Pflanzentauschmarkt – ‚Tag des guten Bodens‘ am 18.10.2024

tauschen, verschenken, weitergeben:
ob zu groß gewordene und geteilte Stauden aus Gärten und von Balkonen oder zu viel gewordene Zimmerpflanzen
wir
haben auf jeden Fall wieder einige Pflanzen aus unserem Garten abzugeben und freuen uns auf Gärtner*innen aus Berlin und dem Umland!

Freitag, den 18.10.2023
15.30 – 19.00 Uhr

im Saal des Kiez Zentrums Villa Lützow
Lützowstraße 28
10785 Berlin

16.30-18.30: Erde ist nicht gleich Erde

In diesem Workshop erfahrt ihr Wissenwertes über Erde, woraus sie besteht, wo sie herkommt, welche umweltpolitischen Zusammenhänge bestehen und, ganz praxisnah: welche klimaschonenden Alternativen gibt es für Zimmerpflanzen?

Auch wer keine eigenen Pflanzen abzugeben hat, ist herzlich zum Stöbern, Fachsimpeln und Mitnehmen eingeladen.

Kontakt: wachsenlassen@web.de


Sommerfest bei wachsenlassen: Feiern in der Stadtnatur!

Seit 2010 pflegen wir unseren Naturgarten in Berlin Tiergarten-Süd, von Beginn an unterstützt durch viele freiwillig engagierten Mitgärtner*innen und angetrieben von dem Wunsch, eine vielfältige grüne Oase in der Stadt zu schaffen und zu erhalten.
Unsere Schwerpunkte liegen dabei im Insekten- und Vogelschutz, der Schaffung und Erhaltung von Lebensräumen für Tiere und Menschen und im Erhalt der Artenvielfalt.

Pflege der Natur bedeutet in unseren Augen auch Pflege der Menschen. Ein naturnah gestalteter Garten mit Gehölzen, Totholz, Benjeshecken, gebietsheimischen Blüh- und Wildpflanzen dient nicht nur als Trittsteinbiotop für einheimische Tier- und Pflanzenarten, sondern verschafft dem Menschen Linderung bei starker Hitze und Trockenheit, bietet einen Raum zum entspannten Aufenthalt, zum Durchatmen und zur beseelenden Naturbeobachtung.

Wir brauchen (mehr) Natur in der Stadt und wünschen uns noch viel mehr grüne und blühende Gärten in Berlin, damit unsere Stadt auch in Zeiten des Klimawandels lebenswert bleibt!

Wieviel Spaß es macht, sich in der Stadtnatur aufzuhalten, konnten wir an diesem heißen Nachmittag im August mit zahlreichen Gästen bei wunderbar entspannter Musik ausgiebig erleben.

Es konnte gemalt und gebastelt werden und wer wollte, konnte sich sein selbst gemischtes Kräutersalz oder Wurmkompost aus unserem Garten für Zuhause mitnehmen.

Ein besonderer Dank geht an unsere beiden fachkundigen Dozentinnnen:

Bei der Gartenbauerin Ute Stumm, die sich in ihrer Arbeit auf die Gestaltung von Naturgärten spezialisiert hat, konnten Balkonkästen naturnah bepflanzt werden und bei der fachkundigen Kräuerführung der Heilpraktikerin Carola Pichert erfuhren die Teilnehmerinnen viel Wissenswertes über die Kraft der (wilden) Heilkräuter in unserer Region.

An dieser Stelle sei auch noch einmal all den tatkräftigen und zuverlässigen Menschen gedankt, die gemeinsam mit uns unseren Stadtaturgarten in Berlin-Mitte pflegen und damit Veranstaltungen, Workshops, entspannte Feste und Aufenthalte überhaupt erst möglich machen.

Und einen großen Dank an die Initiative Tag des guten Lebens für die finanzielle und organisatorische Unterstützung bei der Ausrichtung unseres Festes.

 


Save the date! Gartenfest im Gemeinschaftsgarten wachsenlassen


1. Preis beim Umwelt- und Klimapreis Berlin Mitte 2024 für wachsenlassen Berlin

Seit 2010 gestalten wir unseren Gemeinschaftsgarten konsequent naturnah und wünschen uns, beispielhaft für andere Gärten in der Stadt zu sein.

Naturnahe unversiegelte Flächen in der Stadt sind als Klimaanpassungsmaßnahme unerlässlich. Sie senken Temperaturen, fangen Starkregen auf, verbessern die Luftqualität und ermöglichen zu jeder Jahreszeit einen erholsamen Aufenthalt im Freien. Sie sind Raum für Naturerfahrungen und Natur- und Umweltbildungsangebote. Bepflanzungen mit gebietsheimischen Pflanzen und Gehölzen fördern die Artenvielfalt und bieten Lebensräume.


Der Verlust der Artenvielfalt und Biodiversität ist eine der größten Bedrohungen unserer Zeit. Neben dem Einsatz von Pestiziden und Monokulturen macht der enorme Verlust von Lebensräumen vielen Tieren zu schaffen. Unser Naturgarten ist ein Trittsteinbiotop für Wildbienen, Insekten und Vögel, wir bieten Nahrung und Wasser, Nist- und Wohnmöglichkeiten wie Totholz, Steinbiotope, Benjeshecken und Brachflächen. Seit dem Sommer 2023 sind Zauneidechsen bei uns eigezogen, eine streng geschützte Art in Berlin.


Wir freuen uns über die Anerkennung des Bezirks Belin Mitte durch die Verleihung des 1. Preises
und sagen hier noch einmal herzlich Dankeschön!

https://www.berlin.de/ba-mitte/aktuelles/pressemitteilungen/2024/pressemitteilung.1456733.php

Die Pflege und Gestaltung unseres Naturgartens wird ermöglicht durch:


Bokashi – Zuhause kompostieren

Essenreste und Küchenabfälle im Eimer fermentieren – in diesem Workshop lernst Du Schritt für Schritt, wie es geht.

Wann: Fr., 24.5.2024, 17.00 – 19.00 Uhr

Wo: Gemeinschaftsgarten wachsenlassen
Lützowstraße 28, 10785 Berlin

Der Workshop wird durchgeführt von:

Kontakt: wachsenlassen@web.de

Die Pflege des Gemeinschaftsgartens wachsenlassen und die Ausrichtung von Veranstaltungen wird gefördert durch:


Warum brauchen wir Naturgärten (in der Stadt)?

Hitze, Trockenheit, Verlust der Artenvielfalt….neben den harten Fakten, warum wir (in unseren Städten) mehr naturnahe Flächen brauchen, hat jede*r bestimmt noch seine eigenen persönlichen Wünsche und Vorstellungen an die Stadtnatur.

Darüber möchten wir uns mit euch austauschen bei einem gemütlichen Zusammensein.

Wir können gemeinsam unseren Naturgarten erkunden, uns bei einem kleinen Snack zusammensetzen und etwas gemeinsam Selbermachen.

Wann: 16.5.2024, 15.30 – 18.30 Uhr
Wo: Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, auf dem Außengelände des Kiez Zentrums Villa Lützow, Lützowstraße 28, 10785 Berlin

Kontakt: wachsenlassen@web.de

Diese Veranstaltung findet statt im Rahmen des #Feldliebe-Aktionsmonat.

Die Pflege unseres Gartens und das Ausrichten von Veranstaltungen wird


#Feldliebe-Aktionsmonat

Am 16.5.2024 bei uns im Gemeinschaftsgarten:

Warum brauchen wir Naturgärten in der Stadt?
Uhrzeit: 15.30 – 18.30 Uhr

Gemütliches Zusammensein im Stadtnaturgarten zum Austauschen, Kennenlernen und Geniessen. Tee, Kuchen oder Snacks, kleines gemeinsames ‚SelberMachenProjekt‘


Ort: Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, auf dem Außengelände des Kiez Zentrums Villa Lützow, Lützowstraße 28, 10785 Berlin
Kontakt: wachsenlassen@web.de

alle Infos unter:


Pflanzentauschmarkt auf dem Gartenfest

Im Rahmen des Gartenfestes im Kiez Zentrum Villa Lützow veranstalten wir auch in diesem Jahr wieder einen

Pflanzentauschmarkt
in der Zeit von 15.00 – 18.00 Uhr.

tauschen, verschenken, weitergeben:
ob zu groß gewordene und geteilte Stauden aus Gärten und von Balkonen, zu viel ausgesäte Gemüsepflanzen oder auch Zimmerpflanzen, die eine neue Heimat suchen… wir freuen uns auf Gärtner*innen aus Berlin und dem Umland!

Auch wer keine eigenen Pflanzen abzugeben hat, ist herzlich zum Stöbern und Fachsimpeln eingeladen.

Die Arbeit in unserem Gemeinschaftsgarten wird


Vortrag: Wohnquartiere naturnah.

Wie kann ich meinen Garten, Balkon oder Hof naturnah gestalten?
Wie schaffe ich Akzeptanz? Wie gelingt die Pflege?

In ihrem reich bebilderten Vortrag mit anschließendem Erfahrungsaustausch beschreibt Corinna Hölzer Stolpersteine und Erfolge, wenn es darum geht, aus ödem Abstandsgrün ökologisch wertvolle Oasen zu schaffen. Im Wohnumfeld wird man ständig von Mietern und Hauswarten kritisch beäugt, muss erklären und geduldig sein. GaLaBau-Pflegefirmen müssen an die neuen naturnahen Flächen herangeführt werden, eine Herausforderung.

Dr. Corinna Hölzer ist Biologin und Mit-Gründerin der Stiftung für Mensch und Umwelt, bekannt durch deren Initiative „Deutschland summt!“ und das Projekt „Treffpunkt Vielfalt – Naturnahe Freiflächen in Wohnquartieren“, Berlin.

Freitag, den 22. März 2024
18.30 Uhr im Saal des Kiez Zentrums Villa Lützow
Lützowstraße 28
10785 Berlin
 

Viele Anregungen zum Thema finden sich unter:
https://stiftung-mensch-umwelt.de/veroeffentlichungen.html

Die Veranstaltung ist kostenfrei.


Kürzungen bedrohen Einrichtungen der Kinder,-Jugend-, Familien- und Nachbarschaftshilfe

Im Bezirk Mitte droht aufgrund der Haushaltseinsparungen des Senats ein drastischer Kahlschlag! Die Hälfte aller Einrichtungen der Schulsozialarbeit, Jugendsozialarbeit, Familien- und Nachbarschaftszentren sind davon betroffen, wie Christoph Keller, Bezirksstadtrat für Jugend, Familie und Gesundheit formuliert (https://www.instagram.com/reel/C2Kg3PmLt3j/).

Alle Berliner Bezirke sind von Kürzungen betroffen, der Bezirk Neukölln und jetzt auch Mitte sind es aktuell jedoch so brenzlich, dass wir alle nun wirklich die Notbremse ziehen und Handeln müssen.

Beginnen möchten wir mit folgenden Demonstrationen:

Donnerstag, 18.1.24, 12.00 Uhr vor dem Berliner Abgeordnetenhaus
und Dienstag, 23.1.24, 8:30 Uhr vor dem Roten Rathaus.

Leitet den Aufruf gerne weiter, KOMMT BITTE ALLE UND NEHMT KOLLEG*INNEN UND NACHBAR*INNEN MIT.

OFFENER (Protest) BRIEF
Berlin, 16. Januar 2024
Drohende Schließungen von fast 100 Einrichtungen in der Kinder- und Jugendhilfe und Familienförderung im Berliner Bezirk Mitte


Sehr geehrter Herr Regierender Bürgermeister Kai Wegner, sehr geehrter Herr Bürgermeister und Senator Stefan Evers, sehr geehrte Frau Senatorin Katharina Günther-WÜnsch,
sehr geehrte Staatssekretärinnen und Staatssekretäre, sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger, sehr geehrter Herr Bezirksstadtrat Christoph Keller, sehr geehrte Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses, sehr geehrte Bezirksverordnete aus Berlin-Mitte,
sehr geehrte Damen und Herren,


mit großem Entsetzen haben wir, die Träger der freien Jugendhilfe im Bezirk Mitte, gemeinsam mit den betroffenen Schülerinnen, Kindern, Jugendlichen und ihren Familien zur Kenntnis genommen, dass ein wesentlicher Teil der vom Berliner Senat an den Bezirk Mitte gerichteten Einsparungs- forderungen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe und Familienförderung umgesetzt werden soll. Der Bezirk Mitte hat mit den Trägern in den Leistungen des SGB VIII §11 der Jugendarbeit, §13.1 der Jugendsozialarbeit und §16 der Familienförderung nur noch Leistungsverträge bis zum 30.04.2024 geschlossen und den Zeitraum von Februar bis April als Auslauffinanzierung der Angebote definiert. Damit droht im Bezirk Mitte 53 Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen, 28 Einrichtungen der schul- und berufsbezogenen Jugendsozialarbeit und 14 Familienzentren das Aus und die Abwanderung von hochqualifizierten und erfahrenen Fachkräften aus fast 100 Einrichtungen! Der Bezirk Mitte verabschiedet sich damit von Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe, die sowohl eine präventive Wirkung entfalten als auch in akuten Krisensituationen unterstützen. Gerade benachteiligte Familien, Schülerinnen sowie Kinder und Jugendliche verlieren wichtige, verlässliche Ansprechpartnerinnen, sichere Räume der Begegnung und Angebote, die zur Stabilisierung dieser Zielgruppen wesentlich beitragen. Wichtige Bestandteile der Präventionskette gehen verloren und die Weiterleitung in ergänzende Unterstützungsangebote (z.B. Therapien) wird verhindert. Die langfristig aufgebaute und bewährte bezirkliche Infrastruktur in Form bestehender Kooperationen und Netzwerke wird zerstört.
Gerade die niedrigschwelligen Angebote in den Jugendfreizeiteinrichtungen, Schulstationen und Familienzentren leisten einen wesentlichen Beitrag zur Gewährleistung des Kinder- und Jugendschutzes sowie der Familienförderung. In Zeiten von personellen Engpässen in den Regionalen Sozialpädagogischen Diensten (RSD) der Jugendämter, Bildungseinrichtungen, Raummangel und fehlenden therapeutischen Angeboten wird dieser Zielgruppe eine zentrale Unterstützung genommen – zumal eine funktionierende Sozialarbeit in diesen Angeboten die RSD der Jugendämter in den letzten Jahren deutlich entlastet hat.
Nach den Vorfällen Silvester 2022/23 wurden auf den Gipfeln gegen Jugendgewalt temporäre Maßnahmen beschlossen, die bestehende Angebote der Gewaltprävention in Jugend- und Familienarbeit ergänzen sollen. Diese Maßnahmen werden ad absurdum geführt, wenn die etablierten Angebote vor der Schließung stehen – genau die Bereiche, die laut dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner, auch nach Silvester 2023/24 zu stärken sind.
Bürgermeister und Senator Stefan Evers,
Senatorin Katharina Günther-Wünsch,

Sollten die Einsparvorgaben des Senats in der angekündigten Weise umgesetzt werden, sehen wir in den daraus resultierenden Schließungen einen gravierenden Verstoß gegen die Versorgungsverpflichtungen des SGB VIII und das Kinder- und Jugendfördergesetz sowie das Familienfördergesetz.
Diese Entscheidung ist unverantwortlich für den sozialen Frieden dieser Stadt!


Wir fordern von Ihnen als verantwortliche Politikerinnen, sich für eine uneingeschränkte Sicherstellung und perspektivisch für einen Ausbau der Angebote einzusetzen! Wir erwarten, dass die Verantwortlichkeiten dabei nicht von der Landes- und Bezirksebene „hin und her“ geschoben, sondern gemeinsam Lösungen gefunden werden!

Im solidarischen Schulterschluss – die Träger der Jugendhilfe mit Angeboten in den §11, 13.1 und 16 im Bezirk Mitte und Unterstützerinnen:
casablanca gGmbH Club Dialog e.V.
Kinderschutzbund Berlin e.V.
Kinderverein Ottokar e.V.
Moabiter Ratschlag e.V.
SOS-Kinderdorf Berlin Stadtteilverein Tiergarten e.V. Stiftung SPI
Stadtteilgruppe Moabit e.V. tandem BTL gGmbH Wohnwerkstatt e.V. Zukunftsbau GmbH
AG §78 Familienzentren
AG 78 Jugendberufshilfe
AG §78 Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit
AF §78 schulbezogene Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit
AG §78 Mädchen und junge FLINTA
AWO Kreisverband Berlin-Mitte e.V.
Bethania Diakonie gGmbH
Ev. Klubheim für Berufstätige e.V.
Fabrik Osloer Straße e.V.
FiPP e.V.
Frecher Spatz e.V.
FVAJ e.V.
Gangway – Straßensozialarbeit in Berlin e.V.
KIDZ e.V.
Paul Gerhardt Stift Soziales gGmbH
Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH
RAA Berlin

Die Absender im Namen des Bündnisses
Heidi Depil, casablanca gGmbH, Bürgerdeputierte im JHA
hdepil@g-casablanca.de

Sabine Derwenskus-Böhm, AWO Kreisverband Berlin-Mitte e.V., Bürgerdeputierte im JHA
derwenskus-boehm@awo-mitte.de

Anne Luther, SOS Kinderdorf Berlin, stellv. Bürgerdeputierte im JHA
Anne.luther@sos-kinderdorf.de
Sascha Mase, tandem BTL, Bürgerdeputierter im JHA
sascha.mase@tandembtl.de

Christian Neumann, Kinderschutzbund Berlin, Bürgerdeputierter im JHA
c.neumann@kinderschutzbund-berlin.de
Irene Stephani, Stadtteilgruppe Moabit e.V., stellv. Bürgerdeputierte im JHA
i.stephani@berlin.de


Pressekontakt
Rainer Kurzeder
Politische Kommunikation, Presse- & Öffentlichkeitsarbeit SOS-Kinderdorf Berlin
Botschaft für Kinder
Lehrter Straße 66
10557 Berlin
Mobil 0160 9078 6684 Rainer.kurzeder@sos-kinderdorf.de

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Weitere Informationen unter: Familienzentrum Villa Lützow