gemeinsam gestalten – Palettenbau-Workshop II

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Heute – an unserem dritten Workshop-Tag – haben wir die Gartenbank vor unserer grünen Bibliothek fertig gestellt.

Es hat sehr viel Spaß gemacht!

Statt vieler Worte einfach einen Foto-Essay:

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Gemeinsam den öffentlichen Raum gestalten.

wachsen lassen

lesen schreiben

säen ernten

werken gestalten

gemeinsam

 

Die IG-Bibliothek Tiergarten und der Gemeinschaftsgarten wachsenlassen freuen sich über  Mit-Gestalter.

Kontakt: Gabriele Koll

wachsenlassen@web.de

 

 


zwei gartentage ende august

 

 

 

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ende august, ende des sommers streifen die kurzen durch den leuchtenden physalisdschungel.

 

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wir fragen uns, ob der eissalat noch genügend sonnige tage bekommt, um zu köpfen zu wachsen. noch dazu, wo nach den immer regnerischen sommerabenden jetzt eine trockenperiode folgte… der ausgesäte nüsslisalat dagegen wird sich freuen über kältere temperaturen. den werden wir, als wintersalat,in den nächsten wochen immer wieder nachsäen – vor allem dann, wenn der rukola ausgezogen ist aus dem beet.

 

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aus dem allgäu sind ein paar neue bewohner eingetroffen. schneller als geplant musste ein neues beet für den rhabarber entstehen, gedüngt mit halb verrottetem kompost, hornmehl und etwas gartenerde. mir fällt auf, wie durchlässig viele teile des gartenbodens sind und plane fürs nächste jahr, viel mehr zu mulchen. der rhabarber bekommt in den nächsten wochen noch mindestens zwei artgleiche freunde, damit mindestens einer den winter überlebt. und ausser ihm sind im paket noch wunderbar wohlig eingepackt pimpinelle, petersilie und rosmarin angekommen – die bekommen ihre plätze noch im kräuterbeet.
auf ein gutes wachsen (lassen)!

 

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die himbeere, die schon abgetragen ist, habe ich wie empfohlen zurück geschnitten: zwei bis drei jungtriebe stehen gelassen, alle abgetragenen zweige bis kurz über dem boden ab. platzklauer wie ysop, wicke und anderes wurden ausgezogen. der boden um die himbeere mit gesteinsmehl bestäubt und dann eine schicht von dreifingerbreit laub, teilweise angerottet. damit der boden schön nachsäuert.
und von der himbeere, die noch früchtchen trägt, schieben wir uns dieser tage immer wieder eine kleine handvoll in den mund! (wenn nicht wespen und feuerwanzen schon an einer riesigen mahlzeit sitzen).)

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auch von den tomaten fällt jetzt reichlich an. wir mussten alle erneut hochbinden (irgendein hornochse kam auf die idee, einige der stäbe rauszuziehen! die abgebrochenen zweige mit den grünen, noch unreifen tomaten haben wir mitgenommen und lassen sie zuhause in zeitungspapier gekuschelt nachreifen.) – nächstes jahr werden „tomatenzelte“ mit von anfang an höheren und stabileren stäben eingesetzt! (jedenfalls ist das der momentare wunsch…)
ausserdem haben wir gestern die ersten feinen petersilienpflänzchen in einem der tomatendreiecke entdeckt und uns tierisch gefreut – sie schmeckt nämlich wunderbar frisch und krautig.

 

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tomaten und kürbis noch einmal mit brennesseljauche gegossen zur stärkung – und dann gleich wieder frische, stinkige jauche angesetzt. eventuell muss nochmal ackerschachtelhalm- oder beinwelljauche angesetzt werden für einige pflänzchen, die sehr nach mehltaubefallen aussehen… während das giessen eine freude für den kleinen begleiter ist, darf ich die brennesseljauche seltsamerweise ganz alleine machen…

und dann ist letzte woche etwas eingetroffen, was ganz und gar wunderbar war: drei „parteien“ aus dem gemeinschaftsgarten haben sich mehr oder weniger zufällig getroffen, wir waren den ganzen tag dort, sind bis spät abends geblieben, als die abendsonne durch die blätter leuchtete, und spontan haben die kinder eine der bänke angemalt… immer mal wieder ein paar tomaten stibitzt … und dann sassen wir einfach auf den bänken und haben den garten genossen (und einer ist noch schnell in den baumarkt gefahren, um unseren wasserhahn zu reparieren!). ich glaube, so fühlt sich gemeinschaftsgarten an.

und nochmal und, denn die unds hören gar nicht auf im garten: der kleine begleiter und ich haben einen höhleneingang im gestrüpphaufen gefunden. er sieht ganz ordentlich aus, mit glattem boden und gleichmässigen rundungen der gänge… wer da wohl gewohnt hat?

 

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Palettenbau-Workshop

Spontan fiel irgendwann die Entscheidung, ein, zwei Gartenmöbel aus Paletten für den Aussenbereich unserer Stadtteilbibliothek  zu bauen.

Einfach so, um ein Zeichen zu setzen, dass in dieser Bibliothek ‚irgendetwas‘ passiert, und einfach, um darauf aufmerksam zu machen, dass es einige engagierte Menschen gibt, die möchten, dass diese Bibliothek für die Menschen im Kiez erhalten bleibt.
Und einfach, weil wir es schön und wichtig finden, gemeinschaftlich etwas Sinnvolles zu unternehmen.

Gesagt, getan.

Mit Unterstützung von Joshua aus dem Mauergarten e.V., der uns schon bei unseren Palettenmöbeln für unseren Gemeinschaftsgarten geholfen hat, gingen wir heute ans Werk.

 

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Nach anfänglicher Orientierung, was man denn so alles bauen kann…

 

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…erst mal ein wenig Skepsis und Ratlosigkeit.

 

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Aber dann war die Entscheidung getroffen und es ging an’s Ausmessen und Probesitzen.

 

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Und weiter mit Sägen, Schmirgeln, Hämmern, Schrauben, gestärkt durch Kaffee und Kuchen aus dem Nachbarschaftstreff.

 

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Noch einmal skeptisches Probesitzen…

 

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…aber danach sahen die Damen schon (ein wenig) entspannter aus!

 

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Julia und Joshua haben wir es zu verdanken, dass schnell noch der Prototyp Tisch bzw. Buchablage gebaut wurde. Sie hatten auch am frühen Nachmittag noch genug Energie dafür.

 

Und dann, voilá!

Da passen sogar vier Menschen nebeneinander auf die Bank!

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Unser 5-minutes-table!

 

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Das finishing folgt demnächst. Wir sind gespannt.


Garten sucht neue Gärtner_innen!

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Unser Garten möchte wieder ein bißchen weiter wachsen und wir möchten den halbschattigen Bereich hinter dem Baumhaus erobern.

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Dort ist Platz für zwei neue Beete.

Da sich diese im Halbschatten befinden, sind sie nicht für Gemüseanbau geeignet, sondern für Mitgärtner_innen, die Freude daran haben, sich ein schönes Staudenbeet anzulegen.

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Die Beete haben eine schöne Größe (ca. 2 x 2 oder 2 x 3 Meter?) und es muss natürlich Pionierarbeit geleistet werden, um sie vorzubereiten.

Da September/Oktober ist eine gute Zeit ist, um die Beete für das nächste Jahr vorzubereiten (bzw. viele Stauden können ntürlich auch gut im Herbst gepflanzt werden) melden sich Interessierte bitte unter:

wachsenlassen@web.de

Eventuell ist auch noch ein Platz für ein Hochbeet (gemeinsamer Eigenbau) in sonniger Lage vorhanden.

Unseren Gesamtbereich pflegen wir alle gemeinsam.

 

Wir freuen uns auf euch!


freud und leid im gemeinschaftsgarten

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zum leid im gemeinschaftsgarten gehört, dass manchmal andere ernten – verfrüht, unwissend, aus missverständnissen… wenn es sich um vierbeiner mit nagezähnen handelt, dann auch gerne mal aus hunger. einer unserer kürbisse wurde gestern gepflückt (von einem zweibeiner). mit viel wunsch dahinter klingt er hohl genug, um gegessen zu werden.

zur freude gehören geschenke von freunden wie selbst gezogene balkon-basilikumpflänzchen, die jetzt hoffentlich unter tomaten glücklich werden.

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zur freude gehört auch das gemeinsame rausknibbeln von sonnenblumenkernen, und ebenso das übrig lassen für kleinstvieh (zum knabbern der samen oder zum überwintern in den kämmerchen).

und zur freude gehört das durch den garten streifen mit prallen tomaten in der hand, nach und nach eine davon im mund verschwinden lassend.

und zur freude gehört mindestens ebenso das werken eines jeden für sich, mit klaren abmachungen und deutlichen distanzen zwischeneinander, und dann wieder das gemeinsam an einem ort werken, fliessend sich abwechselnd über den nachmittag hinweg.

zur freude gehört die stardame, die lange lange guckt, bevor sich behäbig und gar nicht ängstlich im gebüsch verschwindet.

und der kleine begleiter meint, zur freude gehört jetzt auch unsere infotafel ohne brennessel und melde, sondern neu mit ysop, salbei und dost davor.

 

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Schrauben lernen mit Josh

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Wie benutzt man einen Akku-Schrauber?

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Mit Geduld und Gefühl geht alles.

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Heute haben wir endlich an unserem Gartenhaus weiter gearbeitet und nun fehlen an der Villa Schaukelpferd nur noch das Dach und die Inneneinrichtung.

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Estragon-Essig

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Manchmal sind es die  – vermeintlich – kleinen Gesten, die einen weiter bringen:

Lotte hat mir gestern ein schöne kleine Flasche mit Essig mit in den Garten gebracht und voilà, nun steht mein erster selbstgemachter Estragon-Essig auf der Fensterbank!

Somit ist der Anfang gemacht für die Estragon-Essig-Produktion.

Auch ein prima Geschenk und Mitbringsel.

 


Gartenmöbelbau aus Paletten

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Meist findet man sie an jeder Straßenecke und darf sie (in unterschiedlichen Qualitäten) umsonst mitnehmen: die Palette.

Also ein wunderbar preiswertes Baumaterial, das sich z.B. in schicke Gartenmöbel umgestalten lässt.

Und nach unserem ersten Bautag kann ich nur sagen: nun hat es auch uns erfasst, das Palettenmöbelbaufieber.

Hier einige Fotos von unserem ersten Bautag unter der kundigen Anleitung von Joshua aus dem Mauerpark.

 

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Geschafft! Das erste Probesitzen.

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Und dann ganz entspannt am rechten Ort.

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Mensch und Natur

 

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Mit einem der Vorschulkinder im Garten:

„Jetzt weiß ich, warum die Menschen in den Garten gehen: Weil die Natur die Menschen braucht und die Menschen brauchen die Natur“


Umweltpreis Berlin Mitte 2014

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Gemeinschaftsgarten wachsenlassen im Familiengarten Kluckstraße erhält den 1. Preis in der Kategorie Freie Träger und Privatpersonen!

Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, die uns besonders für unser Engagement in den Bereichen Ganzheitlichkeit, Umweltschutz, Nachhaltigkeit und generationsübergreifendes Arbeiten verliehen wurde.