der Menschensprache sind gar nicht so einfach auseinander zu halten. Aber seinen Namen zu wissen, ist wichtig, vielleicht kann mir der, den ihn kennt, helfen?

Also, auf jeden Fall weiß ich, dass ich ein kleiner Retriever bin.
Wobei ich, wenn ich ehrlich sein soll, mir nicht mehr ganz so sicher bin, was für ein Retriever ich bin. Ein ‚goldener‘ oder doch ein ‚Labrador‘? Hmm.
Auf jeden Fall sind Retiever sind ganz tolle Hunde, das weiß ich.
Sie haben gute Nerven, sind sehr ausdauernd, leben gerne in einer Familie und übernehmen für diese gerne Aufgaben. Uns wir haben wirklich einen langen Atem und viel Geduld und geben nicht auf, wenn wir etwas ganz stark wollen. Manchmal braucht man eben sehr lange, um etwas zu erreichen.
Ich bin jetzt hier, um auf das Beet von Lotte und Mats aufzupassen.
Die beiden haben nämlich die nächsten Monate leider sehr wenig Zeit, um in den Garten zu kommen und da habe ich mir gesagt: „Hey, das ist doch eine richtig feine Aufgabe für Dich! Aufpassen, was rund um das Beet von Mats und Lotte passiert.“
Heute habe ich mich erst einmal umgeschaut.
Ich war bei den Monatserdbeeren, die wirklich noch ein paar Früchte tragen.

Und dann war ich im Salat!
Schaut euch das an, wie knackig der noch ist! Der wird bestimmt noch richtig gut schmecken
(Wenn man denn so etwas mag.)

Besonders gut gefällt mir der schöne bunte Mangold. Da kann Lotte bestimmt auch noch etwas Leckeres draus kochen, wenn sie Zeit dazu findet.
Und diese Farben!
(Retiever sind bekanntlich Hunde, die nicht nur selbst sehr gut aussehen, sondern auch schöne Sachen zu schätzen wissen, Hunde mit gutem Geschmack sozusagen).

Es gibt hier roten, gelben und weißen Mangold.
Und direkt daneben habe ich ein kuscheliges Plätzchen für mich im Gras gefunden.
Also, insgesamt gefällt es mir hier sehr gut.
Ich werde mich jetzt mal weiter umsehen und mich ein bißchen einrichten. Mal schauen, wer hier alles so rumläuft und was hier so passiert.
Bis bald, euer….. (Äh, ja, hm) Retriever.
Gefällt mir Wird geladen …
Veröffentlicht: November 5, 2014 | Autor: ele54 | Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Gemeinschaftsgarten, nachhaltiges Wirtschaften, Nachhaltigkeit, Stadtgarten, Tauschregal, Urbanes Gärtnern |

Mittlerweile schon etwas in die Jahre gekommen und leider auch nicht immer pfleglich von seinen Nutzern behandelt, werden wir am
Fr, den 14.11. und am Sa, den 15.11.,
jeweils in den Zeiten von ca. 11.00 – 15.00 Uhr
unser Tauschregal im Eingangsbereich des Familiengartens renovieren.
Wir wollen es säubern,grundieren, neu streichen und einrichten.
Und freuen uns über Mithelfer aus dem Familiengarten und aus der Nachbarschaft.
Arbeitsmaterialien sind vorhanden, eigene Gestaltungsideen willkommen!
Kontakt: wachsenlassen@web.de
Der Familiengarten befindet sich in der Kluckstr.11, Ecke Lützowstraße.

Gefällt mir Wird geladen …
Veröffentlicht: Oktober 28, 2014 | Autor: ele54 | Abgelegt unter: Kinder im Garten | Tags: Artenvielfalt, beet, Garten in der Stadt, GartenZeit, Gärtnern mit Kindern, Gemeinschaftsgarten, Nachhaltigkeit, Schulgarten, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern |
Nein, es war natürlich kein geheimer Pflanzplan der Gärtnerin.

Julia Westheimer, die durchführende Gärtnerin der Schulgarten-AG der Allegro-Grundschule hatte natürlich akribisch recherchiert, was an diesem Standort an interessanten Pflanzen gedeihen könnte.
Zur Orientierung bei der Pflanzung hatte Frau Westheimer Stricke im Raum des Beetes angebracht, nach dem für alle einsichtigen Pflanzplan konnten nun die gelieferten Pflanzen verteilt werden.
Teilweise musste noch einmal ein bißchen gegraben werden, ein Lehrgang in praktischer Erprobung der Hebelwirkung anhnd vob Gartenwerkzeugen.




Mit Sorgfalt wurden die jungen Pflanzen aus ihren Töpfen geholt und mißtrauisch und liebevoll beäugt.
Namen wurden studiert und zugeordnet, das Beet durch die gemeinsame Pflanzung strukturiert.
Claudia Schaube, durchführende Pädagogin der Garten-AG, verglich gemeinsam mit den Schüler_innen Plan und Realität.




Auf jeden Fall Freude über die vielen (meist unbekannten, oder?) Stauden, die sich hoffentlich im Schulgarten der Allegro-Grundschule wohlfühlen werden. Und wie werden sie wohl aussehen?

Das Projekt ‚Reaktivierung des Schulgartens Allegro-Grundschule wird gefördert durch:

Gefällt mir Wird geladen …