Gartenauftakt bei Anezolia
Veröffentlicht: März 7, 2014 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten, Kinder im Garten, z | Tags: Gärtnern mit Kindern, Gemeinschaftsgarten, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen KommentarAuch die Kinder der Gartengruppe Tagesgroßpflegestelle Anezolia haben am 6. März damit begonnen, ihr Beet vorzubereiten.
Unter Anleitung von Julia wurde der Boden aufgelockert und Steinmehl gefüttert, damit es nach einer hoffentlich guten Ernte auch in diesem Jahr wieder gemeinsame Essen im Garten geben kann.
Bei der Arbeit wurde eine erstaunliche Entdeckung gemacht:
Hühnerspuren im Anezolia-Beet!
Die Gartensaison bei wachsenlassen hat begonnen!
Veröffentlicht: März 7, 2014 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen KommentarBei frühlingshaftem Wetter haben wir in diesem Jahr schon am 6. März begonnen, unsere Beete aufzuräumen und für die Aussaat vorzubereiten.
Ein bisschen Mineralfutter in Form von Steinmehl und unser erster eigener Kompost (nach drei Jahren Üben im Anlegen eines Kompostes mit drei Kammern) für die zukünftigen Leckerschmecker in unserem Bauerngarten.
Wir sind gespannt, wie’s in diesem Jahr gelingen wird mit dem wachsen lassen.
Und so schön ordentlich sah das erste Beet dann nach getaner Arbeit aus.
Wir gärtnern ohne Torf
Veröffentlicht: Februar 28, 2014 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Artenvielfalt, nachhaltiges Wirtschaften, Nachhaltigkeit, torffrei gärtnern, Urbanes Gärtnern, Zerstörung der Moore Hinterlasse einen KommentarAugen auf beim Kauf von Blumenerde!
Nun ist es wieder soweit: Balkon- und Gartenbesitzer machen sich an die Vorbereitung ihrer Beete und da muss natürlich frische Erde her.
Vor den Gartencentern, Heimwerker- und Supermärkten stapeln sich die Paletten mit Blumenerde.
Schon mal drauf geschaut, was drin ist?
Leider bestehen die handelsüblichen (und natürlich die preiswerten) Blumenerden zum größten Teil aus Torf.
Und Torf kommt nun einmal aus Mooren, deren Zerstörung durch den enormen Torfabbau rasant voranschreitet.
Neben ihrer Schönheit bieten die Moorlandschaften einen unersetzlichen Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen, die nur dort leben.
Zudem sind sie auch für den Klimaschutz besonders wichtig.
Sie können immerhin doppelt so viel CO2 speichern wie alle Wälder der Erde zusammen!
Mittlerweile gibt es gute Alternativen zu torfhaltigen Blumenerden. (Wer kann, legt sich natürlich einen Kompost an, die unbestritten beste Möglichkeit, seine Gartenerde gesund und nährstoffreich zu halten.)
Aber auch hier wieder aufgepasst: Auch die Bezeichnung Bio ist häufig irreführend und bedeutet nicht gleich torffrei.
Informationen zum Thema unter:
http://www.nabu.de/oekologischleben/balkonundgarten/gartengrundlagen/torffrei/
Aktuell: Saatgut-Tauschbörsen in Berlin 2014
Veröffentlicht: Februar 21, 2014 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Artenvielfalt, Gemeinschaftsgarten, Saatgut-Tauschbörse, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen KommentarSAVE THE DATES!
Saatgut-Tauschbörse Teil I – Eine andere Stadt ist pflanzbar
22. Februar, 15 Uhr
Leila, Fehrbelliner Str. 92, 10119 Berlin
Bring dein Saatgut zum Tauschen mit oder lass dich beschenken.
Mit unseren netten Partnern Social seeds, Transition Town Pankow, Mauergarten und Dachgärten für alle.
http://www.leila-berlin.de
Saatgut-Tauschbörse im Chasinho
Samstag, 1. März 14.00 – 18.00 Uhr
Chasinho – die faire Teestube in Neukölln befindet sichin der Laden-Kooperative „Lenau“ in der Lenaustraße 5, in 12407 Berlin-Neukölln.
Gemeinschaftsgarten Glogauer13
Sonntag, den 02. März von 12h – 17h.
Weltraum, Ratiborstr. 4, 10999 Berlin Kreuzberg.
Wir veranstalten unsere Saatgut-Tauschbörse in Kooperation mit den Kiezwandlern (Transitiontown Initiative Friedrichshain Kreuzberg)
http://www.transitiontown-friedrichshain-kreuzberg.de/so36/weltraum
3.Saatgut-Tauschbörse im Familiengarten
Samstag, 15. März 2013, 14 – 17 Uhr
im Nachbarschaftstreff des Familiengarten Mitte
Kluckstraße /Ecke Lützowstraße / 10785 Tiergarten-Süd
Was kann ich aussäen für die Bienen in der Stadt?
Rolf Stengel, Imker im Familiengarten, informiert.
www. wachsenlassen.wordpress.com
Kontakt: wachsenlassen@web.de
Saatgut-Tauschbörse Teil II – Eine essbare Stadt ist pflanzbar
Samstag, 22. März, 14 Uhr
Leila, Fehrbelliner Str. 92, 10119 Berlin
http://www.leila-berlin.de
Saatgut-Tauschbörse Teil III – Eine schöne Stadt ist pflanzbar
26. April, 14 Uhr
Leila, Fehrbelliner Str. 92, 10119 Berlin
http://www.leila-berlin.de
WinterZeit – Gärten in der Stadt
Veröffentlicht: Januar 30, 2014 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Gärten im Winter rn, Gemeinschaftsgarten, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen Kommentar
Allmede-Kontor Tempelhofer Feld im Winter.
Fotos:
Jugendclub E-LOK; aktive Mitglieder des benachbarten Bürgergarten Laskerwiese, der von ihnen mitaufgebaut wurde. Die
Allmende-Aktivisten tagen regelmäßig in den Räumen des JC E-LOK
Der JC E-LOK ist eine Jugendfreizeiteinrichtung im Ökologischen Bildungszentrum Lasker Höfe.
http://www.jugendclub-elok.de
„Wege in eine ökologische und gerechte Gesellschaft“ Vortrag mit Diskussion
Veröffentlicht: Januar 30, 2014 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Ökologie, gerechte gesellschaft, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen Kommentar„Wege in eine ökologische und gerechte Gesellschaft“ Vortrag mit Diskussion
Freitag, 21. Februar, 19:30 Uhr
URANIA, An der Urania 17, 10787 Berlin
In Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung, dem Eichborn Verlag und der 4. Degrowth-Konferenz
Was braucht der Mensch wirklich – und wie viel? Die Autorin Greta Taubert machte Ernst und tauchte ein in die Welt derjenigen, die versuchen, schon heute anders zu leben. Ohne Geld, Wasser, Strom und Heizung, ohne volle Supermarktregale und ohne funktionierende Infrastruktur. Sie lernte, wie man jagt, schlachtet, im Wald lebt, Tauschhandel betreibt.
Sie traf urbane Nomaden, Mitglieder der Zero Waste Bewegung, Neo-Ökos und Anhänger eines alternativen Finanzsystems, lernte, wie wichtig selbst kleinste Veränderungen am eigenen Lebensstil sind.
http://www.urania.de/programm/2014/t754/
Aktuell: Saatgut-Tauschbörsen in Berlin 2014
Veröffentlicht: Januar 28, 2014 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Artenvielfalt, Gemeinschaftsgarten, Saatgut-Tauschbörse, Urbanes Gärtnern 2 KommentareSAVE THE DATES!
Saatgut-Tauschbörse Teil I – Eine andere Stadt ist pflanzbar
22. Februar, 15 Uhr
Leila, Fehrbelliner Str. 92, 10119 Berlin
Bring dein Saatgut zum Tauschen mit oder lass dich beschenken.
Mit unseren netten Partnern Social seeds, Transition Town Pankow, Mauergarten und Dachgärten für alle.
http://www.leila-berlin.de
Saatgut-Tauschbörse im Chasinho
Samstag, 1. März 14.00 – 18.00 Uhr
Chasinho – die faire Teestube in Neukölln befindet sichin der Laden-Kooperative „Lenau“ in der Lenaustraße 5, in 12407 Berlin-Neukölln.
Gemeinschaftsgarten Glogauer13
Sonntag, den 02. März von 12h – 17h.
Weltraum, Ratiborstr. 4, 10999 Berlin Kreuzberg.
Wir veranstalten unsere Saatgut-Tauschbörse in Kooperation mit den Kiezwandlern (Transitiontown Initiative Friedrichshain Kreuzberg)
http://www.transitiontown-friedrichshain-kreuzberg.de/so36/weltraum
3.Saatgut-Tauschbörse im Familiengarten
Samstag, 15. März 2013, 14 – 17 Uhr
im Nachbarschaftstreff des Familiengarten Mitte
Kluckstraße /Ecke Lützowstraße / 10785 Tiergarten-Süd
Was kann ich aussäen für die Bienen in der Stadt?
Rolf Stengel, Imker im Familiengarten, informiert.
www. wachsenlassen.wordpress.com
Kontakt: wachsenlassen@web.de
Saatgut-Tauschbörse Teil II – Eine essbare Stadt ist pflanzbar
Samstag, 22. März, 14 Uhr
Leila, Fehrbelliner Str. 92, 10119 Berlin
http://www.leila-berlin.de
Saatgut-Tauschbörse Teil III – Eine schöne Stadt ist pflanzbar
26. April, 14 Uhr
Leila, Fehrbelliner Str. 92, 10119 Berlin
http://www.leila-berlin.de
Winterblüher
Veröffentlicht: Januar 16, 2014 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Urbanes Gärtnern, Viburnum bodnantense 'Charles Lamont', Winterblüher Hinterlasse einen KommentarWas blüht denn da?
Zwar leider (noch) nicht in unserem Garten, aber in unmittelbarer Nachbarschaft, einfach nur am Ende der Kluckstraße, machte mich Julia vor einiger Zeit auf diese schönen Winterblüten aufmerksam.
Inmitten dem Grau des Stadtwinters schickt er seine zart- bis leuchtend rosa Blüten, die, wenn man sich die Mühe macht, sich ihnen zu nähern, mit ihrem feinen Duft bezaubern.
Es ist der Viburnum bodnantense ‚Charles Lamont‘ / Bodnant Schneeball ‚Charles Lamont‘ , bei uns auch Winter-Schneeball oder Duft-Schneeball genannt.
Es ist ein kleiner Strauch, straff aufrecht und dicht verzweigt, später leicht überhängend und er wird bis zu 250 cm hoch und ähnlich breit.
Seine rosa Blüten in endständigen Blütenrispen, die extrem zahlreich und duftend sind, zeigen sich von Januar bis April.
Der Viburnum bodnantense ist ein Flachwurzler, der Ausläufer bildet, frische Böden bevorzugt, dabei aber relativ anspruchslos ist und eine geschützte, sonnig bis absonnige Lage mag.
Das Schönste an ihm:
Er blüht wirklich mitten im Winter, mitten in der Stadt, man muss nur innehalten und hinschauen.
Wachsenlassen im Familiengarten Kluckstr., Berlin Tiergarten-Süd
Veröffentlicht: Januar 14, 2014 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Gemeinschaftsgarten, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen KommentarGrundgedanken
Das Projekt Wachsenlassen ist seit Entstehung des Familiengartens Mitte in der Kluckstr./ Ecke Lützowstr in Berlin Tiergarten-Süd im Frühjahr 2010 auf dem Gelände aktiv ansässig.
Wir sind ein engagiertes Team, bestehend aus einer Gärtnerin, einer Philosophin und einer freien Künstlerin und verfügen über langjährige Erfahrung in der sozio-kulturellen Projektarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
Zudem werden wir mittlerweile von einem festen Stamm von engagierten Anwohnern mit unterschiedlichen Kompetenzen unterstützt.
Wachsenlassen versteht sich als ein Mehrgenerationenprojekt mit interkulturellem Charakter und steht unter der Trägerschaft des Stadtteilverein Tiergarten e.V.
Menschen vom Kleinkind- bis zum Seniorenalter soll die Möglichkeit geboten werden, sich zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter im Freien aufzuhalten und in einer sich zunehmend unserer Umwelt entfremdenden Gesellschaft (wieder) „Bodenkantakt“ aufzunehmen.
Seit Beginn unserer Tätigkeit im Familiengarten schaffen wir in verschiedenen Bereichen des Familiengartens eine Infrastruktur, die es ermöglicht, gemeinsam mit Interessierten jeden Alters zu gärtnern, zu ernten und gemeinsam zu essen, Naturbeobachtungen zu betreiben oder sich einfach nur an der erholsamen Stadtnatur zu erfreuen.
Gartenarbeit:
Ein gepflegter Garten bedeutet immer auch körperliche Arbeit zu unterschiedlichen Witterungsbedingungen, Kontinuität und Verlässlichkeit.
Wichtige persönliche Erfahrungen, die damit einhergehen, macht der heutige Stadtbewohner so gut wie nicht mehr. Die Entfremdung von sich selbst aber auch von seiner „natürlichen“ Umwelt nimmt zu.
Die Freude daran, die Früchte seiner körperlichen Arbeit im wahrsten Sinne des Wortes auch ernten zu können, ist ein wesentlicher Grund für die persönliche Befriedigung, die Gartenarbeit bedeuten kann. Arbeit und Bewegung an frischer Luft auch äußerst gesundheitsförderlich, zudem führt der Anbau eigenen Gemüses schon im kleinen Rahmen dazu, seine Ernährungsgewohnheiten zu überdenken.
Freiraum:
Ein Ort zum Verweilen, Nichtstun, Träumen, Denken oder einfach nur die Zeit verstreichen
lassen – derartige Räume sind äußerst rar geworden in unserer modernen Gesellschaft.
Ein Garten braucht Zeit, und das nicht nur zum Arbeiten, sondern zum Innehalten und Beobachten.
Jede Pflanze braucht ihre eigene Zeit und lehrt uns, dass nicht alles „von heute auf morgen“ entsteht.
Ausreichend Zeit für Muße nimmt deshalb ausdrücklich einen Raum im Konzept des Projektes ein.
Auch wenn ein großer Teil des Projektes durch gemeinsame Aktivitäten
geprägt ist, ist es wichtig, die Teilnehmer nicht nur ein vorab geplantes Programm zur sinnvollen Freizeitbeschäftigung durchlaufen zu lassen.
Eigene Kreativität ist eine zarte Pflanze, die unter anderem freie Zeiten und Räume benötigt, um überhaupt hervorkommen zu können. Freiraum zum „Luftholen“ und „Nichtstun“ sind unerlässlich für ein erfülltes Leben.
Künstlerisches/kunsthandwerkliches Arbeiten:
Bei unserem künstlerischen Arbeiten liegt ein Schwerpunkt auf Recycling-Kunst.
Unsere Industriegesellschaft lässt sich unter anderem durch einen rasanten technischen Wandel und den daraus resultierenden hohen Verschleiß von Objekten charakterisieren. Ausgemusterte Dinge haben meist aber nur scheinbar ihren Wert verloren, Recycling-Kunst kann aufzeigen, dass alles, was in unserer Welt existiert und übrig bleibt, also auch das ‚Unwürdige‘ und Alltägliche, zum Material für die Kunst werden kann. In unseren Kunst-Mitmach-Projekten bieten wir den Teilnehmern neben der Entdeckung der eigenen Kreativität ein Nachdenken über Nachhaltigkeit, Konsumverhalten und Umgang mit den natürlichen Ressourcen unserer Erde.
In unseren Räumen im Hauptgebäude des Familiengartens wächst ein kleines Lager an Altmaterialien, die in verschiedenen kreativen Projekten sinnvoll wieder verwendet zu neuem Leben erweckt werden können.
Wachsenlassen ist kein großes, „spektakuläres“ Projekt, dafür arbeiten wir kontinuierlich und zuverlässig und bemühen uns darum, Menschen in persönlichem und dauerhaftem Kontakt für die Themen Umweltpflege, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung zu sensibilisieren.
Dies geschieht mit Freude und Kreativität bei all unseren Aktivitäten.
Um unsere Arbeit weiterführen zu können, benötigen wir Förderung und Unterstützung finanzieller, praktischer und ideeller Art:
– engagierte Mitgärtner sind nach wie vor herzlich willkommen!
– Geldspenden (gegen Spendenbescheinigung) ermöglichen es uns, überhaupt weiter arbeiten zu
können.
– Wir freuen uns über passende Sachspenden wie z.B. Arbeitswerkzeuge und -materialien,
Möbel, Gartenmöbel, Druckkosten für z.B. Flyer und Infotafeln und vieles andere.
Besonders interessiert sind wir an einer langfristigen Zusammenarbeit mit Unterstützern und Sponsoren, die auch uns ein zuverlässiger Partner sind – gerne auf die einzelnen unterschiedlichen Schwerpunkte unserer Projektarbeit bezogen.
Im Gegenzug machen wir aufmerksam auf Ihr Unternehmen auf unserem Gelände und auf dessen großen Außenzaun, bei Veranstaltungen und Festen.
Nutzen Sie unseren Garten für Ihre Wünsche!
Es gibt noch freie Plätze im urbanen Grün von Berlin-Tiergarten!
Kontakt:
Gabriele Koll, wachsenlassen@web.de















