Vielfalt
Veröffentlicht: März 15, 2014 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Artenvielfalt, Nachhaltigkeit Hinterlasse einen Kommentar„…Also, Folco? Was meinst Du? Siehst Du das Problem? Auf welcher Seite stehst Du?
FOLCO: Auf welcher Seite stehst denn Du?
TIZIANO: Auf der Seite der Militärs zu stehen, ist unmöglich. Aber irgendwie müsste man die Leute vor den Gefahren warnen, die mit der Liberalisierung Birmas einhergehen werden. Also frage ich mich: Ist es möglich, beides unter einen Hut zu kriegen? Und die Schönheit der Welt, die ja in ihrer Vielfalt besteht, zu bewahren?
FOLCO: Interessant.
TIZIANO: Ich meine die Frage ganz ernst. Ich finde, statt einfach zu sagen: ‚Es gibt keine Lösung’, sollte man sich mit diesem Problem ernsthaft beschäftigen.
Denk doch nur an die Andersartigkeit der chinesischen Kultur. Die Chinesen schreiben anders, essen anders, schlafen anders als wir. Ist es da nicht merkwürdig, dass auch sie auf einmal alle Kravatten tragen? Verstehst Du, was mich so zur Verzweiflung bringt, Folco? Die Chinesen, die entdeckt hatten, dass man sich nichts um den Bauch binden soll, was den Energiefluss des Qui unterbinden könnte, tragen plötzlich Gürtel von Pierre Cardin! Das ist doch schrecklich, oder? Was mir dabei solche Kopfschmerzen bereitet, ist das Ende der biologischen Vielfalt! Dass es keine Bauernäpfel merh gibt! Dass wir alle die gleichen Äpfel essen, gleich groß, gleich rund, gleich glänzend, und damit die Vielfalt beseitigen, die doch die Grundlage unseres Lebens ist! Denn ich bin fest davon überzeugt, dass der Reichtum der Menschheit in der Verschiedenheit liegt. Warum müssen die Tuareg unbedingt Unterhosen tragen? Lasst sie doch Tuareg bleiben!“
In: Tiziano Terzani: Das Ende ist mein Anfang (Hrsg. Folco Teriani), München 2007, S. 298
3. Saatgut-Tauschbörse im Familiengarten Kluckstraße
Veröffentlicht: März 14, 2014 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Bienen, Nachhaltigkeit, Saatgut-Tauschbörse, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen Kommentarlädt ein zur
3.Saatgut-Tauschbörse – Bienen in der Stadt
im Nachbarschaftstreff des Familiengartens
Kluckstraße/Ecke Lützowstr /
10785 Tiergarten-Süd
am 15. März 2013, 14 – 17 Uhr
Ob Balkon-, Schreber- oder interkultureller Familiengärtner:
Durchforstet Eure Samenbestände nach Saatgut, das Ihr erübrigen könnt und kommt auch in diesem Jahr wieder zum Tauschen!
Saatgut ist die Grundlage unserer Ernährung und Jahrtausende altes Kulturgut. Über Generationen hinweg wurde es vermehrt und weitergegeben. Die so entstandenen Kultursorten zeichnen sich durch ihre Vielfalt, ihre Fruchtbarkeit (Nachbaufähigkeit) und ihre regionale Anpassung aus.
Wir können unser Wissen über die Sorten, die wir anbauen, austauschen, uns von den Sorten der Anderen überraschen lassen oder einfach einmal etwas Neues ausprobieren.
Auch wer kein eigenes Saatgut hat, ist herzlich zum Entdecken und Beschenken eingeladen!
Bienen in der Stadt
Wie gestalte ich meinen Garten oder meinen Balkon bienenfreundlich? Was kann ich aussäen?
Rolf Stengel, Imker in Tiergarten, informiert auf der Saatgut-Tauschbörse über Bienenhaltung und zeigt Euch seine Bienen im Familiengarten.

Informationen zu bienen- und insektenfreundlichen Aussaaten und Stauden unter:
http://www.mellifera.de
http://www.bluehende-landschaft.de
Fragen zur Saatgut-Tauschbörse unter: wachsenlassen@web.de
Informationen als pdf zum Herunterladen:
Der Hüter des Baumhauses
Veröffentlicht: März 14, 2014 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Gemeinschaftsgarten Hinterlasse einen KommentarNach einem ereignisreichen und langem Tag, an dem große und kleine Gärtner viel für den Garten getan haben, erscheint der Hüter des Baumhauses und überlickt wohlwollend die erledigten Arbeiten.
Beetvorbereitung II bei Anezolia
Veröffentlicht: März 14, 2014 Abgelegt unter: Kinder im Garten | Tags: Gärtnern mit Kindern, Gemeinschaftsgarten, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen KommentarEin neuer Gartentag bei Anezolia beginnt.

Heute soll das Gemeinschaftsbeet weiter vorbereitet werden.
Zuerst wurde der Kompost auf die Schubkarre geschaufelt, um ihn zum Beet zu transportieren. Ein Leichtes für kräftige kleine Gärtner!

Dieser wurde dann auf’s Beet aufgetragen…
…und alles leicht untergeharkt.
Fertig!
Was wollen die kleinen Gärtner dieses Jahr aussäen und anpflanzen?
Dieses Geheimnis wird (vielleicht) in der nächsten Woche gelüftet.
ein erster tag im garten
Veröffentlicht: März 8, 2014 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: beet, gründünger, vorfrühling Hinterlasse einen Kommentarder titel stimmt ja so gar nicht, unsere ersten tage im garten haben wir bereits letztes jahr verbracht. und da hätte ich mir nicht träumen lassen, wie schnell wir sie nicht nur dort verbringen, sondern mitmachen, lernen, die hände in die erde graben, mitten in der stadt die grabegabel und das schäufelchen schwingen.
letztes jahr hatte ich meinem vierjährigen begleiter nach tomaten, möhren, bohnen, bryos, sonnenblümchen und gräsern auf der fensterbank* versprochen, für das kommende frühjahr einen ort zu finden, der etwas geeigneter ist für das gärtnern (auch wenn das fensterbank-gärtnern deswegen nicht seinen reiz verloren hat – die wird auch dieses jahr wieder begrünt) – mehr raum für die möhren und überhaupt.
kaum hatte ich mich im herbst auf die suche nach einem solchen ort gemacht, ging das auf einmal unerwartet schnell und wir waren schon angekommen. und kaum ist der winter vorbei (welcher winter?), haben wir unser erstes beet vorbereitet – gegraben, gewühlt, gründünger eingearbeitet, glatt gezogen, längliche arbeitskollegen gefunden, … was für ein glück! der kleine begleiter hat mit dem spaten das beet abgestochen („friedhofsgärtnerei“, sagt julia). mit der grabegabel ist das umgraben der erde um sich selbst weniger hart für die erde als mit dem spaten. die zarten blättchen und wurzeln des winterroggen sind ebenso nährstoffgeber wie hornmehl (ein bisschen gruselig, wenn mensch sich das material in der handmulde besieht), gesteinsmehl und kompost. es gibt jene, die mit handschuhen arbeiten, und jene, die mit dreckigen fingernägeln nach hause kommen. während spaten und grabegabel eine grobe, kräftige, gleichmässige bewegung verlangen, brauchts für den rechen und das glattziehen des beetes, damit das saatgut sich später nicht sammelt in erdtälern und fehlt auf den krümelgipfeln, ein feines, leichtes kreiseln an der oberfläche. alles übungssache. wir reden über die körperhaltung. über therapeutische wirkung. alles sätze und getanes, was ich mir innerlich notiere, in mein gartentagebuch.
und wir stellen uns in die sonne, die in den häuserschluchten verschwindet.
mein kleiner begleiter hat übrigens nach dem spaten lieber zum akkuschrauber gegriffen und den zaun repariert, äste durchs buschdickicht geschleppt und das baumhaus erobert. mehr raum eben.
*über unsere zeit als fensterbank-gärtner kann mensch auf meinem blog gerne nach- und weiterlesen.
Aktuell: Saatgut-Tauschbörsen in Berlin 2014
Veröffentlicht: März 7, 2014 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Artenvielfalt, Gemeinschaftsgarten, Saatgut-Tauschbörse, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen KommentarSAVE THE DATES!
Saatgut-Tauschbörse Teil I – Eine andere Stadt ist pflanzbar
22. Februar, 15 Uhr
Leila, Fehrbelliner Str. 92, 10119 Berlin
Bring dein Saatgut zum Tauschen mit oder lass dich beschenken.
Mit unseren netten Partnern Social seeds, Transition Town Pankow, Mauergarten und Dachgärten für alle.
http://www.leila-berlin.de
Saatgut-Tauschbörse im Chasinho
Samstag, 1. März 14.00 – 18.00 Uhr
Chasinho – die faire Teestube in Neukölln befindet sichin der Laden-Kooperative „Lenau“ in der Lenaustraße 5, in 12407 Berlin-Neukölln.
Gemeinschaftsgarten Glogauer13
Sonntag, den 02. März von 12h – 17h.
Weltraum, Ratiborstr. 4, 10999 Berlin Kreuzberg.
Wir veranstalten unsere Saatgut-Tauschbörse in Kooperation mit den Kiezwandlern (Transitiontown Initiative Friedrichshain Kreuzberg)
http://www.transitiontown-friedrichshain-kreuzberg.de/so36/weltraum
3.Saatgut-Tauschbörse im Familiengarten
Samstag, 15. März 2013, 14 – 17 Uhr
im Nachbarschaftstreff des Familiengarten Mitte
Kluckstraße /Ecke Lützowstraße / 10785 Tiergarten-Süd
Was kann ich aussäen für die Bienen in der Stadt?
Rolf Stengel, Imker im Familiengarten, informiert.
www. wachsenlassen.wordpress.com
Kontakt: wachsenlassen@web.de
Saatgut-Tauschbörse Teil II – Eine essbare Stadt ist pflanzbar
Samstag, 22. März, 14 Uhr
Leila, Fehrbelliner Str. 92, 10119 Berlin
http://www.leila-berlin.de
Saatgut-Tauschbörse Teil III – Eine schöne Stadt ist pflanzbar
26. April, 14 Uhr
Leila, Fehrbelliner Str. 92, 10119 Berlin
http://www.leila-berlin.de
Gartenauftakt bei Anezolia
Veröffentlicht: März 7, 2014 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten, Kinder im Garten, z | Tags: Gärtnern mit Kindern, Gemeinschaftsgarten, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen KommentarAuch die Kinder der Gartengruppe Tagesgroßpflegestelle Anezolia haben am 6. März damit begonnen, ihr Beet vorzubereiten.
Unter Anleitung von Julia wurde der Boden aufgelockert und Steinmehl gefüttert, damit es nach einer hoffentlich guten Ernte auch in diesem Jahr wieder gemeinsame Essen im Garten geben kann.
Bei der Arbeit wurde eine erstaunliche Entdeckung gemacht:
Hühnerspuren im Anezolia-Beet!
Die Gartensaison bei wachsenlassen hat begonnen!
Veröffentlicht: März 7, 2014 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen KommentarBei frühlingshaftem Wetter haben wir in diesem Jahr schon am 6. März begonnen, unsere Beete aufzuräumen und für die Aussaat vorzubereiten.
Ein bisschen Mineralfutter in Form von Steinmehl und unser erster eigener Kompost (nach drei Jahren Üben im Anlegen eines Kompostes mit drei Kammern) für die zukünftigen Leckerschmecker in unserem Bauerngarten.
Wir sind gespannt, wie’s in diesem Jahr gelingen wird mit dem wachsen lassen.
Und so schön ordentlich sah das erste Beet dann nach getaner Arbeit aus.
Wir gärtnern ohne Torf
Veröffentlicht: Februar 28, 2014 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Artenvielfalt, nachhaltiges Wirtschaften, Nachhaltigkeit, torffrei gärtnern, Urbanes Gärtnern, Zerstörung der Moore Hinterlasse einen KommentarAugen auf beim Kauf von Blumenerde!
Nun ist es wieder soweit: Balkon- und Gartenbesitzer machen sich an die Vorbereitung ihrer Beete und da muss natürlich frische Erde her.
Vor den Gartencentern, Heimwerker- und Supermärkten stapeln sich die Paletten mit Blumenerde.
Schon mal drauf geschaut, was drin ist?
Leider bestehen die handelsüblichen (und natürlich die preiswerten) Blumenerden zum größten Teil aus Torf.
Und Torf kommt nun einmal aus Mooren, deren Zerstörung durch den enormen Torfabbau rasant voranschreitet.
Neben ihrer Schönheit bieten die Moorlandschaften einen unersetzlichen Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen, die nur dort leben.
Zudem sind sie auch für den Klimaschutz besonders wichtig.
Sie können immerhin doppelt so viel CO2 speichern wie alle Wälder der Erde zusammen!
Mittlerweile gibt es gute Alternativen zu torfhaltigen Blumenerden. (Wer kann, legt sich natürlich einen Kompost an, die unbestritten beste Möglichkeit, seine Gartenerde gesund und nährstoffreich zu halten.)
Aber auch hier wieder aufgepasst: Auch die Bezeichnung Bio ist häufig irreführend und bedeutet nicht gleich torffrei.
Informationen zum Thema unter:
http://www.nabu.de/oekologischleben/balkonundgarten/gartengrundlagen/torffrei/
Buchpremiere am 19.3. in Berlin
Veröffentlicht: Februar 27, 2014 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: gerechte gesellschaft, Gesellschaft Hinterlasse einen KommentarChristina Bylow und Kristina Vaillant
präsentieren ihr Buch
Die verratene
Generation
Moderation: Tanja Samrotzki
Mittwoch, 19. März, 19 Uhr
Literaturhaus Berlin, Kaminzimmer
Fasanenstraße 23
10719 Berlin
Eintritt frei
Um Platzreservierung wird gebeten unter:
veranstaltungen@droemer-knaur.de
„Wir wollen über die Frauen der
geburtenstarken Jahrgänge anders
berichten, als es bisher geschehen ist.
Wir wollen sie nicht als besondere
Exemplare weiblichen Muts und
Pioniergeists feiern, die Hindernisse
überwunden haben. Sondern diese
Hindernisse als das beschreiben, was
sie sind: Zumutungen.
Dazu gehören ein ungerechtes Renten-
und Steuersystem, mangelnde Betreu-
ungsmöglichkeiten, als die Kinder klein
waren, und die Diskriminierung von
Frauen, die älter als vierzig sind.“
http://www.textetage.com/journalismus/christina-bylow/buchbeitraege.html






















