Wir gärtnern ohne Torf
Veröffentlicht: Februar 28, 2014 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Artenvielfalt, nachhaltiges Wirtschaften, Nachhaltigkeit, torffrei gärtnern, Urbanes Gärtnern, Zerstörung der Moore Hinterlasse einen KommentarAugen auf beim Kauf von Blumenerde!
Nun ist es wieder soweit: Balkon- und Gartenbesitzer machen sich an die Vorbereitung ihrer Beete und da muss natürlich frische Erde her.
Vor den Gartencentern, Heimwerker- und Supermärkten stapeln sich die Paletten mit Blumenerde.
Schon mal drauf geschaut, was drin ist?
Leider bestehen die handelsüblichen (und natürlich die preiswerten) Blumenerden zum größten Teil aus Torf.
Und Torf kommt nun einmal aus Mooren, deren Zerstörung durch den enormen Torfabbau rasant voranschreitet.
Neben ihrer Schönheit bieten die Moorlandschaften einen unersetzlichen Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen, die nur dort leben.
Zudem sind sie auch für den Klimaschutz besonders wichtig.
Sie können immerhin doppelt so viel CO2 speichern wie alle Wälder der Erde zusammen!
Mittlerweile gibt es gute Alternativen zu torfhaltigen Blumenerden. (Wer kann, legt sich natürlich einen Kompost an, die unbestritten beste Möglichkeit, seine Gartenerde gesund und nährstoffreich zu halten.)
Aber auch hier wieder aufgepasst: Auch die Bezeichnung Bio ist häufig irreführend und bedeutet nicht gleich torffrei.
Informationen zum Thema unter:
http://www.nabu.de/oekologischleben/balkonundgarten/gartengrundlagen/torffrei/
Buchpremiere am 19.3. in Berlin
Veröffentlicht: Februar 27, 2014 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: gerechte gesellschaft, Gesellschaft Hinterlasse einen KommentarChristina Bylow und Kristina Vaillant
präsentieren ihr Buch
Die verratene
Generation
Moderation: Tanja Samrotzki
Mittwoch, 19. März, 19 Uhr
Literaturhaus Berlin, Kaminzimmer
Fasanenstraße 23
10719 Berlin
Eintritt frei
Um Platzreservierung wird gebeten unter:
veranstaltungen@droemer-knaur.de
„Wir wollen über die Frauen der
geburtenstarken Jahrgänge anders
berichten, als es bisher geschehen ist.
Wir wollen sie nicht als besondere
Exemplare weiblichen Muts und
Pioniergeists feiern, die Hindernisse
überwunden haben. Sondern diese
Hindernisse als das beschreiben, was
sie sind: Zumutungen.
Dazu gehören ein ungerechtes Renten-
und Steuersystem, mangelnde Betreu-
ungsmöglichkeiten, als die Kinder klein
waren, und die Diskriminierung von
Frauen, die älter als vierzig sind.“
http://www.textetage.com/journalismus/christina-bylow/buchbeitraege.html
Naturschöne Grußkarten
Veröffentlicht: Februar 24, 2014 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Naturpostkarten, Postgarten Hinterlasse einen KommentarNach einem intensiven Arbeitsgespräch bekam ich heute ein schönes Geschenk.
Danke sehr!
Im web – wie ich finde – lange nicht so schön wie in der Hand…
Aktuell: Saatgut-Tauschbörsen in Berlin 2014
Veröffentlicht: Februar 21, 2014 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Artenvielfalt, Gemeinschaftsgarten, Saatgut-Tauschbörse, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen KommentarSAVE THE DATES!
Saatgut-Tauschbörse Teil I – Eine andere Stadt ist pflanzbar
22. Februar, 15 Uhr
Leila, Fehrbelliner Str. 92, 10119 Berlin
Bring dein Saatgut zum Tauschen mit oder lass dich beschenken.
Mit unseren netten Partnern Social seeds, Transition Town Pankow, Mauergarten und Dachgärten für alle.
http://www.leila-berlin.de
Saatgut-Tauschbörse im Chasinho
Samstag, 1. März 14.00 – 18.00 Uhr
Chasinho – die faire Teestube in Neukölln befindet sichin der Laden-Kooperative „Lenau“ in der Lenaustraße 5, in 12407 Berlin-Neukölln.
Gemeinschaftsgarten Glogauer13
Sonntag, den 02. März von 12h – 17h.
Weltraum, Ratiborstr. 4, 10999 Berlin Kreuzberg.
Wir veranstalten unsere Saatgut-Tauschbörse in Kooperation mit den Kiezwandlern (Transitiontown Initiative Friedrichshain Kreuzberg)
http://www.transitiontown-friedrichshain-kreuzberg.de/so36/weltraum
3.Saatgut-Tauschbörse im Familiengarten
Samstag, 15. März 2013, 14 – 17 Uhr
im Nachbarschaftstreff des Familiengarten Mitte
Kluckstraße /Ecke Lützowstraße / 10785 Tiergarten-Süd
Was kann ich aussäen für die Bienen in der Stadt?
Rolf Stengel, Imker im Familiengarten, informiert.
www. wachsenlassen.wordpress.com
Kontakt: wachsenlassen@web.de
Saatgut-Tauschbörse Teil II – Eine essbare Stadt ist pflanzbar
Samstag, 22. März, 14 Uhr
Leila, Fehrbelliner Str. 92, 10119 Berlin
http://www.leila-berlin.de
Saatgut-Tauschbörse Teil III – Eine schöne Stadt ist pflanzbar
26. April, 14 Uhr
Leila, Fehrbelliner Str. 92, 10119 Berlin
http://www.leila-berlin.de
Gutes Saatgut – böses Saatgut
Veröffentlicht: Februar 21, 2014 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Artenvielfalt, nachhaltiges Wirtschaften, Nachhaltigkeit, Saatgut, Vielfalt Hinterlasse einen KommentarIn fast jedem konventionellen Gartenratgeber und Gartenbüchern aller Art kann man darüber lesen:
Über die große Vorfreude, die die Gärtner_in überfällt, wenn sie die kleinen bunten Hochglanztütchen in die Hand bekommen, in denen sich das Saatgut für das kommende Gartenjahr befindet.
Nun beginnen die Träume und Überlegungen:
was will ich in diesem Jahr in meinem Gemüsebeet anbauen?
Vielleicht die Busch-Cocktailtomate „Siderno F1“ – Lycopersicon esculentum?
Sie bildet zahlreiche, aromatische rote Früchte mit ca. 3 cm Durchmesser und 15 – 20 g Gewicht und ist widerstandsfähig gegen Krankheiten (gegen Fusarium und Verticillium ) und es ist kein Ausgeizen nötig! Mit nur 80 cm Wuchshöhe zudem bestens für Kübel geeignet.
Hm, hört sich doch nicht schlecht an, oder?
Und für den Blumegarten?
Vielleicht die Neuzüchtung Antirrhinum majus „Twinny Mix F1“ – Löwenmäulchen?
Kompakte Sorte mit gefüllten Blüten in den Farben Weiß, Gelb und Apricot bis hin zu Bronze und Rosa. Diese hervorragende Sorte wächst gut verzweigt und ist ideal für Beete und Container und blüht den ganzen Sommer über. Höhe: 20 – 30 cm.
Auch vielversprechend. Was für ein Farbspektrum!
Aber Augen auf beim Kauf der bunten Tütchen mit vielversprechendem Inhalt:
Denn was bedeutet denn eigentlich der unauffällige Zusatz F1?
F1 steht im Gegensatz zum Begriff samenfest.
Bevor die moderne Pflanzenzüchtung an weltweiter Bedeutung gewann, war es der übliche Weg der Saatgut-Gewinnung, samenfeste Sorten über Jahre auf bestimmte Eigenschaften durch Kreuzung und Selektion zu züchten. Die Landwirte schufen so ihr eigenes Saatgut, das auf die jeweilige Region (Standort) und deren Umweltbedingungen angepasst war. Auch über wünschenswerte Eigenschaften wie Geschmack, Aussehen, Resistenzen und ja, auch individuelle Vorlieben wurde so entschieden.
Wenn diese Sorten über ihr Saatgut weiter vermehrt werden, erhält man in der nächsten Generation Pflanzen mit denselben Eigenschaften, diese nennt man samenfest, sortenrein und nachbaufähig.
Von Generation zu Generation kann man diese Pflanzen natürlich weiterentwickeln und so z.B. auf Umwelt- und Klimaveränderungen reagieren.
Dem gegenüber stehen die F1-Hybridzüchtungen, die nicht samenfest sind.
F1 ist eine Kreuzung in erster Generation, d. h. es werden zwei Sorten gekreuzt und bei sortenreinen Eltern erhält man in dieser ersten Generation einheitliche Nachkommen. Vermehrt man diese Pflanzen weiter, tritt in der nächsten Generation – der F2 – die größtmögliche genetische Aufspaltung auf und die genetischen Eigenschaften der Kreuzungspartner treten in den Nachkommen in den verschiedensten Variationen zu Tage.
Wenn wir also bspw. aus einer gelben, runden F1 Zucchini Saatgut gewinnen und wieder ansäen werden wir nur einen Teil oder u. U. gar keine Zucchini mit diesen gelben und gleichzeitig runden Eigenschaften erhalten.
(Zur Information hier z.B. : http://www.garten-des-lebens.de/f1-oder-samenfest-wo-liegt-der-unterschied/)
Das bedeutet für mich als Gärtner_in oder Landwirt_in also erst einmal, dass ich aus diesen Pflanzen kein eigenes Saatgut mehr gewinnen kann und somit gezwungen bin, Jahr für Jahr neue Samen kaufen
Von wem? Das ist noch einmal eine ganz eigene Frage.
Zur Erstinformation siehe dazu: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/05/07/saatgut-drei-konzerne-bestimmen-den-markt-fuer-lebensmittel/
Mittlerweile gibt es seit einigen Jahren auch die sogenannten CMS-Hybriden, deren Vermehrung überhaupt nicht mehr möglich ist, bzw. nur degenerierte Pflanzen zur Folge hat.
Zu diesem Thema siehe u.a.: http://www.saveourseeds.org/dossiers/cms-hybride.html
(Demeter hat bereits 2005 in seinen Richtlinien verfügt, dass CMS-Hybriden nicht mehr verwendet werden dürfen.)
Soweit einige Erstinformationen, die den Laien an das sehr komplexe Thema heranführen.
Und wodurch sich die oft zitierte ‚Qual der Wahl’ zumindest bei der Auswahl der Saatgutanbieter vermeiden lässt.
Als ich mir überlegte, diesen Artikel zu schreiben, habe ich einige Zeit über den Titel nachgedacht. Gutes Saatgut – böses Saatgut.
Bei der Erziehung meiner Tochter habe ich so schwarzweißmalerische Ausdrücke wie gut und böse in der Regel vermieden. Was heißt schon gut, was heißt schon böse?
Alles eine Frage der Moral.
Genau.
Saatgut ist die Keimzelle unserer Pflanzenvielfalt und unseres Lebens.
Es kann nicht gut sein, wenn diese Keimzelle in den Händen von zwei, vier oder sechs großen Konzernen liegt.
Es ist böse, wenn es diesen Konzernen nur um Marktanteile und um Geldvermehrung geht, denn Geld können wir nicht essen.
Die Menschheit braucht Saatgut. Ohne Saatgut gibt es kein Leben, keine Vielfalt, keine Pflanzen und keine Lebensmittel.
Laut Welternährungsorganisation (FAO) sind mehr als 75 Prozent aller Kulturpflanzen, die es im Jahre 1900 noch gab, verschwunden.
Behaupten unsere Politiker nicht schon seit vielen Jahren, dass Vielfalt gut tut?
(Noch) haben wir die Wahl.
Auch in einem kleinen Stadtgarten in Berlin-Mitte.
Aktualisierung zu Saatgut-Tauschbörsen in Berlin
Veröffentlicht: Februar 20, 2014 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Artenvielfalt, Saatgut, Saatgut-Tauschbörse Hinterlasse einen Kommentarvon http://www.chasinho.org/saatgut-tauschboerse-bei-chasinho
SAVE THE DATES! Saatgut-Tauschbörse Teil I – Eine andere Stadt ist pflanzbar 22. Februar, 15 Uhr Leila, Fehrbelliner Str. …
[…] Weitere Saatgut-Tauschbörsen in Berlin: 22. Februar PrenzBerg: Saatgut-Tauschbörse Teil I – Eine andere Stadt ist pflanzbar, bei Leila Prenz.Berg http://www.leila-berlin.de/index.php?id=18 01. März Neukölln: Saatguttauschbörse bei Chasinho – 15. März Mitte: Saatgut-Tauschbörse bei wachsenlassen: http://www.wachsenlassen.wordpress.com – 22. März PrenzBerg: Saatgut-Tauschbörse Teil II – Eine essbare Stadt ist pflanzbar , bei Leila Prenz.Berg http://www.leila-berlin.de/index.php?id=18 26. April PrenzBerg: Saatgut-Tauschbörse Teil III – Eine schöne Stadt ist pflanzbar, bei Leila Prenz.Berg http://www.leila-berlin.de/index.php?id=18 04.Mai Kreuzberg: Pflanzentauschmarkt im Prinzessinnengarten. http://www.social-seeds.net/pflanzentauschmarkt/
Frisches Saatgut für ein schönes neues Gartenjahr!
Veröffentlicht: Februar 19, 2014 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Artenvielfalt, Gemeinanschaftsgärten, Saatgut Hinterlasse einen KommentarDer Frühling steht vor der Tür und so langsam jucken die Gärtner_innenfinger!
Wir haben eine kleine Liste von empfehlenswerten Saatgutinitiativen zusammengestellt und wünschen viel Spaß beim Stöbern und Aussuchen.
Empfehlenswerte Saatgutinitiativen:
Dreschpflegel e.V.
Die Dreschflegel – Gemeinschaft besteht aus 14 Biohöfen in verschiedenen Gegenden Deutschlands mit gemeinsamer Vermarktung durch den Dreschflegel – Versand. Bei unserer Zusammenarbeit legen wir Wert auf weitgehende Unabhängigkeit der einzelnen Betriebe.
Biologisches Saatgut ist die Grundlage für den biologischen Anbau im eigenen Garten. Der Handel mit Bio-Saatgut lockt mit Gewinnen und vieles kann sich hinter dem Begriff verbergen: Angeboten wird auch Saatgut, das nur einmal biologisch vermehrt wurde und sonst aus konventioneller Zucht stammt. Diese Arbeitsweise lehnen wir ab! Pflanzenvielfalt entwickeln bedeutet für uns, sich vielen von der Züchtung vernachlässigten Sorten und Arten zuzuwenden, sie zu erhalten und zu verbessern. Auch die jahrelange Züchtung und Auslese ist kontrolliert biologisch.
http://www.dreschflegel-saatgut.de/
Ökologische Saaten – Bingenheimer Saatgut
Die Bingenheimer Saatgut AG handelt ausschließlich mit ökologischem Saat- und Pflanzgut von samenfesten Sorten. Diese können mit stabilem Sortenbild weiter vermehrt werden, das heißt, die nachgezogenen Pflanzen haben die gleichen Eigenschaften und die gleiche Gestalt wie die Mutterpflanze. Sie sind in der Lage, fruchtbare Samen zu bilden, wie es von Natur aus veranlagt ist. Insofern sind samenfeste Sorten das Bindeglied zwischen Vergangenheit und Zukunft der Kulturpflanzenentwicklung und ein Sinnbild nachhaltigen Wirtschaftens.
Die Bingenheimer Saatgut AG ist mit ihren zehn Jahren noch eine vergleichsweise junge Pflanze. Der Samen, aus dem alles gewachsen ist, wurde vor mehr als 30 Jahren gesät. Eine Gruppe aufgeschlossener und engagierter Demeter-Gärtner und -Gärtnerinnen schloss sich im „Initiativkreis für Gemüsesaatgut aus biologisch-dynamischem Anbau“ zusammen. Sie hatten schon in den 80er Jahren erkannt, dass die Saatgutfrage zu einer Schlüsselfrage des Ökolandbaus werden würde. Sie erlebten mit, wie der Siegeszug der heute weit verbreiteten Hybridsorten zu einem drastischen Schwund von samenfesten Sorten führte und mit ihnen die natürliche Fähigkeit zur Vermehrung. Mit Besorgnis erkannte der Initiativkreis, dass die eher biotechniknahen Züchtungstechniken die Grundlagen der biologischen Gemüseerzeugung in Frage stellten.
http://www.bingenheimersaatgut.de
Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt VEN e.V.
Der VEN e. V. ist Mitglied in der Interessengemeinschaft für gentechnikfreie Saatgutarbeit (IG Saatgut). Hier haben sich Erhaltungs-, Züchtungsorganisationen und Saatgutunternehmen aus dem gewerblichen und nicht gewerblichen Bereich in Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammengeschlossen. Sie setzen auf Züchtungs- und Vermehrungsmethoden, die einem ganzheitlichen Pflanzenbild entsprechen. Den Einsatz von Gentechnik lehnen sie ab.
Weltweite Zusammenarbeit: Die IG Saatgut kooperiert mit Gleichgesinnten auf nationaler Ebene sowie in vielen anderen Ländern.
http://www.nutzpflanzenvielfalt.de
Arche NOAH – Gesellschaft für die Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt & ihre Entwicklung
ARCHE NOAH entstand 1989 auf Initiative von GärtnerInnen, BäuerInnen und JournalistInnen, die das Saatgut als Grundlage der Ernährung buchstäblich wieder in die eigenen Hände nehmen wollten. Denn: Seit 1900 ist die Vielfalt unserer Kulturpflanzen durch die Industrialisierung der Landwirtschaft weltweit dramatisch – um 75% – zurückgegangen ! Heute gefährden Gentechnik, Saatgut-Monopole, Klimawandel und Kriege dieses kostbare Erbe.
ARCHE NOAH hält dem eine positive Vision und zahlreiche Aktivitäten entgegen: ARCHE NOAH bewahrt und pflegt tausende gefährdete Gemüse-, Obst- und Getreidesorten. Erfolgreich arbeiten wir daran, traditionelle und seltene Sorten wieder in die Gärten und auf den Markt zu bringen – dank der Unterstützung von rund 10.000 engagierten Mitgliedern und zahlreichen Förderern.
http://www.arche-noah.at
Samenbau Nordost – Biosaatgut aus Meckpomm und Brandenburg
Samenbau Nordost Kooperative ist ein Zusammenschluss von vier Gärtnerbetrieben, die biologische Saatgutvermehrung von Gemüse, Zierpflanzen und Kräutern betreiben.
Wir bauen vornehmlich alte Sorten, Raritäten und Wildpflanzen an.
Unser Ziel ist es, Privatgärtnern, Selbstversorgen und Direktvermarktern gute Sorten zur Verfügung zu stellen, die standortangepasst, freilandtauglich und robust sind, guten Geschmack und schönes Aussehen haben, weiter gute Erträge auch in ungünstigen Jahren bringen und eine lange Ernteperiode haben. In diesen Bereichen sind alte Sorten unter Umständen besser geeignet als moderne Sorten, die zum Beispiel häufig für die industrielle Einmalernte gezüchtet werden oder bei denen Transportfähigkeit wichtiger wird als besondere Geschmacksqualitäten. Wir arbeiten nach den Richlinien der EG-Ökoverordung und sind den Anbauverbänden Demeter und Verbund Ökohöfe angeschlossen. Wir verstehen uns als Kooperationspartner für die Vereine zum Erhalt der Nutzpflanzenvielfalt, sind Mitglieder im V.E:R:N: und V:E:N:.
Als biologisch wirtschaftende Gärtner/innen bauen wir weder gentechnisch veränderte Pflanzen noch Hybriden an.
VERN e.V.
Der Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen in Brandenburg e.V., kurz VERN e.V., wurde 1996 gegründet. Mitglieder sind Privatpersonen, Landwirte, Gärtner und Institutionen/Vereine.
Der VERN e.V. erhält ca. 2.000 alte Nutzpflanzensorten und hält sie für die Allgemeinheit einfach zugänglich. Er erhält zudem das Wissen über den Anbau, den Umgang und die Nutzung der Kulturpflanzen.
Neben der Erhaltungsarbeit betreibt der VERN e.V. auch Öffentlichkeits-, Bildungs-, Beratungs- und politische Arbeit zum Erhalt alter Nutzpflanzen. Dieses und alles Weitere erfahren Sie auf dieser Website.
http://www.vern.de
Filmtipp II – 3 Acres in Detroit
Veröffentlicht: Februar 8, 2014 Abgelegt unter: z Hinterlasse einen Kommentar3 Acres in Detroit
Two guerilla gardeners want to make Detroit a little greener – with organic farming.
http://www.berlinale.de/en/programm/berlinale_programm/datenblatt.php?film_id=20146088#tab=video25
Leider, soweit ich es verstanden habe, zur gleichen Uhrzeit wie „Le Semeur“.
Filmtipp: Le Semeur
Veröffentlicht: Februar 6, 2014 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Agrarindustrie, Artenvielfalt, nachhaltiges Wirtschaften, Saatgut Hinterlasse einen KommentarLe Semeur
The Sower
Ein Porträt des Künstlers und Samenerzeugers Patrice Fortier, der seine ganze Leidenschaft und Fachkenntnis der Erhaltung der Pflanzenvielfalt widmet.
Patrice mag Rüben, besonders die widerstandsfähigen Sorten, die starkem Wind standhalten. An Pflanzen bewundert er deren Unabhängigkeit. Er pflegt seine Mohrrüben mit derselben Geduld und Akribie, mit der er sich der Samenernte aus seinem Riesenkürbis widmet. Manchmal träumt er von einem bestimmten Kirschbaum, dessen genetisches Erbe er erhalten und verbreiten möchte. Ganz zu schweigen von seinem Stolz auf seine polnischen Kohlrüben. Patrice Fortier ist nicht verrückt, er hat einfach eine Leidenschaft für seine Arbeit. Er lebt auf dem Bauernhof seiner Firma, La société des plantes, im Kamouraska-Tal und bewahrt und züchtet seltene und vergessene Samen, um die Vitalität und Vielfalt unseres landwirtschaftlichen Erbes wiederherzustellen. Unter der Regie von Julie Perron gibt uns Le Semeur auf ungewöhnlich elegante und zuversichtliche Weise faszinierende Einblicke in Fortiers äußerst intensives Leben.
Kanada 2013, 77 Min
In französischer Sprache.
Kino im Martin-Gropius-Bau Mi, 12.2. 22.00 Uhr
https://www.berlinale.de/en/programm/berlinale_programm/datenblatt.php?film_id=20141030#tab=video25
WinterZeit – Gärten in der Stadt
Veröffentlicht: Januar 30, 2014 Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Gärten im Winter rn, Gemeinschaftsgarten, Urbanes Gärtnern Hinterlasse einen Kommentar
Allmede-Kontor Tempelhofer Feld im Winter.
Fotos:
Jugendclub E-LOK; aktive Mitglieder des benachbarten Bürgergarten Laskerwiese, der von ihnen mitaufgebaut wurde. Die
Allmende-Aktivisten tagen regelmäßig in den Räumen des JC E-LOK
Der JC E-LOK ist eine Jugendfreizeiteinrichtung im Ökologischen Bildungszentrum Lasker Höfe.
http://www.jugendclub-elok.de












