Pflanzentauschbörse am 08.05.2014

zwischen 15.00 und 18.00 Uhr im
MAXIM Kinder- und Jugendkulturzentrum,
Charlottenburger Str. 117,
13086 Berlin-Weißensee.

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Es können Pflanzensamen, vorgezogene Gemüse- oder Obstpflanzen und Stauden getauscht werden.
Es gibt Führungen durch den Klimabildungsgarten und bei Kaffee und Kuchen wird die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch bestehen

http://www.im-maxim.de


4. Pflanzentauschmarkt von Social Seeds und Prinzessinengarten

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tausche Pflanze!…..

….vorgezogene Jungpflanzen …zu groß gewordene Stauden…. Lieblingssorten…..mitgebrachte Sortenentdeckungen….

Samstag, 3 .Mai, 11-18 Uhr
Prinzessinnengarten am Moritzplatz/ Berlin Kreuzberg
U8 Moritzplatz
Eintritt frei!

Social Seeds und Prinzessinnengarten laden Euch herzlich zum 4. Pflanzentauschmarkt ein: Die Gelegenheit, um vorgezogene Jungpflanzen, zu groß gewordene Stauden, eigene & gesammelte Lieblingssorten untereinander zu tauschen! Dazu gibt es viel Gelegenheit, um sich kennenzulernen, in Vergessenheit geratene Sorten (wieder)zu entdecken und sich zu Anbau und Zubereitung zu beraten.

Passend dazu bieten regionale Betriebe in einer Marktallee ihre Sämereien, Jungpflanzen-Sortenraritäten und Vielfaltsprodukte an.

Für Groß & Klein gibt es ein großes Angebot an MitMach-Aktionen rund um ökologisches, soziales Gärtnern von Garteninitiativen und Vereinen:
Sortenraritäten wie Indianerperle, Ida Gold, Sweet Chocolate pikieren, Seedballs selber machen, Insektenbaumscheiben bauen, Bienenwachskerzen rollen, Wissenswertes zur wesensgemäßen Bienenhaltung und einiges mehr.

Und wie immer sorgt das Gartencafé des Prinzessinnengartens wieder für vielfältige Leckereien.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!!
weitere Infos unter http://www.social-seeds.net

 


Gartenfest zum La Via Campesina Tag mit Pflanzen- und Saatguttausch

So 20.4.14 ab 14.00
Gemeinschaftsgarten am Bethaniendamm, 10997 Berlin
„Ton, Steine, Gärten“ trifft „La Via Campesina“

Gartenfest mit Saatgut-und Setzlingstauschbörse, Kaffee und Kuchen, Vokü, Infos und
Überraschungen. Verschiedene Initiativen und Gruppen laden zudem zu
Thementischen ein:

15:00 Solidarische Landwirtschaft – Oft begegnen einem heute im Kontext
von Zukunftsfähigkeit, Nachhaltigkeit und Resilienz im Bereich der
Landwirtschaft die Begriffe CSA oder SoLaWi. Wir wollen euch gerne
berichten, wie dieses Konzept aussehen kann, ganz konkret, anhand unserer
Erfahrungen in Versorgungsgemeinschaften. Zudem möchten wird das SoLaWi-
Bundesnetzwerk, sowie die Gründungsidee einer regionalen
Arbeitsgruppe vorstellen.
15:30 Die Landlosen: Gemüseanbau in der Innenstadt – In einem ersten
Schritt wollen wir ein bestimmtes abgegrenztes Gebiet nach gärtnerischen
Möglichkeiten durchforsten: Zwischenräume, Dächer, Brandwände etc., und
sie, mit Foto, vielleicht einer Skizze, wie es
aussehen könnte, in einen Stadtplan eintragen. In einem zweiten Schritt
wollen wir versuchen, ein konkretes Objekt bis zur „Gartenreife“
voranzutreiben.
16:00 Keine Freiheit ohne Saatgutvielfalt? Seit Jahrzehnten nimmt die
angebaute Vielfalt an Saatgut und Kulturpflanzen durch die Spezialisierung
und Konzernkonzentration in der Landwirtschaft ab. Dadurch schwindet die
Vielfalt an Nahrungsmitteln und Anbauformen für künftige Generationen. In
der jAbL beschäftigen wir uns damit, wie die Saatgutvielfalt langfristig
erhalten werden – und was man jetzt tun kann.

16:30 Landgrabbing in Ostdeutschland – Rasant steigende Preise für
landwirtschaftliche Flächen bedeuten: erschwerte Möglichkeiten
(klein)bäuerliche Höfe aufzubauen. Doch was steckt dahinter? Investoren,
staatliches Land, das in einer geheimen Versteigerung höchstbietend
verkauft wird und immer wenige Agrarkonzerne, die das Land unter sich
aufteilen. Ein Aktivist und Bio-Gemüsegärtner aus Brandenburg berichtet
von seinen Erfahrungen.
Info-Tisch zu Reclaim the Fields – Wir wollen uns vorstellen, unsere
europaweite Konstellation verschiedenster Menschen und Gruppen, die
entschlossen sind, durch kooperativen, kollektiven, unabhängigen,
bedürfnisorientierten Nahrungsmittelanbau in kleinem Umfang, eine
Alternative zum Kapitalismus zu schaffen. Dabei verknüpfen wir lokale
Aktionen mit globalen politischen Kämpfen.


Es grünt und blüht in Tiergarten-Süd, Teil II

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Als im letzten Jahr öffentlich wurde, dass die Stadtteilbibliothek Tiergarten –leider wie so viele andere Stadtteilbibliotheken in Berlin – geschlossen werden sollte, fanden sich in kurzer Zeit engagierte Bürger zusammen, die dem etwas entgegen setzen wollten.
Unterstützt vom Stadteilverein Tiergarten e.V. und vom Amt für Weiterbildung und Kultur Berlin Mitte, Fachbereich Bibliotheken, wurde nach Wegen gesucht, die beliebte und wichtige Bibliothek im Stadtteil aufrecht zu erhalten.

Die Mitglieder der IG Bibliothek jedoch wollen mehr, als ‚den reinen Mangel’ verwalten.
Für sie sind Bibliotheken Orte der Kultur- und Wissensvermittlung, die den sozial-, bildungs- und kulturpolitischen Auftrag haben, kulturelle Traditionen zu sammeln und an alle Mitglieder unserer Gesellschaft weiterzugeben.

Neben dem Erhalt der Bibliothek als Stadtteilbibliothek für die Nachbarschaft wurde gemeinschaftlich ein neues Profil erarbeitet, um einen attraktiven Ort der Wissensvermittlung und Begegnung im Kiez zu etablieren.

Der Schwerpunkt ‚Bildung und Kultur von Anfang an, Sprach- und Leseförderung’ wird neue Angebote für Kindergärten und die angrenzende Allegro-Grundschule besonders in den Vormittagsstunden bieten. Hier können frühkindliche Erfahrungen rund um Buch-, Erzähl- Reim- und Schriftkultur in verschiedenen Angebotsformen durch fachkundige Mitglieder der IG gemacht werden.
Dabei wird eng zusammengearbeitet werden mit dem zweiten neu gesetzten Schwerpunkt, dem des urbanen Gärtnerns.

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Dieser Schwerpunkt rechtfertigt sich einerseits durch die direkte Nachbarschaft zum Familiengarten Kluckstraße. Dort befinden sich zwei aktive Gartenprojekte, der nachbarschaftliche Gemeinschaftsgarten wachsenlassen und der Interkulturelle Garten City.

Durch diese Besonderheit des Standpunktes ist die Stadtteilbibliothek bestens geeignet, Theorie und Praxis des (städtischen) Gärtnerns zusammen zu führen.

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Am 8.4. konnten die Mitglieder der IG gemeinsam mit Anwohnern, Bibliotheksmitarbeitern und Vertretern des Quartiersmanagements die Anschaffung neuer Medien feiern, die mit Hilfe des Quartiersmanagements Magdeburger Platz ermöglicht worden war.
Susanne Dorén und Babette Dombrowsky von der IG hatten akribisch recherchiert und ausgewählt, was zu den neuen Schwerpunkten an Büchern und anderen Medien passen könnte und präsentierten diese zur Freude aller Anwesenden.
Das ausgewählte Spektrum umfasst spannende Neuerscheinungen aus den Bereichen Garten, Natur, Urban Gardening, Kreatives Gestalten, gesunde Ernährung, Kinder- Jugend- und Bilderbücher, an denen sicherlich auch viele Erwachsene ihre Freude haben werden.

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Schnell kamen die großen und kleinen Bücherfreunde miteinander ins Gespräch am liebevoll zubereiteten Büffet, es wurde nach Herzenslust gestöbert und natürlich sofort ausgeliehen!

Um die großen Pläne und Wünsche in die Tat umsetzen zu können, haben Mitglieder der IG Bibliothek damit begonnen, Finanzierungen über Stiftungen und ähnliche Institutionen zu beantragen.
In regelmäßigen Treffen werden die Vorhaben diskutiert und koordiniert.
Die IG Bibliothek freut sich über Spenden und weitere Unterstützer bei ihrem Vorhaben!

Kontakt über Gabriele Koll, wachsenlassen@web.de

 


Pflanzkartoffeltag in Malchow

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Nun schon traditionell kaufe ich die Saatkartoffeln für unseren Garten aus dem Angebot von VERN – Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen in Brandenburg e.V., der auch in diesem Jahr wieder Saatkartoffeln aus seinem Sortiment in der Naturschutzstation Malchow angeboten hat.
Hier gab es neben dem Kartoffelsortiment fachkundige Ratschläge zum Anbau, Informationen und persönliche Meinungen zu den unterschiedlichen Sorten, Publikationen des Vereins und Saatgutraritäten.

Für’s nächste Jahr: Früh kommen lohnt sich, das Angebot ist schnell ausverkauft.

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Bisher hatten wir in unserem Garten immer eine sehr gute Ernte von sehr unterschiedlichen und immer wohlschmeckenden Kartoffelsorten.

In diesem Jahr gibt es bei uns:

Reichskanzler (extra für Geli):
Deutschland 1930, spät, mehlig kochend, rundovale Knolle, hellrote Schale, hellgelbes bis weißes Fleisch, einfacher, leicht kräftiger Geschmack

Linda (Gabis Lieblingssorte, nach wie vor):
Deutschland 1974, die Königin der deutschen Kartoffel’, mittelfrüh, langovale Knolle, gelbe glatte Schale, tiefgelbes Fleisch, sehr guter cremiger Geschmack, fest kochend, gut lagerfähig.

La Ratte (beste Bewertung von allen großen und kleinen Gourmets des letzten Jahres):
Frankreich, vor 1872, mittelfrüh, lange fingerförmige Knollen, gelbschalig und –fleischig, niedrige Pflanzen, fest kochend

Angeliter Tannenzapfen (ich gebe zu, der Name hat mich überzeugt):
Landsorte aus Angeln (SWH), mittelspät, rosa Schale, gelbes Fleisch, lange verwachsene Knollen, festkochend, feinwürziger leckerer Geschmack

Ich habe ein etwas schlechtes Gewissen, dass ich nicht zum ‚Blauen Schweden’ oder zur ‚Blue Salad Potato’ gegriffen habe, natürlich der Knaller bei den Kindern, aber dann hätte ich eigentlich nur auf ‚Linda’ verzichten können…und leider ist unser Kartoffelbeet

27.3.3.

– hier noch in Vorbereitung –

nicht groß genug für all die schönen alten Sorten.

Sämtliche bei VERN e.V. – Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen in Brandenburg e.V. erhältlichen Kartoffelsorten und alle anderen Köstlichkeiten und Schönheiten findet ihr im
Compendium 2014 – Katalog für seltene Kulturpflanzen
hier als pdf zum herunterladen:

Compendium-2014 VERN
Am 3. Mai 2014 lädt die Naturschutzstation Malchow gemeinsam mit VERN noch einmal ein zum Tomatentag – „Die bunte Vielfalt der Tomate“:

Infos unter:

http://www.naturschutzstation-malchow.de

 

 

 


Die Gartensaison bei wachsenlassen hat begonnen!

Bei frühlingshaftem Wetter haben wir in diesem Jahr schon am 6. März begonnen, unsere Beete aufzuräumen und für die Aussaat vorzubereiten.

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Ein bisschen Mineralfutter in Form von Steinmehl und unser erster eigener Kompost (nach drei Jahren Üben im Anlegen eines Kompostes mit drei Kammern) für die zukünftigen Leckerschmecker in unserem Bauerngarten.

Wir sind gespannt, wie’s in diesem Jahr gelingen wird mit dem wachsen lassen.

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Und so schön ordentlich sah das erste Beet dann nach getaner Arbeit aus.


Ein Garten in der Stadt

Wir haben einen Garten errichtet, mitten in der Großstadt.

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In Zeiten, in denen das urbane Gärtnern blüht, ist es vielleicht müßig, sich zu fragen, warum wir diesen Garten errichten.
Und trotzdem, der Gedanke, diese Frage, lässt mich seit einiger Zeit nicht mehr los.
Es gibt so viele schöne Worte, mit denen beschrieben wird, warum der Mensch die Gärten braucht, aber ich bin mir manchmal nicht mehr sicher, ob der Mensch diese Gärten wirlich sucht.

Die Erde, der Ort ist da und die Menschen eilen vorbei und sind zu beschäftigt, um inne zu halten.

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Manchmal glaube ich nicht mehr daran, dass die Menschen wirklich einen Ort suchen, an dem sie noch Kontakt mit der Erde aufnehmen können, sondern ich habe das Gefühl, dass es ihnen wichtiger ist, sich weiter ablenken zu lassen…

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Manchmal werde ich mutlos und der Idealismus verfliegt, der Traum oder die Vorstellung, etwas an unserem Bewusstsein nur dadurch verändern zu konnen, indem ich einen Garten anlege und ihn pflege.

So komme ich wieder zu dem Thema Zeit und ich frage mich, warum wir uns so wenig Zeit nehmen für das, was uns erden kann, was uns zur Ruhe kommen lassen kann, was uns Klarheit bringen könnte.

Brauchen wir einen Garten mitten in der Stadt?

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