Pflanzentauschbörse am 08.05.2014
Veröffentlicht: April 23, 2014 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Garten in der Stadt, Saatgut-Tauschbörse, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen Kommentarzwischen 15.00 und 18.00 Uhr im
MAXIM Kinder- und Jugendkulturzentrum,
Charlottenburger Str. 117,
13086 Berlin-Weißensee.
Es können Pflanzensamen, vorgezogene Gemüse- oder Obstpflanzen und Stauden getauscht werden.
Es gibt Führungen durch den Klimabildungsgarten und bei Kaffee und Kuchen wird die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch bestehen
etagenbeet II
Veröffentlicht: April 10, 2014 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: beet, erdbeere, hochbeet, palette, Stadtgarten Hinterlasse einen Kommentar
wir haben unser etagenbeet aus 2 paletten weiter gebaut. bei der gelegenheit fasse ich nochmal zusammen, was wir dafür gebraucht haben:
2 paletten, deren querbretter in etwa auf der gleichen höhe liegen (doppelbretter haben wir entfernt)
bodenbretter: menge variiert je nach höhe der paletten und anzahl etagen (bei uns viele kleine zurechtgesägte, im idealfall natürlich zugeschnitten – achtung ecken!)
6-8 lange schrauben plus ein paar bis viele kleine, je nach bodenbretter
erde. sand. stroh. knoblauch. erdbeeren.
akkuschrauber. stichsäge. bohrer.
letzte woche haben wir die paletten zusammengeschraubt und bodenbretter für 2 etagen angeschraubt. da unser etagenbeet auf erdigem grund und auch nicht an einer wand stehen sollte, mussten wir es eingraben. aus gründen der stabilität ist dabei die dritte, unterste etage draufgegangen.
heute haben wir löcher in die bodenbretter gebohrt, damit das wasser beim giessen auch ablaufen kann.
dann die kanten mit der groben feile abgeschliffen und grobe splitter entfernt.
ein loch ausgehoben.
eingegraben.
statt tongranulat oder ähnlichem habe ich eine feine sandschicht eingefüllt. darauf kam erde (torffrei und bio, natürlich). und schliesslich die erdbeerpflanzen. es empfehlen sich verschiedene erdbeersorten nebeneinander (wenn ich mir das richtig gemerkt habe: wegen der bestäubung. und vielleicht auch: um die leckersten zu entdecken.)
zwischen die erdbeeren habe ich jeweils eine knoblauchzehe gesteckt, ausserdem stroh zwischen den pflanzen verteilt – beides gegen ungeziefer.
und jetzt warten wir gespannt ungeduldig, wann da endlich erdbeeren wachsen, die wir naschen können!
Pflanzentauschmarkt am 3. Mai, Berlin Kreuzberg
Veröffentlicht: März 25, 2014 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Artenvielfalt, Nachhaltigkeit, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen KommentarSOCIAL SEEDS e.V./ Kulturpflanzenvielfalt in Berliner Gemeinschaftsgärten lädt ein zum Pflanzentauschmarkt am 3. Mai 2014, 11.00 – 18.00 Uhr in den Prinzessinnengärten am Moritzplatz in Berlin Kreuzberg.
Weitere Infos unter:
Und zum Nachhören
ist bis Samstag, 29.3. noch folgender Beitrag über alte Sorten und „unser Engagement“ im rbb Kulturradio eingestellt:
Geschmackssache
Wer im Sommer Tomaten auf dem Balkon ernten will, der muss jetzt die Samen in die Erde bringen. Wer im Sommer ganz besondere Tomaten ernten will, der muss die Blumenmarkt-Tütchen hängen lassen und an anderer Stelle Saatgut besorgen. Alte und seltene Sorten liegen im Trend und werden auf einigen Biohöfen und Gemeinschaftsgärten in Berlin und Brandenburg gezüchtet und gepflegt. Hier bekommt man auch Sorten, die nicht in jedem Gartencenter zu haben sind. „Bamberger Hörnchen“, „Berliner Markthallen“, „Das Wunder von Erfurt“. Anne Bohlmann über die Wiederentdeckung alter Gemüsesorten.
http://www.kulturradio.de/programm/sendungen/140322/kulturradio_am_vormittag_0935.html
Verantwortung
Veröffentlicht: März 15, 2014 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Artenvielfalt, Gemeinschaftsgarten, Saatgut-Tauschbörse, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen KommentarSie liegt in unseren Händen.
Für unsere Erde, für unsere Kinder.
Für die Tiere, für die Pflanzen.
Für das Wasser, für die Luft.
Die Erde.
Das Feuer!
Es sind nicht nur die Medikamente, die unser Leben verlängern können, denen wir uns zu sehr anvertraut haben.
Sie sind unsere Errungenschaft und unser Fortschritt.
Aber sie entledigen uns nicht unserer Verantwortung.
Es gibt Fungizide, Pestizide, Düngemittel, genetisch veränderte Pflanzen, die Dinge können, die wir uns kaum vorzustellen vermögen.
Es scheint nicht nur zu unserem Vorteil zu sein.
Die Bienen scheinen sie nicht gut zu vertragen, all die Fungizide, Pestizide, Düngemittel und die genetisch veränderte Pflanzen, vielleicht legt sich das aber auch wieder.
Vielleicht haben wir aber auch dafür Verantwortung.
Die zunehmende Verstädterung auf unserer Erde ging und geht einher mit einem bedrohlichen Anwachsen der Industrialisierung unserer Landwirtschaft.
Monokulturen breiten sich dramatisch aus.
Schon mal aufgefallen, wenn Sie die Stadt verlassen zum Sonntagsausflug?
Nicht nur die Artenvielfalt unserer Pflanzen, sondern auch die der Tiere nimmt dramatisch ab.
Städtische, sinnvoll kultivierte Grünflächen bieten nicht nur Bienen, anderen Nutzinsekten, Vögeln, Igeln, Füchsen und auch Katzen einen artgerechten Lebensraum.
Sondern auch wir Menschen brauchen einen ‚artgerechten Umgang’ mit anderen Lebewesen.
Deshalb sollten wir (wieder) damit beginnen, ihnen einen Platz in unserem Leben und in unseren Städten einzuräumen.
Nicht nur in Werbebildern, sondern in der Realität.
Stadtgärten sind ein idealer Ort, um dieser Vielfalt einen Raum zu geben.
Saatgut-Tauschbörsen fördern den Zusammenhalt und Austausch der Stadtgärtner (und dazu zählen auch Balkonbesitzer) im Kiez.
Gartenauftakt bei Anezolia
Veröffentlicht: März 7, 2014 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten, Kinder im Garten, z | Tags: Gärtnern mit Kindern, Gemeinschaftsgarten, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen KommentarAuch die Kinder der Gartengruppe Tagesgroßpflegestelle Anezolia haben am 6. März damit begonnen, ihr Beet vorzubereiten.
Unter Anleitung von Julia wurde der Boden aufgelockert und Steinmehl gefüttert, damit es nach einer hoffentlich guten Ernte auch in diesem Jahr wieder gemeinsame Essen im Garten geben kann.
Bei der Arbeit wurde eine erstaunliche Entdeckung gemacht:
Hühnerspuren im Anezolia-Beet!
Die Gartensaison bei wachsenlassen hat begonnen!
Veröffentlicht: März 7, 2014 Abgelegt unter: Gemeinschaftsgarten | Tags: Garten in der Stadt, Gemeinschaftsgarten, Stadtgarten, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen KommentarBei frühlingshaftem Wetter haben wir in diesem Jahr schon am 6. März begonnen, unsere Beete aufzuräumen und für die Aussaat vorzubereiten.
Ein bisschen Mineralfutter in Form von Steinmehl und unser erster eigener Kompost (nach drei Jahren Üben im Anlegen eines Kompostes mit drei Kammern) für die zukünftigen Leckerschmecker in unserem Bauerngarten.
Wir sind gespannt, wie’s in diesem Jahr gelingen wird mit dem wachsen lassen.
Und so schön ordentlich sah das erste Beet dann nach getaner Arbeit aus.
Die letzten Blüten
Veröffentlicht: Dezember 6, 2013 Abgelegt unter: Pflanzen im Garten | Tags: Anemone japonica, Stadtgarten, Zeit Hinterlasse einen KommentarAuch wenn sie – streng genommen – nicht zu den ‚allerletzten Blüten’ im Garten gehört, ist sie wohl doch unter vielen Lieblingen meine Lieblingsblume – und dass nicht nur, weil sie spät blüht, sondern weil sie mich immer wieder mit ihrer strahlenden Einfachheit bezaubert:
Die Anemone japonica.
In unserem Stadtgarten blüht sie in kräftigem bis zarten Rosé und eigentlich mag ich nur noch ihre bleiche Schwester mit ihren reinweißen Blüten ein ganz klein bisschen lieber.
Leider habe ich die Anemone japonica ‘Honorine Jobert’ – von Experten als schönste weiße Sorte gerühmt – und die von August bis November blüht, noch nicht gefunden, aber ich bin zuversichtlich, dass Julia, die für das nächste Jahr einen neuen, meditativen Bereich im halbschattigen Teil unseres Garten plant, an mich denken wird…
Und vor der Innenseite des Zauns zu unserem Bauerngarten haben dann doch wahrscheinlich die Blüten der rosafarbenen Sorte ihren idealen Platz gefunden.
Viel später, wenn die Anemonen längst verblüht sind, bezaubern mich die letzten Rosen jedes Jahr auf’s Neue.
Wie zart strotzen sie den kalten Winden und Regenschauern des Novembers und erinnern uns in ihrer Zartheit noch einmal an die Blütenfülle des vergangenen Sommers.
Welch poetischen Momente bereiten mir unsere Gartenpflanzen im November, wenn ich sie nur regelmäßig besuchen gehe und hinschaue.
Und dabei braucht es nur ein wenig selbst genommene Zeit, um hinauszugehen im grauen November und zu entdecken und für einen Moment inne zu halten.
Schön, wenn man weiß, dass es einen Garten mitten in der Stadt gibt und man in Fatmas Garten eine letzte Rose findet.






















