Saatgut-Tauschbörse am 9.3.2025
Veröffentlicht: Januar 27, 2025 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten, LeihSämerei | Tags: Artenvielfalt, Biodiversität, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Leih-Sämerei, nachhaltiges Wirtschaften, Saatgut, Saatgut-Tauschbörse Hinterlasse einen KommentarSonntag, den 9.3.2025
15.00 – 19.00 Uhr
LeihSämerei
Gemeinschaftsgarten wachsenlassen
im Foyer des Kiez Zentrums Villa Lützow
Lützowstraße 28
10785 Berlin
Noch Saatgut übrig aus den letzten Jahren zum Tauschen oder Verschenken? Auf der Suche nach regionalem, samenfestem Saatgut für Garten, Balkon oder Hochbeet?
Wir laden Euch herzlich ein zum Tauschen, Schenken, Kennenlernen und Erfahrungen austauschen. Lasst uns gemeinsam die Pflanzen-und Insektenvielfalt stärken. Gegen Monotonie auf Balkonen, Gärten und auf unseren Tellern!
Durch den Austausch von regionalem Saatgut können wir dazu beitragen, den Reichtum alter und widerstandsfähiger Pflanzensorten unterstützen.
Auch wer kein eigenes Saatgut zur Verfügung hat, ist herzlich eingeladen zum Stöbern und Mitnehmen!
Für die Gemütlichkeit: Bei Kaffee, Tee und Kuchen können wir uns zusammensetzen – wir freuen uns auch über mitgebrachte Kuchenspenden.
Kontakt: wachsenlassen@web.de
Jahresende und Beginn
Veröffentlicht: Januar 22, 2025 Abgelegt unter: z | Tags: Artenvielfalt, Biodiversität, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Nachhaltigkeit, Natur in der Stadt, Saatgut-Tauschbörse, Stadtgarten, Stadtnaturgarten, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen KommentarImmer häufiger wird darüber berichtet, wie wichtig Grünflächen in der Stadt sind- bieten sie doch die Möglichkeit, in den immer heißer werdenden Sommern ein wenig Schutz vor der Hitze und zum Durchatmen zu finden.
Aber auch die Wintermonate liefern reichlich Grund dafür, eine naturnah gestaltete Fläche in der Stadt aufzusuchen, vorausgesetzt, Sie haben dafür eine in der Nähe.
Viele Farben und Formen sind auch jetzt zu entdecken und können eine kleine Pause bieten von den großen und kleinen Alltagsdingen, die erledigt werden möchten und uns gedanklich beschäftigen und auch immer wieder Sorgen bereiten.
Auch die Luft ist auch im Winter zwischen Bäumen und Gehölzen allemal besser als in den vielen Verkehrs- und Einkaufszonen unserer Stadt. Wir sollten aufpassen auf unsere ‘grünen Lungen’, sie schützen und vermehren.
Während der letzte Grünkohl des vergangenen Jahres in strahlendem Grün auf seine allerletzte Ernte wartet, verheißt der jetzt wachsende Feldsalat schon zukünftigen Genuss. Nur noch ein bisschen warten auf diesen gesunden Wintersalat mit fein nussigem Aroma.
Einige der im letzten Jahr neu gepflanzten Wildblumen zeigen, dass sie gut angewachsen sind und werden voller Freude auf künftige Blütenpracht und Nahrung für Insekten begrüßt. Wie schön, das wuchsfreudige Leben im Wintergrau der Stadt zu finden.
Und nicht abgelenkt durch eine üppige Vegatation entdeckt das Auge nun andere Formen, die sonst meist gut versteckt sind.
Wer mag alles im Totholz wohnen, dort verschlungene Wege und Höhle anlegen und wo sind die Bewohner jetzt, zu der kalten Jahreszeit? Schlafen sie einen Winterschlaf, sind sie einfach eine Etage tiefer gezogen oder überleben nur ihre Nachkommen, die zu schlüpfen beginnen, wenn es wieder wärmer wird?
Wir können den Kopf frei bekommen beim Rundgang im winterlich Garten und die Gedanken zurückschweifen lassen ins vergangen Gartenjahr.
Was alles ist passiert im Jahreskreislauf 2024?
Während der Winter bei uns geprägt ist von Workshops und Saatgutreinigung, sind wir Ende Februar mit unserer Saatguttauschbörse gestartet.
Denn meist ist es spätestens Ende Januar soweit, dass die Gärtner*innen von der nächsten Saison zu träumen beginnen und sich fragen, welche Gemüse sie im nächsten Jahr anbauen möchten.
Im letzten Jahr sind bei uns Auberginen, Tomaten und Zucchini wunderbar gewachsen, auch wenn wir, wie so viele andere auch in diesem Jahr, extrem unter den vielen, vielen Schnecken zu leiden hatten. Unsere Salaternte ist so gut wie komplett ausgefallen. Gerettet hat uns am Ende dann wohl die Schaffwolle, die wir ins Beet gestopft habe. Und das Milpabeet musste ohne Bohnen auskommen. Waren es nur noch ‘zwei Schwestern’.
In diesem Jahr hoffe ich wieder auf eine bessere Salat- und Paprikaernte und möchte endlich einmal Artischocken ausprobieren. Und Rosenkohl, der im letzten Jahr auch nicht gelungen ist.
Warum wir Gemüse in unserem Garten anbauen?
Natürlich erst einmal, um zu zeigen, dass dies in der Stadt überhaupt möglich ist, denn das gelingt in kleinem Maße sogar auf der Fensterbank und/oder auf Balkonen.
Dann natürlich wegen der Kinder in unserem Garten.
Es macht einfach unheimlich Spaß, mit ihnen gemeinsam etwas anzubauen, was man später auch essen kann. Alle sind mit Eifer dabei.
Um dazu anzuregen, saisonal einzukaufen. Die Lebensmittel, die bei uns wachsen, benötigen nun mal keine langen Transportwege (und damit u.a. keine so hohen Kosten für fossile Brennstoffe in Form von z.B. Sprit oder Dünger.)
Um alte, regionale Kultursorten zu erhalten, um zu zeigen, wie man von ihnen samenfestes Saatgut gewinnen kann. Wertschätzung.
Im letzten Herbst haben wir einige in die Jahre gekommenen Staudenbeete umgestaltet und konsequent mit Wildpflanzen aus regioalem Saatgut bepflanzt.
Wir sind schon gespannt darauf, wie sich Pflanzen entwickeln werden und hoffen, dass alle gut angegangen sind.
Regionale Wildblumen haben einen wichtigen Platz in Ökosystemen, erfeuen uns durch ihre aparten Blüten und bieten Nahrung für Insekten und Vögel. Sie sind robust im Anbau und haben ein hohes Potential, sich an Klimaveränderungen anzupassen.
Dann gab es einige Instandsetzungsarbeiten, die wir im letzten Jahr getätigt haben. Unsere Bänke haben neue farbennfrohe Anstriche bekommen und wir haben die Beetbereiche deutlicher durch Abgrenzungen markiert. Da unser Garten öffentlich zugänglich ist und von immer mehr Besuchern aufgesucht wird, war es wichtig, die nicht zu betretenden Bereiche besser zu markieren.
Und schließlich haben wir den Garten bei Festen und Veranstaltungen wieder als Ort der Gemeinschaft und des Zusammenkommens genießen können.
Wir haben uns über zahlreiche Besucher*innen gefreut und danken unseren Kooperationspartner*innen für die gelungenen Durchführungen ihrer themenspezifischen Angebote.
Ebenfalls möchte ich an dieser Stelle noch einmal den vielen freiwillig engagierten Menschen danken, die sich mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten bei uns einbringen und uns zuverlässig unterstützen. Ohne sie wäre es nicht möglich, unsere Arbeit aufrecht zu erhalten!
In diesem Jahr starten wir mit unserer öffentlichen Saatgut-Tauschbörse am 9.3. und freuen uns auf ein weiteres Jahr in der Stadtnatur.
Wer bei uns mitmachen möchten, melde sich einfach unter wachsenlassen@web.de wir suchen besonders Menschen, die sich bei unserer Saatgutgewinnung /Leihsämerei einbringen möchten oder uns bei der Öffentlichkeitsarbeit unterstützen können.
Bei der Gartenpflege- und gestaltung wünschen wir uns Personen, die schon einen ‘Plan haben’ beim naturnahen Gärtnern.
Für alle, die uns finanziell unterstützen können und möchten: das geht am einfachsten unter betterplace.org / Gemeinschaftsgarten wachsenlassen
(K)ein Platz für wilde Tiere!
Veröffentlicht: Dezember 4, 2023 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten, Pflanzen im Garten, Vögel, Insekten und andere Wesen | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Biodiversität, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Lebensräume für Insekten, Naturgarten, naturnahes Gärtnern, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen Kommentar
Wenn von wilden Tieren die Rede ist, denken die meisten von uns wahrscheinlich an Löwen, Tieger, Elefanten…..Eisbären…alle in ihrer Existenz bedroht und unterstützungbedürftig und sehr weit weg….
Denn: was ist eigentlich mit unserer einheimischen Natur und ihren wilden Tieren?
Was ist mit Gartenschläfer, Ringelnatter, Hufeisennase, Kiebitz, Iltis, der Waldbirkenmaus, der Smaragdeidechse, der Zauneidechse, der Waldeidechse, der Mauereidechse, dem Birkhuhn, dem Auerhuhn, der Sumpfohreule, der Turteltaube, dem Braunkehlchen, dem Gartenrotschwanz, dem Kuckuck, dem Feldsperling, dem Haussperling, dem Laubfrosch, der Kreuzkröte, dem Alpenschnegel, der Wald-Schnirkleschnecke….
… eine Rote Liste Berlin für Weichtiere aus dem Jahr 2016 (!) besagt, dass ca. 40 Prozent der Land- und Wasserschnecken und ca. 44 Prozent der Muscheln bedroht sind.
Aktuell stehen in Bayer knapp 70 Prozent der heimischen Schnecken- und Muschelarten stehen auf der Roten Liste.


Was ist mit den vielen Spinnen, Asseln, Käfer, Tag- und Nachtfaltern, Grashüpfern, Würmern, die so wichtig für unsere Ökosysteme deren Verschwinden die Menschen kaum wahrnehmen?
Die gemeinsam mit ihren schwindenden Lebensräumen lautlos verschwinden und bitterlich fehlen…


Viele von diesen unscheinbaren Tieren beseelen unseren Naturgarten, wir freuen und wundern uns über alles, was kreucht, fleucht, brummt und fliegt und versuchen nun schon seit 13 schönen Jahren, ihnen mitten in der Stadt Lebensräume zu bieten.
Was braucht ein Naturgarten?


Totholz.
In jeglicher Form.
Am besten als vertikales Totholz, aber da kommt uns immer wieder die Verkehrssicherheit in die Quere und es braucht immer wieder neue und ausführliche Gespräche, um gefällte Bäume wenigstens auf zwei Meter stehen lassen zu dürfen, auch da, wo sie so stehen, dass sie eigentlich keine*r auf den Kopf fallen können, wenn er/sie vorbei läuft.
Aber auch Holzstapel oder Holz aus Beete-und Wegeumrandung bieten für viele Insekten Lebensraum.
Brachen, “leere” Flächen, Lehm
Ein großes Problem für die Natur in der Stadt ist die übermäßige Versiegelung der Flächen. Alles schön aufgeraumt und (mit Laubläsern (!)) bestens zu reinigen.
Viele Wildbienen und andere Lebewesen brauchen Brachen und natürliche Baustoffe wie Sand und Lehm als Lebensraum und Nistplatz.
So etwas zu zulassen oder zu installieren ist sogar auf Balkonen möglich: eine kleine Schale mit Lehm kann überall aufgestellt werden.


‘was für Tiere stehen lassen
Ich bin mir nicht sicher, warum uns seit Jahrzehnten suggeriert wird, den Garten ‘winterfest’ zu machen, bedeute, alles aufzuräumen, was in irgendeiner Form als ‘unordentlich’ empfunden werden könnte.
Deutscher Ordnungssinn? Die Kettensägen-, Laubbläser- und Hecksler-Industrie?
Auf jeden Fall: Viele kleine Tiere benötigen abgestorbene Pflanzenteile und Blütenstände als Überwinterungsmöglichkeit. Vögel und andere Tiere freuen sich über stehengelassene Samenstände und auch ein paar Maiskolben und Johannisbeeren und andere Früchte kann man freundlicherweise auch für die Tiere des Gartens stehen lassen. Früher gab es dazu sogar deutsches Liedgut: “heut lasst uns ernten die allerletzen Felder…….Vögelchen und Mäuschen bekommen auch noch etwas ab…”
Sehen zudem auch wunderschön aus mit ihren Formen und Farben.


Winterfest bedeutet in unserem Naturgarten (neben dem Schläuche einrollen und ins Haus bringen und Sitzmöbel abdecken): Laub vom Rasen auf die Beete fegen, Laubhaufen für Igel und Co aufschichten (macht übrigens besonders mit Kindern eine Menge Spaß!).
Ich glaube, das war’s im Großen und Ganzen.
Essen und Trinken zu jeder Jahreszeit
Dass der Garten (oder Balkon) zu jeder Jahreszeit vom Frühblüher im März bis zu den Astern als Spätblühern bis in den November hinein Nahrung für Wildbienen bieten sollte, spricht sich mehr und mehr herum.
Also: Vielfalt lässt sich pflanzen!
Dass auch Insekten Durst haben, wird häufig vergessen.
Daher: Neben den Vogeltränken auch Insektentränken im Garten, auf Balkonen und Höfen anlegen. Geht ganz einfach, Kinder und Erwachsene haben Spaß bei der kreativen Herstellung und schön aussehen tut es auch.


Steinbiotope, durchlässige Ritzen und Fugen für Pflanzen und Tiere; Recyclingmaterialien


Mit viel Engagement und Muskelkraft (ein ganzes – geschenktes – Dach aus Spandau wurde nach Berlin Mitte transportiert) unserer Mitgärtner*innen haben wir in diesem Jahr neue Hochbeete in unserem Garten installiert.
Wir wollten weg von der kastenförmigen Bauweise mit Paletten und geschwungene Formen in unserem Garten installieren und suchten nach Möglichkeiten, die Hochbeete durchlässig zu gestalten, so dass auch Tiere und Pflanzen in den Ritzen Lebensräume finden können.
In den aufgeschichteten Dachziegeln wurde neben Erde auch eine Schicht Lehm eingebaut, bei der Mischung mit Sand haben wir mit unterschiedlichen Mischverhältnissen, die für Insektennistplätze empfohlen werden, experimentiert.


Natürlich verfügen die Hochbeete auch über ein entsprechendes Innenleben, zum Hochbeetbau folgt hoffentlich in nicht allzu ferner Zukunft ein gesonderter Bericht.
Wir sollten überall da, wo wir die Möglichkeiten haben, mit recycelten (Natur-) materialien arbeiten.
Viel zu viel von Menschen verursachter Müll auf dieser Welt.
Das bedeutet natürlich auch (körperliche) Arbeit, Transport, Organisation, aber es lohnt sich und eigentlich macht es dem Menschen sogar Spaß, sich zu bewegen.
Muss man halt nicht in ein dröges Fitness-Studio.
Wir hoffen sehr, dass sich viele Tiere und einheimische Pflanzen in all den Ritzen und Fugen einnisten werden.
In diesem Zusammenhang haben wir auch mit den Kindergartenkindern in unserem Garten eine Krabblerburg errichtet.
Mit Innenleben zum Rückzug und Möglichkeiten zum Sonnenbaden in den Außenbereichen. Und hoffentlich kommt die Zauneidechse zurück, die ich im Spätsommer dieses Jahres in unserem Garten gesichtet habe, weiß der Teufel, wie sie den Weg in unseren Garten gefunden hat.


Was ihr sonst noch in euren Naturgärten machen könnt: Blühwiesen aussäen!
Eine Miniform von so etwas geht auch im Blumenkasten auf der Fensterbank.
Wichtig auch hierbei: auf regionales Saatgut achten!
Da wird man im Internet unter regionales Saatgut mittlerweile gut fündig, wenn amn passende Anbieter sucht. Auf die bunten Tütchen aus dem Baumarkt sollte man verzichten.

“Liebe Freunde,
Die Menschheit führt Krieg gegen die Natur.
Das ist Selbstmord.
Die Natur schlägt immer zurück – und das bereits mit wachsender Kraft und Wut.
Die Artenvielfalt bricht zusammen. Eine Million Arten sind vom Aussterben bedroht.
Ökosysteme verschwinden vor unseren Augen.
Wüsten breiten sich aus.
Feuchtgebiete gehen verloren.
Jedes Jahr verlieren wir 10 Millionen Hektar Wald….”
Anfangsworte der Ansprache des Generalsekretärs Antonio Guterres an der Columbia University: „Der Zustand des Planeten“
New York 02. Dezember 2020

Wer Lust hat, sich gemeinsam mit uns für Biodiversität und Stadtnatur zu engagieren, schreibe an uns unter:
Und finanziell kann man uns ganz leicht unterstützen unter:
Beim Umwelt€uro für wachsenlassen abstimmen!
Veröffentlicht: September 1, 2022 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Artenvielfalt, Biodiversität, GASAG Umwelteuro, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Nachhaltigkeit, Umwelteuro Abstimmung Hinterlasse einen KommentarWir sind dabei beim GASAG Umwelt€uro:
Mit einer sms könnt ihr einfach für die finanzielle Unterstützung unseres Gemeinschaftsgartens abstimmen:
https://www.gasag-umwelt.de/projekte/62d50ff7e161970e4b8f8600
Danke!!!!

Artenvielfalt in unserem Garten – Insekten
Veröffentlicht: Juli 2, 2022 Abgelegt unter: Vögel, Insekten und andere Wesen | Tags: Artenvielfalt, Biodiversität, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, nachhaltiges Wirtschaften, Wildienen Hinterlasse einen Kommentar
Auch wenn wir die meisten von ihnen nach wie vor nicht mit Namen benennen können – wir genießen täglich das Summen und Brummen und Flattern in unserem Garten und freuen uns darüber, dass es jährlich mehr wird!
In unserem Waldgarten mitten in der Stadt bemühen wir uns, Lebensbereiche für viele verschiedene Lebewesen zu schaffen, damit sie uns nicht verloren gehen!
Hier eine kleine Auswahl mit den schönen Fotos von Herrn Puhlmann. Wie immer herzlichen Dank dafür!













Unterstützt uns dabei, den Gemeinschaftsgarten wachsenlassen zu erhalten!
Veröffentlicht: März 2, 2022 Abgelegt unter: Allgemein, Gemeinschaftsgarten | Tags: Artenvielfalt, Biodiversität, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Stadtnatur und biologische Vielfalt Hinterlasse einen Kommentar
Wir freuen uns über Spenden unter:
https://www.betterplace.org/de/projects/83319-gemeinschaftsgarten-wachsenlassen-schutz-und-sorge-fuer-unsere-gartenvoegel
oder unterschreibt unsere Petition:
https://www.change.org/p/gemeinschaftsgarten-wachsenlassen-erhalten
Wünsche
Veröffentlicht: Dezember 22, 2021 Abgelegt unter: Allgemein, Gemeinschaftsgarten | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Ökosysteme erhalten, Biodiversität, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Natur erhalten, Natur in der Stadt, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen Kommentar
Wir wünschen in diesen schwierigen Zeiten harmonische und fröhliche Feiertage, Stunden und Tage des Ausruhens, Nachdenkens, Besinnens und ein wunderschönes spannendes und inspirierendes Jahr 2022, in welchem wir gemeinsam Lebensräume für Menschen und Tiere (wieder-) erschaffen und erhalten und unsere Umwelt als Mitwelt erkennen, genießen und respektieren.
Wenn wir weiter die Natur zerstören, zerstören wir uns selbst, wir haben es (noch) in der Hand, das dürfen wir nicht vergessen, wir sind nicht ohnmächtig, sondern handlungsfähige Meschen!
Wir sind Teil eines großen, wunderbaren Ökosystems und können viel dafür tun, eine lebenswerte Welt in Stadt und Land zu erhalten.
Mehr Biodiversität für die Stadt – unterstützt unsere Petition:
https://www.change.org/VielfaltwachsenlassenBerlin
Wir freuen uns über Spenden!
Gemeinschaftsgarten wachsenlassen
Artenschutz ist Klimaschutz!
Veröffentlicht: Dezember 2, 2021 Abgelegt unter: Allgemein, Gemeinschaftsgarten | Tags: Artenvielfalt, Biodiversität, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Insekten- und Vogelschutz Hinterlasse einen KommentarDa wir in unserem Garten stets bemüht sind, Lebensräume für Wildbienen, Insekten, Gartenvögel und andere Wesen zu schaffen, ergibt sich ebenso eine große Artenvielfalt an (zumeist einheimischen) Pflanzen und Gehölzen Wir sind bemüht, diese auch tabellarisch zu erfassen und konnten mittlerweile einen Bestand von über 230 Stauden, Gehölzen und Bäumen ermitteln.
Bei Gartenführungen oder Besuchen in unserem Garten informieren wir über die vielfältigen Möglichkeiten, in der Stadt, auf Balkonen und (Hinter-) Höfen etwas zur Artenvielfalt beizutragen und somit auch unsere Insekten- und Vogelwelt zu schützen.
Jedes noch so kleine ‘Projekt’ kann das Klima in unseren Städten verbessern und diese für Menschen und Tiere wieder lebenswerter machen!
Unterstützung dabei bekommen wir auch über das stadtökologische Forschugsprojekt über Bestäuberinsekten (technische Universität Münschen/ Museum für Naturkunde Berlin, die uns diese wunderschöne Referenz ausgestellt haben:

Bitte unterschreibt unsere Petition und verbreitet sie weiter!
https://www.change.org/p/rettet-den-gemeinschaftsgarten-wachsenlassen/u/29894766
Weiße Blüte im Juni – Das Mädesüß, Filipendula ulmaria
Veröffentlicht: Juli 5, 2021 Abgelegt unter: Kräuter und Heilpflanzen | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Biodiversität, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen Kommentar– Geist der heiteren Gelassenheit –

Der Zauber, den die Blüte des Mädesüß bei mir – und bei vielen, vielen Insekten, wenn auch vermutlich aus anderen Gründen – auslöst, scheint ein sehr alter zu sein:
Vermutlich entspricht das Mädesüß der von Plinius als „rodarum“ benannten Heilpflanze der keltischen Druiden. Als solche war sie neben der Mispel, der Wasserminze und dem Eisenkraut eine der heiligsten Pflanzen der Druiden.
Viele Sagen und Mythen ranken sich um das Filipendula ulmaria.
Es ist die heilige Pflanze der keltischen Göttin Danu und nach der christlichen Mythologie war es Maria selbst, die das Mädesüß aussähte.
Die Pflanze schützt vor Dämonen und bösen Geistern und gilt auch heute noch als starke Heilpflanze.
Und:
Die Blütenessenz des Mädesüß hilft, wenn man sich zu viele Sorgen um das liebe Geld macht. Sie lindert Geiz und macht großzügig. Sie wirkt entspannend, fördert das Urvertrauen und macht freundlich. Sie gibt Geborgenheit und tröstet. Sie hilft zu teilen und sich mitzuteilen.
Was will man mehr von einer Pflanze?

Die Insekten in unserem Garten haben wahrscheinlich nur eine klare Antwort darauf: wohlschmeckende und reichhaltige Nahrung.
Wenn ich mir das rege Treiben auf unseren Mädesüß-Blüten anschaue, habe ich immer das Gefühl, die vielen kleinen Wesen fühlen sich wie auf einer riesigen Nektarweide, die sie genüßlich in aller Ruhe abernten können. Dies zu beobachten ist eine Freude.


Das Echte Mädesüß ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) gehört. Bei günstigem Standort kann die Staude bis zu 200 cm hoch werden.
Sie steht gerne sonnig und im Halbschatten, aber stetig feucht sollte der Boden am besten sein, ein Luxus, den wir uns in unserem Garten in Zeiten des Klimawandels und starker Trockenheit nur noch an einigen wenigen Stellen gönnen.
Bei uns wächst es in unserem ‘Waldgartenbereich’ neben Beinwell, Petersilie, Rhabarber und Lungenkraut, einem Bereich, der ab und an eine Extraportion Wasser bekommt.
Ursprünglich war das Echte Mädesüß vor allem in Erlen-Eschenwäldern zu finden, die früher die Bach- und Flussauen prägten. Leider sind diese heute in Mitteleuropa nur noch in Fragmeten erhalten.
Ebenfalls knapp werden dürfte es in naher Zukunft auch mit seinen Ersatz-Lebensbereichen, den Wassergräben, Bächen und Feuchtwiesen, die, um den Bestand des Mädesüß zu erhalten, nur sehr selten oder höchstens einschürig gemäht werden dürfen.

Seinen Namen hat das Mädesüß wahrscheinlich daher, dass es früher zum Süßen und Aromatisieren von Wein und insbesondere Met verwendet wurde.
Eine andere Erklärung ist die Ableitung von „Mahdsüße“, denn nach dem Absensen verströmen die verwelkenden Blätter und Stängel einen süßen Geruch.
Filipendula ulmaria war wegen seines Duftes ein beliebtes Streukraut, mit dem man neben anderen Duftkräutern morgens die Fußböden der Häuser bestreute, um ihre Wohlgerüche in der Wohnug zu verbreiten. Abends wurden diese Streukräuter dann einfach wieder hinausgefegt.
Bei uns im Garten eigent es sich wunderbar für Kräutersträuße und duftende Potpourris.
Dem Mädesüß werden auch folgende magische Eigenschaften zugeschrieben:
Liebe, Weissagung, Frieden, Glück.
Grund genug, es im Garten zu haben.

Pflanzenführungen
Veröffentlicht: Juni 20, 2021 Abgelegt unter: Die Grüne Bibliothek, Gemeinschaftsgarten | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Bibliothek Tiergarten-Süd, Biodiversität, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Urbanes Gärtnern, Wildpflanzenführung Hinterlasse einen KommentarDie Grüne Bibliothek und Kräuterpädagogin Julia Klement laden zu Pflanzenführungen vor der Bibliothek Tiergarten-Süd und im Gemeinschaftsgarten wachsenlassen ein.

Foto: W. Puhlmann
Termine:
7.Juli, 4.August, 22.September, 6.Oktober
Jeweils von 17:00-19:00 Uhr
Treffpunkt:
Vor der Bibliothek Tiergarten Süd
Lützowstr. 27, 10785 Berlin
Anhand unserer Bepflanzungen vor der Bibliothek und im Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, besprechen wir den Wert wilder und gebietseigener Pflanzen für unsere heimische Natur, wie sie auf Balkon, Terasse oder im Garten kultiviert werden können und lernen Hilfreiches über ihre Wirkkräfte.
Dieses Angebot richtet sich an Einsteiger*innen der urbanen Pflanzenkunde.
Aufgrund der aktuell geltenden Hygiene-Maßnahmen ist die Teilnehmer*innenzahl begrenzt. Wir bitten um Anmeldung unter:
Diese Aktion findet im Rahmen des EFRE-Projektes „Umwelt hautnah – Natur verstehen und erleben“ statt.
































