ernten, pflegen, hegen

 

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die erntezeit geht los! immer wieder kommt rukola in die tasche, ein paar möhren (die kleinsten lassen wir vor dem zaun immer für die kaninchen liegen), wenige radieschen – ab jetzt aber vor allem: mangold. als krautstiel wird er in graubünden (schweiz) zu so vielen leckeren rezepten verkocht.

unter die beiden kugelrunden kürbisse haben wir brettchen geschoben. die letzten salatsprösslinge spriessen und bald ist nüsslisalat-säzeit…

währenddessen futtern auch andere gartenmitbewohner fleissig:

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das erdbeerbeet haben wir „aufgeräumt“ – platz und licht geschaffen, altes blattwerk zurück geschnitten und die jungtriebe teilweise eingepflanzt, wo noch platz war. aber was machen wir mit den sechs kinderle, für die kein platz mehr war? erst einmal schlagen sie wurzeln im schatten.


Schrauben lernen mit Josh

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Wie benutzt man einen Akku-Schrauber?

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Mit Geduld und Gefühl geht alles.

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Heute haben wir endlich an unserem Gartenhaus weiter gearbeitet und nun fehlen an der Villa Schaukelpferd nur noch das Dach und die Inneneinrichtung.

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blütezeit

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es ist gerade so einfach, schönes im garten zu finden…

 

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… und leckeres (wobei das eine zeitfrage ist: da sind des öfteren andere schneller im finden!)

 

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farben suchen im garten

 

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wir waren farbsucher im garten – zur zeit eine tatsächlich ausufernde tätigkeit! die aber trotzdem sehr spass macht…

 

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wissen wuchern lassen

 

 

die arbeitsgemeinschaft sozialpolitischer arbeitskreise hat ein handbuch mit verschiedensten beiträgen zum urbanen gärtnern in schulgärten, gemeinschaftsgärten, bauerngärten und sogar aus der humboldt-universität herausgegeben. es lässt sich gedruckt erwerben, steht aber im sinne der allmende auch zum freien download zur verfügung (hier).

es bietet eine fülle von inspiration – vom ernten von salaten bis zur organistion von gemeinschaftsarbeit und workshops. auf dass wir alle souveränin unseres eigenen kühlschranks werden!

 


handarbeit beim palettenbau

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der palettenbautag stand übrigens ganz unter dem zeichen der handarbeit. zwar lagen auch akkuschrauber rum (und wurden auch genutzt). aber zum grossen teil haben wir gezogene nägel wieder in form gehämmert und bretter mit der japansäge zugesägt… recycling bis ins kleinste!


Estragon-Essig

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Manchmal sind es die  – vermeintlich – kleinen Gesten, die einen weiter bringen:

Lotte hat mir gestern ein schöne kleine Flasche mit Essig mit in den Garten gebracht und voilà, nun steht mein erster selbstgemachter Estragon-Essig auf der Fensterbank!

Somit ist der Anfang gemacht für die Estragon-Essig-Produktion.

Auch ein prima Geschenk und Mitbringsel.

 


Gartenmöbelbau aus Paletten

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Meist findet man sie an jeder Straßenecke und darf sie (in unterschiedlichen Qualitäten) umsonst mitnehmen: die Palette.

Also ein wunderbar preiswertes Baumaterial, das sich z.B. in schicke Gartenmöbel umgestalten lässt.

Und nach unserem ersten Bautag kann ich nur sagen: nun hat es auch uns erfasst, das Palettenmöbelbaufieber.

Hier einige Fotos von unserem ersten Bautag unter der kundigen Anleitung von Joshua aus dem Mauerpark.

 

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Geschafft! Das erste Probesitzen.

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Und dann ganz entspannt am rechten Ort.

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Der Duft der Blumen

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Viele, die meisten, die in unseren Garten kommen und gerne bei uns mitmachen möchten, äußern erst einmal den Wunsch: eigenes Gemüse anbauen. Möhren, Radiesschen….

Ja, ich kann diesen Wunsch verstehen und ich natürlich ist es unglaublich wichtig, dass wir uns endlich wieder darauf besinnen, wo unsere Nahrung, das, wovon wir leben, her kommt, wie es wächst, wieviel Arbeit und Aufmerksamkeit es erfordert, uns gesund und ‚artgerecht‘ zu ernähren und und und…

Aber der Garten gibt uns noch etwas anderes: Schönheit.

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Für die Sinne.

Einmal in der Woche gönne ich mir einen Blumenstrauß aus unsererm Garten.
Zuerst ist es die Freude des bedachtsamen Auswählens.

Von welcher Staude darf ich heute etwas abernten, ohne dass sie kahlgeschnitten wirkt, wo schneide ich die Blüten am besten ab, dass wieder Neues gut nachwachsen kann, wer passt zu wem?

Dann trage ich meine Ernte erwartungsfroh und stolz nach Hause.

 

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Dort kommt die Blumen direkt ins Wasser, bis ich Zeit habe, mich um sie zu kümmern und sie in der Vase zu arrangieren.

Was sofort die Nase erfreut: Der Duft

Der würzige Anisysop, die Monarde, die nach Bergamotte duftet, der Pflox.

Ja, natürlich, allen voran der Pflox. (Und auch hier hatte Herr Förster Recht: „Kein Garten ohne Pflox!“)

 

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Tagelang erfüllt nun sein Duft meine Wohnung und er ist mir seit Jahren der Liebste.

Das gestalten den Strausses in der Vase ist mir ein liebes Zeremoniell. Ich nehme mir Zeit dazu, stecke hier und dort noch etwas um, kleinere Zweige kommen in eine Extra-Vase für den Arbeitsplatz.

So sollten wir die vielen Stauden und ein- und zweijährigen Sommerblumen nicht vergessen, wenn wir von urban gardening und ökologischem Gartenbau sprechen.

 

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Seit Jahrzehnten kaufe ich mir so gut wie keine Blumensträuße mehr. Pestizidverseuchte Blumen, unter gruseligen Umständen von unterbezahlten (meist) Frauen in fernen Ländern für unsere Wohlstands-Wohnzimmer angebaut, konnten mein Herz nicht mehr erfreuen.

 

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Nun habe ich einen Garten in der Stadt, der mir einmal in Woche dieses Geschernk macht und Herz und Sinne erfreut.

 

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Und wenn man nicht aufpasst und die wunderbar zarten Brokkoli-Röschen, die wie ein Hauch auf der Zunge zergehen, ganz schnell aberntet, verwandeln sich auch diese zarten Knopsen, ehe man sich versieht, in kleine gelbe Blüten…

 

 


aufblicken, mulchen und beobachten

 

 

 

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wenn zwischen den beeten aufgetaucht wird, und beim auftauchen einen hell die sonnenblume mit geschwistern ins gesicht schaut, ist das die kleine tägliche freude des gärtnerns: schönes und nützliches beisammen.

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wir haben in den letzten zwei wochen derart viel rukola geerntet! er breitet sich überall aus. anfangs waren wir noch vorsichtig, jetzt weiss ich, dass er schnell wieder nachwächst, frisch und scharf, und es nicht übel nimmt, wenn der platz doch einer anderen zugesprochen wird.

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ein wenig wird noch nachgesät, nachdem radieschen und ein paar möhren geerntet sind und teile des beetes leer liegen: mal sehen, was sich da noch durch den durchwachsenen sommer kämpft.

zwischen die tomaten haben wir petersilie gesät, denn tomaten und petersilie mögen sich, heissts….

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und auch der mangold hat sich flugs wieder erholt von der ersten hitze, nachdem wir ihn mit graschnitt und brennesseln gemulcht haben. eine ecke im beet halte ich ebenso gemulcht frei für den nüsslisalat, der bald wieder gesät werden darf. – damit der rukola nicht auch dort noch überhand nimmt.

und dann laufen wir mit den händen knapp über dem blattwerk durch den garten, versuchen bienen, hummeln und wespen zu unterscheiden, knipsen hier und da ein blättchen ab, was direkt im mündchen landet – „das schmeckt wie ein hustenbonbon!“ (ysop) – „ich brauch noch ein blatt pfefferminze!“

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