Totgesagte leben länger
Veröffentlicht: Juni 13, 2016 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Bibliothek Tiergarten-Süd, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, gerechte gesellschaft, Nachhaltigkeit, Tauschregal, Urbanes Gärtnern Ein KommentarDas von mir auf allgemeinen Beschluss hin in der letzten Woche geschlossene Tauschregal (alle, die versucht haben, dort Ordnung zu halten, haben das Handtuch geworfen wegen permanenter Vermüllung, Verdreckung, Verschlampung…) ist zügig wieder von unbekannter Hand geöffnet worden und – man mag es nicht glauben – ich habe das Gefühl, dass es seither etwas ordentlicher zugeht.
Hat unser Tauschregal noch eine Chance?
(Also noch einmal vor dem endgültigem Abriss: wer sich um Ordnung im Tauschregal kümmern möchte, melde sich bitte unter: wachsenlassen@web.de oder persönlich in der Bibliothek Tiergarten zu deren Öffnungszeiten)
Kartoffeln und Kamishibai
Veröffentlicht: Juni 13, 2016 Abgelegt unter: Die Grüne Bibliothek | Tags: Bibliothek Tiergarten-Süd, Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Grüne Bibliothek, Kamishibai Hinterlasse einen KommentarWas der neue Kartoffelpott vor der Grünen Bibliothek soll…
weiß nur die Kamishibai-Frau…
Kamishibai: kreativ und vielfältig
Veröffentlicht: Juni 7, 2016 Abgelegt unter: Die Grüne Bibliothek | Tags: Bibliothek Tiergarten-Süd, Grüne Bibliothek, Kamishibai Hinterlasse einen KommentarEinige Pappen, etwas Bastelmaterial, ein traditionelles Kinderlied und viele schöne Ideen, die bald wie von selbst kommen bei der Herstellung eigener Kamishibai-Bögen.
Jeden ersten Montag im Monat können Interessierte in der Grünen Bibliothek in der Bibliothek Tiergarten gemeinsam mit Frau Dombrowski ihr eigenes Kamishibai gestalten.
Themen und Materialien sind frei wählbar, wobei – dem Anspruch der Grünen Bibliothek gemäß – Natur und Umwelt bei unseren Angeboten immer mit dabei ist.
Und wo lassen sich Vogelnamen leichter und spielerischer lernen als bei dem (hoffentlich immer noch) bekannten Kinderlied: Die Vogelhochzeit (Text: Hoffmann von Fallersleben)?
Und natürlich kein Kamishibai ohne Aufführung!
Die ‚eigene‘ Geschichte vorgeführt zu sehen, ist immer wieder ein Erlebnis für Groß und Klein.
Übrigens: Als besonderer Gast hat an diesen Montag eine japanische Dame, die momentan Deutschland bereist, an dem Kamishibai-Angebot teilgenommen. Sie interessiert sich sehr für diese alte traditionelle Erzähltechnik ihres Landes und erzählte, dass diese in Japan leider nicht mehr sehr gepflegt werde. Und daher sei sie extra in die Grüne Bibliothek gekommen, um zu erfahren, wie das Kamishibai hier in Deutschland wieder zu Ehren kommt.
Langer Tag der StadtNatur in Tiergarten
Veröffentlicht: Juni 7, 2016 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Garten in der Stadt, Stadtgarten Hinterlasse einen KommentarAm langen Tag der StadtNatur gibt es in unserem Kiez unter fachlicher Führung sicherlich Interessantes und auch Unbekanntes über den alten Lieblingspark zu erfahren:
Großer Tiergarten – gestern, heute und in Zukunft
Leitung: Jürgen Götte
Für: Kinder ab 10 Jahren, Jugendliche, Familien, Erwachsene
Anbieter: Bezirksamt Mitte, Straßen- und Grünflächenamt
Ort/Start: Tiergarten, Straße des 17. Juni 31, 10785 Berlin, vor dem Grünflächenamt
Anfahrt: Bus 100 Haus der Kulturen der Welt, Bus M41, 200 Philharmonie + 10 Min. Fußweg
Diese Veranstaltung wird von Dr. Christian Hanke, Bezirksbürgermeister von Mitte, begleitet.
Der Große Tiergarten ist die älteste öffentliche Parkanlage Berlins. Wo heute das Venusbassin zum Verweilen einlädt, führte nach dem Zweiten Weltkrieg die verkehrsreiche Entlastungsstraße vorbei. Wie gelang nach deren Rückbau die Rekonstruktion der Grünanlage nach historischem Vorbild und wie arbeiten Grünpflege und Denkmalschutz dabei zusammen? Im Rosengarten zeigen wir auf, wie sich die Bepflanzung im Laufe der Zeit verändert hat, warum hier Tierskulpturen stehen und blicken auf die erst 2014 erneuerten Kolonnaden. Auf der Luiseninsel zeigt sich, was vom historischen Erbe geblieben ist und welche Probleme sich heute ergeben. Ist die Luft sauber genug für das Marmorstandbild der Königin? Kann das Grünflächenamt auch weiterhin die Bepflanzung des Schmuckpflanzenparterre gewährleisten? Welche Probleme bereiten Kaninchen im Park für die Grünpflege?
2017 findet in Berlin eine Internationale Gartenausstellung statt (IGA 2017 Berlin). Der Hauptstandort der IGA ist in Marzahn-Hellersdorf. Darüber hinaus können in jedem Bezirk ausgewählte Grüne Orte Berlins auf dem Weg zur IGA erkundet werden. Der Große Tiergarten in Mitte gehört zu diesen Orten.
Weitere Informationen unter:
http://2016.langertagderstadtnatur.de/angebote/details/2489
Hilfe, wir ersticken im Müll!
Veröffentlicht: Mai 27, 2016 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Familiengarten Kluckstraße, Gemeinschaftsgarten, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Grüne Bibliothek, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern Ein KommentarSo idyllisch könnte der Blick auf das schöne Gelände Familiengarten Kluckstraße aussehen, ein Ort für engagierte sozio-kulturelle Arbeit und ein nachbarschaftlicher grüner Treffpunkt – mitten im Kiez Tiergarten-Süd!
Leider sieht die Realität zunehmend anders aus wie hier am Eingang Kluckstraße, ein Weg, den die Sozialpädagog_innen von Kidz e.V. häufig mit Kindern und Jugendlichen nehmen…und ein mindestens ebenso häufig genutzter Ort des Prostitutionsvollzugs:
Im Garten selber besteht eher das Problem der massiven Vermüllung durch externe Nutzer:
Es ist ausdrücklich gewünscht, dass der Familiengarten ein öffentlich zugänglicher Ort für die Nachbarschaft sein soll, zum entspannten Aufenthalt im Freien, für Spiel, Spaß und Erholung. Und natürlich kann dann dort auch gepicknickt oder gegrillt werden.
Was auch ausgiebig genutzt wird.
Was jedoch leider nicht geschieht ist, dass die Nutzers des Platzes auch Verantwortung für das Gelände selbst übernehmen.
Vandalismus und eine starke Vermüllung sind zunehmend an der Tagesordnung, besonders nach den Wochenenden.
Der Familiengarten Mitte ist ein Gelände des Jugendamtes. In den Gebäuden des Geländes (wovon das Haupthaus momentan wegen zukünftiger Sanierung geräumt ist) leisten unterschiedliche Träger und Initiativen seit Jahren wichtige sozio-kulturelle Arbeiten für den Stadtteil.
Neben den Trägern der Kinder-und Jugendhilfe Kidz e.V. und FiPP e.V. sind Kombi – Kommunikation und Bildung, Gladt e.V. und der Stadtteilverein Tiergarten e.V. vor Ort tätig. Ergänzt wird das Angebot durch den Gemeinschaftsgarten wachsenlassen und den Interkulturellen Garten City. Auch die Bibliothek Tiergarten, am Eingang des Geländes gelegen, ist dem sozio-kulturellen Zentrum zugehörig.
Die o.g. Träger vor Ort bemühen sich regelmäßig, dass schöne Außengelände zu pflegen, in Arbeitseinsätzen und Aktionstagen entmüllen Gärtner_innen und/oder Sozialpädagog_innen mit ‚ihren‘ Kindern und Jugendlichen den Außenbereich.
So geschehen in der letzten Woche durch Mitarbeiter_innen von Kidz e.V. mit einer großen helfenden Kindergruppe.
Noch einmal herzlichen Dank an alle für diesen stundenlangen Einsatz!
Auch neben dem Anbau der Bibliothek, in welchem sich aktuell der neue Nachbarschaftstreff und die Grüne Bibliothek der Nachbarschaft befinden, wird von den Mitarbeiter_innen vor Ort immer wieder gegen die Hinterlassenschaften des regen Prostitutionsvollzugs gekämpft.
(Hier ein Bild im sozusagen jungfräulichem Zustand nach dem Saubermachen, leider immer nur ein sehr kurzfristiger Zustand)
Entsetzen und die Frustration waren groß, als einige von uns ein, zwei Tage nach der großen Säuberungsaktion vom 23.5. in den Garten kamen:
Der erste Müll war schon wieder da, anscheinend ist ihm so, wie wir es bisher versuchen, nicht beizukommen!
(Zitat Gärtnerin: „Der Garten hat zunehmend den Charme einer öffentlichen Toilette“ – wozu er auch gerne benutzt wird – besonders im mit Bäumen und Büschen bewachsenen Bereich des Gemeinschaftsgartens wachsenlassen.)
Was tun?
Pädagog_innen und Gärtner_innen sind zunehmend ratlos.
Auch wenn von allen nach wie vor gewünscht wird, dass das Gelände öffentlich und nachbarschaftlich genutzt werden soll, ist es ebenso eine Tatsache, dass es den Akteuren vor Ort nicht möglich ist, den ganzen Müll derjenigen, die das Gartengelände nur zu einem kurzfristigen Aufenthalt nutzen, regelmäßig wegzuräumen.
Und ja, die Bereitschaft sinkt natürlich auch sozusagen täglich, mit jedem neuen Müll…
Im Leitbild des zukünftigen sozio-kulturellen Zentrums auf dem Gelände des Familiengartens, das die Vereine und Initiativen gemeinsam erarbeitet haben, finden sich auch folgende Zeilen:
Wir pflegen gegenseitige Wertschätzung und Respekt.
Wir legen Wert auf den achtsamen Umgang mit Menschen, Natur und Umwelt.
Wir haben keinen Platz für Ausgrenzung und Diskriminierung.
Und, liebe Nutzer des Familiengartens Mitte, das bedeutet auch:
Wir haben keinen Platz für euren Müll!
Bitte haltet das Gelände sauber und freut euch darüber, dass es so einen Platz in eurer direkten Nachbarschaft (noch) gibt!
Und tut etwas dafür.
Und wenn nicht, wer oder was hilft uns dann?
Vielfalt im Bilderbuch: Der Medienkoffer „Familien und vielfältige Lebensweisen“ für Kindertageseinrichtungen
Veröffentlicht: Mai 27, 2016 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Bibliothek Tiergarten-Süd, Diversity, gerechte gesellschaft, Kombi-Kommunikation und Bildung, Vielfalt Hinterlasse einen KommentarWir freuen uns, auf folgende Veranstaltung unserer Kolleg_innen von
Kombi – Kommunikation und Bildung
in der Bibliothek Tiergarten aufmerksam machen zu dürfen:
Vielfalt im Bilderbuch:
Der Medienkoffer „Familien und vielfältige Lebensweisen“ für Kindertageseinrichtungen
Termin: 5. Juli 2016, 16.00 – 18.00 Uhr
Ort: Bibliothek Tiergarten Süd
Lützowstr. 27, 10785 Berlin
Diese Kooperationsveranstaltung der Bildungsinitiative QUEERFORMAT, des Sozialpädagogischen Fortbildungsinstituts Berlin-Brandenburg (SFBB) und der Bibliothek Tiergarten Süd findet im Rahmen der Initiative „Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt“ statt.
Weitere Informationen unter:
Klicke, um auf Einladung_5.7.16.pdf zuzugreifen
Vom Laub-Saugen
Veröffentlicht: April 20, 2016 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Artenvielfalt, Ökologie, Garten in der Stadt, Grund zum Leben, Nachhaltigkeit, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen KommentarVor vielen Monaten habe ich an dieser Stelle im späten Herbst einmal einen Artikel über das Laub-Kratzen geschrieben.
Über all diese nackten und im Winter ungeschützten Bäume und Gehölze, die sich die kalte Jahreszeit über in den kargen Boden krallen müssen, um sie tapfer zu überstehen und die mich immer wieder rühren.
Heute morgen nun wurde ich durch ein mittlerweile mir gut bekanntes Geräusch geweckt, welches meines Erachtens eine noch schärfere Variante des Laub-Kratzens bedeutet:
Das Laub-Saugen.
Laut Wikipedia ist „ein Laubsauger, analog zum Staubsauger, ein elektrisches, bzw. mit Verbrennungsmotor betriebenes Gartengerät zum Aufsaugen von Laub. Im deutschen Sprachgebiet ist er seit dem Ende der 1990er Jahre verbreitet.“
Ein Laubsauger ist laut und stinkt (nach umweltfreundlichem Diesel?).
Er wird meist von relativ vermummten Personen bedient, die sich zudem (wegen der Lautstärke) durch Ohrenschützer weitestgehend von ihrer Umwelt abgeschottet haben.
„Ein Laubsauger kann die Produktivität erhöhen, was eine Reduzierung des Personaleinsatzes und damit der Personalkosten erlaubt.“
Was immer Produktivität in diesem Zusammenhang bedeuten mag und ja, eine Reduzierung der Personalkosten ist ja immer beliebt (besonders auch im gärtnerischen Bereich, in dem zunehmend nicht mehr mit gut ausgebildeten und daher „teureren“ Fachkräften gearbeitet wird). Da investieren / konsumieren wir lieber in Sachmittel, damit ihre Produktion gesteigert werden kann.
Netterweise werden bei Wikipedia auch die Nachteile des Laub-Saugens aufgeführt, welche aber anscheinend nicht schwer genug wiegen, um den vermeintlichen Vorteilen etwas entgegensetzen zu können:
Neben dem erwünschten Effekt des Beseitigens von Laub und kleinen Ästen sind mehrere Nachteile gegenüber der traditionellen Methode des Zusammenrechens mittels eines Laubrechens festzustellen:
- Kleinstlebewesen werden gleichfalls beseitigt;
- hohe Geräuschentwicklung, insbesondere für die Umwelt: viele dieser Apparate dürfen nur mit Lärmschutzvorkehrungen (Ohrenschützer) eingesetzt werden;
- insbesondere bei trockener Witterung wird Staub aufgewirbelt; wird das Gerät als Laubbläser verwendet, wird mit dem Laub somit auch der anhaftende Dreck und Kot aufgewirbelt, der sich als Aerosol in der Umgebungs- und damit auch der Atemluft verteilt;
- bei Betrieb von Geräten mit Verbrennungsmotor kommt es unter anderem zur Emission von gesundheitsschädlichen Stickoxiden und Kohlenwasserstoffen, die sich in der Umgebung verbreiten.
Ein von Laubsaugern bearbeiteter Boden sieht danach dann etwa so aus:
Dem robusten Efeu ist es noch gelungen, sich trotz starker Winde im Boden festzukrallen, auch ein Brombeertrieb hat – sichtlich ermattet- überlebt. Ahornkeimlige haben sich erst einmal gehalten und ja, am unteren Ende des Bildes erkennt man sogar noch ein kleines gelbes Blümchen.
Große Stellen des Bodens liegen nackt und ungeschützt und sind Wind, Wetter und Erosion ungeschützt ausgeliefert.
Neue Humusbildung?
Unmöglich.
Ein nahezu toter Boden.
Ich gebe es zu : In meinem kleinen Hausgarten in der Stadt habe auch ich lange gebraucht, um mich damit anzufreunden, das Laub liegen zu lassen. Besonders das im Sommer herabfallende und hochgradig durch die Miniermotte kontaminierte Kastanienlaub habe ich brav jahrelang auf den Knien hockend weggekratzt, um meinen Garten zu retten.
Bis zu dem Moment, als endlich die Erkenntnis durchgesickert war, dass ich eigentlich nur noch genau damit in meinem Garten beschäftigt war und wenig Freude und Entspannung verspürte, wenn ich ihn betrat. Nur noch Arbeit und Ärger über das böse Laub.
Wohl war mir schon von Anfang an nicht dabei, den Pflanzen und Kleinlebenwesen im Garten immer ihre Nahrung wegzukratzen.
Und wachsen wollte auch nichts so recht in meinem schön aufgeräumten Garten.
Eine Umkehr war also notwendig.
Laub liegen lassen.
Ausprobieren und Beobachten.
Damit leben lernen, wenn Freunde mich im Frühling besuchen kommen, mein eher noch braunes als grünes Gärtchen etwas (oder kommt es mir nur so vor?) naserümpfend betrachten und fragen: Machst Du das Laub nicht weg?
Das ist eben eine Frage der Ästhetik, meinte einmal eine fachlich versierte Freundin zu mir.
Ja, auch.
Aber irgendwann im Frühjahr (und auf keinen Fall so zeitig, dass sie mit den vielen bunten und fröhlich erscheinenden in Bau- und Gartenmärkten angeboteten Frühjahrsblühern konkurrieren könnten) schieben sich leuchtend grüne Blätter und Blüten durch die braune Laubschicht in meinem Garten.
Ich begrüße sie alle und heiße den einen und anderen Pflanzenfreund willkommen, den ich den Winter über schon (natürlich nur beinahe) vergessen hatte!
Laub im Garten – auch eine Frage des leben und leben lassen.
Sollen sie doch alle in meinem Garten leben, die sich dort wohl fühlen und dabei helfen, dass etwas in ihm wächst und gedeiht, diese Abermillionen von Kleinstlebenwesen, die uns unseren Boden und damit auch unser Leben schenken.
Und die Ästhetik?
Organisierte Unordnung hat durchaus auch ihren Reiz und ihre Schönheit.
Und übrigens:
Der Kastanie scheint es relativ egal zu sein, ob ich ihr kontaminiertes Laub aufsammele oder nicht.
Es erscheint mir eher so, als wenn sie mittlerweile eigene Wege gefunden hat, mit dem Miniermottenbefall klar zu kommen.
Ich wünsche es ihr!
Lesung für Kinder mit Martin Klein – ein Vergnügen für alle Generationen!
Veröffentlicht: April 18, 2016 Abgelegt unter: Die Grüne Bibliothek | Tags: Autorenlesungen, Bibliothek Tiergarten-Süd, Grüne Bibliothek, Lesung für Kinder Hinterlasse einen KommentarAls die Schüler_innen der S2 und S7 der Allegro-Grunschule am Freitag Vormittag, den 15.4. in die Stadtbibliothek Tiergarten-Süd gingen, waren sie sicherlich gespannt auf die Lesung mit Martin Klein, aber ich glaube fast, dass sie sich nicht haben vorstellen können, was für ein Lese-Vergnügen sie erwarten würde.
Mit viel Charme und Freude am Geschichten-Erzählen fesselte der Kinderbuchautor Groß und Klein und hatte sichtlich genau so viel Spaß wie seine Zuhörer_innen.
Schöner und lebendiger kann die Begeisterung für das Lesen kaum vermittelt werden.
Martin Klein liess sich viel Zeit für gemeinsame Gespräche und Fragen und auch
bei der ‚entspannten Autogramm-Schlange‘ bekam jeder seiner Fans noch einmal die Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch.
Wir danken Herrn Martin Klein sehr herzlich für den vergnüglichen Vormittag mit ihm!
Die Lesung wurde organisiert durch:
Susanne Dorén, Grüne Bibliothek der Nachbarschaft gemeinsam
mit Dr. Anja Seifert,
Leitung Bibliothek Tiergarten-Süd
und wurde gefördert über den Berliner Autorenlesefonds.
Saatgut aus dem Templiner Kräutergarten für die LeihSämerei in Tiergarten-Süd
Veröffentlicht: April 17, 2016 Abgelegt unter: Die Grüne Bibliothek | Tags: Artenvielfalt, Bibliothek Tiergarten-Süd, Gemeinschaftsgarten, Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Grüne Bibliothek, Leih-Sämerei, nachhaltiges Wirtschaften, Saatgut, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern 3 KommentareDurch eine Schenkung von Herrn Thomas Schweigert aus dem templiner-kraeutergarten.de – herzlichen Dank noch einmal! – haben wir viel neues Saatgut in unsere LeihSämerei einzupflegen.
Julia Westheimer und Interessierte haben letzten Donnerstag in der Grünen Bibliothek damit begonnen.
Nächsten Donnerstag , 21.4., in der Zeit von ca. 15.00 – 18.00 Uhr geht es weiter.
Es ist noch reichlich da, z.B.:
Mariendistel, Prunkwinde, Engelwurz, peruanische Lampionblume, purpur Fingerhut – eben auch viele Wildstauden, nicht nur Gemüse.
Also ein guter Grund, um in die LeihSämerei zum Stöbern zu kommen, vieles kann und sollte jetzt ausgesät werden.
Wer Lust hat an gemeinsamem Recherchieren, Beschriften, Eintüten und Saatgut-Bestaunen, ist herzlich willkommen!




























