Warum eine Wurmkiste?
Veröffentlicht: August 2, 2021 Abgelegt unter: Vögel, Insekten und andere Wesen, Workshops | Tags: Garten in der Stadt, gemeinsam selbermachen, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, nachhaltiges Wirtschaften, Nachhaltigkeit, Urbanes Gärtnern, Wurmkiste, Wurmkompost Ein KommentarNicht wenigen mag sie erst einmal gewöhnungsbedürftig vorkommen, die Vorstellung, Würmer in der Wohnung zu halten, aber, die Vorteile, einen Wurmkompost in der Wohnung zu haben, überwiegen bei weitem!
Unser Bio-Müll wird sofort verwertet und zu wunderbarer Erde, bzw. Kompost umgewandelt.
Noch immer landet wertvoller Bio-Müll häufig im Restmüll und wird mit Aufwand und ohne Nutzen entsorgt.
Eine Wurmkiste dagegen ist ein Ökosystem in einer Kiste, die das Kompostieren in der Wohnung ermöglicht.
Der täglich anfallende Bio-Müll kann einfach sofort an die Würmer verfüttert werden, die diesen nach und nach in mikrobiologisch aktive Erde umsetzen, die übrigens nicht stinkt, sondern wunderbar (nach Waldboden?) riecht.
Ein perfekter Kreislauf!
Wir vermeiden Müll und die Würmer bescheren uns das Glück, nach einiger Zeit nie wieder Erde und/ oder Dünger kaufen zu müssen.

Bevor es an den Bau der Wurmkiste geht, erklärt Arben Grundsätzliches über die Kompostierung mit Würmern anhand der großen Wurmkiste in unserem Garten.




Fast fertig!


Ganz fertig!!
Und jetzt noch die Würmer sorgsam eingepackt und dann geht’s ab nach Hause mit den neuen Mitbewohnern.

In unserem Gemeinschaftsgarten in Berlin Tiergarten-Süd besteht die Möglichkeit, solch eine Wurmkiste unter Anleitung gemeinschaftlich selber zu bauen und/ oder sich mittels unserer Wurmkiste vor Ort erst einmal beraten zu lassen.
Alle weiteren Informationen unter:
Sprechstunde Wurmkompost
Veröffentlicht: Juni 30, 2021 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten, Vögel, Insekten und andere Wesen | Tags: Ökologie, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Nachhaltigkeit, Wurmkompost Hinterlasse einen KommentarIhr interessiert euch für Wurmkompostierug und habt Fragen dazu? –
Ihr möchtet selber eine Wurmkiste haben und diese vielleicht auch selber bauen? –
Ihr habt schon einen Wurmkompost Zuhause, aber irgendetwas klappt nicht so richtig?

Arben aus unserem Gemeinschaftsgarten in Berlin Tiergarten-Süd,
Lützowstr. 28, 10785 Berlin informiert und berät praxisnah mittels unserer Wurmkiste vor Ort.
Einfach einen Termin ausmachen unter:
Leben und Gärtnern im Klimawandel
Veröffentlicht: Juni 22, 2021 Abgelegt unter: Berliner Stadtatur, Gemeinschaftsgarten | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, nachhaltiges Wirtschaften, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen Kommentar
Wir haben eine Krise erst einmal eingedämmt, mal schauen, wie es weiter geht.
Wir möchten nicht von einer Krise in die nächste schlittern und doch kam es mir am letzten Wochenende so vor:
Nachdem ich während der letzen 18 Monate wegen der Corona-Pandemie relativ viel Zeit in meiner Wohnung verbracht habe, hatte ich nun das Gefühl, ich bleibe lieber zu Hause, weil die Umwelt so menschenunfreudlich geworden ist.

36 Grad und Trockenheit.
Willkommen im Klimawandel!
Wie gehen wir damit um?
Im Garten: mulchen, mulchen, mulchen, den Boden bedeckt halten, beobachten, wer sich wie mit wem versteht und wer sich gegenseitig unterstützt; Mischkulturen,Waldgarten, Milpabeet, Permakultur…

Weg von der Agrarindustrie!
Wie können wir uns anmaßen, unseren Boden industriell ‘verwalten zu können’?
Gesellschaftlich?
Wie in der Natur: Vielfalt!

Der heftige Hitzeeinbruch hat unseren Pflanzen arg zu schaffen gemacht und wir versuchen, sie – wassersparend – zu unterstützen.
Das Gemüse tut sich in diesem Jahr besonders schwer, erst die lange – immerhin mit Regen – anhaltende Kälte und nun plötzlich: ach, jetzt wachs doch mal und trage Früchte!
Die Erdbeeren, Kirschen, Maulbeeren und Johannisbeeren reifen alle auf einmal und es gibt ein ganz kurzes Erntefenster, bevor alles verdirbt.
Die Früchte sind, ich vermute aufgrund der kurzen Reifezeit, kleiner und früher als im Vorjahr.


Es gibt Überlebenskünstler*innen, die fähig dazu sind, sich auf diese Veränderungen eizustellen, gebietsheimisch, samenfest und auch einige Einwander*innen unter den Pflanzen helfen uns und unserer Natur, eine Balance zu finden.
Und nicht zuletzt:
Die Schöhnheit, die uns bildet und erfreut.




Kleiner Staudenmarkt vor der Grünen Bibliothek
Veröffentlicht: Juni 21, 2021 Abgelegt unter: Die Grüne Bibliothek, Gemeinschaftsgarten | Tags: Artenvielfalt, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Grüne Bibliothek, nachhaltiges Wirtschaften Hinterlasse einen Kommentar
Pflanzenführungen
Veröffentlicht: Juni 20, 2021 Abgelegt unter: Die Grüne Bibliothek, Gemeinschaftsgarten | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Bibliothek Tiergarten-Süd, Biodiversität, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Urbanes Gärtnern, Wildpflanzenführung Hinterlasse einen KommentarDie Grüne Bibliothek und Kräuterpädagogin Julia Klement laden zu Pflanzenführungen vor der Bibliothek Tiergarten-Süd und im Gemeinschaftsgarten wachsenlassen ein.

Foto: W. Puhlmann
Termine:
7.Juli, 4.August, 22.September, 6.Oktober
Jeweils von 17:00-19:00 Uhr
Treffpunkt:
Vor der Bibliothek Tiergarten Süd
Lützowstr. 27, 10785 Berlin
Anhand unserer Bepflanzungen vor der Bibliothek und im Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, besprechen wir den Wert wilder und gebietseigener Pflanzen für unsere heimische Natur, wie sie auf Balkon, Terasse oder im Garten kultiviert werden können und lernen Hilfreiches über ihre Wirkkräfte.
Dieses Angebot richtet sich an Einsteiger*innen der urbanen Pflanzenkunde.
Aufgrund der aktuell geltenden Hygiene-Maßnahmen ist die Teilnehmer*innenzahl begrenzt. Wir bitten um Anmeldung unter:
Diese Aktion findet im Rahmen des EFRE-Projektes „Umwelt hautnah – Natur verstehen und erleben“ statt.
Holunderblütensirup – kinderleicht selbstgemacht!
Veröffentlicht: Juni 14, 2021 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten, Kinder im Garten, Workshops | Tags: Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, mit Kindern im Garten, nachhaltiges Wirtschaften, Wachsenlassen Hinterlasse einen Kommentar
Bestes Sonnenwetter im Spätfrühling – und in userem Garten blüht der Holunder in Hülle und Fülle.
Also nichts wie los zum Blüten sammeln, um leckeren Sirup zuzubereiten.


Und wie es so häufig ist, hängen auch hier die schönsten Blüten auch mal wieder am höchsten…

Aber bald haben die Kinder die ausreichende Menge der wuderschönen und reich duftenden Dolden gepflückt, jetzt gehen diese noch einmal in die Endkontrolle, wir wollen ja schließlich keine kleinen Tierche in unserem Sirup haben…

Da werden alle Blüten noch eimal äußerst kritisch beäugt und noch einmal ausgeschüttelt und gereinigt.
Anschließend werden sie in den vorbereiteten Zuckersirup eingelegt, einmal kräftig umgerührt und ein bis drei Tage zum Durchziehen stehen gelassen.


Ist doch wirklich kinderleicht, oder?
Unser Rezept für den Holunderblütensirup:
2 Kg Zucker (Rohrzucker, Bio-Qualität) in 2 Liter Wasser auflösen, 50 ml (oder 50g) Zitronensäure hinzufügen, zum Kochen bringen, ein wenig köcheln lassen.
1 Zitrone (Bio-Qualität) in Scheiben schneiden, nach dem Kochen hinzufügen.
Dann die gesäuberten Blütendolden (ca. 50 Stk.) unterrühren, 1-3 Tage stehen lassen, gelegentlich umrühren.
Danach den Sirup abseien (am besten durch ein Tuch filtern, damit auch wirklich keine kleinen Tierchen mehr darinnen sind) und in Flaschen abfüllen.
Schmeckt wunderbar als Limo mit Mineralwasser gemischt und für die Großen als eine wohlschmeckende sommerliche Zutat in den Sekt!
Weiße Blüten im Mai
Veröffentlicht: Juni 6, 2021 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten, Pflanzen im Garten | Tags: Artenvielfalt, Biodiversität, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Wachsenlassen Hinterlasse einen Kommentar
Eigentlich an Gehölzrändern beheimatet, breitet sich die Große Sternmiere bei uns wunderbar in unserem naturah gestalteten Staudenbeet aus und steht dort recht sonnig, aber zur heißen Jahreszeit auch gut von hoch wachsenden Stauden beschützt.
Die bis zu 60 cm hoch wachsendes Staude ist übrigens auch essbar, sie rundet z.B. Wildsalate und Quäuterquark geschmacklich ab.
Der ausgepresste Saft der Pflanze wurde früher gegen Augenentzündungen, Husten und Rheuma eingesetzt oder auch zur schnelleren Heilung bei Knochenbrüchen.
Die Große Sternmiere ist eine wichtige Nahrungspflanze für Nachtfalter.

Bei unserem Kerbel bin ich mir nicht sicher, ob es sich um den Echten Kerbel, Anthriscus cerefolium var. trichocarpaoder um die Kulturform, Anthriscus cerefolium var. cerefolium handelt.
Vor Jahren in unserem Garten ausgesät, sät er sich immer wieder zuverlässig an vielen verschiedenen Stellen aus, ich äußerst hübsch anzusehen mit seinen zarten Blättern und Blüten und findet mit seinem würzigem Aroma häufig Verwendung in der Küche.

Dass sich der Gewöhnliche Löwenzahn, Taraxacum sect. Ruderalia mit seinen gelben Blüten hier unter den weißen Blumen befindet, liegt natürlich an seinen wunderhübschen Samenständen mit seinen haarigen Flugschirmchen, die jede*r gerne mal wegpustet.
Der Löwenzahn ist eine sehr wichtige frühblühende Bienenweide, wird aber auch als Nahrungs- und Gemussmittel und in der Medizin verwendet.


Der Bärlauch, Allium ursinum wird bei uns immer zum ersten Frühjahrspesto des Jahres verarbeitet.
Bei ihm lohnt es sich, genau wie beim Waldmeister, Galium odoratum, der einen ähnlichen halbschattig- bis schattigen und feuchtenStandort benötigt, in die Hocke zu gehen, um den Reiz der kleinen weißen Blüten zu erkennen.
Beides sind schöne Bodendecker für die o.g. Bereiche, wobei der Bärlauch nach der Blüte komplett einzieht.

Von der Süßdolde, Myrrhis odorata, die leider viel zu selten bei uns in Gärten zu sehen ist, sind alle Teile essbar, haben einen anisähnliches, süssen Geschmack.
Die Samen werden im Herbst geerntet und ebenfalls zum Würzen verwendet. Diese dekorative Duftpflanze, die bis zu 200 cm hoch werden kann und gerne im halbschattigen Bereich steht, ist zudem eine bedeutende Nektarpflanze für Schmetterlinge, Bienen und Hummeln.

Die weiße Taubnessel, Lamium album, eine vielseitig einsetzbare Heilpflanze, deren jungen Triebe auch schmackhaft und gesund im Wildsalat sind, verfügt über wunderschöne Lippenblüten, die von unterschiedlichsten Bienenarten heiß geliebt werden.
Eine meiner weißen Lieblingsblüten!


Als Gärtnerschreck oder Gärtnertod werden lustigerweise die Milchsterne, bezeichnet und das aufgrund ihrer ausnehmend langen Haltbarkeit in der Vase als Schnitteblume. Milchsternsträuße verkauft man anscheinend nur einmal…(es wird aber auch behauptet, dass diese Bezeichnung daher kommt, dass die weiße Milch seiner Stengel Hautreizugen hervorrufen kann oder weil er sich dort, wo er sich wohl fühlt, sehr stark vermehren kann; wahrscheinlich die näherliegenden Erklärungen.)
In unserem Garten breitet sich seit dem letzten Jahr der, wie ich vermute Ornithogalum montanum, an unterschiedlichen Stellen aus. Wie er Einzug bei uns hielt, vermag ich nicht zu sagen, aber schön, dass er mit seiner langen Blütezeit von April bis Juni bei uns ein Zuhause gefunden hat.



Naturbildung von Anfang an
Veröffentlicht: Juni 2, 2021 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten, Kinder im Garten | Tags: Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Kinder im Garten, Naturbildung, Wachsenlassen Hinterlasse einen Kommentar
Mit den Kindergartenkindern, die zu uns in den garten kommen, entdecken wir gemeinsam die Stadtnatur auf dem schönen Außengelände des Kiez Zetrums Villa Lützow und pflegen die uns zugeteilten Bereiche.
Dabei wird auch viel für Ausbildung der Grob- und Feinmotorik getan: wir schaufeln und hacken und die Kinder lernen, wie sie mit Spaten und Grabegabel umgehen können.
Die Aussaaten oder die Ernte der unterschiedlich geformten Samen erfordern geschickte Finger und manchmal auch eine Menge Geduld.
Und wer noch keine Schleife binden kann: manchmal tut es auch ein schöner Knoten!



Wo möglich, gestalten gemeinsam unser Gelände, legen Wege an, die uns Orientierung im freien Raum geben und die nicht vorgegeben sind, sondern durch unsere eigenen Vorstellungen entstehen können.



Und wir lassen uns Zeit, um die Schönheiten des Gartens zu erfahren und immer wieder einmal können wir auch etwas davon mit nach Hause nehmen…


Aussaattisch in der Grünen Bibliothek
Veröffentlicht: März 17, 2021 Abgelegt unter: Die Grüne Bibliothek | Tags: Ökologie, Bibliothek Tiergarten-Süd, DIY/DIT, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Grüne Bibliothek, Leih-Sämerei, Nachhaltigkeit, Saatgut Hinterlasse einen KommentarLiebe Stadtgärtner*innen!
Da wir in diesem Jahr keinen gemeinsamen Aussaattag haben veranstalten können, haben wir für Sie/ Euch einen kleinen DIY-Tisch zusammengestellt. Hier könnt ihr bereitgestelltes Saatgut direkt aussäen und mit nach Hause nehmen.
Kleine Gemüse zum Naschen und insektenfreundlche Sommerblumen für eure Festerbank, das Hochbeet oder den Balkon.
Jeden Freitag in der Zeit von 16.00 – 18.00 Uhr können wir euch auch eine Kurzberatung zur Aussaat anbieten.
Projektraum Grüne Bibliothek
Bibliothek Tiergarten-Süd
Lützowstr. 27
10785 Berlin
Aktuelle Öffnungszeiten: Mo, Mi und Fr von 13.00 – 18.00 Uhr
Diese Aktion findet statt im Rahmen des EFRE-Projektes:
„Umwelt hautnah – Natur verstehen und erleben“

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Info-Tage in der LeihSämerei
Veröffentlicht: März 15, 2021 Abgelegt unter: Die Grüne Bibliothek | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Bibliothek Tiergarten-Süd, Biodiversität, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Grüne Bibliothek, Leih-Sämerei, Saatgut, Saatgut-Tauschbörse Hinterlasse einen KommentarNaturnahe Gestaltung mit einjährigen Blühpflanzen und Gemüse-Ideen für Balkon, Terasse und Garten: Infos, Tipps und Saatgut zur Direktaussaat oder zum Mitnehmen gibt es an folgenden Freitagen in der Zeit von 16.00 – 18.00 Uhr:
12.3.2021
19.3.2021
26.3.2021
16.4.2021
23.4.2021
30.4.2021
Im Projektraum Grüne Bibliothek
Bibliothek Tiergarten-Süd
Lützowstr. 27
10785 Berlin
Aktuelle Öffnungszeiten: Mo, Mi und Fr von 13.00 – 18.00 Uhr
Diese Aktion findet statt im Rahmen des EFRE-Projektes:
„Umwelt hautnah – Natur verstehen und erleben“

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