Stadtgärtnern mit der Natur – Kräuterführung am 30.3.2022


Erste Aussaaten im Freiland

Nachdem die nächtlichen Fröste nun langsam nachgelasse haben, haben wir uns an die ersten Aussaaten im Freiland gemacht. Möhren, Frühlingszwiebeln, Radieschen und Spinat zur Gründüngung, bis die kälteempfindlichen Pflänzchen gesetzt werden können.

Natürlich mussten wir unseren sorgfältig erstellten Pflanzplan zur Reihenmischkultur der Praxis mal wieder anpassen, das klappt bei uns selten so, wie es geplant war…aber natürlich haben wir Fruchtfolge und gute Nachbarschaft berücksichtigt.
Nun sind wir gespannt und beten für mehr Regen!

Bei den Voranzuchten, die geschützt im Warmen stehen, haben sich schon Gurke und Weißkohl hervorgetan.


Energie sparen für den Frieden

Raus aus der Komfortzone und die Heizung ‚runterdrehen.

Energie sparen!

  • weg von den fossilen Brennstoffen
  • für den Klimawandel
  • den Weg in eine Energiewirtschaft ohne Abhängigkeitem beginnen
  • erneuerbare Energien fördern
  • nachhaltig leben
  • Energiewende jetzt

https://www.change.org/p/bundesregierung-energiesparen-f%C3%BCr-den-frieden-keine-fossilen-energien-von-einem-kriegsverbrecher

https://www.energiezukunft.eu/politik/nur-erneuerbare-energien-schaffen-frieden/

https://www.rnd.de/wirtschaft/lieber-kalt-duschen-als-gas-von-putin-was-kann-ich-gegen-den-krieg-tun-25XD52J5ZRGKVETXEAX5KQR5LE.html


Unterstützt uns dabei, den Gemeinschaftsgarten wachsenlassen zu erhalten!

Wir freuen uns über Spenden unter:

https://www.betterplace.org/de/projects/83319-gemeinschaftsgarten-wachsenlassen-schutz-und-sorge-fuer-unsere-gartenvoegel

oder unterschreibt unsere Petition:

https://www.change.org/p/gemeinschaftsgarten-wachsenlassen-erhalten


FRIEDE SEI!

Friede sei,

mit alle Menschen

die hier auf der Erde sind

und zueinander stehen.

Text und Musik: Bardo Henning


Frühling 2022

Schwer fällt es, in diesen Zeiten von den Freuden des Frühlings zu berichten, sind wir doch ohne Atempause von der Corona-Angst in die Angst vor einem Krieg gefallen.

Wie nur kann es zu einer Heilung auf der Welt kommen?

Der Haselnussstrauch, Corylus avellana ist ein sehr altes Gewächs, schon seit dem Tertiär vor Jahrmillionen ist seine Existenz nachgewiesen, es ist anzunehmen, dass er die Fähigkeit hat, noch die eine oder andere Katastrophe zu überleben.

Die Hasel ist monözisch, d. h. eine Pflanze verfügt über weibliche und männliche Blütenstände.
Was uns allgemein auffällt (und besonders den vielen Menschen, die gegen seine Blütenpollen allergisch sind), sind seine männlichen Blütenstände, die sogenannten Kätzchen, die schon früh ab Februar blühen und somit wichtige Nahrung für früh fliegende Wildbienen sind.

Einen besonderen Reiz haben für mich in jedem Jahr die weiblichen Blüten, winzig klein und leicht zu übersehen, sie bleiben von der Knopse eingeschlossen und nur die purpuroten Narben sind am Rand zu sehen. Hier ist ein aufmerksames Hinschauen angesagt.

Schon seit Jahrtausenden wird die Hasel als Kultur- und Heilpflanze genutzt, auch liefert sie gehaltvolle Nahrung für Menschen und Tiere.

In der Naturheilkunde werden die Kätzchen, die Rinde junger Triebe, die Samen und die Blätter, meist werden diese als Tees zubereitet eingenommen.

Die Listen der heilenden Inhaltsstoffe und deren Eigenschaften sind lang:
ätherische Öle, Eisen, Eiweiße, Flavonoide, Harze, Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor, Vitamin A und B wirken adstringierend, blutreinigend, blutstillend, schweißtreibend und stoffwechselanregend.

Was aber in schwierigen Zeiten ebenfalls bedeutend ist:

Seit der Zeit der Kelten gilt der Haselstrauch, ebenso wie der Holunder als Schutzstrauch, auch er steht für Frieden und Versöhnung.
Die Germanen umzäunten ihre Thingplätze, wo Verhandlungen stattfanden und Ratsgespräche gehalten wurden, mit geschälten Haselstäben.
Es gibt Vermutungen darüber, dass diese hellen, geschälten Stäbe der Hasel der Ursprung der weißen Fahne sind, welche das Ende einer Kampfhandlung oder Krieges anzeigt.

Wohl denen, der viele Haselnusssträucher in ihren Gärten haben.

Auch der Fenchel, in unserem Garten der Gewürzfenchel, Foeniculum vulgare, ist neben ihren zahlreichen heilenden Eigenschaften eine mächtige Zauberpflanze. Sie bietet ebenfalls Schutz und spendet Segen.

Auch der erste Bärlauch erscheint mit seinem frühlingfrischen Grün und lässt uns nicht nur vom ersten selbstgemachten Pesto des Jahres träumen, sondern wurde von den Kelten in Wales vor der Schlacht verspeist, um gestärkt in den Kampf zu ziehen.
Er soll dazu in der Lage sein, Dämonen und Plagegeister zu vertreiben.
Hoffen wir, dass er in diesem Jahr schnell und zahlreich wächst.

Jahrhunderte alte Geschichten weben sich um unsere Pflanzen und Geschichten schreiben das Leben. Geschichten geben uns Trost, machen Mut, erzählen von den Freuden des Lebens und seinem Leid.

Das Schneeglöckchen, Galanthus mit seinem reinsten Weiß als zuverlässiger Bote dafür, dass der Winter bald vorübergeht, gilt als ein Zeichen für Hoffnung und Ausdauer, ein Zeichen, dass Hindernisse überwunden werden. Es steht für Stärke in schweren Zeiten, für Optimismus und eine Wende hin zum Guten.

So begrüßen wir auch in diesem Jahr – wenn auch zaghafter – den Frühling in unserem Garten, finden Freude und Schönheit und hoffen auf den guten Ausgang einer bösen Geschichte.


Termine rund um die Aussaat in der Grünen Bibliothek


Katastrophe im brandeburgischen Nationalpark Unteres Odertal verhindern!

Nördlich von Berlin und Eberswalde droht eine Wildtier-Katastrophe durch die flächendeckende Errichtung der Schutzzäune gegen die Afrikanische Schweinepest. Im „Nationalpark Unteres Odertal“ sind unzählige Wildtiere bei dem zu erwartenden Frühjahrs-Hochwasser davon bedroht, zu ertrinken.

Schnellstmögliches Handeln ist angesagt.

Bitte lest und unterschreibt die Petition auf:

https://www.change.org/p/karina-dörk-katastrophe-im-brandenburgischen-nationalpark-unteres-odertal-bei-schwedt


Den Sinnen was zu futtern geben

Nach endlos langen Tagen am Schreibtisch – und das heißt heutzutage ja zumeist alleine im homeoffice vor dem Rechner – endlich wieder im Gartenn.

Ich höre die Vögel.
Ich fühle den Boden unter mir, ertaste Blätter und die Rinden der Bäume.
Ich rieche Erde und Pflanzen.
Ich sehe wunderbare Formen und Farben.
Ich schmecke den frühlingsgrünen Kerbel.

Ich entdecke magische Welten, deren Teil ich bin und die meine Sinne nähren.


Neustart Agrarpolitik – mach mit beim Staffellauch!

Da die diesjährige ‚Wir-haben-es-satt-Demo‘ aus pandemischen Gründen nicht stattfinden kann, können sich in diesem Jahr alle, die ein Zeichen für einen Neustart Agrarpolitik setzen möchten, unter:

https://www.wir-haben-es-satt.de/mitmachen/staffellauch/

am Staffellauch beteiligen.