Aussaaten der Vorkulturen
Veröffentlicht: März 20, 2016 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Artenvielfalt, Bibliothek Tiergarten-Süd, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Grüne Bibliothek, nachhaltiges Wirtschaften, Saatgut, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern 3 Kommentare
Auch die Gärtner_innen des Gemeinschaftsgartens wachsenlassen haben in den Räumen der Grünen Bibliothek der Nachbarschaft endlich wieder eine Heimat gefunden und somit den dringend notwendig gewordenen gemeinsamen Raum, um sich zu treffen und/oder Workshops durchzuführen.
Gestern haben wir dort unsere Vorkulturen ausgesät.
Das gemeinsam bestellte Saatgut war termingerecht eingetroffen und so machten wir uns voller Erwartung an die Arbeit.
Erste Aussaaten – für mich immer wieder ein schöner Tag voller Hoffnung und Erwartung auf das, was da wohl wachsen wird. (Und auch ein Tag, an dem man nicht an die unerklärlichen Ausfälle der letzten Jahre denken möchte – gibt es doch in jedem Gartenjahr unerhoffte Freude und unerwartete Enttäuschung.)
Übrigens: Auch bei Aussaat – Erde findet sich mittlerweile ein torffreies Angebot, bitte beim Kauf drauf achten!
https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/aktionen-und-projekte/torffrei-gaertnern/
So, und da stehen sie jetzt, unsere kleinen Schätze und Hoffnungsträger!
Wir freuen uns auf ein buntes und ertragreiches Gartenjahr 2016.
Infos über den Gemeinschaftsgarten wachsenlassen unter: wachsenlassen@web.de
Gartenzeit
Veröffentlicht: Juli 31, 2015 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Garten in der Stadt, GartenZeit, Grund zum Leben, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern, Zeit Hinterlasse einen KommentarUnkraut (Beikraut, Wildkraut) zupfen, eins nach dem anderen, zupfen, zupfen, zupfen.
Das meiste davon: Selbst ausgesäter Anisysop, der sich (auch wenn ich so etwas kaum zu sagen wage) sich ein bisschen zuu wohl bei uns im Garten fühlt.
Aber auf jeden Fall eine wunderbare Insektenweide!
Stück für Stück lege ich Stauden frei und freue mich darüber, dass sie sich, obwohl ich seit Wochen viel zu wenig Zeit für den Garten hatte, über das Jhr gut entwickelt haben.
Allen Vorurteilen zum Trotz:
Der Garten ist nicht nachtragend.
Ich taste die weichen, pelzigen Blätter des Frauenmantels, nach wie vor eine meiner Lieblinge im Garten mit ihren hübschen, samtig-grünen Marienmäntelchen, die, als Tee zubereitet, auch noch über heilende Kräfte verfügen.
Ich entferne überschüssige Samenstände (lasse zwei davon zum Ausreifen als zukünftige Gabe für unsere Leih-Sämerei stehen) und braune Blätter -und all die vielen Anisysop-Setzlinge drumherum.
Die Ochenzungen daneben sind noch nicht, wie schon befürchtet, geschossen, dort gibt es noch genug frische Blätter für die Salate der kommenden Tage abzupflücken.
Und wieder: zupfen, zupfen, zupfen.
Der Fenchel hat seine schönen Samenstände ausgebildet, ich koste ein paar der noch nicht ausgetrockneten Körner und bin verwundert über das unglaublich intensive Aroma, dass sich sofort explosionsartig in meinem Mund entfaltet.
Eigentlich gehörte ich noch nie zu denen, die von Fenchel schwärmen, doch der Genuss heute hat mich überzeugt: rasch eine Sorte sorgfältig ausgesucht als entscheidende Zutat füt die heutige Salatsauce.
Seit Tagen: Schmerzen, starke Schmerzen.
Die Physiotherapeutin zerrt zielstrebig und tatkräftig an mir herum, die starken Schmerzen ‚unten links‘ treten zurück, neu auftretende Schmerzen ‚oben rechts‘ werden unerträglich.
Dazu: Ein Arbeitsauftrag, den ich auf Grund unterschiedlichster Umstände nicht in der Lage bin, auszuführen, den ich aber trotzdem ausführen muss.
Ich betrete den Garten, matt, erschlagen und irgendwie in der Erwartung, auch hier mit Vorwürfen empfangen zu werden.
Zusätzlich die Mahnung der Therapeutin im Ohr, ‚jetzt bloß keine Bäume auszureißen, sondern mich zu schonen‘, bin ich eh unentschlossen, ob ich mich heute der Gartenarbeit hingeben soll.
Im Garten treffe ich die Gärtnerin, eine andre Art von Therapeutin.
Ruhig und gelassen schneidet sie die wuchernden Äste der Schneebeeren, Schritt für Schritt, Schnitt für Schnitt.
Und ich zupfe weiter.
Scheide den Beinwell, gieße neue Jauche auf, heilsamer Trunk für heilsame Pflanzen.
Die Bunte Forelle, etwas spät nach gesät, hat sich doch nur noch zu recht kleinen Köpfchen entwickelt, aber in diesem Jahr wollte sich unser Lieblingssalat eh nicht richtig entfalten. Er keimte schon schlecht oder gar nicht und wuchs nur sehr zögerlich.
Stirnrunzeln und Fragen über Fragen: Lag es an uns, was hatten wir falsch gemacht? War es das schwierige Wetter oder lag es doch am Saatgut?
Aufmerksam sein, beobachten, überlegen.
Und nicht allzu enttäuscht sein, wenn die Natur wieder einmal etwas anderes macht, als man erwartet hat und man die passende Erklärung dafür vielleicht doch nicht (sofort) findet.
Zupfen, zupfen, schneiden, gießen, inne halten, beobachten.
Die Tomaten haben meine Abwesenheit gut überstanden, da zeigt sich dann die Stärke eines Gemeinschaftsgartens, wo andere während der eigenen Abwesenheit da sind und sich kümmern.
Der Rest wuchert.
(Auch ein mir nicht unbekanntes Gefühl im Garten: Alles wuchert über mich hinweg. Und auch da hilft nur: Ruhe bewahren, anfangen, weitermachen, zupfen)
Was fangen wir mit all dem Oregano an?
Der Estragon?
Die Melisse?
Wann soll ich Zeit finden, Kräutersalze zu mörsern, Estragonessig aufzugießen,die Melisse für leckeren Tee ?
Und das ‚Kraut der Hundertjährigen‘?
Seine Heilkraft soll der des Gingsengs in Nichts nachstehen.
Wann wird das geerntet?
Hoppla, jetzt bloß nicht erdrücken lassen von der Kraft der unerledigten Dinge!
Der Garten wächst weiter, unbeeindruckt von derlei menschlichen Gefühlen und Überlegungen.
Wenn in diesem Jahr niemand da ist, der den Weg zum Hundertjährigen antreten möchte, dann vielleicht im nächsten Jahr, das passende Kraut dazu fühlt sich auf jeden Fall schon seit Jahren bei uns im Garten wohl…
Ich höre auf, zu zupfen und beginne mit den abschließenden Arbeiten eines jeden Gartentages. (Aufräumen und Ordnung halten ist nun mal ein wesentlicher Teil jeglicher Gartenarbeit).
Im Anschluss daran das vielleicht Schönste: Jetzt darf ich mir einen Blumenstrauß für zu Hause aussuchen.
Der Duft des Pflox und die Farben des Sommers in meiner Stadtwohnung.
Die Schmerzen sind nicht verschwunden, aber – wohl auch, weil ich keine Bäume ausgerissen habe – geringer, erträglicher.
Vielleicht auch einfach nur deswegen, weil ich einige Stunden einfach nur gezupft, gezupft und gezupft habe.
Gespräch mit der Gartentherapeutin: Vielleicht sind es wirklich die kleinen, einfachen Dinge, die uns im Garten dabei helfen, wieder etwas zur Ruhe zu kommen, etwas Abstand zu gewinnen zu den ach so schwierigen, komplexen Geschehnissen des alltäglichen Lebens.
Einfache Freuden, kleine Erkenntnisse, einfaches Tun, einfach tun.
Wir sollten sehr darauf aufpassen, dass uns dieses einfache Tun nicht abhanden kommt.
Das Gefühl von Handlungsfähigkeit.
Jeder Garten – und besonders in der Stadt – ist auf seine ihm eigene Weise schützenswert.
Für sich selbst, für die Tiere, die in ihm leben und für die Menschen.
Erste Saatguternte des Jahres!
Veröffentlicht: Juni 25, 2015 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Artenvielfalt, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, gesunde Ernährung, Leih-Sämerei, Saatgut, Saatgut-Ernte Hinterlasse einen KommentarDer Baldrian blüht und die hübschen Blütenstände bilden nach und nach kleine wunderschöne Fallschirmsamen, die durch unseren Kräutergarten schweben, wennn man sie anpustet (oder auch nur die Blüten anfasst).
Zeit, das erste Saatgut des Jahres zu ernten, um unsere Leih-Sämerei damit zu bestücken.
Ebenfalls in Blüte steht schon der Liebstöckel (Maggikraut), welcher wunderbar in Suppen und Eintöpfen schmeckt und mittlerweile majestätisch die übrigen Kräuter überragt.
Tomatenpflanzen abzugeben
Veröffentlicht: Juni 7, 2015 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Nachhaltigkeit, Stadtgarten, tomate, Tomatenpflanzen abzugeben, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen KommentarWir haben viele kräftige Tomatenpflanzen der Sorte Golden Current und unserer eigenen Sorte Süße Autonome abzugeben. Beide Sorten sind robust und standortangepasst und wir haben seit nunmehr drei Jahren jedes Jahr reiche Ernte und keine Krankheiten.
Für Kurzentschlossene: Morgen, Montag, den 8.6. bieten wir die Pflanzen in der Zeit von ca. 14.00 – 17.00 vor der Grünen Bibliothek der Nachbarschaft, Bibliothek Tiergarten-Süd, Lützowstr. 27, 10785 Berlin an.
Ansonsten einfach per Mail an wachsenlassen@web.de
Da es sich um selbst ausgesäte Pflanzen handelt, sind sie noch nicht so groß wie vorgezogene und wir können innerhalb der nächsten zwei Wochen sicherlich noch Pflanzen – gerne gegen Spende – abgeben.
Bitte weitersagen, wir würden uns wirklich freuen, wenn die schönen Pflanzen noch ein gutes Zuhause finden würden.
Mit-Kräutergärtner-in gesucht!
Veröffentlicht: März 3, 2015 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, gesunde Ernährung, kräutergarten, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen KommentarFür unseren Kräutergarten suche ich eine Mitgärtner_in, die mich beim Anbau und Pflege der Kräuter unterstützt.
Leider habe ich zu wenig Zeit, um so oft im Garten sein zu können, wie ich es gerne möchte.
Im letzten Jahr habe ich begonnen, unseren Kräutergarten auszubauen, aber da gibt es noch eine ganze Menge zu tun.
Wer interessiert sich besonders für Kräuter und deren Verarbeitung? Es gibt auch schon einige Duftpflanzen im Garten zur Herstellung von Seifen und/oder Potpourris.
Einfache Produkte wie Kräuter-Öle, -Essig und -Salz haben wir schon im vergangenen Jahr hergestellt und möchten das auch weiterhin (und mehr davon!) machen.
Ich freue mich auf Anfragen unter:
Vom Eise befreit sind Strom und Bäche…
Veröffentlicht: März 3, 2015 Abgelegt unter: Die Grüne Bibliothek, Gemeinschaftsgarten, z Hinterlasse einen Kommentar…wohl noch nicht ganz, aber der Frühling lässt sich schon erahnen!
Deshalb starten wir endlich in die neue Gartensaison.
Unsere Beete frisch aufgefüllt mit neuer Erde und am Freitag geht’s an die gemeinsamen Pflanzpläne.
…Und ab heute erhebt auch unser Blog wieder aus dem Winterschlaf mit neuen Berichten aus dem Gemeinschaftsgarten und der Grünen Bibliothek der Nachbarschaft….
Wir wünschen ein schönes Neues Jahr 2015!
Veröffentlicht: Dezember 31, 2014 Abgelegt unter: Die Grüne Bibliothek, Gemeinschaftsgarten Hinterlasse einen KommentarNun schließt das alte Jahr seine Tore und ich hoffe, Sie/ihr hattet in den ‚Tagen zwischen den Tagen‘ ein wenig Muße, um noch einmal in Ruhe etwas auf seine Geschehnisse zurückzublicken.
In diesem Jahr danken der Gemeinschaftsgarten wachsenlassen und die Grüne Bibliothek der Nachbarschaft gemeinsam allen Freunden, Kollegen und Unterstützern unserer Projektarbeit im Kiez.
Es hat – neben all der Mühe und Arbeit, die unser Leben ja erst kostbar machen – sehr viel Spaß gemacht, gemeinsam neue Dinge zu planen und durchzuführen!
Jetzt steht das neue Jahr schon ungeduldig bereit, um seinerseits seine Tore zu öffen:
Wir wünschen ein schönes, gesundes, kreatives, erfolgreiches und weiterhin gemeinsames Jahr 2015 mit vielen neu erblühenden Geschichten!
Immer noch Fress-Alarm im Garten!
Veröffentlicht: Dezember 1, 2014 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Garten in der Stadt, GartenZeit, Gärtnern mit Kindern, Gemeinschaftsgarten, Urbanes Gärtnern 2 KommentareNun sage mal bloß keiner, ich hätte nicht eindringlich gewarnt!!!
Eindeutig: mittelgroße, flauschige graubraune Tiere bevölkern zeitweise den Gemüsegarten und ja, auch Julia hat eins gesehen: Und zwar eins mit einer grünen Schnauze!
Ich weiß zwar nun, wie sie aussehen, aber immer noch nicht, was für Tiere es sind. Bin ja auch neu hier im Garten…
Ich habe mich noch einmal überall umgesehen, auch beim Restsalat von Mats und Lotte und ja, das sind eindeutig Bißspuren.
Sozusagen Verwüstungen.
Nun ja, ich kann da jetzt auch nichts mehr gegen machen. Sollen sich doch mal die anderen kümmern.
Daher habe ich den Gemüsegarten verlassen und bin etwas über das weitere Gelände des Gartens gestromert und was glaubt ihr, was ich da gefunden habe:
Ein Retriever-Schwimmbecken!
Nur für mich!
Wie ihr vielleicht wisst, sind wir Rertiever ganz verrückt nach Wasser und wir schwimmen sehr, sehr gerne. (Es gibt sogar Menschen, die behaupten, wir hätten extra Schwimmhäute dazu an den Pfoten)
Ich also nichts wie rein ins kühle Nass und ein paar Runden gedreht.
Wunderbar.

Und danch, als ich wieder im Gemüsegarten ankam, habe ich gesehen, dass nun doch jemand tätig geworden ist von den Gärtner_innen.
Zwar ein bißchen notdürftig geflickt meiner Meinung nach, aber mal sehen, ob’s hilft.
Unser Tauschregal im Familiengarten – frisch renoviert.
Veröffentlicht: November 19, 2014 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, gerechte gesellschaft, nachhaltiges Wirtschaften, Nachhaltigkeit, Stadtgarten, Tauschregal Ein KommentarNun steht es wieder in neuem Glanze, bzw., wie wir dann nach Ende der Renovierungsarbeiten fanden, in wohnzimmerlicher Atmosphäre:
Unser Tauschregal HIN und Her im Familiengarten in der Kluckstr. 11, Tiergarten-Süd.
Freitag Vormittag begannen wir mit den Arbeiten – und dies bedeutete erst einmal: saubermachen!
Von Kombi bei uns im Haus hatten wir zwei gut erhaltene stabile Regale geschenkt bekommen, die aber, genauso wie das Tauschregal selbst, erst einmal ordentlich geschrubbt werden mussten.
Erst danach konnte mit den Malerarbeiten begonnen werden und die machen ja bekannterweise viel mehr Spaß als das ewige Ordnung halten und Saubermachen.
So verbrachten wir insgesamt fast zwei volle Tage an unserem Tauschregal und haben dadurch auch einmal mitbekommen, wie intensiv das Tauschregal genutzt wird.
Ich kann nur sagen: es herrscht ein reger Verkehr bei unserem HIN und HER!
Als wir vor ca. zwei Jahren unser Tauschregal errichteten (übrigens vollständig aus Recycling-Materialien), waren wir sehr unsicher, wie gut es an diesem Standort angenommen werden wird.
Mittlerweile wissen wir, dass viele Menschen aus der Nachbarschaft das Tauschregal nutzen und es ein reges Hin und Her gibt.
Nachbarn kamen vorbei mit frisch gewaschener und gefalteter Kleidung und gut erhaltenen Spielsachen und noch mehr Menschen kamen, die Bedarf an solchen Sachen haben.
Momentan aktuelles Bedürfnis: warme Winterjacken!
Wir kamen mit vielen Nutzern des Regals ins Gespräch und von allen wurde das Bedauern darüber geäußert, dass das Tauschregal häufig leider in einem sehr unordentlichem, ja, man muss schon sagen, verwüstetem Zustand anzutreffen ist.
Ja, auch wir finden das sehr schade!
Das Regal wird von uns mit Hilfe von Gladt e.V. zweimal in der Woche aufgeräumt und sauber gemacht, aber leider reicht das nicht.
Deshalb meine Anfrage an alle, die das hier lesen:
Vielleicht hat jemand von euch/Ihnen Zeit und Lust, uns einmal in der Woche dabei zu unterstützen?
Darüber würden wir uns sehr freuen.
Einfach eine Mail an
wachsenlassen@web.de
Nun hoffen wir aber erst einmal, dass der neue, saubere Zustand zu einer pfleglichen Behandlung animiert und bitten alle Nutzer des Regals darum, ein wenig Ordnung zu halten und die meistens sehr gut erhaltenen Gegenstände darinnen mit Wertschätzung zu behandeln.
Denn die vielen Gespräche habe nicht zuletzt gezeigt, dass ein großes Interesse daran besteht, dass das Tauschregal erhalten bleibt.
Die Renovierung des Tauschregals war eine Mitmach-Aktion des Gemeinschaftsgartens wachsenlassen und ich danke Joshua, Rolf, Celine und Anna für ihre Mithilfe und ihr Engagement.
Der Gemeinschaftsgarten wachsenlassen wird gefördert durch:
Rosen-Salat-Fresser im Garten!
Veröffentlicht: November 18, 2014 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten, Kinder im Garten, z | Tags: Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen KommentarHallo, hier ist Kantoffels, der kleine Retriever.
Nur eine Woche älter und schon kann ich mir meinen Namen merken! Wir Retriever sind nämlich sehr kluge Hunde!
Der Herbst kommt und es gibt schöne Tage hier im Garten. Ich persönlich mag es sehr, wenn die bunten Blätter fliegen und es liegt so eine stille, friedliche Stimmung in der Luft.
Und die Luft ist klar und würzig, selbst hier in der Stadt.
Heute jedoch habe ich für die Menschen vermutlich ärgerliche Sachen auf dem Beet von Charlotte und Mats entdeckt und nebenan, bei Julia und Gabi, ist die Freude auch nicht besonders groß.
Wer genau hinschaut, kann es auf dem ersten Bild schon erkennnen und hier
sieht man es ja ganz deutlich: Jemand frisst unseren Feldsalat !!!
Ich muss gestehen, mir sind diese Wesen noch nicht begegnet und ich weiß daher nicht genau, wer es sein könnte.
Wie ihr vielleicht wisst, sind wir Retriever Jagdhunde, die sich besonders dadurch auszeichnen, dass sie Sachen zurückbringen (also retrieven) und nicht wirklich Spürhunde und deswegen ist es mir wahrscheinlich noch nicht gelungen, diese unbekannten Salatfresser (ist ja auch eh nicht so nach meinem Geschmack) aufzuspüren.
Manchmal, wenn es langsam dunkel wird, habe ich schon mal große, plüschige graubraune Wesen schnell an mir vorbei hüpfen gesehen, aber ich weiß nicht… vielleicht habe ich mir das auch nur eingebildet?
Die Welt sieht manchmal so anders aus, wenn es dämmert…
Vorbei am Feldsalat, der langsam auch ein bißchen mehr wird (und noch nicht angefressen ist), bin ich dann mal weiter Richtung Beet von Julia und Gabi gegangen, mal sehen, was da zu finden ist.
Ich möchte ja gerne den ganzen Garten kennenlernen, auch wenn ich hauptsächlich auf das Beet von Mats und Lotte aufpasse.
Julia und Gabi wollen nämlich auch noch ernten in diesem Jahr und warten deswegen auf den ersten Frost…ja, so etwas gibt es auch, hat Julia mir erzählt und die muss es wissen, sie ist Gärtnerin.
Also bin ich an den schönen hohen Pflanzen mit dem schönen Namen Rosenkohl hoch geklettert und, was wirklich merkwürdig war, die gut aussehenden, dicken Kohlröschchen wachsen alle nur ganz oben!
Mir ist schon aufgefallen, dass Julia und Gabi sich auch darüber wundern, immer wieder, wenn sie in den Garten kommen, stehen sie abwechselnd grübelnd vor ihrem Rosenkohl.
Hier kann man es genau sehen:
Ganz schön abgenagt, oder?
Also, liebe Menschen, ich glaube, da muss etwas geschehen!
Ich werde der Sache mal nachgehen und sage euch dann Bescheid und dann müsst ihr euch schnell was einfallen lassen, wenn ihr noch Spinat, Feldsalat oder Rosenkohl essen wollt in diesem Jahr.
Erst mal bin ich noch etwas weiter geklettert und habe es mir in einem Weißkohl gemütlich gemacht, sehr bequem und sehr schön, wie ich finde! Da kann man so richtig gut Verstecken drin spielen.
Und dann, als ich zurück zu Charlotte und Mats geschlendert bin, habe ich noch ganz kurz etwas im Gras hell blinken gesehen.
Was war das?
Der Rosen-Salat-Spinat-Fresser???
Ich weiß es nicht genau, denn wie gesagt, in der Dämmerung kann die Welt manchmal ganz anders aussehen als bei Tag.









































